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	<title>si!kommunikation &#187; Lech</title>
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		<title>Medicinicum Lech 2017 &#8211; Public Health Highlight am Arlberg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 May 2017 04:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>
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		<description><![CDATA[Presseinformation - Medicinicum Lech 2017 - Public Health Highlight am Arlberg Über die vielfältige Heilkunst des Ostens und Westens 6. bis 9. Juli 2017 Einen spannenden Brückenschlag verspricht das heurige Medicinicum Lech. So werden die jeweiligen Stärken der drei großen medizinischen Heilsysteme – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin ­– vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Mit hoch attraktivem Begleitprogramm [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation - <b>Medicinicum Lech 2017 - </b><b>Public Health Highlight am Arlberg</b></p>
<p>Über die vielfältige Heilkunst des Ostens und Westens</p>
<p>6. bis 9. Juli 2017</p>
<p><b>Einen spannenden Brückenschlag verspricht das heurige Medicinicum Lech. So werden die jeweiligen Stärken der drei großen medizinischen Heilsysteme – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin ­– vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Mit hoch attraktivem Begleitprogramm und fachkundiger Prominenz.  <span id="more-2756"></span></b></p>
<p><i>Unter dem Titel „Viele Wege führen zu Gesundheit“ widmet sich das Medicinicum Lech 2017 dem vielversprechenden Vergleich der 3 traditionsreichsten Heilsysteme. Vom indischen Ayurveda über die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bis zur westlichen Schulmedizin werden die jeweiligen Vorzüge und auch Gemeinsamkeiten diskutiert. Damit eröffnet sich ein enormes Spektrum an Heilverfahren und Wissen über gesundheitsfördernde Praktiken. Diese finden sich auch im facettenreichen Begleitprogramm der top Public Health-Veranstaltung unter Beteiligung von Experten verschiedenster Disziplinen: von renommierten Medizinern und anderen Natur- sowie Geisteswissenschaftlern wie der Philosophin und Bestsellerautorin Rebekka Reinhard bis hin zur 4-Hauben-Köchin Johanna Maier und Schauspielerin Andrea L’Arronge.</i></p>
<p>Die beliebte deutsche Aktrice <b>Andrea L’Arronge</b> wird in ihrem Vortrag „Meine Lebensreise zu Ayurveda und zu Shanti“ von ihren persönlichen Erfahrungen mit asiatischen Heilmethoden berichten, zudem führt sie in einem Workshop in die Anwendung von ayurvedischen Ölen ein. 4-Hauben-Köchin <b>Johanna Maier</b> wiederum nimmt an einer Podiumsdiskussion zum Prinzip der Ganzheitlichkeit in Handel und Gastronomie teil und serviert „Latte Kurkuma“, die als anregend und reinigend geschätzte ayurvedische „Goldene Milch“, nach eigenem Rezept. Und die als Bestseller-Autorin bekannte Philosophin Dr.<b> Rebekka Reinhard</b> wird unter dem augenzwinkernden Titel „Würde Platon sich liften lassen?“ eine philosophische Gebrauchsanweisung für die ‚wahre Schönheit‘ als Eröffnungsvortrag zum Besten geben. Drei prominente Namen, doch nur drei von zahlreichen Highlights des Medicinicum Lech 2017, das wieder mit einem exzellenten Programm aufwartet.<i></i></p>
<p><b>Medicinicum Lech – Public Health-Symposium mit einzigartigem Charakter</b></p>
<p>Vom <b>06. – 09. Juli 2017</b> bietet sich in Lech am Arlberg wieder eine unvergleichlich abwechslungsreiche und attraktive Gelegenheit, sich den Themen Gesundheit, Wohlbefinden und gesteigerte Lebensqualität zu widmen. Bereits zum 4. Mal lädt das renommierte Medicinicum Lech gesundheitsbewusste Menschen gleichermaßen wie Fachpublikum aus verschiedensten Bereichen – wie Gesundheit &amp; Wellness, Heilpraxis, Pharmazie und Nahrungsmittel ­– sowie nicht zuletzt Ärzte und Ärztinnen zum regen Austausch. <i></i></p>
<p>Der einzigartige Charakter des gehobenen Public Health-Symposiums resultiert aus der Kombination von Fachexpertise und allgemeinverständlicher Präsentation wie auch aus der spannenden Diskussion zwischen diversen Disziplinen: wie Medizin, Naturheilkunde, Ernährungsberatung, Anthropologie, Philosophie, therapeutische Kommunikation u. A. Dabei werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso erörtert wie Erfahrungen aus der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin sowie nicht zuletzt etliche Tipps zu gesundheitsfördernden Maßnahmen und Praktiken gegeben.</p>
<p><b>Hochkarätige Vorträge – zur Kunst des Heilens in Ost und West</b></p>
<p>Als überaus gewinnbringend und spannend dürfte sich der Brückenschlag zwischen den großen medizinischen Schulen – der indischen, chinesischen und westlichen – erweisen, wobei deren Stärken breitgefächert und auf Augenhöhe diskutiert werden. „Es gilt Vorurteile abzubauen und das Miteinander dem Gegeneinander vorzuziehen. Tradition und Moderne sollen vereint werden“, wie der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech und geschätzte Referent Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> unterstreicht.</p>
<p>Zu den renommierten Vortragenden zählen u. a. der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. <b>Hartmut Schröder</b> aus Berlin, der Arzt für Allgemeinmedizin und TCM Dr. <b>Alfred Lohninger</b>, der Präsident des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin Prim. Dr. <b>Hans Concin</b>, der Facharzt für Anästhesiologe, Ayurvedische Medizin und Schmerztherapie Dr. <b>Gerd Bigus</b>, der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b>, der Physiker und Universalgelehrte Prof. Dr. <b>Herbert Pietschmann</b> und der zweite wissenschaftliche Leiter Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b>.</p>
<p><b>Attraktives Rahmenprogramm – von der Anti-Stress-Wanderung bis zu Yoga</b></p>
<p>Wer sich Gutes tun will, startet beim Medicinicum Lech mit Shiatsu unter Leitung des Therapeuten und Gründers der „International Academy for Hara Shiatsu“ <b>Thomas Nelissen</b> in den Tag, während seine Gattin <b>Wasso Nelissen</b> mittägliche Yoga-Kurse anbietet. Seit über 25 Jahren bildet Thomas Nelissen hochqualifizierte Shiatsu-PraktikerInnen aus und gibt sein wertvolles Wissen mit großer Begeisterung weiter. Das Beispiel illustriert das hohe Qualitätsniveau des vielfältigen Rahmenprogramms.</p>
<p>Dessen Bandbreite reicht von der Anti-Stress-Kräuterwanderung mit anschließendem Mittagsmenü am Fischteich in Zug über eine Kneippwanderung am Lech bis hin zur Weinverkostung unter Federführung von „Arlberg Weinberg“ oder auch dem bereits legendären Showkochen „I EAT FROM AUSTRIA“ in Kooperation von Lecher Hauben-Köchen wie <b>Thorsten Probost</b> sowie <b>Christian Rescher</b> und Ärzten unter dem Motto „Heilkunst trifft Kochkunst“. Nicht zu vergessen die vielen Verkostungen besonders hochwertiger, gesundheitsfördernder Lebensmittel im Rahmen der Ausstellung unter Patronanz des Hauptsponsors SPAR Österreich. „Viele Wege führen zu Gesundheit“, so das Motto des Medicinicum 2017 – ein besonders lohnenswerter nach Lech am Arlberg!</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung   </b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Tageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>Downloads:</p>
<h4><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_PM-3-Mai.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2017_PM 3 Mai</a></h4>
<h4><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/MED17_Programm_100x210_web.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">MED17_Programm</a>folder</h4>

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		<title>Ausklang und Ausblick des 19. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Paul Liessmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Lech am Arlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturpreis]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit zwei fesselnden Vorträgen von Markus Hengstschläger und Dietmar Mieth sowie dem festlichen Vorarlberg Brunch fand gestern das Philosophicum Lech seinen Abschluss. Über fünf Tage hinweg bot das interdisziplinäre Symposium richtungsweisende Beiträge zu brisanten Themen wie dem Transhumanismus. Die durchwegs positive Resonanz bei den Teilnehmern und Referenten zeugt vom anhaltenden Erfolg der Veranstaltung, die 2016 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 13px;">M</span>it zwei fesselnden Vorträgen von Markus Hengstschläger und Dietmar Mieth sowie dem festlichen Vorarlberg Brunch fand gestern das Philosophicum Lech seinen Abschluss. Über fünf Tage hinweg bot das interdisziplinäre Symposium richtungsweisende Beiträge zu brisanten Themen wie dem Transhumanismus. Die durchwegs positive Resonanz bei den Teilnehmern und Referenten zeugt vom anhaltenden Erfolg der Veranstaltung, die 2016 ein Jubiläum feiert. <em><span id="more-1863"></span></em></strong></p>
<p>Zu den besonderen Momenten beim Philosophicum Lech zählt die Verlautbarung des Themas im kommenden Jahr. Auch aufgrund des anstehenden Jubiläums mit größter Spannung erwartet, sorgte die Ankündigung von Bürgermeister Ludwig Muxel diesmal kurz für Irritation, dann Erheiterung und schließlich gesteigerte Neugier. „Vom <strong>21. bis 25. September 2016</strong> wird wieder philosophiert:<strong>‚<em>Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit</em>‘“,</strong>gab Muxel bekannt – und verdeutlichte schließlich den Zuhörern, dass es sich bei Letzterem um den Titel des Philosophicum Lech 2016 handelt. Was unter der doppeldeutigen Überschrift zu erwarten ist, wird noch nicht verraten. Sicher aber wird der besondere Anlass gewürdigt, wenn sich Lech am Arlberg dann bereits zum zwanzigsten Mal über fünf Tage hinweg als ein Zentrum der intellektuellen Auseinandersetzung präsentiert. Längst hat sich das Philosophicum Lech als interdisziplinäres Symposium mit besonderem Charme international etabliert.</p>
<p>Sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftlich gesehen höchst brisant, galt der Diskurs beim heurigen Philosophicum Lech den diversen Optimierungsstrategien und Perfektionierungsfantasien infolge neuester technologischer Entwicklungen. Der Debatte über das sogenannte Enhancement – heißt die Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch operative, biochemische oder gentechnische Eingriffe – widmete sich am Samstagvormittag auch <strong>Johann S. Ach,</strong> der Geschäftsführer des Centrums für Bioethik der Universität Münster. Bei seinem Vortrag „<em>Welche Menschen wollen wir? Zur Ethik der Verbesserung des Menschen</em>“ führte er u.a. aus, dass für die ethische Bewertung solcher Verbesserungsmaßnahmen folgende vier Aspekte entscheidend seien: Ob das Recht auf eine offene Zukunft von Ungeborenen und Kindern gewahrt bleibt, ob das Recht auf Selbstbestimmung respektiert wird, ob die Freiheitsspielräume von Betroffenen nicht über Gebühr eingeschränkt werden und viertens, ob dadurch keine gravierenden sozialen und ökonomischen Ungleichheiten geschaffen werden.</p>
<p>Welche Rolle der Sport in der Diskussion spielt und inwieweit er diesbezüglich als Wegweiser fungieren könnte, wurde im darauf folgenden Beitrag von <strong>Claudia Pawlenka</strong> erörtert, die u. a. Leiterin des Forschungsprojektes „Human Enhancement“ an der Goethe-Universität in Frankfurt a. Main ist. (Da Frau Pawlenka erkrankt war, referierte stellvertretend Katharina Lacina vom Philosophischen Institut der Universität Wien.) Unter dem Titel „<em>Das Streben nach Exzellenz im Sport – Perfektionierung des Menschen durch Doping?</em>“ wurde im Vortrag von Pawlenka bereits einleitend darauf verwiesen, dass der Sport aufgrund des ersten Dopingverbotes von 1967 als ein gesellschaftlicher Vorreiter auf dem umkämpften Feld der Bioethik bezeichnet werden kann. Da er eine „Sonderwelt“, nämlich ein auf fixen Spielregeln beruhendes Betätigungsfeld ist und immer schon auf eine ganzheitliche – sprich körperliche, geistige und moralisch-sittliche – Verbesserung ausgerichtet war, würde er „eine Reinform menschlicher Eigenleistung“ verkörpern und könnte somit ein Korrektiv zur technizistischen Entwicklung des Menschen darstellen.</p>
<p>Bei der anschließenden Publikumsdiskussion wurden allerdings deutliche Zweifel an der Wirksamkeit des Dopingverbots im Sport artikuliert. Und nicht weniger lebendig zeigte sich auch jene nach den beiden Vorträgen am Samstagnachmittag. Beim ersten führte <strong>Karin Harrasser</strong>, Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz, bereits im Titel einen neuen Begriff ins Feld. „<em>Parahumanität. Technisches Handeln, Teilsouveränität und andere Tücken</em>“ lautete die Überschrift zu ihren Überlegungen, die in der Wertschätzung eines (parahumanen) „wilden Neben- und Durcheinanders von unterschiedlichen Existenzformen“ mündeten. Durch ein Ja zur Technologie, doch nicht zwingend zum Enhancement und einer allumfassenden Möglichkeit zu Widerspruch. Im zweiten Vortrag beleuchtete<strong> Anne Siegetsleitner</strong>, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck, kritisch die ethischen Dimensionen sowie Implikationen des Transhumanismus, sprich jener zeitgenössischen philosophischen Strömung, die der Erweiterung menschlicher Möglichkeiten durch modernste Technologie das Wort redet.</p>
<p>Großen Anklang fand am Sonntagvormittag der Vortrag „<em>Eine genoptimierte Menschheit</em>“ von <strong>Markus Hengstschläger</strong>, Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien und u. a. Vorsitzender der österreichischen Bioethikkommission. Mit Verweis auf neueste Fortschritte in der Gentechnologie, das „Gene Editing“ und die damit verbundenen Möglichkeiten, erklärte er zunächst den Unterschied zwischen der somatischen Gentherapie und der sogenannten Keimbahntherapie. Während erstere nur die „Korrektur“ bestimmter Zellen eines Menschen betrifft, wirkt sich zweitere (durch Eingriffe am Embryo) aufgrund der Vererbung auf sämtliche Zellen aus, was kaum noch vorhersehbare und jedenfalls irreversible Folgen hätte. Eine solcherart „endogene Fremdoptimierung der ganzen Menschheit“ wurde deshalb in Österreich verboten. Für die Bevorzugung zumindest partiell revidierbarer Manipulationen sprach sich im Anschluss auch <strong>Dietmar Mieth</strong>, emeritierter Professor für Theologische Ethik und Sozialethik an der Universität Tübingen, in seinem unterhaltsamen Referat „<em>Zwischen Perfektionierung und Meliorisierung – Menschenbilder aus theologischer Sicht</em>“ aus.</p>
<p>Der darauf folgende Austausch zwischen den Vortragenden und den Zuhörerschaft unter der bewährten Moderation von Konrad Paul Liessmann, dem wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, machte deutlich, dass sich die Interdisziplinarität der Veranstaltung nicht zuletzt auch in der Vielfalt der Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum widerspiegelt. Von einer Maturaklasse aus der Schweiz über Studenten und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen bis hin zu Unternehmern und auch vielen Interessierten aus der Gastgebergemeinde fanden sich gewissermaßen sämtliche Generationen und Professionen unter den Teilnehmern des 19. Philosophicum Lech.<br />
Ein beträchtlicher Teil davon sind langjährige Stammgäste, die sich beim schon traditionellen kulinarischen Abschluss, dem feierlichen Vorarlberg Brunch, bereits angeregt über das bevorstehende Jubiläum unterhielten. Aufgrund des absehbar enormen Interesses empfiehlt sich dringend eine frühzeitige Anmeldung ab 1. April 2016 auf <a href="http://si-kommunikation.us7.list-manage1.com/track/click?u=591df88255ac5fe96b846dc01&amp;id=452d188e50&amp;e=ba8e1efe4e">www.philosophicum.com</a></p>
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		<title>18. Philosophicum Lech: „Schuld und Sühne. Nach dem Ende der Verantwortung.“ 17. bis 21. September 2014 in Lech am Arlberg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 06:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[18. Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Paul Liessmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Philosophicum Lech widmet sich als eines der europaweit erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien in seinem 18. Jahr in gewohnt interdisziplinärer Weise erneut einem Thema hoch aktuellen Bezuges: zum Titel „Schuld und Sühne. Nach dem Ende der Verantwortung.“ werden Experten unterschiedlichster Fachrichtungen referieren, um ihre daraus gewonnenen Thesen und Erkenntnisse an fünf Tagen im herbstlichen Lech am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Philosophicum Lech widmet sich als eines der europaweit erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien in seinem 18. Jahr in gewohnt interdisziplinärer Weise erneut einem Thema hoch aktuellen Bezuges: zum Titel „Schuld und Sühne. Nach dem Ende der Verantwortung.“ werden Experten unterschiedlichster Fachrichtungen referieren, um ihre daraus gewonnenen Thesen und Erkenntnisse an fünf Tagen im herbstlichen Lech am Arlberg mit einem interessierten Publikum zu diskutieren.<span style="color: #ff0000;"><span id="more-787"></span></span></p>
<p>Das Symposium, längst zum Musterbeispiel touristischer Wertschöpfung avanciert, lockt jährlich rund 600 Teilnehmer an den Arlberg. Die Idee zur Etablierung dieser geisteswissenschaftlichen Tagung inmitten der Lechtaler Alpen entstand bei einem Gespräch zwischen dem Autor Michael Köhlmeier und Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel. Ein Ausbau der Tagungsreihe, deren Veranstaltungstage zum Großteil frühzeitig ausgebucht sind, wird von Seiten der Organisatoren nicht angestrebt, um die im bestehenden Rahmen existierende einzigartige und etwas familiäre Atmosphäre zu erhalten. Allen Interessierten sei daher eine frühzeitige Anmeldung nahe gelegt &#8211; Anmeldebeginn ist April 2014.</p>
<h4>Die Frage nach Schuld, Sühne und Verantwortung in einer komplexen Welt</h4>
<p>Als Impuls zum heurigen Thema gibt Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial zu bedenken, er sähe die These des schuldfähigen Menschen seit geraumer Zeit ins Wanken geraten, je mehr die moderne Wissenschaft diesen als ein durch Gene, Umwelt, das Unbewusste und Hirnfunktionen bedingtes und bestimmtes Wesen erkenne. Dazu führt er weiter aus: „Und auch wenn wir bereit sind, Verantwortung zu tragen oder zu übernehmen, fragt es sich in einer komplexen Gesellschaft, in der fast niemand mehr die Folgen seines Tuns überblickt, wer letztlich für menschengemachte Ereignisse und Katstrophen, die viele betreffen, die Verantwortung trägt: Von Reaktorunfällen über Finanz- und Wirtschaftskrisen bis zum Klimakollaps zeichnen sich Szenarien ab, in denen die Zuschreibung von eindeutiger Verantwortung kaum mehr möglich erscheint.“ Zur Erörterung dieser und damit verbundener Fragen sowie ihren ethischen und gesellschaftspolitischen Dimensionen konnte Professor Liessmann wieder eine höchst angesehene Expertenschar zum Vortrag in Lechs neuer Kirche gewinnen.</p>
<h4>Referenten 2014</h4>
<p>Unter den Vortragenden finden sich Soziologe und Sozialpsychologe sowie Leiter der gemeinnützigen Stiftung „FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit“ Harald Welzer, Professor für Klassische Philologie an der Universität Innsbruck und Abgeordneter zum Nationalrat Karlheinz Töchterle, Michael Schefczyk, Professor für Praktische Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Forensische Psychiatrie Henning Sass,  Gerhard Roth, Verhaltensphysiologe und Entwicklungsneurobiologe am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen, Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg, Professorin für Ethik und Ästhetik am Institut für Philosophie I der Ruhr-Universität Bochum Maria Sibylla Lotter, Konrad Paul Liessmann, Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, Schriftsteller Michael Köhlmeier, Ludger Heidbrink, Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich Michael Hagner, Barbara Bleisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und Redakteurin der „Sternstunde Philosophie“ und Alexander Belobratow, Dozent für Komparatistik an der Universität St. Petersburg.</p>
<p>Im Rahmen der sogenannten Philosophen Bar, die heuer im traditionsreichen Romantikhotel Krone einen beliebten Austragungsort gefunden hat, sind neben den Teilnehmern auch die meisten Referenten traditionellerweise anzutreffen. Der intimere Rahmen ermöglicht eine ungezwungene Weiter- und Ausführung der oft tagsüber bereits aufgekommenen Gespräche und Gedanken, was von Teilnehmern wie Referenten gleichermaßen geschätzt wird.</p>
<p>Die einzelnen Programmpunkte und Vortragenden sind auf der Homepage des Philosophicum Lech unter www.philosophicum.com nachzulesen.</p>
<h4> Tractatus-Preis für herausragende philosophische Essayistik</h4>
<p>Einer der Höhepunkte des Philosophicum Lech besteht jährlich in der Vergabe des Tractatus. Mit 25.000€ Preisgeld würdigt er herausragende Publikationen auf dem facettenreichen Felde der philosophischen Essayistik und reflektiert das Selbstverständnis des Symposiums. Für die prämierten Werke wie auch für das Philosophicum gilt, philosophische Fragen im erweiterten Sinne innovativ, ambitioniert und für die Allgemeinheit verständlich zu diskutieren – Philosophie als Standortbestimmung auf der Höhe der Zeit. Bisher ausgezeichnet wurden Franz Schuh, Kurt Flasch, Norbert Bolz, Herbert Schnädelbach und Kurt Bayertz. Vergeben wird der Tractatus durch eine dreiköpfige Jury, der die Philosophin Ursula Pia Jauch, Philosoph und Sachbuchautor Rüdiger Safranski und Erstjahrespreisträger Franz Schuh angehören. Die heurige Shortlist zum Tractatus wird im Juli diesen Jahres veröffentlicht, die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt dann Anfang September.</p>
<h4>Anmeldung ab sofort möglich</h4>
<p>Interessierte können sich seit April via www.philosophicum.com zum Symposium anmelden. Ermäßigte Tarife gelten für Studierende, Ö1 Clubmitglieder und Die Presse Abonnenten. Studierende können sich dort zudem um eines von fünf Stipendien zur kostenlosen Teilnahme bewerben.</p>
<h4>Academia Medicinae Lech 2014</h4>
<p>Der große Erfolg des Philosophicum Lech war für Bürgermeister Ludwig Muxel und den Vorarlberger Mediziner Prof. Markus Metka Inspiration, ab heuer jährlich im Juni die Academia Medicinae Lech zu veranstalten. Im Rahmen der Akademie soll über Themen der Medizin im geisteswissenschaftlichen Kontext mit Philosophie, Ethik und Kunst reflektiert werden. Die erste Veranstaltung findet vom 21. bis 24. Juni 2014 zum Thema &#8220;Jung bleiben &#8211; alt werden&#8221; statt. Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.aml.or.at.</p>
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