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	<title>si!kommunikation &#187; Medicinicum Lech</title>
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		<title>Medicinicum Lech 2018: Vier Tage voll fesselnder Vorträge und wertvoller Erkenntnisse zum fundamentalen Spannungsfeld von: Genuss – Sucht – Gesundheit</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 20:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation - 9. Juli 2018 Die fachübergreifende, praxistaugliche sowie beziehungsreiche Behandlung brisanter Themen zu Gesundheit, Wohlbefinden &#38; Lebensqualität verschafft dem Medicinicum Lech einen einzigartigen Charakter und exzellenten Ruf. Auch heuer wieder erntete das abwechslungsreiche Programm viel Zuspruch. Zu verdanken ist dies den renommierten Referenten ebenso wie profilierten Podiumsdiskussionen, einem fabelhaften Rahmenprogramm und nicht zuletzt der spannenden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation - 9. Juli 2018</p>
<p><b>Die fachübergreifende, praxistaugliche sowie beziehungsreiche Behandlung brisanter Themen zu Gesundheit, Wohlbefinden &amp; Lebensqualität verschafft dem Medicinicum Lech einen einzigartigen Charakter und exzellenten Ruf. <span id="more-3674"></span>Auch heuer wieder erntete das abwechslungsreiche Programm viel Zuspruch. Zu verdanken ist dies den renommierten Referenten ebenso wie profilierten Podiumsdiskussionen, einem fabelhaften Rahmenprogramm und nicht zuletzt der spannenden Materie. „Genuss – Sucht – Gesundheit. Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen“ lautete das Leitthema, das unter unterschiedlichsten Gesichtspunkten aufgegriffen und ausgeleuchtet wurde. </b></p>
<p>Ausgeweitet wurde der Vortragsreigen des Medicinicum Lech heuer dank einer neuen Kooperation<em> mit dem internationalen Studienprogramm „</em>European Health Economics &amp; Management“ (Eu-HEM). So gaben bereits am Donnerstagvormittag drei ausgewiesene Experten ihre spannenden Ausführungen zur internationalen Gesundheitspolitik und effizienten Förderung der Gesundheitsvorsorge zum Besten.</p>
<p>Nach der offiziellen Eröffnung am Nachmittag des 5. Juli fanden dann auch die Referate des Philosophen und Bestsellerautors Prof. Dr. <b>Wilhelm Schmid</b> sowie des renommierten Psychiaters, Neurologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> großen Anklang und führten die Teilnehmer in das diesjährige Thema ein. Unter dem Titel „Genuss – Sucht – Gesundheit. Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen“ sollte das weitreichende Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht erschlossen werden.</p>
<p>Einen ersten Überblick dazu lieferte der Impulsvortrag des wissenschaftlichen Leiters des Medicinicum Lech Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b>. Dabei verwies er auf die zwei sich stets wie ein roter Faden durch das Public-Health-Symposium ziehenden Aspekte: Anti-Aging sowie Ernährung als Schlüssel zur Aufrechterhaltung und Förderung der Gesundheit. In Bezugnahme auf das heurige Thema betonte er: „Richtig zu genießen, heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit.“ Wie sich gesunder Genuss pflegen und jedwede Sucht vermeiden oder auch therapieren lässt, wurde an den drei darauffolgenden Tagen in bewährter Manier fachübergreifen erörtert und diskutiert.</p>
<p><b>„Ich genieße, also bin ich“ – über den gesunden Genuss </b></p>
<p><em>Freitag, der 6. Juli stand dann ganz im Zeichen des Genusses als förderlicher Aspekt einer gesunden Lebensweise. Zunächst referierte </em>DDr. <b>Johannes Huber</b><em>, der zweite Leiter des Medicinicum Lech, über </em>„<b>Genuss und Gehirn</b><strong>“. Dabei erklärte der Mediziner das faszinierende hormonelle Zusammenspiel beim menschlichen Lust- und Glücksempfinden, erläuterte den evolutionsbiologischen Hintergrund und ging auch auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ein. So bewiesen Studien zur Epigenetik, dass das Genusserleben sich nicht nur in unser neuronales Gedächtnis, sondern auch in die Gene einschreibt und somit wahrscheinlich weitervererbt wird. Bei seinem fesselnden Vortrag lüftete er unter anderem das Geheimnis, warum sich Menschen küssen, und verdeutlichte, wie unglaublich nuanciert und nachwirkend Geruchseindrücke sind oder auch neurobiologische Ursachen der Paarbildung.</strong></p>
<p><em>Im zweiten Vortrag des Tages sprach </em>Dr. <b>Martin Poltrum</b> von der Fakultät für Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität über „<b>Musen und Sirenen – Das Schöne als Therapeutikum der Sucht</b><strong>“. Dabei erläuterte er zunächst angelehnt an den antiken Mythos das „Orpheus-Prinzip“, gemäß dem der Suchtkranke seine emotionalen und kreativen Potenziale entdecken soll, um den Verlockungen der Suchtmittel ein attraktives, spannendes Leben entgegenzusetzen. Im Anschluss stellte er entsprechende therapeutische Angebote am Anton Proksch Institut – einer der führenden Suchtkliniken Europas – vor und illustrierte schließlich in Bezug auf die von ihm initiierte Cinematherapie, wie themenspezifische Filme bei Suchtpatienten Emotionen befreien und wieder Lebenshoffnung induzieren können. </strong><strong> </strong></p>
<p>„<b>Der Genuss des Verzichts</b><strong>“ stand anschließend im Fokus des Vortrags von </strong>Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b>, wobei er auch von eigenen Erfahrungen wie bei seiner „Reise ins Morgenland“ nach dem Studium auf dem Landweg nach Indien berichtete. „Ich kann auf das Fasten ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äußere Welt sind, ist das Fasten für die innere“, zitierte er u. a. Mahatma Gandhi. Der Oberarzt an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien und Präsident der Österreichischen Anti-Aging-Gesellschaft erläuterte detailliert, wie nützlich Fasten zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit ist. So wird etwa nach ca. 15 Stunden des Nahrungsverzichts der Prozess der Autophagie, also der Selbstreinigung der Zellen angekurbelt. Dass zwei bis vier Tassen schwarzer Kaffee am Tag eventuell gegen Demenz, ganz sicher aber gegen Diabetes helfen und Kaffee auch die Leber schützt, gehörte zu seinen vielen nützlichen Hinweisen. <strong> </strong></p>
<p><strong>Am Freitagnachmittag ging es dann von der Theorie in die Praxis. </strong>Unter dem Titel „<b>Die Schule des Genusses – Wie Lebensmittel unseren Geschmack schulen</b>“ setzte sich die Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b> mit der Entstehung des Geschmacks und dessen frühkindlicher Förderung auseinander, ging auf die einzelnen Geschmäcker, insbesondere von zu empfehlenden Kräutern und Gewürzen, ein und erläuterte schließlich, wie man den Geschmackssinn schulen kann und welche Genussregeln man einhalten sollte. Unterstützt wurde sie dabei von <b>Markus M. Metka</b>, der seine ernährungsmedizinische Expertise beitrug, und von der Vergleichenden Literaturwissenschaftlerin <b>Jasmin Parapatits</b>, die sich in Sachen aphrodisische Küche und Kulinarik ferner Länder einbrachte. Begleitet wurde die Präsentation von Verkostungen und gekrönt vom Auftritt des Käse-Caspar, sprich von <b>Caspar Greber</b>, der als Senner und Käse-Sommelier eine so vergnügliche wie erhellende Einführung in die Geschichte, Herstellung, Qualitäts- und Geschmackskriterien sowie Vorzüge des Käses bot, ebenfalls mit Verköstigung.</p>
<p><b>Sucht und ihre vielen Gesichter – vom Alkohol über Zucker bis zum Handy<em></em></b></p>
<p><em>Am Samstag, den 7. Juli wurden dann die zahlreichen Arten und Aspekte von Sucht sowie diverse Therapieansätze ins Zentrum gerückt. Einleitend stellte sich </em><b>Reinhard Haller</b> als angesehener Fachmann auf diesem Gebiet der Frage „<b>Lust, Frust oder Suche – Was ist Sucht eigentlich?</b>“ und verlieh seinem zweiten Vortrag beim heurigen Medicinicum Lech einen aufklärerischen Charakter im besten Sinne des Wortes. So plädierte er u. a. dafür, bei Suchterkrankten von einer moralisierenden Sicht abzusehen, besitzt diese psychologisch gesehen doch keinerlei Evidenz. Sucht sei eine Krankheit des „Nichtgenugkriegens“ und „Nichtaufhörenkönnens“, für die es bei jedem Patienten keine Einzelerklärung, sondern derer viele gibt. „Sucht ist viel mehr als reine Biologie und viel mehr als reine Psychologie“, so Haller. Oft ist Sucht die Folge anderer psychischer Erkrankungen, Versuch einer „Selbstheilung“, doch die therapeutische Erfolgsrate ist entgegen verbreiteter Meinung relativ hoch.</p>
<p><em>Anschließend widmete sich </em><b>Martin Poltrum</b> dem Thema „<b>Rausch, Ekstase und Sucht im Spielfilm</b>“. Ebenfalls sein zweiter Vortrag im Rahmen des diesjährigen Medicinicum Lech, gestaltete sich dieser anschaulich durch etliche Ausschnitte aus diesbezüglichen Filmen. Die Trailer führten von der Frühgeschichte der Thematisierung von Alkohol- und Drogenkonsum im Stummfilm über die Darstellung von Heroinsucht in Klassikern wie „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und „Trainspotting“ bis hin zu „Vampiren im Blutrausch“. Bemerkenswerte Einblicke in einstige medizinische Behandlungsmethoden eröffneten sich dabei ebenso wie die Gelegenheit zur Gesellschaftskritik: Als zur Zeit der Prohibition in den USA Alkohol von der offiziellen Bildfläche verschwand, tauchte er zur Freude des Publikums oft in Gangsterfilmen auf. Cinetherapeutische Aspekte rundeten den Poltrums Vortrag ab.</p>
<p><em>Zum Abschluss des Vormittags referierte der Journalist </em><b>Martin Tauss</b> über die „<b>Befreiung von der Gier – Buddhismus und Heilkunst</b>“. Dafür nahm er die Zuhörer mit auf eine Zeitreise ins alte Indien und erläuterte zentrale Begriffe sowie Werte der fernöstlichen Religion anhand der Lebensgeschichte von Buddha. Anfangs auf den britischen Historiker Arnold Toynbee verweisend, der die Begegnung von westlicher Kultur und Buddhismus als das große Ereignis des 20. Jh. bezeichnet hatte, ging er auch auf das Problematische von Modeerscheinungen ein, wie Meditation als kommerzialisierter Lifestyle und „Achtsamkeitsunternehmer“. Andererseits sei nicht zu unterschätzen, dass die 68er – in diesem Fall die Hippies, die sich nach Indien aufmachten – auch eine spirituelle und wissenschaftliche Revolution anstießen, die heute noch wirkt. Tauss betonte, dass die buddhistische Lehre den Genuss eigentlich hochhält. Der entscheidende Punkt sei, dass man aus dem Hamsterrad befreit wird, wenn man anhand meditativer Praxis einmal erlebt hat, wie klein der Genuss des Habens ist und wie unvergleichlich größer jener des Loslassens. „Der Buddhismus ist die radikalste Anti-Sucht-Therapie“, so Tauss.</p>
<p>Wie abwechslungsreich die Vortragsreihe des Medicinicum Lech stets gestaltet wird, zeigte auch der Freitagnachmittag. So beschäftigte sich der erste Referent <b>Christian Montag</b>, Leiter der Abteilung für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, mit einer hochaktuellen und höchst brisanten Frage: „<b>Internet, Smartphone &amp; Co: Gibt es ein Zuviel?</b><strong>“. International geschätzt für seine diesbezüglichen Forschungen, betonte er, kein Technologiekritiker zu sein, doch an unserer digitalen Kommunikation eine dunkle Seite wahrzunehmen. So haben sich etwa die „Smartphone-Reflexe“, wie das Zücken der Geräte bei Konzerten, vielfach in den Alltag eingeschlichen, was diesen fragmentiert und auch bei der Arbeit den Flow zerstört. Dies führt zu geringerer Leistung, kognitiven Defiziten und Verlust von Kreativität. Montags Erkenntnisse beruhen auf fundierten Daten dank einer vom eigenen Unternehmen entwickelten App, welche das Benutzerverhalten erhebt, sowie auf zahlreichen Studien. Erkenntnisse sind ein Überlappen von Internetsucht mit ADHS und Depression oder auch das Einhergehen von negativer Emotionalität und starker Nutzung von Social Media. „Das Löschen der Facebook-Funktion erhöht schon nach einer Woche die Lebenszufriedenheit“, wie er betont und u. a. digitalfreie Zonen, etwa durch das Tragen einer Armbanduhr zwecks Vermeiden des Blicks auf das Smartphone und den Verzicht auf dasselbe im Schlafzimmer empfiehlt.</strong></p>
<p>Es folgte der Vortrag von Dr. <b>Tanja Bagar</b>, der Direktorin des wissenschaftlichen Rates des Internationalen Instituts für Cannabinoide (ICANNA) in Ljubljana unter dem Titel „<b>Cannabis im Spannungsfeld zwischen Genuss und Sucht</b>“. Einleitend auf die immer noch kursierenden Mythen verweisend, führte die in Mikro-, Zell- und Molekularbiologie sowie Biochemie geschulte Expertin die zentrale Bedeutung des endocannabinoiden Systems vor Augen. Als Teil des menschlichen Nervensystems schaltet es sich ein, wenn etwas in den Zellen aus dem Gleichgewicht gerät und aktiviert infolge z. B. das Immunsystem. Dieses körpereigene System erklärt auch das leichte Andocken von cannabinoiden Molekülen, wobei die Wirkung beim Einzelnen unterschiedlich sein kann – beim einen aktivierend, beim anderen einschläfernd. Das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) der Pflanzen berge kein Suchtpotenzial bei gelegentlichem Konsum, durchaus aber bei häufigerem Konsum und hoher Konzentration, die durch neue Züchtungen zunehmend auftritt. Ehemals als Einstiegsdroge mystifiziert, sieht Bagar durch die harmonisierende Wirkung aufs neuronale Belohnungssystem, auch bezüglich der Hormone Dopamin und Serotonin, die Möglichkeit, Cannabis zukünftig als Exit-Droge einzusetzen.</p>
<p><strong>Auf legale „Drogen“, die hinsichtlich ihrer gesundheitsschädlichen Auswirkungen und geradezu epidemischen globalen Verbreitung, was übermäßigen Konsum anbelangt, immer noch unterschätzt werden, kam schließlich </strong><b>Markus M. Metka</b> zu sprechen. Im Vortrag „<b>Zucker, Salz und Fette – die gefährlichsten Suchtmittel unserer Zeit</b>“ warf er einen umfassenden kritischen Blick auf die vorherrschende Ernährungskultur, verantwortet vor allem von der Lebensmittelindustrie. Anders als lange propagiert, führe weniger das Fett in der Nahrung als der Zucker zur grassierenden Adipositas mit all ihren Folgen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders schädlich sei der Fructose-Sirup, von dem in den USA jährlich pro Kopf 25 Liter und in Europa bisher nur ein halber Liter konsumiert wird, was sich durch Handelsabkommen rasch ändern könnte, wie Metka unterstrich. In den USA bekommen bereits Kinder Diabetes Typ 2. So führt übermäßiger Zuckerkonsum zur sogenannten nicht-alkoholischen Fettleber und wirkt, als gösse man Öl ins Feuer, was versteckte chronische Entzündungen (Silent Inflammation) betrifft. Neben seinen weiteren Analysen zur ungesunden Ernährung, etwa des viel zu hohen Salzgehalts in Fertigprodukten oder auch der schädlichen Transfette, die sogar die Zellen schädigen, verwies Metka auch auf Alternativen und vorbildliche Ernährungskultur, wie die traditionelle mediterrane und originale asiatische Küche. „Wir versuchen beim Medicinicum Lech stets Gesundheit mit Genuss zu verbinden. Das ist unser erstes und wichtigstes Motto“, so der wissenschaftliche Leiter.</p>
<p><strong>Gemäß diesem Grundsatz kam es bei der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema </strong>„<b>Die Suche und die Sucht nach mehr – entfesselte Ökonomie – ökologisches Desaster!?</b>“ nicht nur zu einer kritischen Bestandsaufnahme, sondern wurden auch die Vorzüge einer kleinstrukturierten, auf Nachhaltigkeit bedachten Landwirtschaft, einer auf Regionalität und Diversität setzenden Küche sowie eines verantwortungsvollen Lebensmittelhandels hervorgehoben. Unter Leitung von Markus M. Metka debattierten die Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen“ <b>Andrea Schwarzmann</b>, der Vorstandvorsitzende von SPAR Österreich Dr. <b>Gerhard Drexel</b><strong>, der </strong>Allgemein-, Frauen- und Chronomediziner Dr. <b>Alfred Lohninger</b>, der „Koch des Jahrzehnts“ laut Gault&amp;Millau <b>Heinz Reitbauer</b> vom Restaurant Steirereck sowie die Kulturwissenschaftlerin <b>Jasmin Parapatits</b> und der Philosoph <b>Wilhelm Schmid</b>. Letzterer beschwor die Macht des Konsumenten und den Nutzen der Vernetzung auch im kleineren Kreis sowie das Prinzip Hoffnung und des Willens zur Veränderung, auch wenn man angesichts der Entwicklungen verzweifeln könnte. In der von profilierten Statements geprägten Podiumsdiskussion klang somit bereits das Thema des Medicinicum Lech 2019 an.<b> </b></p>
<p><b>Die Philosophie von Genuss und Sucht – vom Vertrauen ins Bauchgefühl </b></p>
<p>Das Medicinicum Lech 2018 wurde am Sonntag mit einer Philosophiegeschichte des Bauches, einer Stippvisite in Tibet und einer profunden Analyse der zunehmend dominanten Kultur der Empfindlichkeit und des Vermeidens abgerundet. Gegen Letzteres zog der als Querdenker bekannte Philosoph und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <b>Robert Pfaller</b> ins Felde und dabei subtile Argumente heran. So beantwortete er die Frage in seinem Vortragstitel „<b>Genießen wir nur, was uns schadet?</b>“ mit Verweis auf den vorherrschenden Kulturkampf zwischen einer eher katholisch geprägten Tradition und jener im angelsächsischen Raum. Während sich erstere noch der antiken Götterwelt erinnere – die sich sehr menschlich im Sinne diverser Schwächen und eines unsteten Lebenswandels zeigte – habe man in zweiter die Sicht, dass etwas Göttliches nur etwas sein kann, was vernünftiger ist als man selbst. Aus dieser resultiere wiederum eine Welt der negativen Kulte und des Vermeidens – im Gegensatz zu jener der positiven Kulte und des Zelebrierens des Lebens. Als Beispiel verwies er auf einen Kollegen aus den USA, der den „veganen Imperativ“ verkündete, woraufhin typischerweise ein französischer Philosoph mit der Verteidigung des Fleischessers antwortete. Der eigentliche, geheime Titel seines Vortrages sei: „Unter welchen historischen Umständen wird die Sucht zur bösen Schwester des Genusses“, meinte Pfaller und decouvrierte aktuelle Tendenzen in der Gesellschaft zu Genusspraktiken, bei denen der Genuss letztlich stets bestraft wird. Im Gegensatz dazu plädierte er für einen erwachsenen Zugang zum Genuss.</p>
<p>Auf eine „<b>Exkursion nach Tibet: Genuss in Fernost</b>“ führte im Anschluss Dr.<b> </b><b>Herbert Schwabl</b>, Geschäftsführer der Schweizer PADMA AG. Dabei entwarf er ein eindrückliches Panorama von der Alltagskultur und der damit verbundenen Heilkunde der Tibeter, wobei sich letztere aus einer Ökumene von chinesischer, indischer und auch persischer Medizin entwickelte. An der Seidenstraße gelegen, kreuzten sich hier die Kulturen und formte sich unter Einfluss naturreligiöser Vorstellungen der tibetische Buddhismus. Während in westlichen Kulturen der Geschmack ein rein sensorischer sei, so Schwabl, kommt in Tibet das 5-Elemente-Prinzip zum Tragen. Der auf jahrhundertealter Erfahrung beruhende medizinische Einsatz von Kräutern &amp; Gewürzen weiß von deren komplexem Zusammenspiel.</p>
<p>Den Vortragsreigen abschließend referierte der für seinen Brückenschlag zwischen Gastrosophie und Philosophie geschätzte Dr. <b>Christian Denker</b> über den „<b>Genuss der Liebe als Rezept für Glück</b>“. In seinem unterhaltsamen Abriss über die Philosophie der letzten zweieinhalb Tausend Jahre zeichnete er die Entwicklung des Körper-Seele-Antagonismus und die damit verbundene negative Bewertung des Bauches wie auch der Lüste nach. Zwar lag der Ursprung dieser vom Christentum aufgenommenen und über Jahrhunderte vorherrschenden Vorstellung in der antiken griechischen Philosophie, doch gab es eine gewichtige Ausnahme. So war laut Epikur der Magen der Ursprung und die Wurzel alles Guten. Dass mittlerweile auch die moderne Wissenschaft bestätigt, dass den Impulsen des Nervus vagus, heißt dem Bauchgefühl durchaus zu vertrauen ist, schließt den großen zeitlichen Bogen.</p>
<p>Als offizieller Abschluss folgten ein zufriedenes Resümee von Markus M. Metka angesichts der überaus positiven Resonanz und Grußworte von Lechs Bürgermeister <b>Ludwig Muxel</b> sowie schließlich der schon traditionelle Arlberg Brunch als höchst stimmiger Ausklang des Symposiums.</p>
<p><b>Weitere Informationen unter </b><a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a></p>
<p>Pressemeldung als WORD Dokument: <a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-5_09.07.18.docx">Medicinicum Lech 2018_PM 5_09.07.18</a><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-5_09.07.18.docx"><br />
</a></p>

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		<title>Medicinicum Lech 2018 &#8211; Fulminanter Auftakt des Public-Health-Forums in wegweisender Kooperation mit internationalem Studienprogramm</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 14:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation 6. Juli 2018 Im bereits fünften Jahr seines Bestehens rückt das Medicinicum Lech unter dem Titel „Genuss – Sucht – Gesundheit“ ein Spannungsfeld in den Fokus, das für die persönliche Lebensqualität wie auch die öffentliche Gesundheit von zentraler Bedeutung ist. Inwieweit das individuelle und gesellschaftliche Gesundheitsbewusstsein ineinandergreifen, wurde u. a. bei den exzellenten Referaten am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation 6. Juli 2018</p>
<p><b>Im bereits fünften Jahr seines Bestehens rückt das Medicinicum Lech unter dem Titel „Genuss – Sucht – Gesundheit“ ein Spannungsfeld in den Fokus, das für die persönliche Lebensqualität wie auch die öffentliche Gesundheit von zentraler Bedeutung ist.<span id="more-3639"></span> Inwieweit das individuelle und gesellschaftliche Gesundheitsbewusstsein ineinandergreifen, wurde u. a. bei den exzellenten Referaten am Eröffnungstag im Rahmen einer heuer gestarteten Kooperation verdeutlicht. Durch den Brückenschlag zum internationalen Studienprogramm „European Health Economics &amp; Management“ erhalten gesundheitspolitische und -ökonomische Aspekte verstärktes Augenmerk – zweifellos ein Gewinn. </b></p>
<p>Sowohl fachlich als auch thematisch abwechslungsreiche Vorträge und bunt besetzte Diskussionsrunden „über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen“ – so der Untertitel des Medicinicum Lech 2018 – sorgen auch heuer wieder für starkes Interesse, sprich einen gut besuchten sport.park.lech als Veranstaltungsort. Bereits seit fünf Jahren fördert die beliebte Urlaubsdestination am Arlberg das Gesundheitsbewusstsein durch ein hochkarätiges Symposium, das aufgrund seiner Interdisziplinarität wohl als einmalig gelten darf. Hier treffen Ärzte und Mediziner auf Philosophen, Heilpraktiker auf Naturwissenschaftler und die Teilnehmer auf ein offenes Diskussionsklima, das einen ganzheitlichen Blick auf das jeweilige Jahresthema eröffnet. Ebenso wie die angenehme Atmosphäre geschätzt wird der Praxisbezug – vertieft durch das bestens abgestimmte Rahmenprogramm.</p>
<p>Diesmal widmet sich das Public-Health-Symposium dem komplexen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht. Die breite Thematisierung, von medizinischen wie neurologischen Gesichtspunkten bis hin zu psychologischen und kulturwissenschaftlichen, kann unter anderem als vorbildlich in Bezug auf präventive Aufklärung im Dienste der öffentlichen Gesundheit verstanden werden. Zugleich bekommt jeder Teilnehmer des Medicinicum Lech einen Schlüssel zur Hand, was seine körperliche und geistige Gesundheit wie auch des Savoir-vivre und Lebensglücks anbelangt. „Richtig zu genießen, heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit“, so der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> pointiert.</p>
<p><b>Wegweisende Kooperation mit internationalem Studienprogramm </b></p>
<p><em>Eine Neuerung beim Medicinicum Lech stellt dieses Jahr die Kooperation mit dem internationalen Studienprogramm „</em>European Health Economics &amp; Management“ (Eu-HEM) dar. Gemeinsam vom Management Center Innsbruck (MCI), der Universität Bologna, der Universität Oslo und der Erasmus Universität Rotterdam angeboten, wurde der Studiengang 2012 gestartet und voriges Jahr von der Europäischen Kommission mit dem „Erasmus Joint Master Degree Status“ ausgezeichnet. Er soll die besten Köpfe zusammenführen und die Studierenden auf eine Tätigkeit in einem internationalen Umfeld vorbereiten. FH-Prof. Dr. Siegfried Walch, der Leiter des Departments und Studiengangs am MCI, verwies in seinen einleitenden Worten auf eine Studie aus 2013 über „Successes and Failures of Health Policy in Europe“ mit der Conclusio, dass man die allgemeine Gesundheit nachhaltig steigern könnte, wenn man die gesundheitspolitischen Best-Practice-Beispiele der diesbezüglich führenden europäischen Länder kombinierte. Zu letzteren zählen Norwegen, die Niederlande, Österreich und Italien – sprich die Heimatländer der vier an dem Studienprogramm beteiligten Hochschulen.<em> </em></p>
<p><em>Die alljährliche Sommer School von Eu-HEM findet heuer in Lech am Arlberg statt und führte am Donnerstagvormittag in Form von drei englischsprachigen Vorträgen renommierter Experten quasi nahtlos in das Medicinicum über. </em>Einleitend referierte Dr. <b>Bente Mikkelsen</b> – Head of the Secretary for the WHO Global Coordination Mechanism on the Prevention and Control of NCDs, Kopenhagen – über „<b>Healthy living &amp; healthy choices. Whose support is essential</b>?<strong>“.</strong> Selbst an der Erarbeitung der Entwicklungsziele der WHO für 2030 beteiligt, gab sie einen aufschlussreichen Überblick über die massiven gesundheitspolitischen Herausforderungen und notwendige gegensteuernde Maßnahmen, was die höchst bedenkliche Zunahme der „noncommunicable Diseases“, heißt nichtübertragbaren Krankheiten, durch die sich häufenden Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung oder Bewegungsmangel betrifft. Der zweite Vortrag von Prof. <b>Antoinette de Bont</b> – Director of Research, Erasmus School of Health Policy &amp; Management, Rotterdam – stand unter dem Titel „<b>Whom do you trust to take care of your own health?</b><strong>. Unter anderem betonte sie, dass es des Vertrauens in viele gesellschaftliche Förderer einer gesunden Lebensweise und deren Zusammenarbeit bedarf. Beim dritten Vortrag ging dann Prof. </strong><b>Oddvar Kaarbøe</b> – Professor in Health Economics, University of Oslo – auf die Frage ein, warum es so schwer fällt, das richtige zu tun, wenngleich wir wissen, was für unsere Gesundheit das Beste wäre. Unter dem Titel „<b>Rewarding good choices. How can you contribute to a healthier world</b><b>?</b><strong>“ gab er spannende Einblicke in die Verhaltensökonomie und zeichnete vor, wie man zum vorbildlichen Initiator des Wandels im eigenen Umfeld werden kann. Alle drei Vorträge zeichnete aus, fundamentale und globale gesundheitspolitische Fragen anschaulich auf die Alltagserfahrung herunterzubrechen.</strong></p>
<p><b>Von der Kunst, das Leben zu genießen, und der Kultur der Süchtigkeit <em></em></b></p>
<p><em>Am Donnerstagnachmittag um 15:00 Uhr erfolgte wie üblich die feierliche Eröffnung des Medicinicum Lech, mit Grußworten des Bürgermeisters von Lech </em><b>Ludwig Muxel</b> <em>sowie von Tourismusdirektor </em><b>Hermann Fercher</b><em>, der sich über die Kooperation mit Eu-HEM höchst erfreut zeigte. Ebenfalls bereits Tradition hat das Impulsreferat von Markus M. Metka zum Jahresthema </em>„<b>Genuss – Sucht –Gesundheit</b>“, in dem er auf die Initialzündung zu diesem und grundlegende Aspekte des ambivalenten Verhältnisses von Genuss und Sucht einging. Diesbezüglich sei das Maßhalten von zentraler Bedeutung, wie er betonte.</p>
<p>Darauf erging das Wort an den prominenten Philosophen und Bestsellerautor Prof. Dr. <b>Wilhelm Schmid</b>, dem es gelang, seinen eineinhalbstündigen philosophischen Vortrag dank zahlreicher Bonmots, persönlicher Anekdoten und facettenreicher Perspektive auf das Phänomen des Genusses überaus unterhaltsam zu gestalten. Unter dem Titel „<b>Von der Kunst das Leben zu genießen – Kaviar oder Askese?</b><strong>“ plädierte er unter anderem für eine Stärkung der Sinnlichkeit und meinte, „wer sich vorbehaltlos auf Genüsse einlässt, hat definitiv mehr vom Leben“. So fördere die Sinnlichkeit die Lebensfreude und trüge einen guten Teil zum Lebenssinn bei. Zudem räumte er mit der Vorstellung auf, Askese hätte in erster Linie mit Enthaltsamkeit zu tun, denn vielmehr bedeutet sie gemäß der Begriffsherkunft eine Übung, und zwar eine genusssteigernde, doch auch eine des richtigen Maßes bei allen Genüssen.</strong></p>
<p><strong>Anschließend ging </strong>der renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> auf eine Schlüsselfrage des heurigen Public Health-Symposiums ein. Diese beantwortete er in seinem Referat „<b>Kultur der Süchtigkeit – Schützt uns der Genuss vor der Sucht?</b>“ bar jedes Zweifels: „Kultivierter Genuss ist eine der besten Prophylaxen gegen die Sucht!“ In einer erhellenden Gegenüberstellung des Wesens des Genusses und jenes der Sucht erklärte der Experte u. a., dass der Genuss in erster Linie mit Selbstvergnügen, die Sucht hingegen mit „Selbstbehandlung“ zu tun habe, liegt letzterer doch meist eine Basisstörung, heißt tieferreichende Problematik zugrunde. Den Rausch bezeichnete er als Grenzbereich zwischen noch normal und schon gestört. Diverse Aspekte der Suchtprävention durch Genuss erläuternd, brachte er den springenden Punkt durch eine Sentenz des Philosophen Platon zum Ausdruck – nämlich „in der Befriedigung seiner Begierden Herr seiner selbst zu bleiben“.</p>
<p><b>Unterhaltsamer Erfahrungsaustausch und abwechslungsreiches Programm </b></p>
<p>Abgerundet wurde der erste Tag des Medicinicum Lech 2018 durch einen Round Table zum Thema „<b>Das beste Essen meines Lebens. Gourmet und Gourmand erzählen von ihren kulinarischen Erweckungserlebnissen</b>“, wobei die Runde bunt zusammengesetzt war. So schwärmte etwa der Lecher Hotelier <b>Josef „Joschi“ Walch</b> leidenschaftlich und detailliert von einem 15-gängigen Menü des Kochs Marc Veyrat, während seine ebenfalls die Kochkunst hochhaltende Schwester <b>Gitti Birk</b> u. a. auf den Unterschied zwischen dem Steirischen Sterz und Vorarlberger Riebel zu sprechen kam. Der Chirurg Dr. <b>Günther Forster </b>verwies auf die Steigerung des Genusses durch das gemeinsame Essen, sprich den sozialen Aspekt, den auch die bekannte Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b> bezüglich der Genusskultur in Frankreich hervorhob. Letztere bezeichnete wiederum Markus M. Metka als sein persönliches kulinarisches Erweckungserlebnis in jungen Jahren. Und Tourismusdirektor Hermann Fercher hob hervor, dass es wohl keinen anderen Ort gebe, wo sich ein derart exzellentes kulinarisches Angebot innerhalb eines so kleinen Radius finden ließe wie in Lech.</p>
<p>Moderiert wurde der kurzweilige Erfahrungsaustausch von der Vergleichenden Literaturwissenschaftlerin <b>Jasmin Parapatits</b>, die sich am Freitag auch an der Podiumsdiskussion „<b>Die Schule des Genusses – Wie Lebensmittel unseren Geschmack schulen</b>“ beteiligen wird. In Kombination mit den hochkarätigen Vorträgen und dem attraktiven Rahmenprogramm ist auch in den nächsten Tagen für eine abwechslungsreiche Erörterung des top Public-Health-Themas garantiert.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung            </b></p>
<p>Es wird um Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> gebeten, wo sich auch das detaillierte Programm und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Tageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>***</p>
<p>DATEIDOWNLOAD Presseinfo als WORD oder PDF:</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-4_05.07.18.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2018_PM 4_05.07.18</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-4_05.07.18.docx">Medicinicum Lech 2018_PM 4_05.07.18</a></p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2018/medicinicum18_lech-zuers-tourismus_by_bernadetteotter-9-von-27/' title='Medicinicum18_lech-zuers-tourismus_by_bernadetteOtter (9 von 27)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum18_lech-zuers-tourismus_by_bernadetteOtter-9-von-27-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Medicinicum18_lech-zuers-tourismus_by_bernadetteOtter (9 von 27)" /></a>
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		<title>Medicinicum Lech (5. bis 8. Juli 2018): Genuss – Sucht – Gesundheit &#124; Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2018 07:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[monte! brandART]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation Mai 2018 Mit dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht rückt das Medicinicum Lech heuer eine Schlüsselfrage für die persönliche Lebensqualität sowie öffentliche Gesundheit in den Fokus. Dank des einzigartigen interdisziplinären Charakters der gehobenen Public-Health-Veranstaltung wird das Thema vielseitig beleuchtet und dem Publikum aufschlussreich, praxisnah und allgemein verständlich nähergebracht. Oft unterschätzt in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation Mai 2018</p>
<p><b>Mit dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht rückt das Medicinicum Lech heuer eine Schlüsselfrage für die persönliche Lebensqualität sowie öffentliche Gesundheit in den Fokus. Dank des einzigartigen interdisziplinären Charakters der gehobenen Public-Health-Veranstaltung wird das Thema vielseitig beleuchtet und dem Publikum aufschlussreich, praxisnah und allgemein verständlich nähergebracht.<span id="more-3555"></span> </b></p>
<p><i>Oft unterschätzt in seiner gesundheitsfördernden Dimension wird der Genuss. Dass dieser über ein momentanes Wohlempfinden hinaus elementar für die Gesundheit ist, wird deutlicher mit Blick auf seinen Gegenpol: die Sucht. Das diesbezügliche Spannungsfeld steht im Mittelpunkt des </i><b><i>5. Medicinicum Lech</i></b><i>. </i><i>Unter dem Titel „</i><b><i>Genuss – Sucht – Gesundheit</i></b><i>“ werden vom </i><b><i>05. – 08. Juli 2018</i></b><i> </i><i>Experten verschiedenster Fachbereiche für hochkarätige Vorträge und eine breit gefächerte Diskussion garantieren. Der fachübergreifende Austausch zwischen Medizinern und Vertretern benachbarter Disziplinen sowie Philosophen und Kulturwissenschaftlern ist eine der Stärken der Public-Health-Veranstaltung, die nicht nur in dieser Hinsicht einzigartig ist. In Kombination mit dem attraktiven Rahmenprogramm bietet sie die einmalige Gelegenheit, wertvolle Anregungen und Erkenntnisse mit Urlaubstagen in Lech am Arlberg zu verbinden. Anmeldungen unter </i><a href="http://www.medicinicum.at"><i>www.medicinicum.at</i></a><i>  </i></p>
<p>„Richtig zu genießen heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit“, bringt der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> einen Kerngedanken zum diesjährigen Thema auf den Punkt. Dessen zahlreiche Aspekte lässt bereits der Untertitel des 5. Medicinicum Lech anklingen: „Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen.“ So erfuhr die Kunst des richtigen Genusses in den unterschied­lichen Kulturen, Religionen und Regionen jeweils eigene Ausprägungen – ob bezogen auf die Ernährungs-­ oder beispielsweise auch Weinkultur, ob in Hinblick auf die Bewegungs- und Körperkultur, bis hin zur Hygiene- und Gesundheitskultur.</p>
<p>Kulturelle Idealbilder reichen wiederum vom Hedonismus und Hochgenuss bis zur Askese und Abstinenz. Was thematisch zum Gegenteil des Genusses führt, zur Sucht. Als unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand beeinträchtigt sie die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums. Zudem führt Sucht oft zu Folgeerkrankungen und verkürzt das Leben. Wie weit Suchterkrankungen verbreitet sind, wird unter Berücksichtigung der subs­tanzunabhängigen wie Internet­-, Shopping­-, Spiel-, Sexsucht etc. augenfälliger. Auch diese werden beim Medicinicum eingehend thematisiert</p>
<p>Das überaus breite Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht wird sowohl aus medizinischer und neurologischer als auch aus psychologischer, philosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive in den Fokus genommen. Damit wird das Medicinicum Lech einem ganzheitlichen Ansatz gerecht, ermöglicht Fachleuten diverser Disziplinen einen gewinnbringenden Austausch und auch den allgemein Interessierten ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge, samt praktischer Anregungen. Wie jedes Jahr fungieren Aspekte des Anti-Aging sowie der Präventiv- und Ernährungsmedizin als roter Faden. Derart umfassend aufbereitet, erweist sich das heurige Thema als ein Schlüssel zur körperlichen und geistigen Gesundheit wie auch des Savoir-vivre und Lebensglücks</p>
<h3><b>Auftakt unter internationaler Beteiligung am Donnerstag, den 5. Juli  </b></h3>
<p>Eine Neuerung ist, dass die Vortragsreihe bereits am Donnerstagvormittag startet. Zu verdanken ist dies der Kooperation mit dem internationalen Studienprogramm <i>Erasmus School of Health Policy and Management</i>, was auf das Renommee des Medicinicum Lech verweist. So findet im Vorfeld die <i>EU-HEM Summer School</i> mit über 60 Studierenden aus verschiedenen Ländern in Lech am Arlberg statt und werden die ersten drei Vorträge (in Englisch) von international angesehen Experten für Gesundheitspolitik und  Gesundheitsmanagement gehalten. Zunächst spricht Dr. <b>Bente Mikkelsen</b> – Head of the Secretary for the WHO Global Coordination Mechanism on the Prevention and Control of NCDs, Kopenhagen – über „<b>Health Literacy – How bad choices destroy the world</b><strong>“. Anschließend widmet sich Prof. </strong><b>Antoinette de Bont </b>von der Erasmus University Rotterdam der Frage „<b>Whom do you trust to take care of your own health?</b><strong>“, bevor dann </strong><b>Oddvar Kaarbøe</b>, Professor an der University of Oslo, zur weitreichenden Fragestellung „<b>Rewarding good choices. How can you contribute to a healthier world</b><b>?</b><strong>“ referiert.  </strong></p>
<p>Wie üblich erfolgt am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr die offizielle Eröffnung. Einen Überblick über das Thema des Medicinicum Lech 2018 „<b>Genuss – Sucht –Gesundheit</b>“ bietet der wissenschaftliche Leiter Markus M. Metka mit seinem gleichnamigen Impulsreferat. Einen ersten Spannungsbogen entwirft im Anschluss der prominente deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. <b>Wilhelm Schmid</b> in seinem Vortrag „<b>Von der Kunst das Leben zu genießen – Kaviar oder Askese?</b><strong>“. Darauf folgend widmet sich </strong>der renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> einer Kernfrage des heurigen Public Health-Symposiums: „<b>Kultur der Süchtigkeit – Schützt uns der Genuss vor der Sucht?</b>“ So aufschlussreich wie unterhaltsam dürfte auch die abschließende <b>Podiumsdiskussion </b>„<b>Das beste Essen meines Lebens</b>“ sein, bei der Gourmets und Gourmands über ihre kulinarischen Erweckungserlebnisse berichten.</p>
<h3><b>„Ich genieße, also bin ich!“ – Genuss als Leitthema am Freitag, den 6. Juli</b></h3>
<p>Eröffnet wird der Freitag vom zweiten wissenschaftlichen Leiter des Medicinicum Lech Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> mit einem Vortrag über „<b>Genuss und Gehirn</b>“. Das darauf folgende Referat des Philosophen und Psychotherapeuten Dr. <b>Markus Poltrum</b>, Univ.-Doz. an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, trägt den verheißungsvollen Titel „<b>Musen und Sirenen – Das Schöne als Therapeutikum der Sucht</b>“. Des Weiteren wird von Markus M. Metka als wesentlicher Aspekt „<b>Der Genuss als Verzicht</b>“ thematisiert. Bei der nachmittäglichen <b>Podiumsdiskussion</b> werden dann u. a. die bekannte Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b> und die Vergleichende Literaturwissenschaftlerin <b>Jasmin Parapatits</b> unter vielfältigem Blickwinkel erörtern „<b>Wie Lebensmittel unseren Genuss schulen</b>“.</p>
<h3><b>Sucht und ihre vielen Gesichter – Schwerpunkt am Samstag, den 7. Juli</b></h3>
<p>Am Samstag behandelt zunächst <b>Reinhard Haller</b> auf Grundlage seiner profunden wissenschaftlichen Expertise die Frage „<b>Lust, Frust oder Suche – Was ist Sucht eigentlich?</b>“, während <strong>Martin Poltrum </strong>anschließend <strong>zu „</strong><strong>Rausch, Ekstase, Sucht im Spielfilm</strong>“ referiert. Es folgt der Vortrag des Journalisten Dr. <b>Martin Tauss</b>, mit Sachkompetenz im Bereich Suchtprävention und Drogenforschung, zur „<b>Befreiung von der Gier – Buddhismus und Heilkunst</b><strong>“. Am Nachmittag widmet sich Prof. Dr. </strong><b>Christian Montag</b><strong>, Leiter der Abteilung Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, der brandheißen Frage „</strong><b>Internet, Smartphone &amp; Co: Gibt es ein Zuviel?</b>“. Der Experte ist für seine Forschungen auf diesem Gebiet ebenso bekannt wie Markus M. Metka für seine weitreichenden ernährungsmedizinischen Kenntnisse: In seinem Vortrag „<b>Zucker, Salz und Fette – die gefährlichsten Suchtmittel unserer Zeit</b>“ wird er u. a. unsere Ernährungsgewohnheiten grundlegend hinterfragen.  <strong></strong></p>
<p><strong></strong><strong>Höchst spannend dürfte auch die </strong><b>Podiumsdiskussion</b><strong> mit dem Titel „</strong><b>Die Suche und die Sucht nach mehr</b>“ werden. Namhafte Persönlichkeiten wie Dr. <b>Gerhard Drexel</b><strong>, Vorstandsvorsitzender SPAR Österreich – Hauptsponsor des Medicinicum Lech, der Vorarlberger Landesrat für Land- und Forstwirtschaft </strong><b>Christian Gantner</b><strong>, der „Koche des Jahrzehnts“ laut Gault&amp;Millau </strong><b>Heinz Reitbauer </b>vom Restaurant Steirereck und der Philosoph <b>Wilhelm Schmid</b> werden über das  Spannungsfeld: Ökonomie – Ökologie – Gesundheit debattieren. Behandelt werden so brisante Themen wie die Folgen transnationaler Handelsabkommen, Glyphosat und die Gefährdung der Artenvielfalt oder auch die Notwendigkeit einer Agrarwende.</p>
<h3><b>Die Philosophie von Genuss und Sucht am Sonntag, den 8. Juli</b></h3>
<p>Den ersten Vortrag am Sonntag hält der als Querdenker bekannte Philosoph und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <b>Robert Pfaller</b> zur Frage „<b>Genießen wir nur, was uns schadet?</b>“. Anschließend bietet Dr.<b> Herbert Schwabl</b>, Geschäftsführer der Schweizer PADMA AG, eine „<b>Exkursion nach Tibet: Genuss in Fernost</b>“. Des Weiteren referiert Dr. <b>Christian Denker</b>, international geschätzt für seinen Brückenschlag zwischen Gastrosophie und Philosophie, über „<b>Genuss der Liebe als Rezept für Glück – Der Arzneien beste ist die Liebe</b>“, bevor Markus M. Metka mit dem Appell „<b>Genieße das Leben“</b> das viertägige Symposium abrundet.</p>
<h3><b>Abwechslungsreiches Rahmenprogramm und breites Zielpublikum</b></h3>
<p>Bereits Tradition hat der festliche Vorarlberg Brunch als kulinarischer Ausklang des Medicinicum Lech. Auch im Weiteren präsentiert sich das Rahmenprogramm höchst attraktiv und abwechslungsreich: von Bergyoga früh am Morgen über Weinverkostung mit erlesenen Tropfen bis hin zur Kneippwanderung am Lech. An dem Gebirgsbach findet auch die Anti-Stress-Kräuterwanderung mit der Lecher Kräuterexpertin <b>Veronika Walch</b> und der Lecher Kräuterrunde mit anschließender Verköstigung des Zuger Saiblings statt. Als weiterer alljährlicher Glanzpunkt gilt das beliebte Showkochen, diesmal unter dem Titel „Modern Alpine Kitchen“, bei dem Lecher Hauben-Köche in Zusammenarbeit mit den Ärzten Dr. <b>Wolfgang Graf</b> und<b> </b>Markus M. Metka die Heilkunst mit der Kochkunst vereinen.</p>
<p>Auch heuer wieder wird eine breit gestreute Teilnehmerschaft erwartet, spricht das Medicinicum Lech doch Fachpublikum – von Ärztinnen und Ärzten über Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen und der Wirtschaft, insbesondere der Bereiche Gesundheit &amp; Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel, bis hin zu Heilpraktikern und Alternativmedizinern – wie auch allgemein Interessierte aus nah und fern an.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung            </b><b></b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2018 und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Halbtageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>Die Akkreditierung ist unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a> möglich.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-3_03.05.18.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2018_PM 3_03.05.18</a></p>
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		<title>PM Medicinicum Lech 2018  &#8211; Anmeldestart zur Public Health Veranstaltung in Vorarlberg</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/presseinformation-marz-2018/</link>
		<comments>https://archiv.si-kommunikation.com/presseinformation-marz-2018/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 09:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hochkarätige Public Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg widmet sich heuer dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht. Interdisziplinär, informativ und praxisnah wird der Schlüssel zu Lebensqualität und Wohlbefinden breit und anregend diskutiert. Richtig zu genießen ist eine Kunst und fördert die Gesundheit. Nicht zuletzt wirkt der gesunde Genuss dem Gegenteil entgegen – [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die hochkarätige Public Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg widmet sich heuer dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht. Interdisziplinär, informativ und praxisnah wird der Schlüssel zu Lebensqualität und Wohlbefinden breit und anregend diskutiert.<span id="more-3438"></span></b></p>
<p><i>Richtig zu genießen ist eine Kunst und fördert die Gesundheit. Nicht zuletzt wirkt der gesunde Genuss dem Gegenteil entgegen – der Sucht, die in vielerlei Ausprägung eine weitverbreitete Erkrankung und gesellschaftliche Problematik darstellt. Unter dem Titel „Genuss – Sucht – Gesundheit“ thematisiert das diesjährige Medicinicum Lech das diesbezügliche Spannungsfeld und damit eine Schlüsselfrage, die elementar für die individuelle Lebensqualität wie auch die öffentliche Gesundheit ist. Aufgrund des interdisziplinären Charakters der Public Health-Veranstaltung ist eine vielschichtige Erörterung der Thematik garantiert. Zahlreiche Vorträge renommierter Experten versprechen dank allgemein verständlicher Vermittlung und Praxisnähe in Kombination mit dem attraktiven Rahmenprogramm spannende Tage am Arlberg. Anmeldungen unter </i><a href="http://www.medicinicum.at"><i>www.medicinicum.at</i></a><i>   </i></p>
<p>Vom <b>05. – 08. Juli 2018 </b>lädt das Medicinicum Lech bereits zum fünften Mal nach Lech am Arlberg, um sich in einem so inspirierenden wie angenehmen Rahmen einem grundlegenden Gesundheitsthema zu widmen. Wie sich in den vergangenen Jahren zeigte, schätzen die Teilnehmer nicht zuletzt die gelungene Verbindung von abwechslungsreichen Fachvorträgen ausgewiesener Experten und dem thematisch darauf abgestimmten Rahmenprogramm. Letzteres fördert den Praxisbezug wie auch den Erholungs- und Erlebniswert der Tage in Lech. Die Kombination von breiter, fachübergreifender Information, anregendem Austausch unter allen Teilnehmern und dem Urlaubserlebnis in der nachweislich gesundheitsfördernden Höhenregion bilden das Erfolgsrezept der gehobenen Public Health-Veranstaltung.</p>
<p>Heuer rückt das Medicinicum Lech ein Thema in den Fokus, das hinsichtlich seiner gesundheitlichen Bedeutung oft unterschätzt wird: den richtigen Genuss. Richtig zu genießen ist eine Kunst, die in den unterschied­lichen Kulturen, Religionen und Regionen jeweils eigene Ausprägungen erfuhr: von der Ernährungs-­ über die Wein-­ bis zur Körperkultur, von der Askese bis zum Hochgenuss. „Richtig zu genießen heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit“, wie der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> betont und darin auch einen Schlüssel zum Lebensglück sieht.</p>
<p>Im Gegensatz zum gesunden Genuss steht die Sucht. Ins Maßlose und Zwanghafte führend ist sie eine Erkran­kung, die das Leben beeinträchtigt und verkürzt. Zur körperlichen Abhängigkeit gesellt sich die psychische, wobei letztere auch sogenannte subs­tanzunabhängige Süchte betrifft, wie Internet­-, Shopping­-, Spiel-, Sexsucht etc. Auch diese Themen werden beim Medicinicum behandelt, um der weitreichenden Problematik mit enormer Bedeutung für die Gesundheitsvorsorge gerecht zu werden. Der Sucht vorbeugend ist nicht zuletzt der bewusste Genuss.</p>
<p><b>International und interdisziplinär – Auftakt zum vielfältigen Vortragsprogramm  </b></p>
<p>Für eine ebenso umfassende wie tiefgreifende Erörterung des Spannungsfeldes von Genuss und Sucht garantiert der interdisziplinäre Charakter des Medicinicum Lech. So finden sich unter den über die Fachwelt hinaus geschätzten Vortragenden Ärzte, Heilpraktiker, Gesundheits- und Ernährungswissenschaftler wie auch Psychiater und Philosophen. Zusätzliche Internationalisierung erfährt das gehobene Public Health-Symposium heuer aufgrund einer neuen Kooperation: Zusammen mit dem internationalen Studienprogramm <i>Erasmus School of Health Policy and Managment</i> findet im Vorfeld die <i>EU-HEM Summer School</i> in Lech am Arlberg statt. Über 60 internationale Studierende arbeiten ab dem 30. Juni 2018 gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung an Themen der Gesundheitspolitik, bevor die Summer School und das Medicinicum Lech am Donnerstagvormittag miteinander verschmelzen.</p>
<p>Dank der Kooperation erweitert sich der Vortragsreigen um drei öffentliche Referate in englischer Sprache zum Thema „Becoming your own doctor“, gehalten von international renommierten Experten der an EU-HEM beteiligten Universitäten. Den Auftakt am Donnerstag, den 05. Juli um 09.00 Uhr gibt Dr. <b>Bente Mikkelsen</b> – Head of the Secretary for the WHO Global Coordination Mechanism on the Prevention and Control of NCDs, Kopenhagen –, die sich unter dem Titel „<strong>Health Literacy &#8211; How bad choices destroy the world“ mit globalen Fehlentwicklungen auseinandersetzt. Anschließend widmet sich Prof. </strong><b>Antoinette de Bont </b>von der Erasmus University Rotterdam der Frage „<strong>Whom do you trust to take care of your own health?“. Den Donnerstagvormittag abschließend referiert </strong><b>Oddvar Kaarboe</b>, Professor an der University of Oslo, zur weitreichenden Fragestellung „<strong>Rewarding good choices. How can you contribute to a healthier world?“.  </strong></p>
<p>Am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr erfolgt schließlich die offizielle Begrüßung und Eröffnung des Medicinicum Lech 2018 durch den Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b> sowie Tourismusdirektor <b>Hermann Fercher</b>. Beim darauf folgenden Eröffnungsvortrag führt der wissenschaftliche Leiter Markus M. Metka in das Thema ein und präsentiert einen ersten Überblick. Die beiden weiteren Referate am ersten Tag des Medicinicum Lech schlagen bereits einen Spannungsbogen vom Genuss zur Sucht. Zunächst referiert der prominente deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. <b>Wilhelm Schmid</b> zum Titel „<strong>Von der Kunst das Leben zu genießen &#8211; Kaviar oder Askese?“, bevor sich der </strong>renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> einer Kernfrage des heurigen Public Health-Symposiums widmet: „Kultur der Süchtigkeit – Schützt uns der Genuss vor der Sucht?“ Bei der darauf folgenden Podiumsdiskussion erzählen Gastronomen, Köche und Feinschmecker von ihren genussvollsten kulinarischen Entdeckungen.</p>
<p><b>Über die Schule des Genusses und die vielen Gesichter der Sucht   </b></p>
<p>Die Vorträge am Freitag beleuchten unter dem Motto „Ich genieße, also bin ich!“ die gesundheitsfördernden Dimensionen des Genusses. Einleitend referiert der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> über „Genuss und Gehirn“. Es folgt der Vortrag des Philosophen und Psychotherapeuten Dr. <b>Markus Poltrum</b>, Univ.-Doz. an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, über „Orpheus Prinzip: Ars Medica – Wie wichtig die Aktivierung der Sinne ist“. Des Weiteren wird von Metka als wesentlicher Aspekt „Der Genuss als Verzicht“ thematisiert. Am Nachmittag widmet sich dann die bekannte Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b> dem breiten Spektrum einer „Schule des Genusses“, und schließlich wird das Thema Genuss bei einer Podiumsdiskussion facettenreich debattiert: vom Essen als Genuss-Kulturgut über die kulturelle Identität von Genussländern wie Frankreich oder Italien bis hin zu „Genuss in der Kunst“ sowie der Natur als Genussressource.</p>
<p>Am Samstag rückt dann unter dem Titel „Sucht – ihre vielen Gesichter“ das krankhafte Verlangen in unterschiedlichsten Ausprägungen in den Fokus. Reinhard Haller behandelt zunächst auf Grundlage seiner profunden wissenschaftlichen Expertise die Frage „Lust, Frust oder Suche – Was ist Sucht eigentlich?“, woraufhin der Journalist Dr. <b>Martin Tauss</b>, mit Sachkompetenz im Bereich Suchtprävention und Drogenforschung, über „<strong>Das Leiden an der Gier – die Gier als Wurzel allen Übels“ referiert. Abgeschlossen wird der Vormittag mit dem Vortrag von </strong><strong>Martin Poltrum</strong><strong> zu „</strong>Rausch, Ekstase, Sucht im Spielfilm“. Der Nachmittag startet mit Ausführungen über „Zucker, Salz und Fette – die gefährlichsten Suchtmittel unserer Zeit“ von Markus M. Metka als international anerkannter Experte auf diesem Gebiet. Weitere Vorträge zu Themen wie Kauf-, Spiel- und Geltungssucht oder auch Sucht im Zeitalter der Digitalisierung (Internet, Handy &amp; Co) sind ebenso in Planung wie eine Podiumsdiskussion zum Spannungsfeld: Ökonomie – Ökologie – Gesundheit. Namhafte Persönlichkeiten aus Medizin, Handel, Politik und Gastronomie werden über brisante Fragen wie die Folgen von transnationalen Handelsabkommen, Glyphosat und die Gefährdung der Artenvielfalt, &#8230; bis hin zur Notwendigkeit einer Agrarwende debattieren. Das laufend aktualisierte Programm findet sich online.</p>
<p><b>Genussvoller Abschluss und attraktives Rahmenprogramm    </b></p>
<p>Spannende Betrachtungen mit anschließender Publikumsdiskussion sind auch am Sonntag über „Die Philosophie von Genuss und Sucht“ zu erwarten. So stellt der als Querdenker bekannte Philosoph und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <b>Robert Pfaller</b> die Frage „Genießen wir nur, was uns schadet?“. Danach referiert Dr. <b>Christian Denker</b>, international geschätzt für seinen Brückenschlag zwischen Gastrosophie und Philosophie, über „Genuss der Liebe als Rezept für Glück – Der Arzneien Beste ist die Liebe“. Abgerundet wird die viertägige Vortragsreihe vom wissenschaftlichen Leiter Markus M. Metka mit dem Appell „Genieße das Leben!“. Ein Aufforderung, der die Teilnehmer anschließend beim gemütlichen Vorarlberg Brunch gerne Folge leisten werden – als überaus stimmiger Ausklang des Medicinicum Lech 2018.</p>
<p>Der festliche kulinarische Abschluss der Public Health-Veranstaltung ist nur eines der Angebote des auch heuer wieder abwechslungsreichen und höchst attraktiven Rahmenprogramms. Dieses reicht von einer zweistündigen Bergyoga-Wanderung am Arlberg über die beliebte Weinverkostung presented by „Arlberg Weinberg“ mit edlen Tropfen von ausgesuchten Winzern bis hin zur Kneippwanderung am Lech. An dem Gebirgsbach, im schönen Zugertal, findet auch ein alljährliches Highlight, die Anti-Stress-Kräuterwanderung mit der heimischen Kräuterexpertin <b>Veronika Walch</b> und der Lecher Kräuterrunde statt, mit anschließender Verköstigung des Zuger Saiblings. Als weiterer Glanzpunkt gilt das legendäre Showkochen „I EAT FROM AUSTRIA“, bei dem Lecher Haubenköche in Zusammenarbeit mit den Ärzten Markus M. Metka und Dr. <b>Wolfgang Graf</b> Heilkunst und Kochkunst vereinen.</p>
<p><b>Zusatzangebote und Zielpublikum  </b></p>
<p>Am Veranstaltungsort sport.park.lech bietet sich den Teilnehmern unter dem Aspekt gesunde Ernährung &amp; nachhaltiger Genuss eine Auswahl an Präsentationen und Probierständen. Darunter jene vom größten heimischen Lebensmittelhändler <b>SPAR</b>, der als Hauptsponsor das Medicincium Lech seit Beginn an tatkräftig unterstützt – überzeugt von der Philosophie des Public Health-Forums, bei dem sich die Bereiche Anti-Aging sowie Präventiv- und Ernährungsmedizin stets wie ein roter Faden durch die Veranstaltung ziehen. „Genussvoll gesundes Essen und Trinken ist ein wesentlicher Aspekt in der alterspräventiven Medizin“, wie Metka dazu anmerkt.</p>
<p>Gesundheitsfördernd ist auch der Aufenthalt in der Bergregion von Lech, was das Publikum zu schätzen weiß. Mit dem heurigen Thema bietet sich ein Schlüssel zur körperlichen und geistigen Gesundheit – und zugleich elementarer Aspekt der „Art of Aging“, des Savoir-vivre und Lebensglücks. Für allgemein Interessierte aus nah und fern wie auch für das Fachpublikum – von Ärztinnen und Ärzten über Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen und der Wirtschaft, insbesondere der Bereiche Gesundheit &amp; Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel, bis hin zu Heilpraktikern und Alternativmedizinern – bietet sich Anfang Juli wieder die einmalige Gelegenheit, reichhaltigen Informations- und Erkenntnisgewinn mit dem Genuss des vielfältigen Angebots von Lech am Arlberg zu verbinden.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung            </b><b></b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2018 und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Halbtageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-1_07.03.18.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2018_PM 1_07.03.18</a></p>
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		<title>Medicinicum Lech 2017 &#8211; Public Health-Symposium am Puls der Zukunft. Richtungsweisende Heilkunst aus Ost und West</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Tage lang stand Lech am Arlberg wieder ganz im Zeichen von Gesundheit, Gedankenaustausch und Zukunftsvisionen. In einem Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Schulen führte das heurige Medicinicum Lech zu einem tiefgreifenden Dialog zwischen Tradition und Moderne. Der große Anklang bei den Teilnehmern spricht für sich. Gespannte Erwartungen erntet bereits die Fortsetzung der Public-Health-Veranstaltung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vier Tage lang stand Lech am Arlberg wieder ganz im Zeichen von Gesundheit, Gedankenaustausch und Zukunftsvisionen. In einem Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Schulen führte das heurige Medicinicum Lech zu einem tiefgreifenden Dialog zwischen Tradition und Moderne. Der große Anklang bei den Teilnehmern spricht für sich. Gespannte Erwartungen erntet bereits die Fortsetzung der Public-Health-Veranstaltung im kommenden Jahr.<span id="more-2883"></span></b></p>
<p><i>Dass beim Medicinicum Lech 2017 ein großer Bogen gespannt werden würde, ließ schon der Titel erwarten: „Viele Wege führen zu Gesundheit. Rezepte aus Ost und West“. Angestrebt wurde eine „Ökumene“ in der Medizin, sprich ein Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Heilsystemen: Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und moderne Schulmedizin. Wie tiefgreifend sich der dadurch angestoßene Dialog zwischen den verschiedensten Disziplinen gestaltete, überraschte auch das Fachpublikum. Damit bestätigte sich der Qualitätsanspruch ebenso wie das wegweisende Konzept des einzigartigen Public-Health-Symposiums.   </i></p>
<p>Von Beginn an setzte das Medicinicum Lech auf Interdisziplinarität. Nicht nur, um für ein breites Publikum eine gehobene Public-Health-Veranstaltung mit Praxisbezug und attraktiver Vielfalt anzubieten, sondern auch um die Medizin zu verwandten Disziplinen hin zu öffnen. Wie facettenreich die Vorträge und Diskussionen sich dadurch gestalten, lässt sich allen schon an drei Beispielen des heurigen Symposiums zeigen: Während die bekannte deutsche Philosophin und Bestseller-Autorin Dr. <b>Rebekka Reinhard</b> den Teilnehmern eine „philosophische Gebrauchsanweisung für die ‚wahre Schönheit’“ an die Hand gab, erzählte die Hauben-Köchin <b>Johanna Maier</b> bei einer Podiumsdiskussion „zum Prinzip der Ganzheitlichkeit in Handel und Gastronomie“ mit Begeisterung über die Geheimnisse ihrer Kulinarik und referierte Prof. Dr. <b>Peter Riedl</b> im Lotussitz darüber, dass Meditation nichts mit Esoterik zu tun hat, sondern ein Geistestraining mit Gewinn für sämtliche Lebensbereiche ist.</p>
<p><b>„Das Ganze ist nicht mehr, sondern was anderes als die Summe seiner Teile“</b></p>
<p>Gemeinsam ist allen ReferentInnen die Expertise auf ihrem Gebiet und das Interesse am anregenden Austausch – auch mit dem Publikum im Anschluss an die Referate. So erhielten die Teilnehmer dank eines „Urgesteins“ der Traditionellen Chinesischen Medizin in Österreich, Prof. Dr. <strong>Gert</strong><b>rude Kubiena</b>, ein überaus differenziertes Bild von der fernöstlichen Heilkunde, wurden in Person von Dr. <b>Gerd Bigus</b> von einem echten Fachmann ins Ayurveda eingeführt und erlangten beim Referat von Dr. <b>Gerhard Kögler</b>, ärztlicher Leiter der TEM-Akademie, einen vertieften Einblick in die Traditionelle Europäische Medizin. Für die Auswahl der Vortragenden zeichnet der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> verantwortlich, der wiederum ein international anerkannter Anti-Aging-Spezialist ist und auch heuer wieder praktische ernährungsmedizinische Tipps zum Besten gab.</p>
<p>So wie Metka hielt auch der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> zwei Vorträge, in denen er zunächst auf die Entwicklung und Errungenschaften der modernen westlichen Medizin einging, um schließlich dem Unerklärlichen in der Medizin auf den Grund zu gehen. Seine Ausführungen, die von der Quantenphysik bis zur Epigenetik reichten, erregten ebenso großes Interesse wir jene von Prof. Dr. <b>Hartmut Schröder</b>, welcher sich als<b> </b>Experte für Entspannung und Stressbewältigung, Kommunikation und Kultur sowie Public Health Responsibility der Frage „Was sagt die Wissenschaft zu Zusammenhängen von Körper, Seele und Geist?“ widmete. Sein Appell an die Moderne Medizin – „Neuorientierung durch Rückbesinnung“ fand wiederum Widerhall beim prominenten Psychiater Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b>, der den heutigen Beruf des Mediziners sehr kritisch reflektierte und unter anderem stärkere Empathie in der Arzt-Patienten-Beziehung einforderte.</p>
<p>Ein Finale furioso, wie Metka meinte, bot der Theoretische Physiker Prof. Dr. <b>Herbert Pietschmann</b>, der auf teils verblüffende Weise die „Vorteile und Grenzen des abendländischen Denkens“ aufzeigte. Dass das Ganze nicht mehr als die Summe seiner Teile ist, sondern vielmehr etwas ganz anderes, ist nur einer der Irrtümer, über die er aufklärte. Seine fesselnden Gedankengängen verschafften dem Medicinicum Lech 2017 einen krönenden Abschluss, bevor Metka das Thema des kommenden Jahres verlautbarte: „Gesundheit im Spannungsfeld zwischen Genuss und Sucht“ lautet der vorläufige Titel. Und es dürften keine Zweifel daran bestehen, dass das Public-Health-Symposium auch 2018 wieder zahlreiche Interessenten von Nah und Fern ins frühsommerliche Lech locken wird. Die Begeisterung der Teilnehmer, auch am exzellenten Rahmenprogramm, war jedenfalls spürbar, wie der Tourismusdirektor Hermann Fercher in seinen Grußworten vor dem abschließenden Vorarlberg Brunch anmerkte und bereits herzlich zum kommenden Medicinicum Lech 2018 einlud.</p>
<h5><span style="text-decoration: underline;">Pressemitteilung als PDF:</span></h5>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_PM-6_10.07.171.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2017_PM 6_10.07.17</a></p>

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		<title>Tag 2 Medicinicum Lech &#8211; Wurzeln, Stärken und Unwägbarkeiten der Medizin im Westen</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 06:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Medicinicum Lech 2017  Zukunftsvisionen dank Rückbesinnung und Reflexion Wurzeln, Stärken und Unwägbarkeiten der Medizin im Westen 07. Juli 2017 Unter dem Titel „Medizin im Westen“ entfaltete sich am zweiten Tag des Medicinicum Lech ein breites Panorama der abendländischen Heilkunst. Die in sieben Vorträgen thematisierten Aspekte reichten von Spiritualität und Naturheilkunde über Segen, aber auch die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medicinicum Lech 2017 </strong><br />
<strong>Zukunftsvisionen dank Rückbesinnung und Reflexion</strong><br />
Wurzeln, Stärken und Unwägbarkeiten der Medizin im Westen<br />
07. Juli 2017</p>
<p><strong>Unter dem Titel „Medizin im Westen“ entfaltete sich am zweiten Tag des Medicinicum Lech ein breites Panorama der abendländischen Heilkunst. Die in sieben Vorträgen thematisierten Aspekte reichten von Spiritualität und Naturheilkunde über Segen, aber auch die Hybris der Schulmedizin bis hin zur Problematik der Überdiagnose und komplementäre Krebstherapien.</strong></p>
<hr />
<p><em>Als am Eröffnungstag des Medicinicum Lech 2017 von einer Ökumene der Medizin die Rede war, bezog sich dies nicht nur auf einen Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Schulen – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin –, sondern auch auf den Austausch zwischen Vertretern verschiedenster Fachgebiete. Dank des interdisziplinären Charakters diesem Anspruch von Anfang an gerecht werdend, bot die renommierte Public Health-Veranstaltung am zweiten Tag überaus abwechslungsreiche und erhellende Vorträge über die abendländische Medizin – von deren Anfängen bis zu den Zukunftsvisionen. Zudem begeisterte die Teilnehmer auch das Rahmenprogramm – mit gleich drei Workshops, Shiatsu und Yoga oder auch der Kräuterwanderung mit Hauben-Koch Thorsten Probost und Veronika Walch.</em></p>
<p>Den eröffnenden Vortrag hielt am Freitag Dr. <strong>Gerhard Kögler</strong>, Gründer des Zentrums für Präventivmedizin und AntiAging in Wien sowie ärztlicher Leiter der TEM-Akademie. Die Traditionelle Europäische Medizin stand auch im Mittelpunkt seiner Ausführungen unter dem Titel „Von den Druiden über die Griechen und Paracelsus ins Heute“, wobei er spannende historische Schlaglichter auf die Heilkunde des Westens warf und seinen ganzheitlichen Ansatz unter Einbeziehung der modernen Medizin vorstellte.</p>
<p>Anschließend referierte Prof. DDr. <strong>Johannes Huber</strong>, der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech, zur Frage „Was kann die Schulmedizin?“. Nachdem er zunächst anhand historischer Beispiele wie der ersten Applikation von Penicillin 1941 oder der ersten klinischen Narkose 1846 illustrierte, warum die moderne Medizin zurecht als eines der größten Erfolgsmodelle der Menschheit gilt, stellte er sich der Frage, warum sich dennoch viele Menschen von ihr abwenden und nannte als einen Grund, dass „die Modernen“ die Brücken zu den transzendenten Sphären abgebrochen haben und alle freigewordenen Kräfte in die profane Existenz stecken. Dabei kam er auf das „100K Wellness Project“ des „Institute for Systems Biology“ zu sprechen, dessen Ziel es ist, den Menschen funktionell gesund bis zum 100. Lebensjahr zu bringen. Einerseits klinge das nach amerikanischem Größenwahn, andererseits wird das Projekt teils bereits schon zur Realität, so Huber.</p>
<p><strong>Neuorientierung als Rückbesinnung und die Relevanz der Resonanz</strong><br />
Im dritten Vortrag widmete sich Prof. Dr. <strong>Hartmut Schröder</strong> der Frage „Was sagt die Wissenschaft zu Zusammenhängen von Körper, Seele und Geist?“. Als Experte für Entspannung und Stressbewältigung, Kommunikation und Kultur sowie Public Health Responsibility sieht er sich sowohl in der naturwissenschaftlichen als auch in der geisteswissenschaftlichen Tradition und spannte einen weiten Bogen: von der Information als Grundbegriff über Heilung in der Antike sowie Herzgesundheit und Resilienz bis hin zur Naturheilkunde. Eine seiner Kernbotschaften: „Jede Wissenschaft, welche die eigene Geschichte nicht kennt, ist eigentlich kopflos. Daher mein Appell an die Moderne Medizin – Neuorientierung durch Rückbesinnung“.</p>
<p>Mit seiner Ansicht, dass es zum Wichtigsten für einen kranken Menschen zählt, wieder in Resonanz – und sozusagen in Einklang mit sich selbst – zu kommen, trifft sich Schröder mit dem nachfolgenden Referenten Dr.<strong>Alfred Lohninger</strong>, mit dem gemeinsam er bereits eine häufig zitierte Studie herausbrachte, laut der Lachen gesund ist. Lohninger, der Allgemeinmediziner, Chronomediziner und TCM-Experte ist, erörterte das Thema „Krankheit und Heilung in Ost und West: (Gemeinsame) naturwissenschaftliche Grundlagen.“. Dabei betonte er unter anderem die Bedeutung der Selbstheilungskräfte des Patienten und erklärte die Würdigung der gesunden Anteile und die Nutzung der Ressourcen als unabdingbar für die Heilung. Zudem forderte er die Empathie des Behandelnden, weil sie „die Basisstimmung für die gesundheitsfördernde Resonanz“ bietet.</p>
<p><strong>Von Überdiagnosen, Lebenskraft und Komplementären Krebstherapien</strong><br />
Abwechslungsreich erwiesen sich auch die Vorträge am Freitagnachmittag. Zunächst referierte der Präsident des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin in Vorarlberg Primar Dr. <strong>Hans Concin</strong> über „Die Überdiagnosen der modernen Medizin“. Diese haben nichts mit Fehldiagnosen zu tun, wie er einleitend erklärte, sondern sind korrekte Befunde, die sich auf eine vermeintliche „Erkrankung“ – er nannte es Zustand – beziehen, die zu keinen Symptomen bzw. Beschwerden führen und schon gar nicht zum Tod. Die Diagnose kann jedoch beim Betroffenen zu negativen Folgen, etwa durch den ausgelösten Stress und Ängste führen. Insbesondere im Screening sind die Überdiagnosen ein Problem, wie Concin des Weiteren erläuterte, wurden doch bereits Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Vorsorgeuntersuchungen an sich laut. So stelle sich heute die Frage „to screen or not to screen“, die Concin differenziert beantwortet und auf alle Fälle eine Aufklärung der Patienten darüber einmahnt.</p>
<p>In einen ganz anderen Bereich führte im Anschluss der Vortrag von Prof. Dr. <strong>Raimund Jakesz</strong> zu „Spiritualität und Medizin – neue Wege in die Lebenskraft“. Jeder Mensch hätte gerne und benötige auch Lebenskraft, so Jakesz, wobei sie etwas sei, „dem wir in der Schulmedizin nicht näher kommen, aus dem einfachen Grund, weil sie nicht messbar ist“. Dem facettenreichen Panorama von der zentralen Energie zur Bewältigung unserer Lebensaufgaben folgte das Referat von Prof. Dr. <strong>Leo Auerbach</strong> über „Komplementäre Krebstherapien – von der Tradition zur modernen Medizin“. Dabei gab der Onkologe einen Überblick über das breite Feld solcher Behandlungen und berichtete sozusagen auch über deren Konjunkturen, was das Interesse der Patienten anbelangt. So liefen nach gehäuften Berichten in den Medien – wie kürzlich über die eventuelle, noch nicht durch Studien nachgewiesene antikarzinogene Wirkung von Methadon – bei ihm die Telefone heiß. Grundsätzlich seien die Komplementären Krebstherapien zu begrüßen, nicht zuletzt auch, weil sie die Selbstheilungskräfte der Patienten aktivieren, wobei Auerbach betonte, dass sie Teil der klinischen Onkologie sind.</p>
<p>Ein ähnlich breites Spektrum an Ein- und Ausblicken erwartet die Teilnehmer des Medicinicum Lech auch am Samstag mit Schwerpunkt auf der Medizin im Osten. Das detaillierte Programm und weitere Infos finden sich unter<a href="http://www.medicinicum.at/?mc_cid=acb8565aae&amp;mc_eid=[UNIQID]">www.medicinicum.at</a>.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum_Lech_2017_PM_5_07.07.17.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum_Lech_2017_PM_5_07.07.17</a></p>
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		<title>Auftakt zum Public Health-Symposium am Arlberg</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 21:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Auftakt zum Public Health-Symposium am Arlberg Heilkunst aus Ost und West im Zeichen medizinischer Ökumene 6. bis 9. Juli 2017 Unter dem Titel „Viele Wege führen zu Gesundheit – Rezepte aus Ost und West“ wagt das Medicinicum Lech 2017 den Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Systemen. Beim heutigen Auftakt zu der gehobenen Public Health-Veranstaltung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Auftakt zum Public Health-Symposium am Arlberg<br />
</b>Heilkunst aus Ost und West im Zeichen medizinischer Ökumene</p>
<p>6. bis 9. Juli 2017</p>
<p><b>Unter dem Titel „Viele Wege führen zu Gesundheit – Rezepte aus Ost und West“ wagt das Medicinicum Lech 2017 den Brückenschlag zwischen den drei großen medizinischen Systemen. Beim heutigen Auftakt zu der gehobenen Public Health-Veranstaltung wurde bereits die weitreichende Relevanz sowie Brisanz des Themas – auch im Sinne einer medizinischen Ökumene – deutlich.<span id="more-2852"></span> </b></p>
<p><i>Der seit Jahren vorherrschende Trend hin zu den zwei großen asiatischen Heilsystemen Ayurveda und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sowie das wiedererstarkende Interesse an der europäischen Komplementärmedizin gaben Anlass für das heurige Thema des Medicinicum Lech. In einem Brückenschlag zur modernen Schulmedizin werden die jeweiligen Stärken der Heilsysteme diskutiert und ein vielversprechender Ausblick auf deren zukünftiges Zusammenspiel gegeben. Für eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der hochaktuellen Thematik garantiert der interdisziplinäre Charakter des Medicinicums ebenso wie das höchst  attraktive Begleitprogramm, umrahmt von der herrlichen Lecher Bergwelt.</i></p>
<p>Im vierten Jahr seines Bestehens blickt das Medicinicum Lech auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück und findet auch heuer wieder starken Anklang beim interessierten Publikum von nah und fern. Während der Bürgermeister von Lech Ludwig Muxel in seinen Begrüßungsworten die hohe Qualität der Beiträge hervorhob, bezeichnete Tourismusdirektor Hermann Fercher das Medicinicum als ein echtes Highlight des Lecher Sommers und vertraut auf die Mundpropaganda als beste Werbung. Dass ein Aufenthalt in dem Alpendorf nachweislich gesundheitsförderlich ist, macht Lech zum optimalen Veranstaltungsort und das Konzept umso stimmiger.</p>
<p>Eröffnet wurde der Vortragsreigen vom wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech <b>Markus M. Metka</b> unter dem Titel „Viele Wege führen zu Gesundheit – Rezepte aus Ost und West“, womit er einen ersten Ausblick auf die kommenden Tage gab. Nachdem er zunächst auch anhand von Sachbuch-Bestsellern illustrierte, wie nah das heurige Thema am Puls der Zeit ist, ging Metka anschließend bereits in groben Zügen auf die jeweiligen Stärken der medizinischen Systeme ein. So seien Akuterkrankungen die Domäne der Schulmedizin, doch was die Nachbehandlung und insbesondere die Prävention betrifft, sei man bei der Ganzheitsmedizin besser aufgehoben. Und gerade hinsichtlich der zwei traditionellen Schwerpunkte des Medicinicum Lech, der Ernährungsmedizin sowie des Anti-Aging – oder besser „the art of aging“, könnten wir von den asiatischen Heilsystemen noch eine Menge lernen.</p>
<p><b>Von der philosophischen Gebrauchsanweisung bis zur medizinische Ökumene</b></p>
<p>Ein philosophisches Panorama zum heurigen Thema und zugleich einen Leitfaden für ein im wörtlichen Sinne schöneres Leben gab anschließend die prominente deutsche Philosophin und Bestseller-Autorin Dr. <b>Rebekka Reinhard</b> zum Besten. Den Titel ihres Vortrages „Würde sich Platon liften lassen?“ beantwortete sie vorweg mit einem Nein und offerierte als Antithese zum allgegenwärtigen Schönheitsdiktat eine „philosophische Gebrauchsanweisung für die ‚wahre Schönheit’“ in fünf Punkten: Ihre Empfehlungen reichen vom „Erkenne deine Zeit!“ im Sinne des altgriechischen Kairos, des günstigen Augenblicks, und „setze auf Eros“ gemäß platonischem Verständnis über den Besuch von Museen bis hin zum Haltung-Zeigen und der Konzentration auf das Wesentliche – mündend in der Erkenntnis, dass man entgegen dem äußeren Verfall im Laufe des Lebens immer schöner werden könne.</p>
<p>Den letzten Vortrag am Eröffnungstag hielt der Professor für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation Dr. <b>Hartmut Schröder</b>. Bezüglich des Titels „Was kann die chinesische Medizin, was die Schulmedizin nicht kann?“ betonte er einleitend, dass es, wie beim heurigen Medicinicum im Allgemeinen, nicht um ein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-als-Auch geht. So sei bisher oft aneinander vorbei geredet worden, da der Fokus in den verschiedenen medizinischen Systemen jeweils ein anderer ist. Den Vertrauensverlust in die moderne Schulmedizin sieht Schröder vor allem in einem Mangel an Kommunikation zwischen Arzt und Patienten begründet, wobei er die Bedeutung diverser Aspekte des therapeutischen Settings anhand einiger Studien zeigte. In einem metaphorischen Vergleich des Körpers mit einem Segelboot spricht er der Schulmedizin die Funktion eines Außenbordmotors zu, der in bestimmten Situationen schlicht nützlich, ja notwendig ist.</p>
<p><b>Zukunftsweisender Brückenschlag und abwechslungsreiches Programm</b></p>
<p><em>Bei der abschließenden Podiumsdiskussion erörterten Schröder, Metka, der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech <b>Johannes Huber</b> sowie der Sinologe und Präsident der Organisation „Donau Soja“ <b>Matthias Krön</b> die Faszination der Komplementär- und Ganzheitsmedizin. Angesprochen auf den Begriff der Ökumene in der Naturwissenschaft verwies Krön auf die These, dass diese immer dann entstanden sei, wenn sich die regionalen Ausprägungen einer Wissenschaft gemeinsam auf etwas einigen konnten – und dass die Medizin die letzte Disziplin sei, wo eine solche Ökumene noch fehlt. Huber nahm wiederum Bezug auf große Paradigmenwechsel in anderen Wissenschaften wie der Physik und zeigte sich zuversichtlich, dass auch in der Medizin eine solche Ökumene Einzug hält. „Die Heilkunde der Zukunft verbindet alle Potenziale moderner Wissenschaft mit den Erfahrungen uralter und fremder Heilweisen zu einer Kunst des Heilens, in der Empathie eine Schlüsselrolle spielt“, so ein Zitat von Schröder.</em></p>
<p><em>Diesem richtungsweisenden Brückenschlag zwischen der Schulmedizin und dem reichen Erfahrungs- und Erkenntnisschatz der asiatischen wie auch der alten europäischen Heilsysteme wird sich das Medicinicum Lech 2017 in den kommenden Tagen auf vielfältige Weise widmen. In Kombination mit dem hoch attraktiven Begleitprogramm und in Hinblick auf Beiträge fachkundiger Prominenz – wie etwa </em>der 4-Hauben-Köchin <b>Johanna Maier</b>, die an einer Podiumsdiskussion zum Prinzip der Ganzheitlichkeit in Handel und Gastronomie teilnimmt –, eröffnet sich den Teilnehmern die Gelegenheit, ganzheitliche Medizin aus den verschiedensten Perspektiven zu betrachten und in einigen Aspekten auch näher kennenzulernen.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung  </b></p>
<p>Es wird um Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> gebeten, wo sich auch das detaillierte Programm und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Tageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_PM-4_06.07.17.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2017_PM 4_06.07.17</a></p>

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		<title>Medicinicum Lech 2017 &#8211; Public Health Highlight am Arlberg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 May 2017 04:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Lech]]></category>
		<category><![CDATA[medicinicum]]></category>
		<category><![CDATA[medicinicum lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation - Medicinicum Lech 2017 - Public Health Highlight am Arlberg Über die vielfältige Heilkunst des Ostens und Westens 6. bis 9. Juli 2017 Einen spannenden Brückenschlag verspricht das heurige Medicinicum Lech. So werden die jeweiligen Stärken der drei großen medizinischen Heilsysteme – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin ­– vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Mit hoch attraktivem Begleitprogramm [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation - <b>Medicinicum Lech 2017 - </b><b>Public Health Highlight am Arlberg</b></p>
<p>Über die vielfältige Heilkunst des Ostens und Westens</p>
<p>6. bis 9. Juli 2017</p>
<p><b>Einen spannenden Brückenschlag verspricht das heurige Medicinicum Lech. So werden die jeweiligen Stärken der drei großen medizinischen Heilsysteme – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin ­– vorgestellt und interdisziplinär diskutiert. Mit hoch attraktivem Begleitprogramm und fachkundiger Prominenz.  <span id="more-2756"></span></b></p>
<p><i>Unter dem Titel „Viele Wege führen zu Gesundheit“ widmet sich das Medicinicum Lech 2017 dem vielversprechenden Vergleich der 3 traditionsreichsten Heilsysteme. Vom indischen Ayurveda über die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bis zur westlichen Schulmedizin werden die jeweiligen Vorzüge und auch Gemeinsamkeiten diskutiert. Damit eröffnet sich ein enormes Spektrum an Heilverfahren und Wissen über gesundheitsfördernde Praktiken. Diese finden sich auch im facettenreichen Begleitprogramm der top Public Health-Veranstaltung unter Beteiligung von Experten verschiedenster Disziplinen: von renommierten Medizinern und anderen Natur- sowie Geisteswissenschaftlern wie der Philosophin und Bestsellerautorin Rebekka Reinhard bis hin zur 4-Hauben-Köchin Johanna Maier und Schauspielerin Andrea L’Arronge.</i></p>
<p>Die beliebte deutsche Aktrice <b>Andrea L’Arronge</b> wird in ihrem Vortrag „Meine Lebensreise zu Ayurveda und zu Shanti“ von ihren persönlichen Erfahrungen mit asiatischen Heilmethoden berichten, zudem führt sie in einem Workshop in die Anwendung von ayurvedischen Ölen ein. 4-Hauben-Köchin <b>Johanna Maier</b> wiederum nimmt an einer Podiumsdiskussion zum Prinzip der Ganzheitlichkeit in Handel und Gastronomie teil und serviert „Latte Kurkuma“, die als anregend und reinigend geschätzte ayurvedische „Goldene Milch“, nach eigenem Rezept. Und die als Bestseller-Autorin bekannte Philosophin Dr.<b> Rebekka Reinhard</b> wird unter dem augenzwinkernden Titel „Würde Platon sich liften lassen?“ eine philosophische Gebrauchsanweisung für die ‚wahre Schönheit‘ als Eröffnungsvortrag zum Besten geben. Drei prominente Namen, doch nur drei von zahlreichen Highlights des Medicinicum Lech 2017, das wieder mit einem exzellenten Programm aufwartet.<i></i></p>
<p><b>Medicinicum Lech – Public Health-Symposium mit einzigartigem Charakter</b></p>
<p>Vom <b>06. – 09. Juli 2017</b> bietet sich in Lech am Arlberg wieder eine unvergleichlich abwechslungsreiche und attraktive Gelegenheit, sich den Themen Gesundheit, Wohlbefinden und gesteigerte Lebensqualität zu widmen. Bereits zum 4. Mal lädt das renommierte Medicinicum Lech gesundheitsbewusste Menschen gleichermaßen wie Fachpublikum aus verschiedensten Bereichen – wie Gesundheit &amp; Wellness, Heilpraxis, Pharmazie und Nahrungsmittel ­– sowie nicht zuletzt Ärzte und Ärztinnen zum regen Austausch. <i></i></p>
<p>Der einzigartige Charakter des gehobenen Public Health-Symposiums resultiert aus der Kombination von Fachexpertise und allgemeinverständlicher Präsentation wie auch aus der spannenden Diskussion zwischen diversen Disziplinen: wie Medizin, Naturheilkunde, Ernährungsberatung, Anthropologie, Philosophie, therapeutische Kommunikation u. A. Dabei werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso erörtert wie Erfahrungen aus der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin sowie nicht zuletzt etliche Tipps zu gesundheitsfördernden Maßnahmen und Praktiken gegeben.</p>
<p><b>Hochkarätige Vorträge – zur Kunst des Heilens in Ost und West</b></p>
<p>Als überaus gewinnbringend und spannend dürfte sich der Brückenschlag zwischen den großen medizinischen Schulen – der indischen, chinesischen und westlichen – erweisen, wobei deren Stärken breitgefächert und auf Augenhöhe diskutiert werden. „Es gilt Vorurteile abzubauen und das Miteinander dem Gegeneinander vorzuziehen. Tradition und Moderne sollen vereint werden“, wie der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech und geschätzte Referent Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> unterstreicht.</p>
<p>Zu den renommierten Vortragenden zählen u. a. der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. <b>Hartmut Schröder</b> aus Berlin, der Arzt für Allgemeinmedizin und TCM Dr. <b>Alfred Lohninger</b>, der Präsident des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin Prim. Dr. <b>Hans Concin</b>, der Facharzt für Anästhesiologe, Ayurvedische Medizin und Schmerztherapie Dr. <b>Gerd Bigus</b>, der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b>, der Physiker und Universalgelehrte Prof. Dr. <b>Herbert Pietschmann</b> und der zweite wissenschaftliche Leiter Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b>.</p>
<p><b>Attraktives Rahmenprogramm – von der Anti-Stress-Wanderung bis zu Yoga</b></p>
<p>Wer sich Gutes tun will, startet beim Medicinicum Lech mit Shiatsu unter Leitung des Therapeuten und Gründers der „International Academy for Hara Shiatsu“ <b>Thomas Nelissen</b> in den Tag, während seine Gattin <b>Wasso Nelissen</b> mittägliche Yoga-Kurse anbietet. Seit über 25 Jahren bildet Thomas Nelissen hochqualifizierte Shiatsu-PraktikerInnen aus und gibt sein wertvolles Wissen mit großer Begeisterung weiter. Das Beispiel illustriert das hohe Qualitätsniveau des vielfältigen Rahmenprogramms.</p>
<p>Dessen Bandbreite reicht von der Anti-Stress-Kräuterwanderung mit anschließendem Mittagsmenü am Fischteich in Zug über eine Kneippwanderung am Lech bis hin zur Weinverkostung unter Federführung von „Arlberg Weinberg“ oder auch dem bereits legendären Showkochen „I EAT FROM AUSTRIA“ in Kooperation von Lecher Hauben-Köchen wie <b>Thorsten Probost</b> sowie <b>Christian Rescher</b> und Ärzten unter dem Motto „Heilkunst trifft Kochkunst“. Nicht zu vergessen die vielen Verkostungen besonders hochwertiger, gesundheitsfördernder Lebensmittel im Rahmen der Ausstellung unter Patronanz des Hauptsponsors SPAR Österreich. „Viele Wege führen zu Gesundheit“, so das Motto des Medicinicum 2017 – ein besonders lohnenswerter nach Lech am Arlberg!</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung   </b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Tageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>Downloads:</p>
<h4><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_PM-3-Mai.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2017_PM 3 Mai</a></h4>
<h4><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/MED17_Programm_100x210_web.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">MED17_Programm</a>folder</h4>

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		<title>Presseinformation Medicinicum Lech 2017</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Wege führen zur Gesundheit Die Kunst des Heilens zwischen Orient und Okzident 6. bis 9. Juli 2017, Lech am Arlberg Als vielversprechender Brückenschlag beschäftigt sich die interdisziplinäre Public Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg heuer mit den drei großen medizinischen Schulen – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin. Die Hinwendung zu nicht schulmedizinischen Heilverfahren als ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Viele Wege führen zur Gesundheit</b></p>
<p>Die Kunst des Heilens zwischen Orient und Okzident<br />
6. bis 9. Juli 2017, Lech am Arlberg</p>
<p><b>Als vielversprechender Brückenschlag beschäftigt sich die interdisziplinäre Public Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg heuer mit den drei großen medizinischen Schulen – Ayurveda, TCM und westliche Schulmedizin.<span id="more-2605"></span> </b></p>
<p><i>Die Hinwendung zu nicht schulmedizinischen Heilverfahren als ein Megatrend in unserer Gesellschaft gibt Anlass zum anregenden Austausch über die diversen Heilsysteme. Diese werden beim Medicinicum Lech 2017 auf Augenhöhe und insbesondere in Hinblick auf ihre Gemeinsamkeiten breit diskutiert. In bewährter Kombination von fachlicher Expertise und allgemein verständlicher Vermittlung garantieren renommierte Referenten aus der Medizin und Heilkunde wie auch aus der Soziologie und Philosophie für eine spannende interdisziplinäre Erörterung mit anschließender Publikumsdiskussion. Anmeldungen unter </i><i><a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a></i></p>
<p>Bereits zum vierten Mal findet vom 06. – 09. Juli 2017 das Medicinicum Lech statt und widmet sich diesmal dem anhaltenden und vieldiskutierten Trend hin zu nicht schulmedizinischen Heilmethoden. Dabei stehen insbesondere die drei großen medizinischen Schulen im Fokus: Die jahrtausendealte indische Gesundheitslehre Ayurveda, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sowie die westliche Schulmedizin. In Erörterung der Pros und Contras werden die speziellen Stärken und Schwerpunkte, aber auch die Gemeinsamkeiten der Heilsysteme breit und fachübergreifend diskutiert. „Es gilt Vorurteile abzubauen und das Miteinander dem Gegeneinander vorzuziehen. Tradition und Moderne sollen vereint werden“, wie der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> unterstreicht.</p>
<p>Da sowohl das Ayurveda als auch die TCM einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, eignet sich der interdisziplinäre Charakter des Medicinicum Lech in besonderem Maße für eine vergleichende Analyse und Diskussion der diversen medizinischen Systeme und Methoden. So werden die Vorträge renommierter Mediziner, Ärzte und Heiler von jenen prominenter Soziologen und Philosophen ergänzt und wird somit dem Publikum ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden bzw. -erhaltenden Erkenntnissen, Verfahren und Behandlungen vorgestellt. Auch heuer wieder ziehen sich die Themen Anti-Aging und Ernährungsmedizin wie ein roter Faden durch die Veranstaltung – gemäß der Medicinicum-Maxime: Lass Nahrung deine Medizin sein!</p>
<p><b>Hochkarätiges und vielfältiges Programm – Rezepte aus Ost und West</b></p>
<p>Den Auftakt zum höchst abwechslungsreichen 4-tägigen Programm am Donnerstag, den 06. Juli gibt der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> mit seinem Impulsreferat zum heurigen Thema. Gefolgt vom Vortrag der Philosophin und Bestsellerautorin Dr. <b>Rebekka Reinhard</b>, die sich unter dem Titel „Würde sich Platon liften lassen?“ mit der Anti-Aging-Problematik in unserer Gesellschaft auseinandersetzen wird. Der renommierte deutsche Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. <b>Hartmut Schröder</b> erörtert dann die Frage „Was kann die Chinesische Medizin, was die Schulmedizin nicht kann?“, bevor sich abschließend eine breitgefächerte Podiumsdiskussionsrunde mit der Frage auseinandersetzt, wieso sich immer mehr Menschen der Komplementärmedizin widmen.</p>
<p>Am Freitag steht die westliche Medizin im Fokus, wobei Prof. Metka einleitend auf ihre Wurzeln in der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) eingehen wird. Deren Spektrum reicht vom medizinischen Wissen der Antike und keltischer Druiden über Einflüsse aus dem Vorderen Orient bis hin zur Klostermedizin und Sebastian Kneipp. Die Frage „Was kann die Schulmedizin?“ wird anschließend von Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> beispielhaft beantwortet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und spannende vergleichende Einblicke bieten auch die folgenden zwei Vorträge – zum einen von Prof. Schröder zum Thema „Was sagt die Wissenschaft zu Zusammenhängen von Körper, Seele und Geist?“ und zum anderen vom Chronomediziner sowie Arzt für Allgemeinmedizin und TCM Dr. <b>Alfred Lohninger</b> über „Krankheit und Heilung in Ost und West“. Am Nachmittag gibt zunächst die deutsche Schauspielerin <b>Andrea L’Arronge</b> spezielle Tipps zum Better Aging: „Das Medicinicum Lech möchte ich zum Anlass nehmen, um von meinen persönlichen Erfahrungen zu berichten. Um die innere Balance zu bewahren, habe ich mich in den vergangenen Jahren verstärkt mit asiatischen Heilmethoden, insbesondere Ayurveda beschäftig. Der Begriff ‚Better Aging‘ liegt mir dabei besonders am Herzen.“ Darauf folgt ein Dialog zwischen Prof. Metka und Dr. <b>Gerhard Drexel</b>, Vorstandsvorsitzender von SPAR Österreich, über „Lebensmittel als Heilmittel?“ und schließlich einer Podiumsdiskussion zur Frage, inwieweit ganzheitliche Heilkonzepte einen positiven Einfluss auf die moderne Küche haben.</p>
<p>Der Samstag steht dann im Zeichen der asiatischen Medizin und der Ernährung. Eröffnet von einem Vortrag Prof. Hubers über das Spannungsfeld von Schulmedizin und Esoterik. Im Anschluss gibt die Ethnomedizinerin und Ernährungsberaterin <b>Maria Michalitsch</b> tiefere Einblicke in die Traditionelle Chinesische Medizin, während der Anästhesiologe sowie Arzt für Naturheilverfahren und Homöopathie Dr. <b>Gerd Bigus</b> in das Ayurveda einführt. Über „Nahrung als Medizin in Ost und West“ referiert des Weiteren die Ernährungsberaterin nach TCM und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b>. Am Nachmittag gibt zunächst die deutsche Schauspielerin <b>Andrea L’Arronge</b> spezielle Tipps zum Better Aging. Gefolgt vom Dialog zwischen Prof. Metka und <b>Dr. Gerhard Drexel</b>, Vorstandsvorsitzender von SPAR Österreich, über „Lebensmittel als Heilmittel?“ und schließlich einer Podiumsdiskussion zur Frage, inwieweit ganzheitliche Heilkonzepte einen positiven Einfluss auf die moderne Küche haben.</p>
<p>Der Sonntag ist im Besonderen von interdisziplinärem Charakter, wobei der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> zunächst die Frage stellt: „Priester, Schamane, Arzt, Heiler – Wer hilft?“. Danach folgt der Vortrag vom Radiologen und ehemaligen Vorstand der Buddhistischen Gemeinde Österreich Dr. <b>Peter Riedl</b> „Warum meditieren?“. Des Weiteren wird der Physiker und Universalgelehrte Prof. Dr. <b>Herbert Pietschmann</b> einen Erklärungsversuch zur divergierenden Entwicklung der asiatischen und westlichen Medizin bieten. Abgerundet wird der Vortragsreigen von Prof. Metka unter dem Titel „Auf dem Weg zur Ökumene in der Medizin – die Grenzen des Machbaren“, worauf die Public Health-Veranstaltung dann im gemütlichen Vorarlberg Brunch ihren Ausklang findet.</p>
<p><b>Attraktive Rahmenveranstaltungen und Online-Anmeldung </b></p>
<p>Der große Erfolg im vergangenen Jahr bestätigt die gelungene Konzeption des Medicinicum Lech, das in seiner Art österreichweit einzigartig ist. Auch das attraktive Begleitprogramm des viertätigen Symposiums dürfte heuer wieder großen Zuspruch finden. So etwa das Angebot „Qigong – Taiji – Shiatsu“ unter Leitung des Therapeuten und Gründers der „International Academy for Hara Shiatsu“ <b>Tomas Nelissen</b>, der täglich vor und zwischen den Vorträgen für das körperliche Wohlbefinden sorgt. Angedacht sind auch Workshops von <b>Irene Rhyner</b> zum Thema „Europäische Ayurveda Küche“ sowie eine Entdeckungsreise in die Kochtöpfe unserer Welt mit „Fernweh – Heimweh – Sehnsuchtsküche“ von <b>Jasmin Parapatits</b>. Des Weiteren reicht die Bandbreite von Workshops zu alpinen Heilkräutern oder auch japanischer Waldmedizin über tibetische Pulsdiagnose mit Hintergrunderklärungen bis hin zum schon legendären Showkochen „I EAT FROM AUSTRIA“ in Kooperation von Lecher Hauben-Köchen wie <b>Thorsten Probost</b> und <b>Christian Rescher</b> und Ärzten unter dem Motto „Heilkunst trifft Kochkunst“.</p>
<p>Überzeugt vom Profil des Medicinicum Lech fungiert der größte heimische Lebensmittelhändler SPAR wieder als Hauptsponsor und bereichert die Tagung ebenso wie weitere Förderer mit einem ganzen Bukett an Präsentationen und Probierständen. Beliebt ist auch die allabendliche Medicinicum Bar, mit eigens kreierten Anti-Aging-Cocktails und Weinverkostungen, bei denen – ebenso wie etwa bei Teeverkostungen – die medizinischen Aspekte im Vordergrund stehen. Die Teilnehmer des Medicinicum Lech 2017 dürfen sich jedenfalls neben fesselnden Vorträgen und Diskussionen auf einen abwechslungsreichen wie auch nachweislich gesundheitsfördernden Aufenthalt im sommerlichen Lech am Arlberg freuen.</p>
<p>„Gerade in den Bereichen des Anti-Agings, der Präventiv- und Ernährungsmedizin, die traditionell Schwerpunkte des Medicinicum Lech darstellen, können wir im Westen einiges von den östlichen medizinischen Schulen lernen“, verweist Metka auf den nachhaltigen Nutzen wie auch die wissenschaftliche Aktualität des heurigen Themas. Schließlich setzt sich das gehobene Public Health-Symposium einen gewinnbringenden fächerübergreifenden Diskurs zwischen Experten ebenso als Ziel wie die allgemeine Bewusstseinsbildung. Und spricht damit interessierte Laien aus Nah und Fern gleichermaßen an wie Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Vertreter der Wissenschaft oder auch der Wirtschaft, insbesondere aus den Bereichen Gesundheit &amp; Wellness, Pharmazie sowie Nahrungsmittel.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung  </b><b></b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich demnächst auch das detaillierte Programm 2017 und weitere Infos finden.</p>
<h5><span style="color: #fb035c;"><strong><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_PM-MÄRZ.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf"><span style="color: #fb035c;"><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2017_Pressemeldung.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf"><span style="color: #fb035c;">Medicinicum Lech 2017_Pressemeldung</span></a></span></a></strong></span></h5>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Medicinicum Lech 2016 – Abschluss und Ausblick</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 08:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation – Lech, Juli 2016 Wider den Stress – vom Denken in den Bergen Strategien gegen den chronischen Stress standen im Mittelpunkt der letzten beiden Tage des Medicinicum Lech 2016. Der wohl größten Geißel unserer Zeit, Gesundheitsrisiko Nr. 1, wurde dabei so wissenschaftlich fundiert wie ideenreich begegnet. Nachdem die ersten beiden Tage des Medicinicum Lech 2016 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation – Lech, Juli 2016</p>
<p><b>Wider den Stress – vom Denken in den Bergen</b></p>
<p><b>Strategien gegen den chronischen Stress standen im Mittelpunkt der letzten beiden Tage des Medicinicum Lech 2016. Der wohl größten Geißel unserer Zeit, Gesundheitsrisiko Nr. 1, wurde dabei so wissenschaftlich fundiert wie ideenreich begegnet.</b></p>
<p><b><span id="more-2183"></span></b></p>
<p><i>Nachdem die ersten beiden Tage des Medicinicum Lech 2016 insbesondere den Faktoren und gesundheitlichen Folgen von chronischem Stress gewidmet waren, wurde das Augenmerk im zweiten Teil auf fundierte Gegenstrategien gelegt. Von der Meditation über gezielte Ernährung und gesunden Schlaf bis hin zu sportlicher Bewegung und epikureischen Empfehlungen eines Philosophen reichte die breite Palette, die dem interessierten Publikum in wissenschaftlichen Vorträgen, auch mit anschaulichen Beispielen und praktischen Übungen, nähergebracht wurde. Die durchwegs positive Resonanz der Teilnehmer beim abschließenden Vorarlberg Brunch spiegelte sich auch im starken Applaus bei der Bekanntgabe des Themas im kommenden Jahr, dem Arbeitstitel des Medicinicum 2017 wider.  </i></p>
<p>Ein zentraler Begriff in Bezug darauf, wie Stress am besten zu begegnen sei, ist Achtsamkeit. Beim heurigen Medicinicum von verschiedensten Seiten beleuchtet, fand er sich auch im Titel des Vortrags von Dr. Norman Schmid, der zusammen mit seiner Gattin eine Praxis für psychologische Medizin betreibt. „Mit Achtsamkeit zu neuer Kraft – Methoden der Entschleunigung“, lautete sein Thema, wobei er als Tourenführer des Österreichischen Alpenvereins auch aus eigener Bergerfahrung zu berichten wusste und fünf „sichere Wege aus dem Stress“ aufzeigte. Dem Referat von Schmid vorangegangen war am Samstagvormittag jenes von Prof. Dr. Thomas Bochdansky, Experte für physikalische Medizin und Rehabilitation, der sich unter dem Titel „Dem Stress davonlaufen?“ unter anderem dem Wechselspiel von Anstrengung und Erholung sowie Belastung und Belastbarkeit widmete. Besondere Aufmerksamkeit erhielt schließlich Prof. Dr. Peter Riedl, der seinen Vortrag „Meditation – wie, wozu und warum?“ stimmiger Weise im Schneidersitz hielt. Meditation losgelöst von Religion und Esoterik schlicht „als Sammlung des Geistes, als Konzentration“ verstehend, erzählte er aus seiner über 30-jährigen praktischen Erfahrung und zeigte erste, einfache Übungen auf dem Weg zur Selbsterkenntnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Schwerpunkt zur Achtsamkeit folgte einer zu gesunder Ernährung, eingeleitet vom Vortrag „Food for Mind &amp; Mood – Gewürze und Kräuter gegen Stress“ des wissenschaftlichen Leiters des Medicinicum Lech, Prof. Dr. Markus M. Metka. In unterhaltsamer Manier gab der Anti-Aging-Experte dabei zahlreiche Hinweise zum gesundheitlichen Wert von Lebensmitteln in Bezug auf Stressprophylaxe und Linderung. Mit ähnlicher Zielrichtung beschäftigte sich anschließend die Ernährungsberaterin und Autorin Ulli Zika mit Slow Foot, wobei sie insbesondere für eine Wiederbelebung der Kochkultur plädierte und meinte: „Kochen kann ebenso wie Essen eine Achtsamkeitsübung sein.“ Sinnlich, wenn auch nur auf theoretischer Ebene wurde es im darauf folgenden Referat „Liebe geht durch den Magen“ der Komparatistin und Lektorin Jasmin Parapatits, die Schlaglichter auf die symbolische Beziehung von Sexualität und Essen warf. Einem weniger erfreulichen Thema widmete sich anschließend Prof. Dr. Alfred Wolf vom Medizinischen Zentrum Ulm, der unter dem Titel „Unser selbstsüchtiges Hirn“ den Zusammenhang von Stress und der Entstehung des gefährlichen Bauchfetts wissenschaftlich erläuterte. Schließlich rundete Dr. Herbert Schwabl mit seinem Vortrag „Stress – Ernährung und tibetische Medizin“ den Themenblock ab, bevor der Samstag dann abends stimmiger Weise mit der Thematik Stress und Schlafstörungen ausklang. Österreichs profiliertester Schlafmediziner, Prof. Dr. Manfred Walzl, gab bei seinem belebenden, humorvollen Vortrag unter anderem „die 10 Gebote für den gesunden Schlaf“ zum Besten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein fulminanter Auftakt am Sonntag war der Vortrag des forensischen Psychiaters Prof. Dr. Reinhard Haller unter dem Titel „Vom Denken in den Bergen – vom Zauberberg bis Shangri-La“. Dabei spürte er dem Einfluss der Landschaft, insbesondere im Gebirge, auf unsere Wahrnehmung, unser Denken und unsere Emotionen nach und reflektierte über die psychotherapeutischen Dimensionen, sprich überaus positiven Effekte des Wanderns, begleitet von stimmungsvollen Zitaten großer Denker. Der Eloge auf das Bergwandern folgte eine so gewitzte wie kritische Auseinandersetzung des Philosophen Prof. Dr. Robert Pfaller mit Phänomenen unserer Zeit wie dem „Effizienzfieber“, insbesondere was die Arbeitswelt anbelangt: „Stress entsteht zum Beispiel dort, wenn wir gezwungen sind, eine Arbeit zu machen, aber sie nicht so gut zu machen, wie es diese Arbeit eigentlich verlangt.“ Sein abschließendes Plädoyer für das Zurückgewinnen von Autonomie passte bestens zum Tenor des abschließenden Referats von Dr. Alfred Lohninger, dem ärztlichen Leiter der „Autonom Health Gesundheitsbildungs GmbH“ in Wien. In diesem analysierte der Mediziner die soziokulturellen Ursachen für das sich nahezu epidemisch verbreitende Problem von Übergewicht und unterstrich die Selbstverantwortung hinsichtlich bewusster Ernährung, durchaus ein Essen mit Lust, wie auch die Bedeutung von Aufklärung durch Public Health-Veranstaltungen, wie es das Medicinicum Lech ist. Passenderweise beantwortete Prof. M. Metka zum Abschluss noch zahlreiche Fragen aus dem Publikum, bevor er den Arbeitstitel für das Symposium im kommenden Jahr, das Medicinicum Lech 2017 bekanntgab.</p>
<p><b>Ausblick auf das Medicinicum Lech 2017    </b><b></b></p>
<p>Unter dem vorläufigen Titel „Viele Wege führen zur Gesundheit“ wird es beim Medicinicum Lech 2017 zum Aufeinandertreffen der kulturhistorisch gesehen drei größten „medizinischen Schulen“, nämlich der indischen, der chinesischen und der westlichen Medizin kommen. Wie immer beim Medicinicum Lech wird dabei besonderes Augenmerk auf ernährungsmedizinische Aspekte sowie auf „Anti-Aging“ gelegt, wobei Letzteres besser „Art of Aging“ genannt werden sollte, wie Metka anmerkte. Auch aufgrund der durchwegs positiven Resonanz der Teilnehmer – die das heurige Symposium beim gemütlichen Vorarlberg Brunch und entweder bei einer anschließenden Achtsamkeitswanderung oder im Kreise einer epikureischen Gesprächsrunde ausklingen ließen – wird mit großem Interesse gerechnet. Dementsprechend wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen!   Detaillierte Informationen finden sich ab Frühjahr 2017 unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a>.</p>
<p>Medicinicum Lech 2017 von 6. bis 9. Juli</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Pressemeldung als PDF:</strong> <a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-2016_PM-5_os_10.07.161.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum-2016_PM 5_os_10.07.16</a><i><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-2016_PM-5_os_10.07.16.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf"><br />
</a></i></h3>
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