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	<title>si!kommunikation &#187; monte! brandART</title>
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	<description>Kommunikation</description>
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		<title>24. Philosophicum Lech Programmfolder</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 18:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[monte! brandART]]></category>

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		<description><![CDATA[PH20_21_Folder_20210630]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PH20_21_Folder_20210630.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PH20_21_Folder_20210630</a></p>
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		<title>Ein Festival mit Fokus auf das, was gelingt &#8211; Rückschau auf ein intellektuelles Feuerwerk im Rahmen der Tage der Utopie 2019</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[monte! brandART]]></category>
		<category><![CDATA[Tage der Utopie 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Festival mit Fokus auf das, was gelingt &#8211; Rückschau auf ein intellektuelles Feuerwerk im Rahmen der Tage der Utopie 2019 Am Puls der Zeit und dabei positiv in die Zukunft blickend präsentierten sich die „Tage der Utopie“ 2019 als wegweisende Veranstaltung für all jene, denen die um sich greifende Zukunftsverdrossenheit nicht das geringste anhaben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein Festival mit Fokus auf das, was gelingt &#8211; Rückschau auf ein intellektuelles Feuerwerk im Rahmen der Tage der Utopie 2019</b></p>
<p><b>Am Puls der Zeit und dabei positiv in die Zukunft blickend präsentierten sich die „Tage der Utopie“ 2019 als wegweisende Veranstaltung für all jene, denen die um sich greifende Zukunftsverdrossenheit nicht das geringste anhaben kann – ganz im Gegenteil! Mit 1200 Teilnehmenden ist es eines der größten Bildungsfestivals der Bodenseeregion.</b></p>
<p><i>Mit unkonventionellen, durchwegs positiven Zukunftsperspektiven und großem Medienecho gestalteten sich die „Tage der Utopie“ auch heuer wieder als richtungweisende Veranstaltung und voller Erfolg. Längst gilt das „Festival für eine gute Zukunft“ im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis/Vorarlberg als globaler Anziehungspunkt für Visionäre sowie Katalysator für bahnbrechende Ideen.</i></p>
<p>„Die Tage der Utopie wenden ihren Blick von den Problemen zu den Lösungen hin. Dabei entdeckt man eine Vielzahl an Initiativen, engagierten Menschen und bereits gelebter Praxis für ein gutes Leben“, so der freie Kurator Hans-Joachim Gögl, der das Festival gemeinsam mit Josef Kittinger, dem ehemaligen Leiter des Bildungshauses St. Arbogast 2003 ins Leben rief. Die biennal stattfindende einwöchige Veranstaltung, die 2011 den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung in der Kategorie „Innovation“ erhielt, hat sich mittlerweile als internationaler Treffpunkt für jene etabliert, denen aller Unkenrufe zum Trotz die Zukunft am Herzen liegt und die das Festival dazu nutzen, wegweisende Perspektiven sowie Projekte zu diskutieren oder auch zu entwickeln.</p>
<p><b>Bewegende Zukunftsbilder und -töne</b></p>
<p>Der Erfolg der Veranstaltung geht nicht zuletzt auf ihre thematische Vielfalt sowie ihren interaktiven und damit ebenfalls zukunftsweisenden Charakter zurück. Allen Vorträgen der hochkarätigen Experten und Expertinnen folgt eine vertiefende Auseinandersetzung in Workshops oder auch Kreis-Dialogen. Dies ermöglicht den Teilnehmenden, sich aktiv in die Thematik einzubringen und die Diskussion damit zu beeinflussen und im besten Sinne zu bereichern. Zudem werden alle Themen von musikalischen Kompositionen ergänzt und auch durch bildende Kunst um nonverbale Dimensionen erweitert.</p>
<p>Einen Eindruck von der bunten Palette an packenden Zukunftsszenarien, faszinierenden Analysen, ermutigenden Entwicklungen und aktuellen Innovationen, die bei den Tagen der Utopie alle zwei Jahre präsentiert und diskutiert werden, bietet die Programmübersicht des vergangenen Sonntag ausgeklungenen Festivals. Diese sowie u.a. die Vorträge zum Nachhören oder ab Mitte Mai dann auch Videozusammenfassungen finden sich auf <a href="http://www.tagederutopie.org/">www.tagederutopie.org</a>. Interessierten seien zudem das bereits erhältliche Buch mit den aktuellen Beiträgen sowie die ausführlichen Blogbeiträge des Journalisten Peter Niedermair unter <a href="http://www.kulturzeitschrift.at">www.kulturzeitschrift.at</a> ans Herz gelegt.</p>
<p>Abgesehen von der steigenden Anzahl an Teilnehmenden und dem medialen Echo erweist sich auch die wesentliche finanzielle Unterstützung – neben dem Land Vorarlberg – durch zahlreiche regionale Sponsoren als ermutigend. Das stetig steigende Interesse am Festival zeigt sich ferner darin, dass sich immer mehr Teilnehmende eine ähnliche Veranstaltung auch am eigenen Ort wünschen. So übernahm 2012 das CJK – Christian Jensen Kolleg in Breklum, Deutschland inspiriert vom Festival in Arbogast das Konzept der »Tage der Utopie« in enger Abstimmung.</p>
<p>„Wir haben mit den Themen den Nerv der Zeit getroffen. Das zeigt sich auch daran, dass heuer besonders viele interessante Ideen für Umsetzungsprojekte und Startups bei den WIRKstätten der Tage eingereicht wurden&#8221;, nennt Josef Kittinger einen der Gründe für die höchst erfreuliche Resonanz. Denn  als weithin ausstrahlendes Forum dürfen die Tage der Utopie von sich behaupten, dass zukünftigen Entwicklungen nicht nur intensiv nachgespürt und Zukunftsbilder entworfen werden, sondern diese mit den „WIRKstätten der Utopie“ auch begleitet und prototypisch realisiert werden können.</p>
<p>Mit dem Fokus auf die Ressourcen und nicht die Defizite sowie dem Ansatz, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was gelingt, ist man in St. Arbogast seit gut 15 Jahren schon auf dem richtigen Weg.</p>
<p><strong>Pressemeldung als PDF: </strong></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-TDU-19-postive-Energie.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM TDU 19 &#8211; postive Energie</a></p>
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		<title>Medicinicum Lech (5. bis 8. Juli 2018): Genuss – Sucht – Gesundheit &#124; Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2018 07:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[monte! brandART]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation Mai 2018 Mit dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht rückt das Medicinicum Lech heuer eine Schlüsselfrage für die persönliche Lebensqualität sowie öffentliche Gesundheit in den Fokus. Dank des einzigartigen interdisziplinären Charakters der gehobenen Public-Health-Veranstaltung wird das Thema vielseitig beleuchtet und dem Publikum aufschlussreich, praxisnah und allgemein verständlich nähergebracht. Oft unterschätzt in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Presseinformation Mai 2018</p>
<p><b>Mit dem großen Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht rückt das Medicinicum Lech heuer eine Schlüsselfrage für die persönliche Lebensqualität sowie öffentliche Gesundheit in den Fokus. Dank des einzigartigen interdisziplinären Charakters der gehobenen Public-Health-Veranstaltung wird das Thema vielseitig beleuchtet und dem Publikum aufschlussreich, praxisnah und allgemein verständlich nähergebracht.<span id="more-3555"></span> </b></p>
<p><i>Oft unterschätzt in seiner gesundheitsfördernden Dimension wird der Genuss. Dass dieser über ein momentanes Wohlempfinden hinaus elementar für die Gesundheit ist, wird deutlicher mit Blick auf seinen Gegenpol: die Sucht. Das diesbezügliche Spannungsfeld steht im Mittelpunkt des </i><b><i>5. Medicinicum Lech</i></b><i>. </i><i>Unter dem Titel „</i><b><i>Genuss – Sucht – Gesundheit</i></b><i>“ werden vom </i><b><i>05. – 08. Juli 2018</i></b><i> </i><i>Experten verschiedenster Fachbereiche für hochkarätige Vorträge und eine breit gefächerte Diskussion garantieren. Der fachübergreifende Austausch zwischen Medizinern und Vertretern benachbarter Disziplinen sowie Philosophen und Kulturwissenschaftlern ist eine der Stärken der Public-Health-Veranstaltung, die nicht nur in dieser Hinsicht einzigartig ist. In Kombination mit dem attraktiven Rahmenprogramm bietet sie die einmalige Gelegenheit, wertvolle Anregungen und Erkenntnisse mit Urlaubstagen in Lech am Arlberg zu verbinden. Anmeldungen unter </i><a href="http://www.medicinicum.at"><i>www.medicinicum.at</i></a><i>  </i></p>
<p>„Richtig zu genießen heißt zugleich gesund zu genießen. Es fördert nicht nur das Wohlgefühl, sondern auch die Gesundheit“, bringt der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b> einen Kerngedanken zum diesjährigen Thema auf den Punkt. Dessen zahlreiche Aspekte lässt bereits der Untertitel des 5. Medicinicum Lech anklingen: „Über die vielfältige Kunst, richtig und gesund zu genießen.“ So erfuhr die Kunst des richtigen Genusses in den unterschied­lichen Kulturen, Religionen und Regionen jeweils eigene Ausprägungen – ob bezogen auf die Ernährungs-­ oder beispielsweise auch Weinkultur, ob in Hinblick auf die Bewegungs- und Körperkultur, bis hin zur Hygiene- und Gesundheitskultur.</p>
<p>Kulturelle Idealbilder reichen wiederum vom Hedonismus und Hochgenuss bis zur Askese und Abstinenz. Was thematisch zum Gegenteil des Genusses führt, zur Sucht. Als unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand beeinträchtigt sie die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums. Zudem führt Sucht oft zu Folgeerkrankungen und verkürzt das Leben. Wie weit Suchterkrankungen verbreitet sind, wird unter Berücksichtigung der subs­tanzunabhängigen wie Internet­-, Shopping­-, Spiel-, Sexsucht etc. augenfälliger. Auch diese werden beim Medicinicum eingehend thematisiert</p>
<p>Das überaus breite Spannungsfeld zwischen gesundheitsförderndem Genuss und krankmachender Sucht wird sowohl aus medizinischer und neurologischer als auch aus psychologischer, philosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive in den Fokus genommen. Damit wird das Medicinicum Lech einem ganzheitlichen Ansatz gerecht, ermöglicht Fachleuten diverser Disziplinen einen gewinnbringenden Austausch und auch den allgemein Interessierten ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge, samt praktischer Anregungen. Wie jedes Jahr fungieren Aspekte des Anti-Aging sowie der Präventiv- und Ernährungsmedizin als roter Faden. Derart umfassend aufbereitet, erweist sich das heurige Thema als ein Schlüssel zur körperlichen und geistigen Gesundheit wie auch des Savoir-vivre und Lebensglücks</p>
<h3><b>Auftakt unter internationaler Beteiligung am Donnerstag, den 5. Juli  </b></h3>
<p>Eine Neuerung ist, dass die Vortragsreihe bereits am Donnerstagvormittag startet. Zu verdanken ist dies der Kooperation mit dem internationalen Studienprogramm <i>Erasmus School of Health Policy and Management</i>, was auf das Renommee des Medicinicum Lech verweist. So findet im Vorfeld die <i>EU-HEM Summer School</i> mit über 60 Studierenden aus verschiedenen Ländern in Lech am Arlberg statt und werden die ersten drei Vorträge (in Englisch) von international angesehen Experten für Gesundheitspolitik und  Gesundheitsmanagement gehalten. Zunächst spricht Dr. <b>Bente Mikkelsen</b> – Head of the Secretary for the WHO Global Coordination Mechanism on the Prevention and Control of NCDs, Kopenhagen – über „<b>Health Literacy – How bad choices destroy the world</b><strong>“. Anschließend widmet sich Prof. </strong><b>Antoinette de Bont </b>von der Erasmus University Rotterdam der Frage „<b>Whom do you trust to take care of your own health?</b><strong>“, bevor dann </strong><b>Oddvar Kaarbøe</b>, Professor an der University of Oslo, zur weitreichenden Fragestellung „<b>Rewarding good choices. How can you contribute to a healthier world</b><b>?</b><strong>“ referiert.  </strong></p>
<p>Wie üblich erfolgt am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr die offizielle Eröffnung. Einen Überblick über das Thema des Medicinicum Lech 2018 „<b>Genuss – Sucht –Gesundheit</b>“ bietet der wissenschaftliche Leiter Markus M. Metka mit seinem gleichnamigen Impulsreferat. Einen ersten Spannungsbogen entwirft im Anschluss der prominente deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. <b>Wilhelm Schmid</b> in seinem Vortrag „<b>Von der Kunst das Leben zu genießen – Kaviar oder Askese?</b><strong>“. Darauf folgend widmet sich </strong>der renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Prof. Dr. <b>Reinhard Haller</b> einer Kernfrage des heurigen Public Health-Symposiums: „<b>Kultur der Süchtigkeit – Schützt uns der Genuss vor der Sucht?</b>“ So aufschlussreich wie unterhaltsam dürfte auch die abschließende <b>Podiumsdiskussion </b>„<b>Das beste Essen meines Lebens</b>“ sein, bei der Gourmets und Gourmands über ihre kulinarischen Erweckungserlebnisse berichten.</p>
<h3><b>„Ich genieße, also bin ich!“ – Genuss als Leitthema am Freitag, den 6. Juli</b></h3>
<p>Eröffnet wird der Freitag vom zweiten wissenschaftlichen Leiter des Medicinicum Lech Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> mit einem Vortrag über „<b>Genuss und Gehirn</b>“. Das darauf folgende Referat des Philosophen und Psychotherapeuten Dr. <b>Markus Poltrum</b>, Univ.-Doz. an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, trägt den verheißungsvollen Titel „<b>Musen und Sirenen – Das Schöne als Therapeutikum der Sucht</b>“. Des Weiteren wird von Markus M. Metka als wesentlicher Aspekt „<b>Der Genuss als Verzicht</b>“ thematisiert. Bei der nachmittäglichen <b>Podiumsdiskussion</b> werden dann u. a. die bekannte Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin <b>Ulli Zika</b> und die Vergleichende Literaturwissenschaftlerin <b>Jasmin Parapatits</b> unter vielfältigem Blickwinkel erörtern „<b>Wie Lebensmittel unseren Genuss schulen</b>“.</p>
<h3><b>Sucht und ihre vielen Gesichter – Schwerpunkt am Samstag, den 7. Juli</b></h3>
<p>Am Samstag behandelt zunächst <b>Reinhard Haller</b> auf Grundlage seiner profunden wissenschaftlichen Expertise die Frage „<b>Lust, Frust oder Suche – Was ist Sucht eigentlich?</b>“, während <strong>Martin Poltrum </strong>anschließend <strong>zu „</strong><strong>Rausch, Ekstase, Sucht im Spielfilm</strong>“ referiert. Es folgt der Vortrag des Journalisten Dr. <b>Martin Tauss</b>, mit Sachkompetenz im Bereich Suchtprävention und Drogenforschung, zur „<b>Befreiung von der Gier – Buddhismus und Heilkunst</b><strong>“. Am Nachmittag widmet sich Prof. Dr. </strong><b>Christian Montag</b><strong>, Leiter der Abteilung Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, der brandheißen Frage „</strong><b>Internet, Smartphone &amp; Co: Gibt es ein Zuviel?</b>“. Der Experte ist für seine Forschungen auf diesem Gebiet ebenso bekannt wie Markus M. Metka für seine weitreichenden ernährungsmedizinischen Kenntnisse: In seinem Vortrag „<b>Zucker, Salz und Fette – die gefährlichsten Suchtmittel unserer Zeit</b>“ wird er u. a. unsere Ernährungsgewohnheiten grundlegend hinterfragen.  <strong></strong></p>
<p><strong></strong><strong>Höchst spannend dürfte auch die </strong><b>Podiumsdiskussion</b><strong> mit dem Titel „</strong><b>Die Suche und die Sucht nach mehr</b>“ werden. Namhafte Persönlichkeiten wie Dr. <b>Gerhard Drexel</b><strong>, Vorstandsvorsitzender SPAR Österreich – Hauptsponsor des Medicinicum Lech, der Vorarlberger Landesrat für Land- und Forstwirtschaft </strong><b>Christian Gantner</b><strong>, der „Koche des Jahrzehnts“ laut Gault&amp;Millau </strong><b>Heinz Reitbauer </b>vom Restaurant Steirereck und der Philosoph <b>Wilhelm Schmid</b> werden über das  Spannungsfeld: Ökonomie – Ökologie – Gesundheit debattieren. Behandelt werden so brisante Themen wie die Folgen transnationaler Handelsabkommen, Glyphosat und die Gefährdung der Artenvielfalt oder auch die Notwendigkeit einer Agrarwende.</p>
<h3><b>Die Philosophie von Genuss und Sucht am Sonntag, den 8. Juli</b></h3>
<p>Den ersten Vortrag am Sonntag hält der als Querdenker bekannte Philosoph und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <b>Robert Pfaller</b> zur Frage „<b>Genießen wir nur, was uns schadet?</b>“. Anschließend bietet Dr.<b> Herbert Schwabl</b>, Geschäftsführer der Schweizer PADMA AG, eine „<b>Exkursion nach Tibet: Genuss in Fernost</b>“. Des Weiteren referiert Dr. <b>Christian Denker</b>, international geschätzt für seinen Brückenschlag zwischen Gastrosophie und Philosophie, über „<b>Genuss der Liebe als Rezept für Glück – Der Arzneien beste ist die Liebe</b>“, bevor Markus M. Metka mit dem Appell „<b>Genieße das Leben“</b> das viertägige Symposium abrundet.</p>
<h3><b>Abwechslungsreiches Rahmenprogramm und breites Zielpublikum</b></h3>
<p>Bereits Tradition hat der festliche Vorarlberg Brunch als kulinarischer Ausklang des Medicinicum Lech. Auch im Weiteren präsentiert sich das Rahmenprogramm höchst attraktiv und abwechslungsreich: von Bergyoga früh am Morgen über Weinverkostung mit erlesenen Tropfen bis hin zur Kneippwanderung am Lech. An dem Gebirgsbach findet auch die Anti-Stress-Kräuterwanderung mit der Lecher Kräuterexpertin <b>Veronika Walch</b> und der Lecher Kräuterrunde mit anschließender Verköstigung des Zuger Saiblings statt. Als weiterer alljährlicher Glanzpunkt gilt das beliebte Showkochen, diesmal unter dem Titel „Modern Alpine Kitchen“, bei dem Lecher Hauben-Köche in Zusammenarbeit mit den Ärzten Dr. <b>Wolfgang Graf</b> und<b> </b>Markus M. Metka die Heilkunst mit der Kochkunst vereinen.</p>
<p>Auch heuer wieder wird eine breit gestreute Teilnehmerschaft erwartet, spricht das Medicinicum Lech doch Fachpublikum – von Ärztinnen und Ärzten über Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen und der Wirtschaft, insbesondere der Bereiche Gesundheit &amp; Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel, bis hin zu Heilpraktikern und Alternativmedizinern – wie auch allgemein Interessierte aus nah und fern an.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung            </b><b></b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2018 und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Halbtageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>Die Akkreditierung ist unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a> möglich.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2018_PM-3_03.05.18.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2018_PM 3_03.05.18</a></p>
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		<title>Wenn Medikamente mehr schaden als nutzen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 15:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Montagsforum]]></category>
		<category><![CDATA[monte! brandART]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. November 2014 wiederholte das seit vielen Jahren ausgebuchte Dornbirner Montagsforum seinen diesjährigen Thementag aufgrund der großen Nachfrage mit einer zusätzlichen öffentlichen Abendveranstaltung zum Thema „Die Medikalisierung der Gesellschaft“. Die Universitätsprofessoren Gerd Glaeske, Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen, und Peter Berlit, Leiter der Neurologischen Klinik am Alfried Krupp Krankenhaus Essen, erläuterten auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. November 2014 wiederholte das seit vielen Jahren ausgebuchte Dornbirner Montagsforum seinen diesjährigen Thementag aufgrund der großen Nachfrage mit einer zusätzlichen öffentlichen Abendveranstaltung zum Thema „Die Medikalisierung der Gesellschaft“.</p>
<p><span id="more-1152"></span>Die Universitätsprofessoren Gerd Glaeske, Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen, und Peter Berlit, Leiter der Neurologischen Klinik am Alfried Krupp Krankenhaus Essen, erläuterten auch anhand praktischer Beispiele den derzeitigen Usus im Umgang mit Medikamenten, das weit verbreitete Problem der Alters-Übermedikalisierung und gaben nicht zuletzt auch Tipps in der Handhabe chronischer Erkrankungen und damit verbundener Multimedikation.</p>
<p><b>13 Medikamente täglich an der Tagesordnung</b></p>
<p>Bei seiner Einführung verwies Christoph Gaedt, geschäftsführender Oberarzt am Krankenhaus Dornbirn und Moderator der anschließenden Diskussion, wortspielerisch auf den Zusammenhang von Themen Brisanz und Teilnehmer Präsenz in Anspielung auf die gefüllten Reihen im Kulturhaus Dornbirn. Der Mediziner stellte eingangs klar, dass unsere handelsüblichen Medikamente als wichtig und sinnvoll zu erachten sind, es aber die Aufgabe der Ärzte sein müsse, allzu große Mengen zu reduzieren, nachdem ältere Menschen nicht selten bis zu 13 Medikamente täglich einnehmen.</p>
<p><b>Behandlung chronischer Erkrankungen als große Herausforderungen für die medizinische Versorgung in der Zukunft  </b><b></b></p>
<p>Gerd Glaeske, erster Referent am Podium und hinreichend bekannt als gefragter Ansprechpartner zu diesem Thema, hielt in seinem Beitrag zunächst grundsätzlich fest, dass die Arzneimitteltherapie die am häufigsten angewendete therapeutische Intervention in Europa darstellt, die – sofern richtig eingesetzt &#8211; auch zu den effizientesten gehört.</p>
<p>Hinlänglich bekannt findet in der EU derzeit eine stetige Verschiebung der Altersstruktur hin zu den älteren Menschen statt. Diese leiden häufig unter altersassoziierten und altersbedingten Erkrankungen wie etwa Hypertonie, Angina Pectoris, Diabetes, Herzinsuffizienz, Osteoporose, Demenz oder Parkinson. Dabei weist etwa die Hälfte der über 65-jährigen in Deutschland und Österreich drei oder mehr relevante chronische Erkrankungen nebeneinander auf, zu deren gleichzeitiger Behandlung es aber kaum Empfehlungen gibt. Im Alter vergrößert sich damit der durchschnittlich eingenommene Arzneimittelberg auf das Drei- bis Vierfache &#8211; alleine in Deutschland konsumierte im Jahr 2012 jeder einzelne durchschnittlich 25 Packungen Arzneimittel pro Jahr.</p>
<p><b>Einheitliche Anlaufstelle als Lösungsansatz</b></p>
<p>Auch wenn die verschiedenen Ärztinnen und Ärzte die jeweils einzelnen Erkrankungen richtig behandeln, kann die Gesamtzahl der Arzneimittel problematisch werden. Aus diesem Grund wäre laut Glaeske eine Stelle notwendig, bei der alles zusammen läuft, eine engere Kooperation zwischen Hausärzten und Apotheken. Auch die vieldiskutierten elektronischen Patientenakten könnten einer Übermedikalisierung erfolgreich entgegen wirken und äußerst wertvolle Dienste leisten.</p>
<p><b>Arzneimittel rund um die Uhr</b></p>
<p>Als Beispiel führt der Mediziner eine 79-jährige Frau als idealtypische geriatrische Patienten mit fünf chronischen Erkrankungen an, die von früh bis spät damit beschäftigt ist, Arzneimittel einzunehmen. Dies ist eine große Herausforderung, nachdem es Fehler dabei zu unterlassen und Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten und damit neue Erkrankungen zu vermeiden gilt. Insgesamt handelt es sich bei seinem Beispiel um 12 verschiedene Medikamente zu 5 verschiedenen Tageszeiten in insgesamt 19 Einzeldosen, zahlreiche Praxisbesuche, Patientenschulungen, Selbstkontrollen und vieles mehr, was alles praktisch dennoch nicht ausreichend ist. Glaeske bezeichnet eine solche Situation als Verschreibungskaskade: unerwünschte Arzneimittelwirkungen rufen neue Erkrankungen hervor, was zu Multimedikation führt und damit das Risiko weiterer Interaktionen erhöht.</p>
<p>Im Grunde, so Glaeske, werden 4 bis 5 Wirkstoffe nebeneinander relativ gut vertragen, doch sind 10% aller Krankenhauseinweisungen älterer Menschen auf zu viele Arzneimittel nebeneinander zurück zu führen. Dem kann auch insofern entgegen gewirkt werden, als verschriebene Arzneimittel immer überprüft und gegebenenfalls auch korrigiert werden.</p>
<p><b>Gefahr durch Wechselwirkungen </b></p>
<p>Als weiteres Beispiel führt Glaeske eine 89-jährigen Frau an, die mit 19 Wirkstoffen 10 Wechselwirkungen ausgesetzt ist, da Arzneimittel untereinander einem gewissen Interaktionsrisiko ausgesetzt sind. Dieses liegt bei Einnahme von 7 Arzneimitteln bereits bei durchschnittlich 82%. In Deutschland gibt es aus diesem Grund eine Liste mit 83 Arzneistoffen, die sich untereinander nicht vertragen, was auch das Bewusstsein für das Thema schärfen soll: <a href="http://priscus.net/">http://priscus.net</a>.</p>
<p><b>Beispiele nichtkompatibler Arzneimittel </b></p>
<p>So haben Blutgerinnungshemmer vorbeugende Funktion, können aber in Kombination mit Schmerzmitteln fatale Auswirkungen haben und unter anderem innere und äußere Blutungen hervorrufen. Dies wird bei der Behandlung in Spitälern immer wieder nicht berücksichtig, da Schmerzmitteleinnahmen von vielen Patienten nicht als relevante Medikation angegeben werden.</p>
<p>Eine typische altersassoziierte Erkrankung ist die Herzinsuffizienz, die oft auch tödlich endet, da nicht richtig eingestellt und behandelt. Interagiert diese mit Abführmitteln, führt dies zu flüssigen Stühlen und in weiterer Folge zu Kaliumverlust, was eine Digitalisvergiftung zur Folge haben kann &#8211; einer der häufigsten Einweisungsgründe in Deutschland.</p>
<p>Darüber nicht zu vergessen sind Schlaf- und Beruhigungsmittel, die auf Dauer immer zur Abhängigkeit führen, was für einen Zeitraum von 25 Jahren gar nicht geläufig war und erst 1983 von der Herstellerfirma La Roche offiziell bekannt gemacht wurde.</p>
<p><b>Was kann jeder einzelne tun?</b></p>
<p>Laut Glaeske sind künftig bessere und unabhängige Arzneimittelstudien unter Berücksichtigung älterer Patientinnen und Patienten dringend nötig. Bisher wurden dafür überwiegend 40-jährige Männern herangezogen, die für jene Altersklasse mit erhöhtem Risiko jedoch nicht repräsentativ sind. Darüber hinaus wäre eine nähere Zusammenarbeit von Ärzten und Apotheken auf Basis unabhängiger Informationen essentiell. Und auch in Sachen Patienteninformation muss sich einiges tun, was deren Angehörige und Umfeld ebenfalls miteinbezieht. Generell wünscht sich der Mediziner eine Förderung des allgemeinen Bewusstseins im Umgang mit Medikamenten.</p>
<p><b>Medikalisierung – was ist das?</b></p>
<p>Im Anschluss versuchte der Neurologe Peter Berlit sich zu Beginn seines Redebeitrages zunächst in der Begriffserklärung von Medikalisierung, einer Wortschöpfung, die den breiten Massen noch nicht geläufig ist. Im Zuge seiner Recherchen dazu fiel ihm auf, dass damit offensichtlich gesellschaftliche Phänomene in medizinischen Termini definiert oder mit medizinischen Mitteln behandelt und über die Medien allgemein verbreitet werden. Als Beispiel nannte er etwa Geburten auf Wunsch zu einem speziellen Datum, das neue Thema Social Freezing, bei dem es um das Einfrieren von Eizellen geht, um Frauen eine Geburt in höherem Alter zu ermöglichen, das Thema Sterbehilfe und sterben ohne Schmerzen, den allseits verbreiteten Anti-Aging-Boom oder auch neue Erkrankungen wie Burn-Out – statt die gesellschaftlichen Ursachen anzugehen, wird die Problemlösung laut Berlit damit in die Verantwortung von Arztinnen und Ärzten ausgelagert.</p>
<p><b>Medikamente als Gesellschaftsdroge</b></p>
<p>Unsere Gesellschaft stellt den Anspruch, dass alles mit Pillen behandelbar sein muss, auch jede banale Altersveränderung. Anstelle einer Veränderung des Lebensstils wird lieber zu Arzneimitteln gegriffen. Während Prof. Glaeske von 10 % Alterseinweisungen aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen sprach, sind laut Berlit insgesamt 5% aller Einweisungen darauf zurückzuführen. Mit der zunehmenden Medikalisierung steigen natürlich auch die Kosten fürs Gesundheitssystem, da Menschen zu Patienten gemacht werden, deren Anliegen eigentlich politisch zu lösen wären. Berlit führt diese Tendenz auch darauf zurück, dass die Einnahme von Arzneimitteln auf den ersten Blick einfach und bequem erscheint. In der Realität  ist diese jedoch teuer, häufig nutzlos und mitunter sogar riskant.</p>
<p><b>1 Milliarde € Einsparungspotenzial</b></p>
<p>Durch Vermeiden unerwünschter Arzneimittelwirkung könnten in Deutschland jährlich etwa 1 Milliarde € laut Deutschen Ärzteblatt (Nr. 111) eingespart werden. Nicht zuletzt auch aus Kostengründen wurde im Jahr 2012 das Pharmakovigilanzsystem in der EU ins Leben gerufen, das die Gesamtheit der Maßnahmen zur Entdeckung, Erfassung, Bewertung und Vorbeugung von Nebenwirkungen umfasst, um in erster Linie jedoch Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für den Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Als Medikationsfehler gilt dabei unter anderem auch das Unterlassen der Aufklärung eines Patienten.</p>
<p><b>Risikofaktoren für unerwünschte Arzneimittelwirkung</b></p>
<p>Darunter fallen höheres Lebensalter, Langzeittherapie, Mehrfachmedikation, verschiedene Ärzte, eingeschränkte Leber/Nierenfunktion, Selbstmedikation oder auch Nahrungseinflüsse. Dabei unterscheidet Berlit zudem zwischen On-Label-Use, dem bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Medikaments, und Off-Label-Use, der Anwendung, die nicht dem eigentlichen Einsatz entspricht, aber dennoch dem bestimmungsgemäßen Gebrauch zugerechnet wird, sofern für den Patienten von einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis ausgegangen werden kann. Gerade in Altersheimen wären laut Berlit 20% der unerwünschten Arzneimittelwirkungen vermeidbar.</p>
<p><b>Stürze als unerwünschten Arzneimittelwirkungen</b></p>
<p>Unter anderem durch die sogenannte Polymedikation ausgelöst werden können Stürze, gerade bei älteren Menschen. In Altersheimen ist die Anzahl an Dauerverordnungen enorm, was wiederum das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen birgt. Diese sind zumeist auf inadäquate Dosierung, ungeeignete Arzneimittel aber auch mangelhafte Überwachung (Monitoring) zurückzuführen. Stürze und andere unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Verwirrtheitszustände in Altersheimen könnten jedoch vielfach vermieden werden, wenn bestimmte Grundsätze der Pharmakotherapie Beachtung fänden.</p>
<p><b>Was kann getan also werden</b></p>
<p>Dies beginnt mit der Präparatewahl, die auf Wirkung und Verträglichkeit, Organschäden, Frequenz und Wirkdauer hin getroffen werden muss, aber auch alternative Strategien sollten angedacht werden. Patienten sind über Indikation, Dauer, Nebenwirkungen und deren nicht zu verachtende Rückmeldungspflicht aufzuklären. In Sachen Dosierung empfiehlt der Mediziner „Start low and go slow“. Dabei ist stets die Reduktion auf eine Mindestzahl von 5 Pharmaka anzustreben &#8211; wobei Dosisanpassungen hinsichtlich der Jahreszeiten oder auch Akuterkrankungen notwendig sein können. Patienten sind darüberhinaus stets nachdrücklich nach Eigenmedikation zu befragen und auch eine Einnahmebeendigung sollte schon früh angedacht und besprochen werden. Ebenfalls gewährleistet sein muss die Einnahmekompetenz der Patienten, aber auch jene der Angehörigen und des Pflegepersonals, nicht zuletzt um Überdosierungen zu vermeiden. Als Beispiel führte Berlit hier unter anderem zu spät entfernte Wirkstoffpflaster an.</p>
<p><b>Gesunder Lebensstil durch Medikamente nicht ersetzbar</b></p>
<p>Auch abschließend stellte Berlit noch einmal klar, dass Medikamente zur Behandlung von Befindlichkeitsstörungen nicht geeignet sind und weder Ärzte noch das Gesundheitswesen für Lebensphänomene wie Geburt oder Tod verantwortlich sein können. Darüber hinaus haben Arzneimittel nicht die Kraft, eine erforderliche Änderung des Lebensstils (Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung) zu ersetzen, auch wenn deren Einnahme einfach und bequem erscheint. In Wirklichkeit verursacht ein Zuviel an Medikamenten vor allem auch hohe Kosten und kann mitunter sogar riskant sein kann.</p>
<p><b>„Nahrungsmittelergänzungsmittel? Nehmen Sie`s nicht!“</b><b></b></p>
<p>In der abschließenden Diskussion richtete Oberarzt Christoph Gaedt noch Publikumsfragen an die beiden Mediziner. Unter anderem fiel das Thema auf Nahrungsmittelergänzungsmittel, die Prof. Glaeske als keinen vollwertigen Ersatz für die gezielte Behandlung etwaiger Mängel erachtet. Es gelte in diesem Fall ehrlich zu sich selbst zu sein, sich ausgewogen zu ernähren, Fleisch als Beilage zu betrachten und möglichst zwei Mal wöchentlich Fisch zu sich zu nehmen.</p>
<p>Eine weitere Frage galt dem Thema Magenschutzmittel, die vor allem auch aus Absicherung von Krankenhäusern gerne und oft verschrieben würden. Jedoch werden nach Meinung beider Ärzte nicht rezeptpflichtige Mittel im Rahmen von Selbstmedikation oft zu lange angewendet. Aus diesem Grund sollten gerade im Fall von Magenschutzmitteln stets im Vorfeld auch schon diverse Absetzmöglichkeiten besprochen und angedacht werden, da sie, ähnlich wie auch verschiedene Schilddrüsenpräparate, oft gar nicht gebraucht werden.</p>
<p>Auf die Frage der Schmerzmitteldosierung hieß es ebenfalls einhellig, dass generell nicht mehr als 10 Tabletten pro Monat konsumiert werden sollten und deren Einnahme nicht länger als vier Tage in Folge dauern dürfe. Dabei sollte immer auf einen Wirkstoff reduziert und Kombinationspräparate tunlichst vermieden werden. Gerade im Fall von Schmerzmitteln könne man sich alternativ jedoch auch in der Anwendung von Naturprodukten versuchen. Gerade im Fall von Kopfschmerzen helfen Pfefferminzöle oft schnell und unproblematisch.</p>
<p>Zur Sinnhaftigkeit der Einnahme von Generika waren sich beide Mediziner ebenfalls einig, dass es sich dabei grundsätzlich um keine schlechterere Wahl handle. Generika sind Zweitanbieterprodukte mit denselben Wirkstoffen, die auch deren patentierte Vorbilder enthalten. Einzig eine Umstellung auf Generika vertragen nicht alle Patienten gleich gut (bei 3 bis 5 Prozent ist dies der Fall) und generell gilt, dass sich ein Umstellen immer komplizierter gestaltet als neu einzustellende Medikation.</p>
<p>Beide Mediziner betonten abschließend, dass trotz aller Übermedikalisierung die schlimmste Situation immer noch jene ist, wenn notwendige Medikamente nicht eingenommen würden, was Prof. Glaeske noch zum folgenden Bonmot hinreißen lies, das vom Publikum mit reichlich Lachern quittiert wurde: „Aus Angst vor dem Tod hat er sich umgebracht.“</p>
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		<title>monte! Kunst für Brand von 21.-30. Juni 2013</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 17:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[brandART]]></category>
		<category><![CDATA[Laaser Marmor]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Bertel]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunst für Brand: Das Kunstforum Brandnertal lädt 5 internationale Bildhauer zu den öffentlichen Kunsthandwerkstagen „MONTE!“ von 21. bis 30. Juni 2013 nach Brand. Die junge Kunstinitiative brandart, voran deren Präsident Thomas Bertel, initiiert und veranstaltet von 21.-30. Juni 2013 die 2. öffentlichen Kunsthandwerkstage im Brandnertal – MONTE! Dabei folgen fünf internationale Steinbildhauer der Einladung, während [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Kunst für Brand: Das Kunstforum Brandnertal lädt 5 internationale Bildhauer zu den öffentlichen Kunsthandwerkstagen „MONTE!“ von 21. bis 30. Juni 2013 nach Brand.<span style="color: #ff0000;"><span id="more-277"></span></span></h2>
<p>Die junge Kunstinitiative <strong>brandart</strong>, voran deren <strong>Präsident Thomas Bertel</strong>, initiiert und veranstaltet von 21.-30. Juni 2013 die 2. öffentlichen Kunsthandwerkstage im Brandnertal – MONTE!</p>
<p>Dabei folgen fünf internationale Steinbildhauer der Einladung, während neun Tagen je ein Kunstwerk bestehend aus Laaser Marmor zu kreieren. Die Meisterstücke stehen im Anschluss zum Verkauf und unterliegen der Regelung, ausschließlich in Brand ausgestellt zu werden.</p>
<p>Für die neuntägige Kunsthandwerkstagung wird beim <strong>Walserensemble Brand</strong> ein großes Zelt aufgebaut, das für interessierte Besucher während aller Tage öffentlich zugänglich ist und die Künstler bei Ihrer Arbeit zeigt.</p>
<p>Die Idee, den Tourismusort Brand mit Handwerkskunst zu befruchten, war bereits im Rahmen der ersten Holzbildhauertagung im Jahr 2011 auf reges Interesse gestoßen. Auch die damals aus Holz gehauenen Figuren und Skulpturen haben ihren Bestimmungsort auschließlich in Brandner Hotels und Betrieben gefunden. Initiator Thomas Bertel schwebt mit den jährlich stattfindenden Kunsthandwersktagen langfristig die Entstehung einer eigenen Brandner Kunstsammlung vor.</p>
<p><strong>5 Künstler arbeiten mit Laaser Marmor</strong></p>
<p>Unter den Künstlern finden sich heuer der in Fürth lebende Japanische Bildhauer <strong>Kunihiko Kato</strong>, der 1993 den Kulturpreis der Stadt Fürth erhielt, die in Berlin und Bamberg lebende Bildhauerin <strong>Rosa Brunner</strong>, die deutsche Bildhauerin <strong>Michaela Biet</strong>, sowie der junge südtiroler Bildhauer <strong>Simon Rauter</strong> und Bildhauer <strong>Franz Kaufmann </strong>aus Österreich.</p>
<p>Den Künstlern, die alle im Hotel Walliserhof untergebracht sind, werden vom Verein Kost, Logis sowie Honorar zur Verfügung gestellt, inhaltlich sind sie in Ihrer Arbeit jedoch völlig frei.</p>
<p><strong>Informationen zur Veranstaltung</strong></p>
<p>Das Zelt beim Walserensemble steht interessierten Besuchern wie auch Schaulustigen von 21.-30. Juni von Montag bis Samstag von 09:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr, am Sonntag von 13:00-18:00 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.</p>

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