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	<title>si!kommunikation &#187; Literaricum Lech</title>
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		<title>PM 2 Literaricum Lech 2021 &#8211; Das neue Literaturfest feierte eine gelungene Premiere</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2021 11:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaricum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten lässt sich der Literatur derart vielfältig und famos näherkommen 8. bis 10. Juli 2021 Mit dem 1. Literaricum Lech, vom 8. bis 10. Juli 2021, beging ein Literaturfest seine Premiere, das sich alljährlich einem Meisterwerk der Weltliteratur widmet. Heuer fiel die Wahl auf den ältesten Bestseller in deutscher Sprache, „Simplicius Simplicissimus“ von Hans Jakob [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Selten lässt sich der Literatur derart vielfältig und famos näherkommen</p>
<p>8. bis 10. Juli 2021</p>
<p><b>Mit dem 1. Literaricum Lech, vom 8. bis 10. Juli 2021, beging ein Literaturfest seine Premiere, das sich alljährlich einem Meisterwerk der Weltliteratur widmet. Heuer fiel die Wahl auf den ältesten Bestseller in deutscher Sprache, „Simplicius Simplicissimus“ von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Nach dem Konzept von Michael Köhlmeier und Raoul Schrott und unter der Programmleitung der renommierten Kulturjournalistin Nicola Steiner eröffnete sich dabei ein breites Spektrum an aufhellenden Vorträgen wie auch unterhaltsamer Lektüre und Diskussion. Bereits die Eröffnungsrede von Daniel Kehlmann wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Auch die weiteren Beiträge befeuerten die Auseinandersetzung mit hochstehender Literatur auf profunde und mitunter sehr persönliche Art und Weise. Nicht zuletzt trug das stimmige Ambiente in Lech am Arlberg zum Erfolg des 1. Literaricum Lech bei.       <span id="more-5222"></span></b></p>
<p><i>Beim 1. Literaricum Lech fand der spezielle Charakter des neuen Literaturfests bereits großen Anklang beim Publikum wie auch den geladenen Autorinnen und Autoren. Der multiperspektivische und oft auch überraschende Blick auf einen Klassiker der Weltliteratur sorgte für einen anregenden Austausch. So bot sich die Gelegenheit, den Qualitäten eines epochemachenden Werkes und zugleich dem Schaffensprozess der zeitgenössischen schreibenden Zunft näherzukommen. Der fulminante Eröffnungsvortrag von Daniel Kehlmann zum Faszinosum des „Simplicius Simplicissimus“ als dem bedeutendsten Schelmenroman in deutscher Sprache war dafür ein eindrückliches Beispiel. Erweitert wurde der Horizont ebenso durch die darauffolgenden Veranstaltungen – vom literaturhistorischen Blickwinkel über jenen der Kunst des Übersetzens bis hin zur Spurensuche in heutigen Reportagen und Romanen. Die Tage vom 8. bis 10. Juli 2021 in Lech am Arlberg standen somit ganz im Zeichen der Lust am Lesen sowie eines Literaturverständnisses, das der zeitlosen Wirkung und Bedeutsamkeit von Literatur ebenso Gewicht gibt wie dem vielfältigen Widerhall von Meisterwerken in der Gegenwart. Das durchwegs positive Publikumsecho auf das 1. Literaricum Lech bestätigt und bestärkt die Veranstalter darin, den Kulturkalender von Lech Zürs am Arlberg dauerhaft mit dem Literaturfest zu bereichern.</i></p>
<p><a href="http://www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech"><i>www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech</i></a><i></i></p>
<p><b>In Begegnung mit Weltliteratur und prominenter zeitgenössischer AutorInnen </b></p>
<p>Es sind „ewige Werte, allgemeine Wahrheiten und zeitlose Erkenntnisse“, die uns von den Meisterwerken der Weltliteratur erschlossen werden, so <b>Nicola Steiner</b> über das Motiv, einen solchen Klassiker alljährlich zum Leitstern des Literaricum Lech zu erküren. Zugleich eröffnet sich die Möglichkeit, dieses Werk und damit auch die Literatur an sich in vielfältigen Zusammenhängen zu beleuchten. „Wir möchten alle Kulturinteressierten ansprechen und uns auch deswegen nicht nur genuin mit Literatur, sondern mit allen Genres beschäftigen, die sich literarischer Stilmittel bedienen“, betont die schweizerisch-deutsche Kulturjournalistin, die unter anderem als Moderatorin der SRF-Sendung „Literaturclub“ im gesamten deutschen Sprachraum bekannt ist. Nicht nur beim Publikum, ebenso als Gesprächspartnerin bei Autorinnen und Autoren beliebt, wie beim 1. Literaricum Lech von prominenter Seite zu hören war, verfügt die versierte Literaturvermittlerin über zahlreiche Kontakte. Und damit auch über einen exzellenten Überblick, wer sich für die Vertiefung des jeweiligen Themas eignen würde – sei es als SchriftstellerIn, Literatur- und KulturwissenschaftlerIn oder auch als JournalistIn. Nicht der einzige Grund, warum Nicola Steiner für den Vorarlberger Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b> die ideale Programmleiterin für das Literaricum Lech ist, wie er in seinen Eröffnungsworten am Donnerstag, den 8. Juli unterstrich. Gemeinsam mit <b>Raoul Schrott</b>, der im nahegelegenen Bregenzerwald wohnhaft und mit ihm befreundet ist, entwickelte er die Idee für das neue Literaturfest in Lech am Arlberg. Es ist kein Geheimnis, dass dafür das Philosophicum Lech eine Inspirationsquelle war. An dessen Anfänge fühlten sich dann tatsächlich auch einige TeilnehmerInnen des Literaricums erinnert, von denen die hohe Qualität und große Bandbreite der Veranstaltungsreihe ebenso hervorgehoben wurde wie der relativ intime Rahmen. Höchst selten böte sich wie hier die Gelegenheit, mit namhaften Autorinnen und Autoren nicht nur im Anschluss an die Veranstaltung ganz locker ins Gespräch zu kommen, sondern etwa auch dank einer zufälligen Begegnung beim Wandern, so hieß es. Positiv äußerten sich ebenso die Vortragenden über die Atmosphäre sowie Gastlichkeit in Lech und besuchten mit augenscheinlichem Interesse die weiteren Veranstaltungen. Dies galt auch für <b>Daniel Kehlmann</b>, der mit seinem fesselnden Eröffnungsvortrag eine perfekte Einstimmung auf den „Simplicius Simplicissimus“ wie auch die kommenden Tage lieferte. Dass der mit seiner Familie angereiste, international gefeierte Bestsellerautor seinen Aufenthalt in Lech verlängerte, spricht für sich. Günstige Augenblicke für einen anregenden Gedankenaustausch gab es zur Genüge, wobei das breitgefächerte Themenspektrum einen zusätzlichen Reiz und Gewinn für alle Teilnehmenden darstellte, wie die Rückmeldungen bezeugten.</p>
<p><b>Zur Aktualität des Schelmenromans über eine zerfallende Welt vor 350 Jahren </b></p>
<p>Am Freitagvormittag wurde die Veranstaltungsreihe mit einem Gespräch darüber fortgeführt, was uns der „Simplicius Simplicissimus“ als Erzählung vom Überleben in einer zerfallenden Welt aus dem 17. Jahrhundert heute noch zu sagen hat. Der Frage „<b>Wie aktuell ist der ‚Simplicius‘?</b>“ stellte sich der angesehene Schweizer Literaturwissenschaftler <b>Thomas Strässle</b>, der über das Schlüsselwerk des Barocks promoviert wurde, im Dialog mit der Kulturwissenschaftlerin und u. a. Mitarbeiterin des FAZ-Feuilletons <b>Katharina Teutsch</b>. Zur Sprache kam dabei nicht zuletzt auch die Herausforderung, das vielstimmige, schillernde barocke Sprachkunstwerk in ein gegenwärtiges Deutsch zu übersetzen, die der Schriftsteller <b>Reinhard Kaiser</b> vor knapp zehn Jahren mit Bravour bewältigte. Ursprünglich zu diesem Thema geladen, musste Kaiser leider gesundheitsbedingt absagen. Strässle lobte an der Übersetzung von Kaiser etwa, dass dieser Entsprechungen für die etlichen unterschiedlichen Sprachebenen im Roman von Grimmelshausen gefunden hat. Allerdings ginge durch die sprachliche Transformation auch einiges verloren, weshalb er empfahl, parallel einen Blick in das Original zu werden, wobei lautes Lesen dem Verstehen förderlich sei. Einerseits seien zwar auch für ihn selbst die „Monstersätze mir riesigen Einschüben“ von Grimmelshausen keine leichte Lektüre, andererseits sollte man auf den spezifischen poetischen Reiz der Barockdichtung nicht verzichten, sei doch beispielweise „dannenhero“ ein viel schöneres Wort als „daher“. Schließlich sei der „Simplicissimus“ insbesondere für die deutsche Literatur ein unvergleichliches Werk, das als sogenannter niederer Roman neue Leserkreise erschloss und derart erfolgreich war, dass schon nach einem Jahr der erste Raubdruck erfolgte. Neben der Derbheit und prallen Lebensfülle, die diesen ersten Bestseller in deutscher Sprache mit charakterisieren, trugen auch die besonderen Qualitäten des Schelms als literarische Figur zur simplicianischen Erfolgswelle bei, wie Katharina Teutsch erläuterte. So könne der Schelm die ungeheuerlichsten Dinge sagen, doch sich dabei durch den naiven Blick eines moralischen Urteils entziehen. Ein raffinierter erzählerischer Kniff, der auch heute noch zweckdienlich und attraktiv ist. Mit der eingestreuten Lesung von Passagen durch den aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler <b>Thomas Saarbacher</b> gewann die Neuübersetzung des Romans an Kontur und das Literaturgespräch an Atmosphäre. Die gemäß Konzept unterschiedlichen Veranstaltungsformate sollen zur Abwechslung beitragen.</p>
<p><b>Über Reiz und Kunst des Übersetzens am Beispiel eines heutigen „Simplicius“   </b></p>
<p>Der literaturhistorischen und poetologischen Erörterung des „Simplicissimus“ folgte am Nachmittag zunächst ein Werkstatt-Gespräch zum Übersetzen. Als fabelhaftes Beispiel für einen „zeitgenössischen Grimmelshausen“ diente dabei der Roman „Ein empfindsamer Mensch“ des tschechischen Autors Jáchym Topol. Übersetzt wurde dieser von <b>Eva Profousová</b>, die für ihre gelungenen Translationen bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Wiederum im dialogischen Austausch mit Katharina Teutsch gab sie aufschlussreiche Einblicke in ihr sprachliches Handwerk wie auch in das als politischer Gegenwartsroman gefeierte, aktuelle Werk von Topol. In diesem reist eine tschechische Künstlerfamilie, verjagt durch Brexiteers, von London quer durch Europa gegen den Strom der Flüchtlinge, bis sie wieder in ihrer Heimat, dem Böhmischen Wald landet. Sowohl die satirischen und fantastischen Elemente als auch die sprachgewaltige Vermessung einer tristen Situation erinnert an den großen Wurf aus dem Barock. Bevölkert von pikaresken Figuren – was sich vom spanischen Wort „picaro“ für Schelm ableitet – entfaltet Topol einen abgründigen und mitunter brachialen Humor. „Dabei verrät er die Protagonisten nicht, sondern macht sie sichtbar in ihrer Situation“, verwies Eva Profousová darauf, dass man von diesem Roman lernen kann, „für völlig unmögliche Figuren Sympathie zu entwickeln“. Der für eine Übersetzerin eher ungewöhnliche Umstand, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, führe zu einem umso akribischeren Suchen nach sprachlichen Pendants sowie Klangfarben und Stimmungsbildern, wie sie berichtete. Und während es ihr anfangs in erster Linie darum ging, etwas für die tschechische Literatur zu tun, so liege der Reiz nun vor allem darin, sich in Rollen zu versetzen.</p>
<p><b>Die Kriegsreportage als unverzichtbares Zeitzeugnis und eigene Katharsis</b></p>
<p>Ebenso tiefgreifende Einsichten in sein Metier und die eigene Herangehensweise gewährte der deutsche Journalist <b>Wolfgang Bauer</b>, der seit vielen Jahren die Krisengebiete dieser Welt als Kriegsberichterstatter bereist – wobei er diese Titulierung nicht gerne hört. Vielfach ausgezeichnet für seine einfühlsamen und das Geschilderte greifbar machenden Reportagen, kam er auf die zentralen Aspekte, aber auch die Unwägbarkeiten seiner Arbeit zu sprechen. Wie er eingangs betonte, wird er nicht von seinen Auftraggebern wie der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ in die Einsatzgebiete geschickt, sondern von sich selbst. Schließlich müsse er allein einschätzen, ob die jeweiligen Umstände es erlauben, eine Geschichte zu finden, die er selbst verdauen kann und die er so aufschreiben kann, dass die Leser sie verstehen. Im Schnitt benötigt er zwei Monate für eine Reportage, wobei auch viele Projekte platzen. Die eigene Sicherheit ist dabei nur ein Aspekt von vielen. Ziel und Bedingung sind es, den Leuten nahezukommen, wobei der richtige Dolmetscher am wichtigsten sei. Dass sein bewährter Begleiter in Afghanistan nunmehr aus dem Land flüchten muss, weil er auf der schwarzen Liste der Taliban steht, war nur eines der Blitzlichter, die er auf die brisante Entwicklung am Hindukusch warf. Zugleich offenbarte Wolfgang Bauer den ZuhörerInnen freimütig persönliche Einsichten: „Wenn du ehrlich schreiben willst, ist das extrem erschöpfend. Der eigentliche emotionale Moment ist beim Schreiben. Es ist wie eine Katharsis, die therapeutische Verarbeitung des Gesehen, wobei ich mitunter auch weinen muss.“ Interessiert sei er vor allem an der psychologischen Innenschau eines Konflikts und Verwerfungen innerhalb einer Gesellschaft oder auch einzelner Personen. Wie durchdacht seine Texte auch in formaler sowie stilistischer Hinsicht sind und dabei auch literarische Mittel zum Einsatz kommen, führte sein Gesprächspartner Raoul Schrott anhand der Analyse eines beeindruckenden Beispiels vor Augen. Sich sprachlich nie zu früh zufrieden zu geben, gab Bauer als Credo auch seinen Kollegen mit auf den Weg.</p>
<p><b>Ein Heranführen an die ältesten Texte der Literaturhistorie von Raoul Schrott </b></p>
<p>Am Samstag, den 10. Juli fanden sich die TeilnehmerInnen am 1. Literaricum Lech auf 2.000 Höhenmetern ein. Nachdem zuvor die Veranstaltungssäle des Hotels Sonnenburg sowie des Burg Hotel Oberlech einen stimmigen Rahmen für das Literaturfest geboten hatten, sorgte diesmal die Kriegeralpe für ein besonderes Ambiente. Unter freiem Himmel, inmitten der prägnanten Lecher Bergkulisse bot <b>Raoul Schrott</b> eine eindrucksvolle Rezitation der ältesten überlieferten Texte und führte damit die ZuhörerInnen an die Ursprünge unserer Literatur heran. Begleitet wurde die Jahrtausende überdauernde Poesie von literatur- und kulturhistorischen Erläuterungen des bekanntermaßen überaus vielseitigen Dichters, Schriftstellers und habilitierten Literaturwissenschaftlers. Zunächst trug er zwei Passagen aus „Die Erhöhung der Inanna“ vor. Anlass für diesen Text war die Vergewaltigung der Königstochter Enheduanna, die auf diesen Frevel hin ein Gebet verfasste, um Inanna zur höchsten Göttin zu erklären. Auch der zweite Text, der bildreich einen Beischlaf beschreibt, stammt von einer Frau, wie Raoul Schrott hervorhob und darauf hinwies, dass die Sexualität bei den Sumerern nicht tabuisiert war und sich in ihrer Kultur Mann und Frau auf Augenhöhe befanden. Die Übersetzung der beiden Texte aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. stammt von ihm selbst – wie auch jene des Gilgamesch-Epos, aus dem er anschließend vortrug. Dass dessen erste Zeilen auch den Anfang der Odyssee von Homer darstellen und sich zahlreiche Episoden und Motive im Alten Testament wiederfinden, bezeugen die enorme Bedeutung und Wirkkraft des ersten Epos. Raoul Schrott wird auch in den kommenden Jahren jeweils eine Veranstaltung des Literaricum Lech konzipieren und damit die weltweiten Stationen abschreiten, an denen die Literatur ihre heutige Form gewann.</p>
<p><b>Ein Gespräch mit Felicitas Hoppe über kindliche Neugier und Narrentum</b></p>
<p>Abgerundet wurde die Vortragsreihe am Samstagnachmittag durch das Gespräch von Nicola Steiner mit der Georg-Büchner-Preisträgerin <b>Felicitas Hoppe</b>. Geschätzt für ihrs so hintergründiges wie humorvolles Verknüpfen von Dichtung und Wahrheit, gilt Hoppe als eine der eigenwilligsten SchriftstellerInnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und als wahre Meisterin des fantastischen Fabulierens. Dass das Reisen bzw. Unterwegssein in ihren Werken eine gewichtige Rolle spielt, ist längst nicht allein ein hinreichender Grund, sie in die Tradition des „Simplicissimus“ zu stellen, den sie beim Gespräch als eines ihrer Lieblingsbücher bezeichnete. Die Unbedarftheit und kindliche Neugier, wie sie dem Simplicius zu eigen ist, sei im guten wie im schlechten Sinne eigentlich eine Voraussetzung für jedwede Literatur, merkte sie an. Die Frage von Nicola Steiner, inwieweit denn die Ich-Erzählerin mit ihrer Person gleichzusetzen sei, quittierte Hoppe mit der Randbemerkung, dass ihr solch literaturwissenschaftliche Überlegungen egal seien, sowie dem Befund, dass sich Erzählung und Wirklichkeit ohnehin nie decken. „Jeder, der über sich selbst redet, spricht nicht die Wahrheit“, lautete eine der etlichen Sentenzen, die sie aus dem Ärmel zu schütteln schien und die das Zuhören zu einem wahren Vergnügen machten. Dasselbe gilt für die eingeflochtenen Beispiele ihrer Erzählkunst, die sie selbst zum Besten gab. „Es ist der Rucksack, der Hoppes Erkennungsmerkmal werden wird“, las sie aus dem Roman „Hoppe“ und wenn dabei der Blick des Zuhörers auf den Rucksack zu ihren Füßen fiel, war das nicht der einzige Anlass, bei ihr den Schalk im Nacken zu vermuten. Auch die Kostprobe aus ihrem aktuellen Werk „Fieber 17“ über ihre allererste Reise im Rahmen der Kinderlandverschickung ließ eine latente Selbstironie anklingen, wenn es etwa heißt: „Stellen Sie sich also ein etwas rundliches Postpaket vor, das mit dem deutlichen Absender „krank“ beschriftet und mit der Anschrift „Frischluft“ versehen (…)“.</p>
<p>Wie der Auftakt von Daniel Kehlmann prägte auch der Ausklang mit Felicitas Hoppe den Charakter des 1. Literaricum Lech als ein höchst erfrischendes und qualitatives Literaturfest, das treffliche Momente und unbefangene Begegnungen mit Literatur wie auch zeitgenössischen Autoren und Autorinnen zu bieten wusste. Der Dank von Nicola Steiner an Hoppe für „das nachhallende Gespräch“, hätte genauso für die weiteren Veranstaltungen gelten können, die ebenso große Resonanz fanden.</p>
<p>Weitere Informationen auf<br />
<a href="http://www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech">www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-2-Literaricum.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM 2 Literaricum</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freitag, 10:00 Uhr</p>
<p><strong>Thomas Strässle </strong>im Gespräch mit<strong> Katharina Teutsch</strong>: Wie aktuell ist der «Simplicius»?<br />

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<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_036/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_036'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_036-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_036" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_037/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_037'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_037-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_037" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_038/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_038'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_038-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_038" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_039/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_039'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_039-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_039" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_040/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_040'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_040-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_040" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_042/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_042'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_042-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_042" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_043/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_043'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_043-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_043" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_044/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_044'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_044-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_044" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_045/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_045'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_045-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_045" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_046/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_046'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_046-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_046" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_047/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_047'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_047-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_047" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_051/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_051'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_051-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_051" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_058/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_058'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_058-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_058" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_060/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_060'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_060-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_060" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_061/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_061'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_061-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_061" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_063/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_063'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_063-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_063" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_064/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_064'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_064-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_064" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_065/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_065'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_065-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_065" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_066/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_066'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_066-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_066" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_067/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_067'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_067-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_067" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_071/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_071'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_071-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_071" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_072/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_072'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_072-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_072" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_073/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_073'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_073-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_073" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_074/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_074'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_074-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_074" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_077/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_077'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_077-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_077" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_078/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_078'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_078-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_078" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_081/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_081'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_081-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_081" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_084/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_084'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_084-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_084" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_088_1/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_088_1'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_088_1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_088_1" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5340' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_007'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_0071-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_007" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_040-2/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_040'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_0401-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_040" /></a>
</p>
<p>Freitag, 15:00 Uhr</p>
<p>«Werkstatt-Gespräch zum Übersetzen»</p>
<p><strong>Eva Profousová im Gespräch mit Katharina Teutsch: Jáchym Topol – der zeitgenössische Grimmelshausen</strong></p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_090/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_090'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_090-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_090" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_094/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_094'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_094-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_094" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_096/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_096'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_096-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_096" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_097/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_097'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_097-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_097" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_098/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_098'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_098-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_098" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_107/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_107'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_107-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_107" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_112/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_112'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_112-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_112" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_114/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_114'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_114-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_114" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_116/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_116'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_116-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_116" /></a>

<p>Freitag, 17:30 Uhr<br />
<strong>Wolfgang Bauer </strong>im Gespräch mit Raoul Schrott: Kriegsreportage. Der Fiktion die Wirklichkeit entgegensetzen</p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_139-2/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_139'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_1391-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_139" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_148/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_148'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_148-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_148" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_150/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_150'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_150-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_150" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_156/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_156'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_156-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_156" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_158/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_158'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_158-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_158" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_160/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_160'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_160-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_160" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_162/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_162'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_162-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_162" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210709lztg_literaricum_173/' title='CSP_20210709LZTG_Literaricum_173'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210709LZTG_Literaricum_173-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210709LZTG_Literaricum_173" /></a>
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<p>Samstag 10:00 Uhr<br />
<strong>Raoul Schrott:</strong> Die Erfindung der Poesie – die Sumerer und das Gilgamesch-Epos</p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_012/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_012'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_012-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_012" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_050/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_050'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_050-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_050" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_054/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_054'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_054-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_054" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_005/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_005'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_005-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_005" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_021/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_021'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_021-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_021" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_046/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_046'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_046-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_046" /></a>

<p>Samstag 15:00 Uhr<br />
<strong>Felicitas Hoppe</strong> im Gespräch mit Nicola Steiner: Über kindliche Neugier und Narrentum.</p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_063/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_063'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_063-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_063" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_070/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_070'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_070-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_070" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_074/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_074'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_074-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_074" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_078/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_078'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_078-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_078" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_081/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_081'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_081-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_081" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_092/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_092'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_092-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_092" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_094/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_094'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_094-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_094" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_098/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_098'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_098-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_098" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-2-literaricum-lech/csp_20210710lztg_literaricum_114/' title='CSP_20210710LZTG_Literaricum_114'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210710LZTG_Literaricum_114-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210710LZTG_Literaricum_114" /></a>

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		<title>PM Feierliche Eröffnung und Premiere des Literaricum Lech</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 07:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaricum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION 9. Juli 2021 Die Eröffnungsrede von Daniel Kehlmann zum berühmtesten deutschen Roman des Barock gab den Auftakt zum 1. Literaricum Lech  Lech Zürs am Arlberg, 9. Juli 2021. Selbsterkenntnis, Welterkenntnis und Beständigkeit – diesen drei anspruchsvollen Forderungen fühle auch sie sich verpflichtet, unterstrich Nicola Steiner als wissenschaftliche Leiterin bei der Eröffnung des 1. Literaricum Lech. Entnommen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSE-INFORMATION 9. Juli 2021</p>
<p><b></b><b>Die Eröffnungsrede von Daniel Kehlmann zum berühmtesten deutschen Roman des Barock gab den Auftakt zum 1. Literaricum Lech <span id="more-5037"></span></b></p>
<p><b><i>Lech Zürs am Arlberg, </i></b><b><i>9. Juli 2021</i></b><b><i>. Selbsterkenntnis, Welterkenntnis und Beständigkeit – diesen drei anspruchsvollen Forderungen fühle auch sie sich verpflichtet, unterstrich Nicola Steiner als wissenschaftliche Leiterin bei der Eröffnung des 1. Literaricum Lech. Entnommen hat sie diese Leitgedanken dem „Simplicius Simplicissimus“, dem berühmtesten deutschen Schelmenroman. Der Klassiker der Weltliteratur von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen wird während des Literaturfests in Lech am Arlberg vom 8. bis 10. Juli aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet und gemeinsam diskutiert. Den Auftakt gab der österreichische Bestseller-Autor Daniel Kehlmann, dessen 2017 veröffentlichter Roman „Tyll“ ebenfalls im Dreißigjährigen Krieg spielt und Anklänge an den literarischen Vorläufer erkennen lässt. So bot seine Eröffnungsrede neben der unterhaltsamen Nacherzählung auch aufschlussreiche Einblicke in poetologische Verfahren, die damals bahnbrechend waren und auch heute noch von Belang sind. Das Publikum im vollbesetzten Veranstaltungssaal des Hotel Sonnenburg in Oberlech zeigte sich über die von Kehlmann gebotenen Einblicke begeistert – und gespannt auf die weitere Spurensuche.      </i></b></p>
<p>Ein Literaturfest, das sich nicht an aktuellen literarischen Strömungen oder Bestsellerlisten orientiert, sondern sich jenen Werken widmet, die den gnadenlosesten aller Kritiker – die Zeit – überzeugt, sprich die Zeiten überdauert haben. Die Idee zum Literaricum Lech stammt vom Vorarlberg Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b>und dem ebenso renommierten Literaten und Literaturwissenschaftler <b>Raoul Schrott</b>. Ersterer war vor einem Vierteljahrhundert auch der Ideengeber und ein Mitinitiator des Philosophicum Lech, das mit seiner erfolgreichen Entwicklung für das Literaricum Lech Pate stehen möge, so <b>Hermann Fercher</b>, der Tourismusdirektor von Lech Zürs, in seinen einleitenden Worten. Höchst erfreut über die Premiere dieser weiteren hochkarätigen Kulturveranstaltung äußerte sich auch der Bürgermeister von Lech <b>Stefan Jochum</b>, der auf die besondere Atmosphäre der Höhenregion als stimmiger Rahmen für solch eine Literaturveranstaltung verwies. Anschließend brach Köhlmeier zunächst eine Lanze für die Literatur an sich. „Ein großer Poet vermag es, uns das Innenleben eines Menschen auszuleuchten, wie wir es nicht für möglich gehalten hätten“, offenbarte er sich als ein leidenschaftlicher Leser und gab zu Bedenken, dass bei der Lektüre der jeweilige Autor in gewisser Weise stets anwesend ist. Das gelte auch für den Barockdichter <b>Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen</b>, dessen Hauptwerk „<b>Simplicius Simplicissimus</b>“ beim 1. Literaricum Lech im Fokus steht – beziehungsweise dessen Leitstern ist, wie es <b>Nicola Steiner</b> formulierte. Dass die schweizerisch-deutsche Kulturjournalistin – im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt als Gastgeberin des Literaturclubs im Schweizer Radio und Fernsehen – die Programmleitung übernehmen sollte, stand von Anfang an fest, berichtete Köhlmeier, der auch die Vorstellung der vielseitigen Literaturvermittlerin in Nachzeichnung ihres eindrucksvollen Werdegangs übernahm. Nach dem Studium Generale in Passau arbeitete sie für verschiedene Verlage, darunter Hanser, und war für die Redaktion der renommierten Schweizer Kulturzeitschrift „Du“ wie auch für jene der bekannten Sendung „Sternstunde Philosophie“ des SRF tätig. Eine besonders schöne und wertvolle Erfahrung war es für sie, Daniel Kehl, dem Gründer des Diogenes Verlags, vorzulesen. Auch dabei handelte es sich um eine Übereinkunft von drei Personen, wie Köhlmeier betonte: der Vorleserin, des Zuhörers und des Autors.</p>
<p><b>Nicola Steiner begrüßt Daniel Kehlmann als Eröffnungsredner des 1. Literaricum Lech </b></p>
<p>Zu einem besonderen Genuss des Zuhörens sollte das Publikum durch den Gast des ersten Abends, den international erfolgreichen österreichischen Autor <b>Daniel Kehlmann</b> kommen. Er war auf den persönlichen Wunsch von Michael Köhlmeier hin geladen und ist aufgrund seines eigenen Romans „Tyll“ zweifellos der profundeste Spurensucher, was das Werk und Wirken von Grimmelshausen betrifft.  Obendrein sei Kehlmann, so Nicola Steiner, „ein Erzähler, der mit allen Wassern gewaschen und dessen Herangehensweise an ein Thema stets von Neugier geprägt ist. Das allein schon verbindet ihn mit dem Simplicius“. Damit kam sie auf den Charakter des Literaricum Lech zu sprechen, für dessen Programm sie verantwortlich zeichnet. „Wir werden uns fragen und darüber austauschen, ob und wie dieser Klassiker der Weltliteratur noch heute zu uns spricht und ob er uns als Leitstern noch immer eine Richtung zu geben vermag“, gab sie einen Ausblick auf die kommenden Tage, indem sie die Mitwirkenden begrüßte. Beginnend bei den „Geburtshelfern“ des Literaricum Lech Michael Köhlmeier und Raoul Schrott, wobei sich letzterer am Samstag dem Gilgamesch-Epos und in den kommenden Jahren weiteren Schlüsselmomenten der weltweiten Entwicklung der Literatur widmen wird. Weiters begrüßte sie den Schweizer Literaturwissenschaftler <b>Thomas Strässle</b>, der sich mit der in Berlin lebenden Kulturwissenschaftlerin <b>Katharina Teutsch</b> über die Aktualität des Simplicissimus austauschen wird, wobei der Schauspieler <b>Thomas Sarbacher</b> einige Passagen des Klassikers zum Besten gibt. Ein weiteres Gespräch führt Teutsch mit <b>Eva Profousová</b>, die den Roman „Ein empfindsamer Mensch“ des tschechischen Autors Jáchym Topol ins Deutsche übertragen hat, der mit seinen fantastischen und satirischen Momenten ganz im Zeichen des Simplicissimus steht. Schließlich wird sich Raoul Schrott mit dem deutschen Journalisten <b>Wolfgang Bauer</b> über das Thema Kriegsreportage unterhalten, wobei Bauer erst vor zwei Wochen Afghanistan während des Abzugs der westlichen Truppen erlebt hat. Bei der das heurige Literaturfest abschließenden Veranstaltung wird Nicola Steiner mit der Georg-Büchner-Preisträgerin <b>Felicitas Hoppe</b> über kindliche Neugier und Narrentum sprechen. Die Rede der wissenschaftlichen Leiterin war die offizielle Eröffnung des Literaricum Lech. Ihr folgte der rund einstündige Vortrag von Daniel Kehlmann, der es verstand, das Publikum mit großer Erzählkunst in seinen Bann zu ziehen. Unter dem Titel „Teutsche Sorgen oder Die Entdeckung der Stimme“ gab er einen Einblick in das Gesamtwerk von Grimmelshausen und erläuterte u. a. Aspekte des pikaresken Romans als damals neue Gattung. Der Rückblick eines reuigen Sünders auf sein verfehlungsreiches Leben zur moralischen Belehrung des Lesers erlaubt es, allerhand Verwicklungen, Verwirrungen und vor allem unanständige Dinge zu erzählen, deren Erwähnung sonst verboten wäre.  Es erlaubt zudem eine doppelte Erzählhaltung, indem das erzählende Ich zugleich für  den ahnungslosen Kerl steht, der die Abenteuer erlebt, wie auch für den abgeklärten Menschen, der auf die Erlebnisse zurückblickt. „Eine Figur ist Illusion, eine Stimme ist real. Das Erzählen täuscht vor, die Stimme sei eine Funktion der Figur, aber in Wahrheit ist die Figur eine Funktion der Stimme. Was immer man gesehen, erfahren und gedacht hat, die Stimme kann es aufnehmen, kann es im wahrsten Wortsinn bewältigen“, brachte Kehlmann den Zuhörern und Zuhörerinnen einen möglichen Beweggrund und zugleich einen poetologischen Kniff von Grimmelshausen für das Verfassen eines Romans über die Gräuel und das letztendlich auch Bizarre des Dreißigjährigen Krieges inmitten dieser unseligen Zeit zu bedenken. „Die Stimme ist flexibel, sie steht immer zu Gebote, sie versagt vor keinem Inhalt. Man ist in eine chaotische Welt geboren, man hat wieder und wieder alles verloren, es gibt nichts, dem man vertrauen kann, außer der Stimme.“ Dies war nur einer der reizvollen Denkanstöße des zeitgenössischen Schriftstellers, der sich rund 350 Jahre nach Erscheinen des Simplicissimus auf dessen Spuren an die literarische Gestaltung des „großen deutschen Krieges“ in der und durch die Maske eines Narren, des deutschen Vaganten Tyll wagte. Wie Kehlmann beim anschließenden Gespräch mit Nicola Steiner erklärte, habe er nie das Gefühl gehabt, sich ausdenken zu müssen, was Tyll gerade sagt. „Ich hatte zuvor noch nie mit einer mythischen Figur gearbeitet. Diesen Tyll herbeizurufen hat sich angefühlt wie eine Beschwörung. Das solch eine mythische Figur gleichzeitig vage und fertig zu einem kommt, war ein ganz seltsames Erlebnis“, vertraute der Autor ein ganz spezielles Überraschungsmoment beim Schreiben selbst den Literaturinteressierten an. Spannende Perspektiven und Erkenntnisse werden sich auch im weiteren Verlauf des Literaricum Lech eröffnen.</p>
<p>Informationen inklusive Programm und Bestellmöglichkeit des Literaricum Passes:<br />
www.literaricum.com</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM_Literaricum-9.7.20211.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM_Literaricum 9.7.2021</a></p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5199' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_119'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_119-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_119" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5201' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_121'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_121-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_121" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5200' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_120'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_120-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_120" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5198' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_118'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_118-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_118" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5197' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_117'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_117-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_117" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5196' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_116'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_116-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_116" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5195' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_115'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_115-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_115" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5194' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_114'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_114-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_114" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5193' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_113'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_113-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_113" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5192' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_112'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_112-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_112" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5191' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_111'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_111-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_111" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5190' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_110'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_110-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_110" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5189' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_109'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_109-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_109" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5188' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_108'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_108-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_108" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5187' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_107'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_107-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_107" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5186' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_106'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_106-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_106" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5185' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_105'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_105-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_105" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5184' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_104'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_104-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_104" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5183' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_103'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_103-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_103" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5182' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_102'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_102-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_102" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5181' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_101'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_101-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_101" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5180' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_100'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_100-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_100" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5179' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_099'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_099-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_099" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5178' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_098'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_098-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_098" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5177' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_097'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_097-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_097" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5176' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_096'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_096-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_096" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5175' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_095'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_095-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_095" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5174' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_094'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_094-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_094" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5173' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_093'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_093-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_093" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5172' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_092'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_092-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_092" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5171' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_091'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_091-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_091" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5170' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_090'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_090-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_090" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5169' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_089'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_089-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_089" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5168' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_088'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_088-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_088" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5167' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_087'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_087-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_087" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5166' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_086'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_086-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_086" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5165' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_085'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_085-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_085" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5164' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_084'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_084-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_084" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5163' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_083'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_083-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_083" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5162' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_082'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_082-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_082" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5161' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_081'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_081-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_081" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5160' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_080'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_080-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_080" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5159' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_079'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_079-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_079" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5158' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_078'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_0781-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_078" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5157' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_078'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_078-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_078" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5156' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_077'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_077-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_077" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5155' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_076'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_076-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_076" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5154' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_076_1'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_076_1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_076_1" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5153' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_075'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_075-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_075" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5152' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_075_1'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_075_1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_075_1" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5151' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_074'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_074-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_074" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5150' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_073'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_073-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_073" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5149' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_072'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_072-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_072" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5148' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_071'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_071-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_071" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=5147' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_070'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_070-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_070" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_069/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_069'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_069-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_069" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_068/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_068'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_068-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_068" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_067/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_067'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_067-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_067" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_066/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_066'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_066-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_066" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_065/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_065'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_065-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_065" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_064/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_064'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_064-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_064" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_063/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_063'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_063-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_063" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_062/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_062'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_062-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_062" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_061/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_061'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_061-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_061" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_060/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_060'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_060-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_060" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_059/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_059'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_059-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_059" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_058/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_058'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_058-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_058" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_057/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_057'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_057-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_057" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_056/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_056'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_056-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_056" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_055/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_055'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_055-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_055" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_054/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_054'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_054-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_054" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_053/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_053'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_053-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_053" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_052/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_052'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_052-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_052" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_051/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_051'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_051-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_051" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_050/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_050'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_050-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_050" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_049/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_049'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_049-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_049" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_048/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_048'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_048-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_048" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_047/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_047'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_047-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_047" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_046/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_046'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_046-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_046" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_045/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_045'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_045-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_045" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_044/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_044'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_044-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_044" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_043/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_043'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_043-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_043" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_042/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_042'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_042-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_042" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_041/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_041'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_041-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_041" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_040/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_040'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_040-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_040" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_039/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_039'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_039-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_039" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_038/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_038'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_038-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_038" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_037/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_037'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_037-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_037" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_036/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_036'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_036-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_036" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_035/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_035'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_035-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_035" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_034/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_034'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_034-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_034" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_033/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_033'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_033-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_033" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_032/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_032'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_032-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_032" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_031/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_031'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_031-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_031" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_030/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_030'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_030-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_030" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_029/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_029'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_029-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_029" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_028/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_028'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_028-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_028" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_027/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_027'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_027-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_027" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_026/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_026'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_026-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_026" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_025/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_025'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_025-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_025" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_024/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_024'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_024-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_024" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_023/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_023'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_023-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_023" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_022/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_022'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_022-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_022" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_021/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_021'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_021-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_021" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_020/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_020'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_020-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_020" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_019/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_019'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_019-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_019" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_018/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_018'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_018-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_018" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_017/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_017'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_017-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_017" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_016/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_016'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_016-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_016" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_015/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_015'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_015-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_015" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_014/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_014'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_014-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_014" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_013/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_013'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_013-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_013" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_012/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_012'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_012-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_012" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_011/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_011'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_011-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_011" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_010/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_010'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_010-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_010" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_009/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_009'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_009-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_009" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_008/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_008'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_008-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_008" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_007/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_007'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_007-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_007" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_006/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_006'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_006-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_006" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_005/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_005'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_005-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_005" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm/csp_20210708lztg_literaricum_004/' title='CSP_20210708LZTG_Literaricum_004'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/CSP_20210708LZTG_Literaricum_004-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSP_20210708LZTG_Literaricum_004" /></a>
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		<title>PM &#8211; In einem Monat lädt die Premiere des Literaricum Lech zum „Gipfeltreffen der Literatur“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 08:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaricum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Juli ist es so weit und das Literaricum Lech startet in seine erste Ausgabe. Eröffnungsredner ist der österreichische Bestsellerautor Daniel Kehlmann, der über sein Verhältnis zum Abenteuer- und Schelmenroman „Simplicius Simplicissimus“ sprechen wird. Das Literaturfests verspricht ein breit gefächertes Programm für Kulturinteressierte aus nah und fern. „Im Zentrum steht jeweils ein Klassiker der Weltliteratur – eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Anfang Juli ist es so weit und das Literaricum Lech startet in seine erste Ausgabe. Eröffnungsredner ist der österreichische Bestsellerautor Daniel Kehlmann, der über sein Verhältnis zum Abenteuer- und Schelmenroman „Simplicius Simplicissimus“ sprechen wird. Das Literaturfests verspricht ein breit gefächertes Programm für Kulturinteressierte aus nah und fern.<span id="more-4991"></span></b></p>
<p>„Im Zentrum steht jeweils ein Klassiker der Weltliteratur – eine Literatur, die sich vom literarischen Tagesgeschehen und den üblichen Formen der Belletristik abgehoben und den gnadenlosesten Kritiker – die Zeit – überzeugt hat, um uns nun ‚ewige Werte, allgemeine Wahrheiten und zeitlose Erkenntnis‘ vor Augen zu führen“, erklärt <b>Nicola Steiner</b>, die als wissenschaftliche Leiterin für die Konzeptionierung und Organisation des Literaricum Lech verantwortlich zeichnet. Im gesamten deutschsprachigen Raum als Gastgeberin des Literaturclubs im Schweizer Radio und Fernsehen bekannt, macht sich die schweizerisch-deutsche Kulturjournalistin seit vielen Jahren in diversen Funktionen um die Literaturvermittlung verdient. Beim Literaricum Lech beratend zur Seite stehen ihr der Vorarlberger Schriftsteller und Mitinitiator des Philosophicum Lech <b>Michael Köhlmeier</b> sowie der ebenso renommierte österreichische Literat und Literaturwissenschaftler <b>Raoul Schrott</b>. Die beiden entwickelten die Idee zum neuen Literaturfest in Lech und entwarfen mit das Konzept.</p>
<p><b>Daniel Kehlmann wird als Meisterwerk der Weltliteratur den „Simplicissimus“ vorstellen</b></p>
<p>Der Auftakt des Literaricum Lech wird die Eröffnungs-Rede sein, in der sich ein zeitgenössischer Autor bzw. eine Autorin ganz persönlich und subjektiv mit dem im Zentrum stehenden Meisterwerk und dessen Autorschaft auseinandersetzt. Durch diesen persönlichen Blick soll aufgezeigt werden, was die Faszination des jeweiligen Klassikers der Weltliteratur ausmacht. Bei der diesjährigen Premiere wird <b>Daniel Kehlmann</b> das Literaturfest mit einer Rede über sein Verhältnis zum Abenteuer- und Schelmenroman <b>„Simplicius Simplicissimus“</b> von <b>Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen </b>eröffnen. Die Thematik des jeweiligen Meisterwerks kann während der dreitätigen Veranstaltung als Echo-Kammer mitschwingen, soll aber nicht aufdringlich umgesetzt werden. Beispielsweise stellt sich in Bezug auf den „Simplicissimus“ die Frage, welche Rolle Schelme und Trickser in Gesellschaften spielen. Von diesem thematischen Kern unabhängig konzipiert sind die anderen Veranstaltungen.</p>
<p><b>Breit gefächertes Veranstaltungsprogramm dank eines weitgreifenden Literaturbegriffs</b></p>
<p>Das Programm des Literaricum Lech will ausdrücklich die Breite und Vielfalt von Literatur an sich abbilden und unterschiedlichste Interessen sowie grundsätzlich ein breit gestreutes Publikum ansprechen. Zu den Veranstaltungsformaten zählen klassische Literatur-Gespräche oder auch solche zu Reportagen. Als literarisches Abbild unserer Welt soll dieses Genre über einen Autor bzw. eine Autorin diese Welt auch nach Lech bringen, wie Nicola Steiner erläutert und dazu anmerkt: „Ab 2020/21 sitze ich in der Haupt-Jury des ‚True Story Award‘, der 2019 erstmals die weltbesten Reportagen in zwölf Sprachen ausgezeichnet hat. Dementsprechend habe ich einen guten Überblick über all das, was in diesem Bereich gerade ‚heiß gehandelt‘ wird.“  Sachthemen werden ebenfalls in kleinem Rahmen und in Anlehnung ans jeweilige Meisterwerk eingebunden. Des Weiteren werden in den kommenden Jahren auch Kinder- und Jugendliteratur sowie Poetry Slam das Programm des Literaricum Lech ergänzen. Heuer widmet sich eine Veranstaltung der Kunst des Übersetzens.</p>
<p><b>Das Veranstaltungsprogramm des Literaricum Lech 2021 im Überblick </b></p>
<p>Am <b>Donnerstag, den 8. Juli 2021, um 18.00 Uhr</b> erfolgt die Eröffnung durch Mitinitiator <b>Michael Köhlmeier</b> und einer anschließenden Rede von <b>Daniel Kehlmann</b> unter dem Titel <b>„Teutsche Sorgen oder Die Entdeckung der Stimme“</b>. In seinem 2017 erschienenen Roman „Tyll“ versetzt der österreichische Bestsellerautor die Hauptfigur mitten in den Dreißigjährigen Krieg. Tyll durchläuft – ähnlich wie einst der einfältige Simplicius – die unterschiedlichsten Stationen und schlüpft in diverse Rollen: als Soldat, als Narr im Tierkostüm, in Frauenverkleidung. Er hat keine Identität und ist zu allen Verwandlungen in der Lage. Im Anschluss an Kehlmanns Eröffnungsrede werden Nicola Steiner und Michael Köhlmeier mit dem Autor darüber sprechen, was die Faszination an diesem Klassiker der Weltliteratur von Grimmelshausen ausmacht.</p>
<p>Den Auftakt am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 10.00 Uhr</b> geben <b>Thomas Strässle</b> und <b>Reinhard Kaiser</b> im Gespräch mit Katharina Teutsch zur Frage <b>„Wie aktuell ist der ‚Simplicius‘?“</b> Schon zu Grimmelshausens Lebzeiten war der „Simplicius Simplicissimus“ angeblich ein Bestseller. Das Buch hatte Erbauliches, Satirisches, Kriegs-, Sozial- und Erziehungskritisches zu bieten, ganz zu schweigen von den Ferkeleien, die vielen Lesenden gefallen haben dürften. Es stellt sich die Frage, was diese Erzählung vom Überleben in einer zerfallenden Welt aus dem 17. Jahrhundert uns heute noch zu sagen hat. Der deutsche Schriftsteller Reinhard Kaiser hat den abenteuerlichen Barock-Brocken elegant und behutsam ins Neuhochdeutsche übersetzt, der Schweizer Literaturwissenschaftler Thomas Strässle hat über den „Simplicius“ promoviert. Beide haben sich eingehend mit dem Werk auseinandergesetzt und stellen im Gespräch den Bezug zu unserer Gegenwart her.</p>
<p>Am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 15.00 Uhr</b> wird in einem Werkstattgespräch mit dem Titel <b>„Die Übersetzung des Simplicius vom Teutschen ins Deutsche“</b> erörtert, wie man einen Klassiker der Weltliteratur in ein zeitgenössisches Deutsch bringt, ohne dessen literarische Eigenheiten zu verwerfen. <b>Reinhard Kaiser </b>gibt<i> </i>im Gespräch mit dem österreichischen Lyriker und Übersetzer <b>Raoul Schrott</b> Auskunft über die Tücken, die in solch einer diffizilen Übersetzungsleistung stecken. Ergänzend wird Reinhard Kaiser eine Lesung aus seiner Übersetzung zum Besten geben.</p>
<p>Es folgt am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 17.30 Uhr</b> ein Gespräch zwischen <b>Wolfgang Bauer</b> und <b>Raoul Schrott</b> zum Thema <b>„Kriegsreportage. Der Fiktion die Wirklichkeit entgegensetzen“</b>. Seit vielen Jahren bereist der deutsche Journalist und Reporter der Chefredaktion der ZEIT Wolfgang Bauer als Kriegsberichterstatter die Krisengebiete dieser Welt. Im Gespräch mit Raoul Schrott erzählt er von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen von seiner abgeschlossenen Afghanistan-Reise.</p>
<p>Am <b>Samstag, den 10. Juli 2021, um 10.00 Uhr</b> stellt <b>Raoul Schrott</b> unter dem Titel <b>„Die Erfindung der Poesie – die Sumerer und das Gilgamesch-Epos“</b> die Anfänge der verschriftlichten Literatur vor. Der vielseitige österreichische Schriftsteller sowie Literaturwissenschaftler wird für jedes Literaricum Lech eine Veranstaltung konzipieren, in der er die weltweiten Stationen abschreitet, an denen die Literatur ihre heutigen Formen gewann. Vom Zweistromland nach Griechenland, von den Römern zu den Arabern, von den irischen Mönchen zu den provenzalischen Troubadours, … Den Anfang macht er mit den ältesten erhaltenen Gedichten und dem ältesten Stoff der Weltgeschichte, wie er im allerersten Epos – dem von Gilgamesch – niedergelegt wurde.</p>
<p>Abgerundet wird das Literaricum Lech 2021 mit der Veranstaltung am <b>Samstag, den 10. Juli 2021, um 15.00 Uhr</b>, bei der sich <b>Felicitas Hoppe</b> mit Nicola Steiner <b>„Über kindliche Neugier und Narrentum“</b> unterhalten wird. „<i>Dem seltsamen Simplicius kommt in der Welt alles seltsam vor – umgekehrt er der Welt aber auch</i>.“ Dieses Zitat aus dem „Simplicius Simplicissimus“ könnte auch aus einem der Romane der Georg-Büchner-Preis-Trägerin Felicitas Hoppe stammen. Sie gilt als eine der eigenwilligsten und phantasievollsten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, bekannt für ihre kindliche Neugier und witzige Mischung aus Dichtung und Wahrheit. Hoppe ist eine Weltreisende, eine Zeitreisende. Und steht somit ganz in der Tradition des Simplicius.</p>
<p>Informationen inklusive Programm und Bestellmöglichkeit des Literaricum Passes:<br />
<a href="http://www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech">www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech</a></p>
<h3>Pressemitteilung als PDF:</h3>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM_Literaricum-Juni-2021.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM_Literaricum Juni 2021</a></p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/nicola-steiner-1973-in-berlin1-ist-eine-deutsch-schweizerische-kulturjournalistin-und-moderatorin-seit-2014-moderiert-sie-den-literaturclub-des-schweizer-radio-und-fernsehen-srf-fotografiert-4/' title='Nicola Steiner'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21Nicola_Steiner0326©Lucia-Hunziker1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicola Steiner" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/nicola-steiner-1973-in-berlin1-ist-eine-deutsch-schweizerische-kulturjournalistin-und-moderatorin-seit-2014-moderiert-sie-den-literaturclub-des-schweizer-radio-und-fernsehen-srf-fotografiert-3/' title='Nicola Steiner'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Nicola_Steiner0382©Lucia-Hunziker1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicola Steiner" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_kehlmann_daniel_c-beowulf-sheehan-009_druck/' title='Lit21_Kehlmann_Daniel_(C) Beowulf Sheehan 009_Druck'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Kehlmann_Daniel_C-Beowulf-Sheehan-009_Druck-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Kehlmann_Daniel_(C) Beowulf Sheehan 009_Druck" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4720' title='Raoul Schrott 2016'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Raoul-Schrott-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raoul Schrott 2016" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4723' title='Michael Koehlmeier'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Portrait_Koehlmeier-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Michael Koehlmeier" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_lechzuershannomackowitz-3/' title='Lit21_LechZuers©HannoMackowitz (3)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_LechZuers©HannoMackowitz-3-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_LechZuers©HannoMackowitz (3)" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4724' title='Lit21_Nicola Steiner'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Nicola-Steinercprivat-II.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Nicola Steiner" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4706' title='Lit21_Reinhard Kaiser'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Reinhard-Kaiser3.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Reinhard Kaiser" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_felicitas-hoppe/' title='Lit21_Felicitas Hoppe'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Felicitas-Hoppe-80x80.jpeg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Felicitas Hoppe" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/pm-in-einem-monat-ladt-die-premiere-des-literaricum-lech-zum-gipfeltreffen-der-literatur/daniel-kehlmann-by-beowulf-sheehan-4/' title='Daniel Kehlmann by Beowulf Sheehan'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_DanielKehlmann052517_110bwBeowulfSheehan2500-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Daniel Kehlmann by Beowulf Sheehan" /></a>

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		<title>PM Literaricum Lech – Nicola Steiner, Raoul Schrott und Michael Köhlmeier über das neue Literaturfest</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaricum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSEMITTEILUNG Literaricum Lech – Nicola Steiner, Raoul Schrott und Michael Köhlmeier über das neue Literaturfest Lech Zürs am Arlberg, 7. April 2021. Kommenden Sommer feiert das alljährlich stattfindende Literaricum Lech seine Premiere. Vom 8. bis 10. Juli 2021 werden sich namhafte LiteratInnen, KulturwissenschaftlerInnen und LiteraturkennerInnen aus verschiedensten Blickwinkeln einem Klassiker der Weltliteratur widmen. Als Vorschau [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG <b>Literaricum Lech – Nicola Steiner, Raoul Schrott und Michael Köhlmeier über das neue Literaturfest<br />
</b></p>
<p><b><i>Lech Zürs am Arlberg, </i></b><b><i>7. April 2021</i></b><b><i>. Kommenden Sommer feiert das alljährlich stattfindende Literaricum Lech seine Premiere. Vom 8. bis 10. Juli 2021 werden sich namhafte LiteratInnen, KulturwissenschaftlerInnen und LiteraturkennerInnen aus verschiedensten Blickwinkeln einem Klassiker der Weltliteratur widmen. Als Vorschau und Einstimmung auf das neue Literaturfest in Lech am Arlberg wurde dessen wissenschaftliche Leiterin, die schweizerisch-deutsche Kulturjournalistin Nicola Steiner, und die Ideengeber, der Vorarlberger Schriftsteller und Mitinitiator des Philosophicum Lech Michael Köhlmeier sowie der ebenso renommierte österreichische Literat und Literaturwissenschaftler Raoul Schrott, zum Interview gebeten. <span id="more-4743"></span></i></b>Nahezu ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Philosophicum Lech, dessen Erfolgsgeschichte den guten Ruf von Lech am Arlberg als internationaler Treffpunkt für intellektuelle Auseinandersetzung begründete, erfolgt kommenden Sommer der Auftakt zu einem weiteren alljährlichen Symposium. Das Literaricum Lech lädt vom 8. bis 10. Juli 2021 zur breit gefächerten Beschäftigung mit einem Klassiker der Weltliteratur: dem bedeutendsten Schelmenroman des Barocks „Simplicius Simplicissimus“ von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Vorgestellt wird dieser bei der Eröffnungsveranstaltung von Daniel Kehlmann, dessen Roman „Tyll“ ebenfalls im Dreißigjährigen Krieg spielt. Im folgenden Interview geben die wissenschaftliche Leiterin des Literaricum Lech Nicola Steiner sowie die beiden Impuls- und Ideengeber für das Literaturfest, Michael Köhlmeier und Raoul Schrott, u. a. Einblicke in die Konzeption, Zielsetzungen und den besonderen Charakter des Literaricum Lech.</p>
<p><b><i>Welch besonderer Reiz oder spezieller Wert liegt für Sie darin, eine Literaturveranstaltung in einem international bekannten Urlaubsort wie Lech am Arlberg abzuhalten? </i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Es gibt ja bekanntlich nicht wenige Menschen, die in die Berge gehen, um sich den Kopf zu lüften. Die Weite, die freie Sicht, die Natur – all das führt zu Einsichten, die man in der Enge des Tals nicht hätte. Das Glückshormon Oxytocin beflügelt die Wanderer bei anspruchsvollen Touren. Auch die Auseinandersetzung mit guter, also anspruchsvoller, fordernder Literatur ist so etwas wie eine Bergtour – also eine geistige, manchmal sogar physische Tätigkeit, die neben all der Anstrengung und dem Nervenkitzel glücklich machen kann, wenn man den Gipfel erreicht hat. Lech am Arlberg, das bei allen Liebhabern der Berge Assoziationen auslöst, ist für geistige Gipfeltreffen also der ideale Ausgangspunkt.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Seit Friedrich Nietzsche wissen wir, dass sich die Philosophie gerne in die Berge zurückzieht – und auch die Literatur. Lech benötigt mich nicht als Werber, um diese wunderbare Landschaft zu loben – das liegt derart in den Sinnen, wenn man dort ist. Ich fühle mich dort jedes Jahr so unglaublich wohl. Und so beschenkt, wenn ich vom Philosophicum zurückkomme. Abgesehen von den höchst interessanten Vorträgen gehört es mit zum Schönsten, zwischendurch andere Teilnehmer zu treffen und sich zu unterhalten. Nach meiner Erfahrung kann man das am besten beim gemeinsamen Spazierengehen oder auch Wandern, und dazu bietet Lech mit seiner schönen Natur nun wahrhaftig viele Gelegenheiten. So stelle ich es mir auch beim Literaricum vor.</p>
<p><b><i>Kann also das Philosophicum Lech als Vorbild des Literaricum Lech bezeichnet werden – und stimmt es, dass die Idee zu Letzterem von Raoul Schrott und Ihnen gemeinsam stammt? </i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Ja, Raoul und ich haben die Idee entwickelt. Da wir beide Schriftsteller sind, ist es naheliegend, nach dem Vorbild des Philosophicums auch etwas mit und für die Literatur machen zu wollen. Und aus Erfahrung weiß ich ja, dass die Lecher etwas unheimlich gut können – nämlich Gastgeber zu sein. Ob eine Tagung wirklich gelungen ist und den Tagungsteilnehmern in guter Erinnerung bleibt, hängt natürlich immer von den Vorträgen ab, aber auch das Außenherum spielt eine maßgebliche Rolle. Sprich, dass die Leute sich wohlfühlen. Das funktioniert in Lech in jeder Hinsicht unglaublich gut. Angefangen beim leiblichen Wohl bis hin zu den vielfältigen Gelegenheiten für Gespräche. Wie gesagt, treffe ich während des Philosophicums ständig auf andere Teilnehmer, sei es beim Abendessen am Nebentisch, sei es beim Spazieren durch den Ort. Lech ist sehr überschaubar, bei einer ähnlichen Veranstaltung in einer größeren Stadt würde sich das Ganze verlaufen. Das Philosophicum Lech beschränkt sich nicht allein auf die Veranstaltungen, sondern vom Frühstück weg bis spätabends in der Philosophenbar ist jeder Tag sozusagen erfüllt von Philosophie. Und dafür gibt es kein anderes Beispiel im ganzen deutschen Sprachraum.</p>
<p><b><i>Das führt zur nächsten Frage, an Sie alle Drei: Welcher Charakter, welche hervorzuhebenden Aspekte sollen das Literaricum Lech auszeichnen und es womöglich gar einzigartig machen? </i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Gerade in Zeiten der Unruhe und Orientierungslosigkeit sehnen sich die Menschen nach „ewigen Werten, allgemeinen Wahrheiten und zeitloser Erkenntnis“. Deshalb stellt das Literaricum ein zeitübergreifendes Meisterwerk ins Zentrum, vorgestellt durch den persönlichen Blick eines zeitgenössischen Autors beziehungsweise einer Autorin. Wir versuchen zu ergründen, was dessen Faszination ausmacht. Dafür nehmen wir uns im Frühsommer drei Tage Zeit, um einen Blick in ein Werk der Weltliteratur zu werfen – und weit darüber hinaus. Wir besteigen gemeinsam den Gipfel und halten Ausschau nach allem, was vom Tal aus nicht sichtbar ist.</p>
<p><b>Raoul Schrott:</b> Es wird ein Literaturfest, das – im Unterschied zu allen anderen, die ich kenne –, nicht auf Tagesaktualität, heißt die Bücher der Saison setzen muss. Zweitens muss auch nicht auf den Publikumszulauf geschielt werden und man sich somit nicht mit Populärem anbiedern, sondern kann sich auf Literatur konzentrieren, die von vornherein von höchster Qualität und zeitlos ist. Es wird auch nicht nur Literatur im üblichen Sinne von Neuerscheinungen in Romanform präsentiert, sondern von einem Literaturverständnis ausgegangen, das international ist und viele Genres umfasst. Ein Themenschwerpunkt ist zum Beispiel das Übersetzen – ebenfalls eine literarische Aktivität.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Mir ist die Einzigartigkeit nicht wichtig. Ich möchte mich überhaupt nicht in einen Originalitätsstress begeben. Da besteht die Gefahr, dass man im Exzentrischen endet. Wenn irgendwo eine Literaturveranstaltung gemacht wird, bei der ähnliche Themen in vergleichbarer Art und Weise aufgegriffen werden, dann sage ich: wunderbar. Alles, was die Literatur in irgendeiner Weise fördert, begrüße ich. Wenn dann beim Literaricum Lech Daniel Kehlmann einen Vortrag über den Simplicius Simplicissimus von Grimmelshausen hält, wird der vermutlich unvergleichlich sein. Weil er selbst ein unvergleichlicher Autor, auch ein unvergleichlich guter ist. Ich würde es jedenfalls ganz souverän sehen: dass wir interessante, große Themen und große Literatur von und mit großen Autoren besprechen. Das Originelle an unseren Literaturtagen ist Lech.</p>
<p><b><i>Es wurde bereits der weit gefasste Literaturbegriff angesprochen. Wie breit gefächert wird dieser beim Literaricum Lech sein? Anders gefragt: Wie breit gestreut ist das Zielpublikum?</i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Zielpublikum ist ja ein Begriff aus dem Marketing – das Literaricum hingegen möchte alle Kulturinteressierten ansprechen, Menschen jedes Alters und jeder Herkunft, die mit Neugier und Offenheit durchs Leben gehen. Deshalb geht es nicht nur genuin um Literatur, sondern umspannt alle Genres, die mit literarischen Mitteln arbeiten: neben der Fiktion auch Sachbücher oder Reportagen, Poetry Slam und Jugend-Literatur. Durchaus Unterhaltung also, mit Anspruch und Niveau, ohne Angst vor dem, wo es wehtut. Ein klein wenig anders nach Hause gehen, als man gekommen ist – das ist das Ziel.</p>
<p><b>Raoul Schrott:</b> Ich denke, was das Publikum anbelangt, brauchen wir uns keine Sorgen machen. Es ist ein willkommenes Angebot für die Urlaubsgäste in Lech und wie beim Philosophicum werden Interessierte auch extra wegen des Literaricums anreisen. Schön wäre es, wenn das Literaturfest in die Umgegend ausstrahlt, also Leute aus den umliegenden Regionen anziehen kann, sei es aus Vorarlberg, Tirol, dem Allgäu oder auch dem deutschen und schweizerischen Bodenseeraum.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Am ersten Philosophicum nahmen rund hundert Besucher teil. Wir haben damals gestaunt, wie viele Leute gekommen sind. Es wurden jedes Mal mehr und seit vielen Jahren ist das Symposium spätestens nach zwei, drei Wochen ausgebucht. Anfangs meinten nicht wenige: Eure Idee ist ja schön und gut, aber wer interessiert sich bitte heute noch für Philosophie? Wir haben sie eines Besseren belehrt. Das Bedürfnis ist groß nach geistiger Nahrung und dazu gehört auch die Literatur. Ich bin überzeugt, dass sich das Literaricum Lech ganz ähnlich entwickeln wird und wir innerhalb weniger Jahre auf demselben Stand wie beim Philosophicum sein werden. Und ich vermute, wir werden manchen Freund des Philosophicums auch beim Literaricum wiedersehen.</p>
<p><b><i>Was dürfen sich Literaturbegeisterte – egal mit welchen Vorlieben hinsichtlich Gattungen, Genres oder Themen – von der Teilnahme am Literaricum Lech versprechen?</i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Ich will nicht nur Literaturbegeisterten etwas versprechen. Sondern viel lieber sagen: Schaut einfach vorbei und lasst euch überraschen. Egal, wie viel euch Bücher bedeuten im Alltag. Die meisten sind ja im Urlaub, in Urlaubsstimmung, da findet man leichter aus dem Alltagstrott als im Rest des Jahres. Man erkundet Wanderwege, die man noch gegangen ist, wählt ein Menu auf der Speisekarte, das man noch nicht kennt. Ich will Einblicke bieten in Bereiche, die unser eigenes Leben sonst nie gestreift hätte; ein Erleben und Erfahren von Lebenswelten ermöglichen, die uns sonst verborgen geblieben wären; zu Widerspruch gegen die Welt anregen; und Grenzüberschreitungen in neue Denkformen, Fühlformen und Bewusstseinszustände geben.</p>
<p><b><i>Damit sprechen Sie besondere, vielleicht einzigartige Qualitäten von Literatur in engerem Sinne, als Kunstgattung, an. Ganz allgemein gefragt: Wodurch bereichert uns deren Lektüre?</i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Darf ich ein wenig provozieren? Wer sich diese Frage stellt, und sie war mir einst nicht fremd, der hat vielleicht noch zu wenig gelesen. Irgendwann stellt sich jener Zustand ein, wo ein gutes Buch – ein Kunstwerk also – für sich selber steht, also: nichts muss, nichts bewirken, nichts erreichen, nichts erläutern. Nur ich als Leserin bin gefordert, daraus für mich etwas zu machen. Und wenn dieser Pakt zwischen mir und dem Werk – oder umgekehrt – geschlossen ist, dann erfüllt mich dieses Bündnis – womit wir wieder beim Oxytocin wären.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Wissen Sie, jedes Buch, das Sie im Augenblick lesen, ist Gegenwart – sei es der alte Homer, sei es Dante mit seiner Göttlichen Komödie, sei es Goethes Faust. Das Schöne für mich daran – als Mensch, der die Literatur liebt: Es ist eine Versammlung der Lebenden und der Toten. Während ich einen Balzac lese, während er mich begeistern kann, sitzt er da. Er sagt mir seine Sätze. Zu schreiben ist die konservierendste Kunst, die es gibt. Homer ist allgegenwärtig, und Shakespeare ist so frisch, dass er frischer gar nicht sein könnte. Die Literatur ist in der Lage, die totalste aller Trennungen der Natur, nämlich jene zwischen Leben und Tod aufzuheben. Wenn ich etwas verschriftliche, dann verewige ich es. Es kann sein, dass es vorübergehend vergessen wird. Doch dann taucht es auf einmal wieder auf und hat eine unheimliche Aktualität. Wenn Daniel Kehlmann seinen Vortrag über den Simplicissimus hält, dann sitzt Grimmelshausen neben ihm. Und wir als Zuhörer werden ihn dort sitzen sehen. Vielleicht nicht mit den Augen, aber mit unserer Seele. Das ist das Ungeheure, was mich an aller Literatur begeistert, auch an der Philosophie. Wenn ich philosophiere, kann ich mir anmaßen, am selben Tisch zu sitzen wie Kant, wie Hegel, wie Schelling. Und beim Literaricum dann von Homer über Shakespeare und Goethe bis hinauf zu Günter Grass oder auch einem lebenden Autor.</p>
<p><b><i>Was macht den „Simplicius Simplicissimus“ von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, diesen Abenteuer- und Schelmenroman des Barocks zur Lektüreempfehlung?</i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Das ist so unglaublich viel. Schon der erste Satz begeistert mich. Ich habe ja an der Uni meine Hausarbeit über den Simplicissimus gemacht. Zu den vielen Aspekten, die uns heute noch beeindrucken können, zählt beispielsweise jener der Kindersoldaten. Es gibt eine Szene, in der ein schwedischer Offizier den gefangen genommenen Simplicius fragt: He, du bist ja noch ein Kind, was hast du denn gegen uns? Und der Simplicius sagt darauf: Eure Soldaten haben mir meine Murmeln weggenommen und die möchte ich wiederhaben. So einen Satz muss man mal finden. Mit diesem scheinbar naiven Blick die Welt zu betrachten, das Gleiche gilt ja für den Don Quijote, zwingt dich dazu, was du längst kennst, plötzlich aus einem ganz neuen Gesichtswinkel zu sehen. Sodass du dir denkst: Jetzt erkenne ich es erst! Das ist große Kunst, große Poesie.</p>
<p><b><i>Herr Schrott, Sie werden für jedes Literaricum eine Veranstaltung konzipieren und dabei die Stationen abschreiten, an denen die Literatur an Konturen und ihre heutigen Formen gewann. Welche Intention steht dahinter? </i></b></p>
<p><b>Raoul Schrott:</b> Es soll von deren Anfängen an aufgezeigt werden, woher die Literatur kommt, nämlich aus verschiedensten Kulturen. Heuer widme ich mich der Literatur aus dem Zweistromland, wo zwar nicht die Literatur erfunden wurde, doch die erste Schrift. So stammen von dort die ältesten überlieferten Gedichte und auch die älteste Geschichte der Menschheit, das Epos von Gilgamesch. Im folgenden Jahr geht’s dann vielleicht um die frühen Griechen, des Weiteren um die Literatur der Araber, der Chinesen und so fort. Wir blicken ja auf 4.000 Jahre Literaturgeschichte zurück, aus der zahlreiche Aspekte aufgegriffen werden können. Ein weiteres Vorhaben ist – noch nicht für das diesjährige Literaricum, doch eventuell für das nächste –, einen Poeta laureatus zu ernennen, wie es im Vereinigten Königreich schon seit Jahrhunderten gepflegt wird. Dabei handelt es sich stets um top Lyriker, die zu besonderen Gelegenheiten, wie Hochzeiten im Königshaus, Gedichte verfassen. Unsere Idee ist es, dass der Poeta laureatus des Literaricum Lech jeden Monat ein Gedicht zu aktuellen politischen Ereignissen in Europa schreibt. Wobei sich jetzt im Nachhinein gezeigt hat, dass die Idee gar nicht so zeitfern ist, wie man meinen könnte. Die große Resonanz auf das Gedicht, das die junge Dichterin Amanda Gorman bei der Inauguration von Joe Biden vorgetragen hat, macht deutlich, dass sich mit einer poetischen Sprache auch etwas Politisches trefflich ausdrücken lässt.</p>
<p><b><i>Herr Köhlmeier, Sie nehmen des Öfteren prononciert Stellung zu politischen Themen. </i></b><b><i>Ist daran gedacht, beim Literaricum aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zu diskutieren?</i></b></p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Ich möchte da Nicola Steiner nicht vorgreifen, doch denke ich, dass dies nur in zweiter Linie der Fall sein kann. Die Literatur ist in erster Linie eine ästhetische Angelegenheit. Wenn das Politische oder Zeitkritische mit reinkommt, dann ist das gut. Aber ich würde vehement dagegen sein, Literatur sozusagen bloß als Transmissionsriemen zu verwenden, um gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Wenn ich die Literatur nur zur Illustration von Politischem verwende, wäre das eine Degradierung der Kunst.</p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Kulturschaffende könnten laut einer Studie mit dem Titel „Rebuilding Europe“, die jüngst das Wirtschaftsberatungsunternehmen Ernst &amp; Young erarbeitet hat, als Beschleuniger für soziale, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen in Europa dienen. – Das will ich gern glauben! Wünschen würde ich mir aber natürlich, wie alle aus der Branche, dass der Literatur als Vehikel fürs Nachdenken über unsere Welt <i>noch</i> mehr Aufmerksamkeit zuteilwird.</p>
<p><b><i>Inwieweit stimmen Sie sich bei der konzeptuellen und thematischen Ausrichtung des Literaricum Lech ab? </i></b></p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Raoul Schrott und ich haben eine beratende Funktion. Wir werden natürlich sehr eng mit Nicola Steiner zusammenarbeiten, aber sie hat freie Hand! Das ist unheimlich wichtig. Im Verein Philosophicum diskutieren wir stets, was das Jahresthema sein soll, doch ist vollkommen klar: Das letzte Wort hat Konrad Paul Liessmann. Er ist derjenige, der das Philosophicum inhaltlich formt. In der Kunst ist die Demokratie kein gutes Mittel, da kommt Durchschnitt raus. Es ist wie beim Kochen. Wenn Sie versuchen, bei einem Gericht verschiedenste Vorlieben zu berücksichtigen, kommt dabei ein grauer, geschmackloser Brei heraus. Nicola Steiner ist meines Erachtens eine ebenso kompetente Verantwortliche für den Inhalt wie Konrad Paul Liessmann für das Philosophicum. Das Literaricum Lech soll und wird ihre Handschrift tragen.</p>
<p><b><i>Nochmals </i></b><b><i>ein Bogen zum Philosophicum Lech geschlagen: Was verbindet generell die Literatur und die Philosophie?</i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Literatur und Philosophie verbindet sehr viel – deshalb bin ich für die Programm-Planung auch im Austausch mit Konrad Paul Liessmann. Dennoch stehen beide Veranstaltungen für sich und haben einen eindeutig definierten Fokus – ein philosophisches Thema im Herbst, ein Meisterwerk der Literaturgeschichte im Frühjahr. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass wir uns in ein paar Jahren mal zusammenspannen und Frühjahr und Herbst auch thematisch aufeinander abstimmen. Eine Art profane Ökumene sozusagen, zusammen und trotzdem autonom. Wie Slalom und Abfahrt – um metaphorisch in Lech zu bleiben.</p>
<p><b><i>Frau Steiner, Sie sind </i></b><b><i>im gesamten deutschsprachigen Raum als Gastgeberin des Literaturclubs im Schweizer Radio und Fernsehen sowie weiblicher Part der beliebten Videoreihe „Steiner &amp; Tingler“ </i></b><b><i>bekannt und </i></b><b><i>machen sich seit vielen Jahren um die Literaturvermittlung verdient. Welche Leitidee verfolgen Sie dabei – und was bereitet Ihnen an diesem Beruf besondere Freude?</i></b><b><i></i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Es klingt fast zu simpel: Das Gespräch über Bücher, mit seiner differenzierenden, gegenseitig kritischen Dynamik, ist für mich das Schönste und Reizvollste, was das Leben zu bieten hat. Literatur öffnet Perspektiven, den Blick, die Weltsicht. Im besten Fall reflektiert man nicht nur das eigene Leben, sondern begibt sich mit seinen Gesprächspartnern in fremde Gefilde, ins (intellektuelle) Abenteuer. Und lernt so, über die eigene Welt hinauszudenken.</p>
<p><b><i>Herr Schrott, selbst ein Poet halten Sie flammende Plädoyers für die Wertschätzung von Lyrik, die selbst von literarisch Interessierten oft stiefmütterlich behandelt wird. Was macht die Poesie als literarische Gattung, aber auch ganz allgemein wertvoll? </i></b></p>
<p><b>Raoul Schrott:</b> Es ist wahr, dass Lyrik derzeit ein Orchideenfach zu sein scheint. Was aber nicht zuletzt auch an den zeitgenössischen Lyrikern liegt. Es könnte Besseres geschrieben werden, das die Leute auch interessiert. Andererseits wäre es naiv zu denken, dass Lyrik keine Rolle mehr spielt. Man braucht nur das Radio aufzudrehen: Jeder Liedertext ist Lyrik. Auch jede Schlagzeile, jede Werbung wird nach poetischen Prinzipien gestaltet und jede Politikerrede benützt die Mittel der Poesie. Im Grunde ist Prosa nichts als ausgewalzte Poesie. Oder wenn man es als geistiges Getränk bezeichnet, ein verdünnter Spiritus. Was die Poesie auszeichnet, ist die Reflexion über unsere Sprachmittel, über unser Denken. Das erfolgt nirgendwo konzentrierter, fokussierter als in der Poesie.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Wie bereits erwähnt, geht es in der Literatur nicht nur darum, fremde Welten zu entwerfen, sondern auch darum, mir meine alltägliche Welt so zu zeigen, als sähe ich sie zum ersten Mal. Wenn es einem Dichter gelingt, einen Augenblick so einzufangen, als wäre es als solcher der erste in Ihrem Leben – oder auch dessen letzter, dann wissen Sie instinktiv – und ich glaube, das weiß dann wirklich jeder –, dass es sich um große Literatur handelt. Über solche Sachen möchte ich beim Literaricum Lech reden. Das kann mich begeistern bis zu meinem Lebensende</p>
<p><b><i>Welches Buch fällt Ihnen spontan ein, das Sie nach Lech zur Lektüre mitnehmen würden?</i></b></p>
<p><b>Nicola Steiner:</b> Fürs erste Halbjahr: der „Simplicius Simplicissimus“. Fürs zweite Halbjahr verweise ich auf die Referentinnen und Referenten des Philosophicum Lech.</p>
<p><b>Raoul Schrott:</b> „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust (<i>lacht herzlich</i>). Ich hatte nämlich noch nie so viel Zeit, dass ich mir das vornehmen hätte können.</p>
<p><b>Michael Köhlmeier:</b> Das ist für mich schwer zu beantworten. Es kann je nach Tag ein anderes sein. In Lech brauche ich jedenfalls kein Buch zu lesen, das im Gebirge handelt. Ich würde Billy Budd von Herman Melville mitnehmen. Ein Buch, das auf hoher See spielt – der denkbarste Gegensatz. So habe ich die Berge und gleichzeitig das Meer, das eine in der Imagination, das andere in der Wirklichkeit.</p>
<p>Informationen inklusive Programm zum Literaricum Lech:<br />
<a href="http://www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech">www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech</a></p>
<p><span style="color: #ff0042;"><strong>Das Interview als PDF:</strong></span> <a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM_Literaricum-Interview-2021.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM_Literaricum Interview 2021</a></p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_nicola-steineroscar-alessio-srf_gr/' title='Lit21_Nicola Steiner©Oscar Alessio SRF_gr'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Nicola-Steiner©Oscar-Alessio-SRF_gr-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Nicola Steiner©Oscar Alessio SRF_gr" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4723' title='Michael Koehlmeier'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Portrait_Koehlmeier-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Michael Koehlmeier" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4720' title='Raoul Schrott 2016'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Raoul-Schrott-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Raoul Schrott 2016" /></a>
<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_lechzuershannomackowitz-3/' title='Lit21_LechZuers©HannoMackowitz (3)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_LechZuers©HannoMackowitz-3-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_LechZuers©HannoMackowitz (3)" /></a>

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		<title>PM &#8211; Literaricum Lech – 8. bis 10. Juli 2021</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaricum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech am Arlberg lädt zur Premiere des alljährlichen Literaricum Lech – heuer vom 8. bis 10. Juli 2021 Lech Zürs am Arlberg, 23. März 2021. Nachdem sich in den vergangenen knapp 25 Jahren das Philosophicum Lech zu einer festen Größe im Kulturleben von Lech Zürs am Arlberg entwickelt hat, ist es Zeit für einen nächsten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: 1em;">Lech am Arlberg lädt zur Premiere des alljährlichen Literaricum Lech – heuer vom 8. bis 10. Juli 2021</span></h4>
<p><em>Lech Zürs am Arlberg, 23. März 2021.</em> Nachdem sich in den vergangenen knapp 25 Jahren das Philosophicum Lech zu einer festen Größe im Kulturleben von Lech Zürs am Arlberg entwickelt hat, ist es Zeit für einen nächsten Schritt: das Literaricum Lech. Vom 8. bis 10. Juli 2021 lädt dieses Gipfeltreffen der Literatur alle Kulturinteressierten aus nah und fern zu einem breit gefächerten Programm. Das Literaturfest wird sich von gängigen Literaturveranstaltungen abheben, indem es nicht auf aktuelle Verlagsprogramme und saisonale Sensationen eingehen muss, sondern sich allein dem Erkenntnisgewinn einer hochwertigen Literatur widmet – indem es einen lebendigen Zugang zu ihr anbietet. So verspricht das alljährlich im Frühsommer stattfindende Literaricum Lech zugleich Bildung und Unterhaltung auf hohem Niveau.<span id="more-4685"></span></p>
<p>„Im Zentrum steht jeweils ein Klassiker der Weltliteratur – eine Literatur, die sich vom literarischen Tagesgeschehen und den üblichen Formen der Belletristik abgehoben und den gnadenlosesten Kritiker – die Zeit – überzeugt hat, um uns nun ‚ewige Werte, allgemeine Wahrheiten und zeitlose Erkenntnis‘ vor Augen zu führen“, erklärt <b>Nicola Steiner</b>, die als wissenschaftliche Leiterin für die Konzeptionierung und Organisation des Literaricum Lech verantwortlich zeichnet. Im gesamten deutschsprachigen Raum als Gastgeberin des Literaturclubs im Schweizer Radio und Fernsehen bekannt, macht sich die schweizerisch-deutsche Kulturjournalistin seit vielen Jahren in diversen Funktionen um die Literaturvermittlung verdient. Beim Literaricum Lech beratend zur Seite stehen ihr der Vorarlberger Schriftsteller und Mitinitiator des Philosophicum Lech <b>Michael Köhlmeier</b> sowie der ebenso renommierte österreichische Literat und Literaturwissenschaftler <b>Raoul Schrott</b>. Die beiden entwickelten die Idee zum neuen Literaturfest in Lech und entwarfen mit das Konzept.</p>
<p><b>Daniel Kehlmann wird als Meisterwerk der Weltliteratur den „Simplicissimus“ vorstellen</b></p>
<p>Der Auftakt des Literaricum Lech wird die Eröffnungs-Rede sein, in der sich ein zeitgenössischer Autor bzw. eine Autorin ganz persönlich und subjektiv mit dem im Zentrum stehenden Meisterwerk und dessen Autorschaft auseinandersetzt. Durch diesen persönlichen Blick soll aufgezeigt werden, was die Faszination des jeweiligen Klassikers der Weltliteratur ausmacht. Bei der diesjährigen Premiere wird <b>Daniel Kehlmann</b> das Literaturfest mit einer Rede über sein Verhältnis zum Abenteuer- und Schelmenroman <b>„Simplicius Simplicissimus“</b> von <b>Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen </b>eröffnen. Die Thematik des jeweiligen Meisterwerks kann während der dreitätigen Veranstaltung als Echo-Kammer mitschwingen, soll aber nicht aufdringlich umgesetzt werden. Beispielweise stellt sich in Bezug auf den „Simplicissimus“ die Frage, welche Rolle Schelme und Trickser in Gesellschaften spielen. Von diesem thematischen Kern unabhängig konzipiert sind die anderen Veranstaltungen.</p>
<p><b>Breit gefächertes Veranstaltungsprogramm dank eines weitgreifenden Literaturbegriffs</b></p>
<p>Das Programm des Literaricum Lech will ausdrücklich die Breite und Vielfalt von Literatur an sich abbilden und unterschiedlichste Interessen sowie grundsätzlich ein breit gestreutes Publikum ansprechen. Zu den Veranstaltungsformaten zählen klassische Literatur-Gespräche oder auch solche zu Reportagen. Als literarisches Abbild unserer Welt soll dieses Genre über einen Autor bzw. eine Autorin diese Welt auch nach Lech bringen, wie Nicola Steiner erläutert und dazu anmerkt: „Ab 2020/21 sitze ich in der Haupt-Jury des ‚True Story Award‘, der 2019 erstmals die weltbesten Reportagen in zwölf Sprachen ausgezeichnet hat. Dementsprechend habe ich einen guten Überblick über all das, was in diesem Bereich gerade ‚heiß gehandelt‘ wird.“  Sachthemen werden ebenfalls in kleinem Rahmen und in Anlehnung ans jeweilige Meisterwerk eingebunden. Des Weiteren werden in den kommenden Jahren auch Kinder- und Jugendliteratur sowie Poetry Slam das Programm des Literaricum Lech ergänzen. Heuer widmet sich eine Veranstaltung der Kunst des Übersetzens.</p>
<p><b>Das Veranstaltungsprogramm des Literaricum Lech 2021 im Überblick</b></p>
<p>Am <b>Donnerstag, den 8. Juli 2021, um 18.00 Uhr</b> erfolgt die Eröffnung mit der Rede von <b>Daniel Kehlmann</b> unter dem Titel <b>„Teutsche Sorgen oder Die Entdeckung der Stimme“</b>. In seinem 2017 erschienenen Roman „Tyll“ versetzt der österreichische Bestsellerautor die Hauptfigur mitten in den Dreißigjährigen Krieg. Tyll durchläuft – ähnlich wie einst der einfältige Simplicius – die unterschiedlichsten Stationen und schlüpft in diverse Rollen: als Soldat, als Narr im Tierkostüm, in Frauenverkleidung. Er hat keine Identität und ist zu allen Verwandlungen in der Lage. Im Anschluss an Kehlmanns Eröffnungsrede wird Nicola Steiner mit dem Autor darüber sprechen, was die Faszination an diesem Klassiker der Weltliteratur von Grimmelshausen ausmacht.</p>
<p>Den Auftakt am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 10.00 Uhr</b> geben <b>Thomas Strässle</b> und <b>Reinhard Kaiser</b> im Gespräch mit Katharina Teutsch zur Frage <b>„Wie aktuell ist der ‚Simplicius‘?“</b> Schon zu Grimmelshausens Lebzeiten war der „Simplicius Simplicissimus“ angeblich ein Bestseller. Das Buch hatte Erbauliches, Satirisches, Kriegs-, Sozial- und Erziehungskritisches zu bieten, ganz zu schweigen von den Ferkeleien, die vielen Lesenden gefallen haben dürften. Es stellt sich die Frage, was diese Erzählung vom Überleben in einer zerfallenden Welt aus dem 17. Jahrhundert uns heute noch zu sagen hat. Der deutsche Schriftsteller Reinhard Kaiser hat den abenteuerlichen Barock-Brocken elegant und behutsam ins Neuhochdeutsche übersetzt, der Schweizer Literaturwissenschaftler Thomas Strässle hat über den „Simplicius“ promoviert. Beide haben sich eingehend mit dem Werk auseinandergesetzt und stellen im Gespräch den Bezug zu unserer Gegenwart her.</p>
<p>Am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 15.00 Uhr</b> wird in einem Werkstattgespräch mit dem Titel <b>„Die Übersetzung des Simplicius vom Teutschen ins Deutsche“</b> erörtert, wie man einen Klassiker der Weltliteratur in ein zeitgenössisches Deutsch bringt, ohne dessen literarische Eigenheiten zu verwerfen. <b>Reinhard Kaiser </b>gibt<i> </i>im Gespräch mit dem österreichischen Lyriker und Übersetzer <b>Raoul Schrott</b> Auskunft über die Tücken, die in solch einer diffizilen Übersetzungsleistung stecken. Ergänzend wird Reinhard Kaiser eine Lesung aus seiner Übersetzung zum Besten geben.</p>
<p>Es folgt am <b>Freitag, den 9. Juli 2021, um 17.30 Uhr</b> ein Gespräch von <b>Wolfgang Bauer</b> mit Raoul Schrott zum Thema <b>„Kriegsreportage. Der Fiktion die Wirklichkeit entgegensetzen“</b>. Dabei wird der seit vielen Jahren als Kriegsberichterstatter die Krisengebiete dieser Welt bereisende deutsche Journalist von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen berichten.</p>
<p>Am <b>Samstag, den 10. Juli 2021, um 10.00 Uhr</b> stellt <b>Raoul Schrott</b> unter dem Titel <b>„Die Erfindung der Poesie – die Sumerer und das Gilgamesch-Epos“</b> die Anfänge der verschriftlichten Literatur vor. Der vielseitige österreichische Schriftsteller sowie Literaturwissenschaftler wird für jedes Literaricum Lech eine Veranstaltung konzipieren, in der er die weltweiten Stationen abschreitet, an denen die Literatur ihre heutigen Formen gewann. Vom Zweistromland nach Griechenland, von den Römern zu den Arabern, von den irischen Mönchen zu den provenzalischen Troubadours, … Den Anfang macht er mit den ältesten erhaltenen Gedichten und dem ältesten Stoff der Weltgeschichte, wie er im allerersten Epos – dem von Gilgamesch – niedergelegt wurde.</p>
<p>Abgerundet wird das Literaricum Lech 2021 mit der Veranstaltung am <b>Samstag, den 10. Juli 2021, um 15.00 Uhr</b>, bei der sich <b>Felicitas Hoppe</b> mit Nicola Steiner <b>„Über kindliche Neugier und Narrentum“</b> unterhalten wird. „<i>Dem seltsamen Simplicius kommt in der Welt alles seltsam vor – umgekehrt er der Welt aber auch</i>.“ Dieses Zitat aus dem „Simplicius Simplicissimus“ könnte auch aus einem der Romane der Georg-Büchner-Preis-Trägerin Felicitas Hoppe stammen. Sie gilt als eine der eigenwilligsten und phantasievollsten Schriftstellerinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, bekannt für ihre kindliche Neugier und witzige Mischung aus Dichtung und Wahrheit. Hoppe ist eine Weltreisende, eine Zeitreisende. Und steht somit ganz in der Tradition des Simplicius.</p>
<p>Informationen inklusive Programm und Bestellmöglichkeit des Literaricum Passes:<br />
<a href="http://www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech">www.lechzuers.com/de/kultur-und-lifestyle/events-und-veranstaltungen/literaricum-lech</a></p>
<h4>PRESSEAUSSENDUNG ALS PDF:</h4>
<h4><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM_Literaricum-2021.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM_Literaricum 2021</a></h4>
<p>&nbsp;</p>

<a href='https://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/literaricum-lech/lit21_felicitas-hoppe/' title='Lit21_Felicitas Hoppe'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Lit21_Felicitas-Hoppe-80x80.jpeg" class="attachment-thumbnail" alt="Lit21_Felicitas Hoppe" /></a>

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