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	<title>si!kommunikation &#187; 23. Philosophicum Lech</title>
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		<title>Vortragsreihe des 23. Philosophicum Lech und kurze Vorschau auf 2020</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 09:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech, 30.09.2019 Hochkarätige Vorträge und Ausklang des 23. Philosophicum Lech Unter unterschiedlichsten Gesichtspunkten wurde an den letzten beiden Tagen des 23. Philosophicum Lech das heurige Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ betrachtet. Das Spektrum an hochkarätigen Vorträgen reichte vom Plädoyer für eine partizipative Arbeitswelt über Daten zur Verteilung von Macht und Kapital bis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lech, 30.09.2019</p>
<p><b>Hochkarätige Vorträge und Ausklang des 23. Philosophicum Lech</b></p>
<p><b>Unter unterschiedlichsten Gesichtspunkten wurde an den letzten beiden Tagen des 23. Philosophicum Lech das heurige Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ betrachtet. Das Spektrum an hochkarätigen Vorträgen reichte vom Plädoyer für eine partizipative Arbeitswelt über Daten zur Verteilung von Macht und Kapital bis hin zur Werteethik unserer Wohlstandgesellschaft. Die durchwegs positive Resonanz vonseiten der 600 Teilnehmer spiegelt den Erfolg des Symposiums. Beim abschließenden Vorarlberg-Brunch konnte bereits über das Thema des kommenden Jahres diskutiert werden.   <span id="more-4446"></span></b></p>
<p>Ein durchwegs positives Resümee zog <b>Ludwig Muxel</b>, der Bürgermeister von Lech, bei seinen Dankesworten in Namen des „Vereins Philosophicum Lech“ am gestrigen Tage. Das Interesse am nunmehr bereits zum 23. Mal abgehaltenen internationalen Symposium lässt nicht nach, ganz im Gegenteil. So früh wie noch nie, 14 Tage nach Freischalten der Onlineanmeldung im April war das Philosophicum Lech ausgebucht. Beim gestrigen „Vorarlberg-Brunch“, dem kulinarischen Ausklang, waren seitens der rund 600 Teilnehmer durchwegs positive Stimmen zu vernehmen. Sei es in Hinblick auf das hochaktuelle, politisch brisante Thema des heurigen Jahres. Sei es bezüglich der exzellenten, inhaltlich abwechslungsreichen Vorträge. Oder sei es hinsichtlich des Rahmens der renommierten philosophisch-kulturwissenschaftlichen Tagung. So galt der Dank von Muxel den vielen Beteiligten, die für den reibungslosen Ablauf wie auch einzigartigen Charakter der viertägigen Veranstaltung verantwortlich zeichnen. Nicht zuletzt hob er dabei die Vortragenden hervor, die wie immer von<b>Konrad Paul Liessmann</b>,dem wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, eingeladen worden waren. Sowohl was das Ineinandergreifen der wissenschaftlichen Ansätze – von der Philosophie über Kulturwissenschaften bis zur Soziologie – als auch die thematische Vielfalt und Kompetenz der Referenten anbelangt, beweist er dabei stets eine gute Hand. Entsprechend fachlich fundiert und gleichermaßen aufschluss- wie abwechslungsreich erwiesen sich die Beiträge der letzten beiden Tage.</p>
<p><b>Für eine partizipative Arbeitswelt und eine veränderte politische Perspektive   </b></p>
<p>Samstagvormittag referierte zunächst die Philosophin und Sozialwissenschaftlerin <b>Lisa Herzog</b>, der am Abend zuvor der Tractaus 2019 – der renommierte und hoch dotierte Essay-Preis des Philosophicum Lech – verliehen worden war. Thematisch in Nähe zu ihrem prämierten Buch „Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“ verwies sie u. a. darauf, dass die soziale Anerkennung ein zentraler Aspekt im Arbeitsleben ist und dass die derzeit vorherrschende kompetitive Logik zum Kampf um dieselbe führt, was reihenweise gefühlte Verlierer erzeugt. Auch um die daraus resultierende Demotivation zu vermeiden, setzt Herzog der Konkurrenzgesellschaft eine alternative Vision entgegen. In dieser kommt es darauf an, dass alle Individuen ihren Platz in einem funktional ausdifferenzierten Netzwerk geteilter Arbeit haben, in dem es auf jede und jeden ankommt. Alle übernehmen Verantwortung für ihren jeweiligen Bereich, leisten damit einen wertvollen Beitrag und werden dafür gewürdigt. Mit diesem Plädoyer für ein produktives Miteinander statt Gegeneinander fand die Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik der Technischen Universität Münchengroßen Anklang beim Publikum.</p>
<p>Es folgte der Vortrag von <b>Jan-Werner Müller</b>, Professor für Politische Theorie an der renommierten Universität Princeton, der sich der Frage stellte: „Meritokratie und Demokratie. Geht das zusammen?“. Einleitend erläuterte er das Wesen und die Entwicklung der Meritokratie – der politischen Herrschaft einer durch Leistung und Verdienst ausgezeichneten Gesellschaftsschicht. Dieser stellte er als Gegenteil die von ihm so benannte „Lottokratie“ – die Auswahl politischer Funktionsträger durch Losentscheid – gegenüber, um schließlich zu erklären, inwieweit in beiderlei Fall ein wichtiger Aspekt der repräsentativen Demokratie missverstanden bzw. unterschätzt wird. Dabei ging er auf zahlreiche internationale Beispiele problematischer politischer Entwicklungen ein, wie den Brexit und die Präsidentschaft von Donald Trump. Statt den meist herangezogenen Erklärungen wie grassierende Ängste, eine Polarisierung der Gesellschaft u. a. m., sieht er die Ursache im Versagen von Parteien, der Torys und der Republikaner. Daraufhin betonte er die unverzichtbare Funktion der Parteien in der repräsentativen Demokratie: nämlich u. a. Konflikte bereits im Vorfeld zu bearbeiten und im Wechselspiel der Kräfte zu konsensualen Lösungen zu kommen.</p>
<p><b>Über die Gefährdung der Demokratie durch den Einfluss von Kapital und Eliten </b></p>
<p>In den beiden Vorträgen am Samstagnachmittag wurden zahlreiche aussagekräftige und in ihrer Dimension oft überraschende Fakten zur Wirtschafts- und Steuerpolitik sowie zur Einkommens- und Vermögensentwicklung, sprich zur immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich geboten. Zunächst erläuterte <b>Michael Hartmann</b>, Professor i. R. für Soziologie an der TU Darmstadt, auf eindrückliche Art, „Wie die Eliten unsere Demokratie gefährden“. In Bezug auf den wachsenden Erfolg von Rechtspopulisten illustrierte er am Beispiel der Wählerschaft der AfD, dass die soziale und materielle Situation der Menschen einen wichtigen Faktor hinsichtlich der Parteienpräferenz darstellt. Anschließend belegte er anhand umfassender Daten, inwieweit die neoliberale Politik bereits seit der Ära von Ronald Reagen und Margaret Thatcher, dann auch unter sozialdemokratischen Regierungen und bis heute zur Verschlechterung der Lebenslage unterer Einkommensschichten beiträgt. Eine maßgebliche Rolle spiele dabei die soziale Herkunft der Politiker und rekrutierten höheren Verwaltungsbeamten, wie er ebenfalls anhand konkreter Beispiele vor Augen führte. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich durch einen Appell an die politische Vernunft und Einsicht etwas ändert, hält er für gering und plädiert stattdessen für eine merkliche Änderung der Steuerpolitik, insbesondere hinsichtlich der Vermögen.</p>
<p>Nahtlos daran anschließen konnte <b>Christian Neuhäuser</b>, Professor für Philosophie und geschäftsführender Direktor am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft an der TU Dortmund. Unter dem Titel „Ethische und moralische Reichtumskritik: Über Geld, Macht und Demokratie“ schilderte er unter verschiedensten Gesichtspunkten, inwiefern die enorme Anhäufung von Kapital bei Wenigen ein ernstzunehmendes gesellschaftliches und in der Folge auch politisches Problem darstellt. Von den vielen Zahlen, die er dazu lieferte, seien nur die 2.208 Milliardäre (laut Forbes-Liste 2018) mit einem Durchschnittsvermögen von 4,8 Milliarden Dollar genannt. 157 der 200 größten wirtschaftlichen Akteure der Welt sind Unternehmen, nicht Staaten. Neuhäuser verwies darauf, dass über die mögliche Ungerechtigkeit von Reichtum kaum sachlich diskutiert wird. Es ginge nicht um eine vermeintliche Gier der Reichen, sondern vielmehr um eine „Gier-Struktur“ im derzeitigen Wirtschaftssystem, durch die immer mehr Leute den Eindruck bekommen, dass Gerechtigkeit in der Gesellschaft nichts zählt. Den Ungleichgewichten entgegenzuwirken sei ein Gebot der Stunde.</p>
<p><b>Der Duft der Distinktion und die Ambivalenz von Wertediskursen </b></p>
<p>Den Sonntagvormittag eröffnete das Referat von <b>Wolfgang Müller-Funk</b>, Professor für Kulturwissenschaften am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, mit dem Titel „Der Duft der Distinktion. Auserwähltheit im demokratischen Massenzeitalter. Ein kurzer Zustandsbericht“. Mit dem Hinweis, dass das französische Wort Elite die Konnotation des Auserwähltseins in sich trägt, machte er deutlich, dass Gesellschaften mit egalitärem Anspruch dazu tendieren, neue Formen der Besonderheit bzw. Exklusivität zu erzeugen. Weiters beleuchtete er dasgegenwärtige Unbehagen am System der repräsentativen Demokratie – einer Form, die egalitäre und elitäre Momente in sich vereinigt. Wie sich in vielen Ländern Europas zeige, sei diese Elite stets in Gefahr, von der Wut der von der Distinktion Ausgeschlossenen – „Wir sind das Volk“ – weggejagt zu werden. „Aber dieses Unbehagen kippt blitzschnell in Bewunderung für einen Führer um, der Partizipation an seinem Status verspricht, so wie die Eliten in Sport, Medien und Popularkultur“, betonte der Kulturwissenschaftler. Oben ankommen wollen irgendwie alle. In einer Kultur, in der Sieg, Erfolg und mediale Omnipräsenz zu jenen Werten gehören, die man ironischerweise als die der Vielen bezeichnen könnte, sind und bleiben es zugleich die der Wenigen. Moderne Eliten bedürfen einer Legitimierung.</p>
<p>Im letzten Vortrag des 23. Philosophicum Lech erklärte der freiberuflich tätige Autor, Kulturwissenschaftler und Berater<b>Wolfgang Ulrich</b>„Warum eine Werteethik immer eine Elitenethik ist und was sie heute so erfolgreich macht“. Mit Hinweis auf mehrere Slogans in Zusammenhang mit der gestrigen Nationalratswahl in Österreich – z. B. „Einer, der auf unsere Werte schaut“ – arbeitete er den Charakter der dominierenden Werteethik unserer Tage heraus. Aus der einstigen elitären Genieethik – gemäß der nur wenige Menschen, wie Künstler und Intellektuelle, dazu befähigt seien, Werten in einzelnen Handlungen Gestalt zu verleihen –, wurde eine nicht minder elitäre plutokratische Werteethik. Familie, Heimat oder auch Nachhaltigkeit sind Werte, die sich nur dann leben lassen, wenn man über entsprechende Ressourcen verfügt. Augenscheinlich machte dies Ulrich an auf den ersten Blick banalen Beispielen wie Joghurt-Marken und Kosmetikprodukten, ist mittlerweile doch fast jedes alltägliche Konsumgut dazu geeignet, Werte zu repräsentieren und sich durch deren Besitz in Szene zu setzen. Unabhängig von materiellen Voraussetzungen und somit anti-elitär ist hingegen die Tugendethik, durch welche sich ein jeder, etwa durch Nächstenliebe, auszeichnen kann. „Gewiss profitieren zu viele von der Wohlstandsgesellschaft, von der Konsumkultur und den Möglichkeiten, sich zu Werten zu bekennen, als dass es gegenwärtig erfolgversprechend sein könnte, die wertethische Orientierung der Gesellschaft überwinden zu wollen“, so Ulrich. Bei der anschließenden Diskussion strich Konrad Paul Liessmann heraus, dass in Grundgesetzen bzw. Verfassungen der westlichen Staaten nicht von Werten, sondern Grundrechten die Rede ist. „Darum sollte einen das inflationäre Gerede über Werte eigentlich gerade unter dieser menschenrechtlichen Perspektive in höchste Alarmstimmung versetzen. Sie sollten also jetzt in Panik geraten“, setzte er den Schlusspunkt mit einer Pointe.</p>
<p><b>Das Thema des Philosophicum Lech 2020 </b></p>
<p>Bevor das 23. Philosophicum Lech beim beliebten Vorarlberg-Brunch und schönstem Herbstwetter zu Ende ging, wurde die Vorfreude auf das Symposium im kommenden Jahr bereits durch die Verkündigung von dessen Titel geweckt. „<b>Als ob. Die Kraft der Fiktion</b>“ lautet das Thema. Die Anmeldung startet am <b>6. April 2020</b>.
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</p>
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		<title>Feierliche Verleihung des Tractatus und Vortragsreihe des 23. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 07:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech, 2019-09-28 Feierliche Verleihung des Tractatus an Lisa Herzog und erhellende Vorträge zu „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ Die feierliche Verleihung des Tractatus 2019 am Freitagabend erwies sich als ein Glanzlicht und fügte sich auch thematisch stimmig ins Philosophicum Lech 2019. Prämiert wurde das richtungsweisende Werk „Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“ [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lech, 2019-09-28</p>
<p><b>Feierliche Verleihung des Tractatus an Lisa Herzog und erhellende Vorträge zu „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“</b></p>
<p><b>Die feierliche Verleihung des Tractatus 2019 am Freitagabend erwies sich als ein Glanzlicht und fügte sich auch thematisch stimmig ins Philosophicum Lech 2019. Prämiert wurde das richtungsweisende Werk „Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“ von Lisa Herzog, die darin u. a. einer Demokratisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt das Wort redet. Die renommierte Philosophin und Sozialwissenschaftlerin gehört auch zu den diesjährigen Referenten, die zum Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ tiefgreifende Analysen und Thesen zu hochbrisanten gesellschaftspolitischen Entwicklungen bieten.  <span id="more-4386"></span></b></p>
<p>Die alljährliche Verleihung des Tractatus gilt als ein Höhepunkt des Philosophicum Lech und von seiner Intention her als eine Würdigung herausragender Publikationen auf dem Felde geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen. Dank privater Sponsoren mit 25.000 Euro hoch dotiert, genießt die Auszeichnung auch aufgrund der bisherigen Preisträger sowie prämierten Werke ein hohes Renommee und gibt verlässlich Auskunft über herausragende Qualität im Bereich philosophisch-kulturwissenschaftlicher Essayistik. Die hochkarätige dreiköpfige Jury, bestehend aus der Philosophin <b>Barbara Bleisch</b>(CH), dem Schriftsteller und ehemaligen Verleger <b>Michael Krüger</b>(D) sowie dem Autor und Journalisten <b>Thomas Vašek</b>(A), erstellte im Juli zunächst wieder eine Shortlist. Die darin gelisteten Veröffentlichungen dürfen bereits als ausgezeichnet im Sinne von empfehlenswert verstanden werden, erfüllen sie doch die vorrangigen Auswahlkriterien, als da wären: die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas. Nach eingehender Jury-Diskussion wurde schließlich das Buch „Die Verteidigung der Arbeit. Ein politischer Aufruf“ für preiswürdig befunden. Somit erhält den Tractatus 2019 die Philosophin und Sozialwissenschaftlerin Lisa Herzog.</p>
<p><b>Feierliche Verleihung des Tractatus 2019 an Lisa Herzog</b></p>
<p>Die Verleihung des Tractatus 2019 fand am Freitagabend in feierlichem Rahmen in der Neuen Kirche Lech statt. Bei ihrer Laudatio auf die Preisträgerin kam Barbara Bleisch auch auf den geglückten Charakter des Werkes zu sprechen: „Lisa Herzog hat ein Buch geschrieben, das wir jetzt brauchen. Und sie hat damit auch gezeigt, was praktische Philosophie vermag.“ Diese Denkdisziplin sei in jüngster Zeit wieder dem Vorwurf ausgesetzt, entweder zu wenig praxisnah zu sein oder die kritische Distanz aufzugeben. „Unsere Preisträgerin überzeugt mit einem Mittelweg und gibt im besten Sinne Denkanstöße.“ Das im Frühjahr bei Hanser Berlin erschienene Buch der Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik der Technischen Universität Münchenfand starke Resonanz und stieß Diskussionen an. Lisa Herzog stellt darin elementare Fragen und entwirft teils überraschende neue Perspektiven zur Gestaltung der Arbeitswelt. „Ihr Buch über die Rettung der Arbeit ist vor allem ein Buch über die Sinn- und Werthaftigkeit von Arbeit und darüber, wie sich diese bewahren lassen angesichts einer radikalen Transformation, in der sich unsere gesamte Arbeitswelt befindet. Verteidigen will sie dabei nichts weniger als unsere Freiheit, unsere Selbstbestimmung und die gegenseitige Anerkennung“, so Bleisch.</p>
<p>Bei ihrer Dankesrede kam Lisa Herzog neben der großen Freude über die Auszeichnung auch auf ihr schlechtes Gewissen zu reden. Schließlich schreibe sie über Egalitarismus und Gerechtigkeit und finde, dass in der besten aller Welten die Einkommens- und Vermögensunterschiede viel kleiner wären, als es derzeit der Fall ist. „ich stehe da und sinniere immer noch, wie man es schaffen könnte, eine Gesellschaft so zu gestalten und so zu leben, dass wir wirklich gleiche Anerkennung für Leute haben, die vollkommen unterschiedliche Formen von Arbeit erledigen, die alle ihren Wert haben“, so die Tractatus-Preisträgerin 2019, die an der Schnittstellte von Ökonomie und Philosophie forscht und lehrt. Womöglich knüpft sie an die obigen Gedanken an, wenn sie heute, Samstag ihr Referat zum Thema „Elite ohne Verantwortung? Die missverstandene Meritokratie“ halten wird.</p>
<p><b>Start der Vortragsreihe des Philosophicum Lech 2019</b></p>
<p>Gestartet ist die Vortragsreihe des Philosophicum Lech 2019 am Freitagvormittag. Den Anfang machte <b>Alexander Grau</b>, Philosoph, Publizist und Freier Journalist, bekannt u. a. durch seine Kolumne „Grauzone“ bei Cicero-online, zum Thema „Wo wir sind, ist vorne. Die neuen Eliten und ihre Werte“. Zunächst präsentierte er sechs Thesen zur Ideologie der neuen Eliten, beginnend mit einer berühmten von Karl Marx: „Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ Und endend mit jener, dass die spezifische Moral, die aus dem Lebensgefühl der neuen Eliten resultiert, letztlich das entscheidende Distinktionsmerkmal sei, das sie von den Nichteliten wie auch den alten Eliten trennt. Um historisch herzuleiten, woraus die neuen Milieus resultieren, erläuterte er die Geburt und Weiterentwicklung der bürgerlichen Ideologie – bis in die Gegenwart, die er auf folgende Formel brachte: „Die neuen Eliten transformieren die Marotten konsumorientierter Selbstverwirklichungsgesellschaften und Erfordernisse einer spätindustriellen, modernen, digitalisierten und globalisierten Wirtschaft zu einer Moral und inszenieren sich als deren Avantgarde.“ In einer seltsamen, aber mächtigen Alliance spielten sich dabei die akademisch geprägte emanzipatorische neue Linke und die Erfordernisse des spätmodernen Kapitalismus in die Karten.  <b></b></p>
<p>Es folgte der Beitrag von <b>Wolfram Eilenberger</b>– Philosoph, Schriftsteller und Publizist, Gründungschefredakteur des Philosophie Magazins und Moderator der „Sternstunde Philosophie“ im SRF – unter dem Titel „Die offenbare Elite und ihre Feinde – Hannah Arendt, Ayn Rand und die Diabolik des Mittelmaßes“. Eilenbergers Referat war größtenteils ein flammender Aufruf, sich mit der Gedankenwelt von Ayn Rand, der „wirkmächtigsten Philosophin des 21. Jahrhunderts“ auseinanderzusetzen. „Als die wohl offensivste Verteidigerin von Eliten, besser gesagt eines radikalen Individualismus“, wie er unterstrich, stellte er ihre Philosophie sozusagen als starkes Gegenmittel gegen Selbstvergessenheit und Selbstverleugnung vor. So legten etwa ihre Romane mit größter Fernsicht und Präzision Formen der Selbstunterwanderung frei. Dabei rückte er die drei Werte asozial, autonom und autark in den Fokus und meinte dazu, durchaus etwas provokativ: „Ich sehe die vorrangige Funktion des Philosophierens im Wachalten für die Möglichkeit einer so bestimmten Lebensform.“</p>
<p>Freitagnachmittag referierte dann zunächst <b>Katja Gentinetta</b>– Politikphilosophin, Publizistin und Lehrbeauftragte an den Universitäten St. Gallen, Zürich und Luzern sowie Moderatorin der NZZ Standpunkte – zur Frage „Eliten in der Politik: Wem dienen sie?“. Dabei plädierte sie für eine sachlich begründete, differenzierende Elitenkritik anhand eines Qualitätskriteriums, das bereits Platon formulierte und von Aristoteles ausgeführt sowie systematisiert wurde: „Gute Regierungen dienen den Regierten, schlechte Regierungen dienen sich selbst.“ Die Tendenz zu Zweitem und die Ablösung der Eliten durch ihre vorheriger Kritiker schilderte sie anhand eines diesbezüglich nahezu unerschöpflichen Fundus: den französischen Revolutionen von 1789, 1830 und 1848. Als Zeitzeuge und Quelle diente ihr Alexis de Tocqueville, der „die politischen Eliten dieser Jahre und ihre Verfehlungen besser, näher und direkter“ schildert als jeder andere. So bezog sie sich auch auf dessen Unterscheidung von Demokratie und Sozialismus. In Ablehnung einer ideologisch getriebenen Elitenkritik sprach sie sich für eine aus, die sich am Charakter der Regierenden festmacht.</p>
<p>Den abschließenden Vortrag mit dem Titel „Politische Eliten – Repräsentation oder Usurpation?“ hielt <b>Isolde Charim</b>, Philosophin und freie Publizistin, Kolumnistin der „taz“ und des „Falter“. Unter Usurpation versteht sie, dass kein Austausch zwischen Politikern und Bevölkerung stattfindet. Ausgehend von der für sie zentralen Frage, wie sich das Verhältnis von Eliten und Nicht-Eliten gestaltet, konstatierte Charim eine Oligarchisierung. Diese gründe zum einen auf der einseitigen Kündigung des Gesellschaftsvertrages durch die ökonomischen Eliten, die „Sezession der Reichen“. Zum anderen auf dem politischen Gesicht dieser Sezession, einer Elitenherrschaft, die vorwiegend den Eigennutz und weniger das Gemeinwohl im Auge hat. Legitimiert werde dies durch Meritokratie, wobei „Leistungsträger“ ein zentraler Begriff dieser Erzählung sei. Aus gesellschaftlicher Bindung wurde Bindungslosigkeit, so Charim. „Man muss sehen, dass diese Krise der Repräsentation tiefer gehend ist als nur ein moralisches Versagen der Eliten. Die Abgehobenheit der Eliten vollzieht nur das Prinzip einer Gesellschaft der radikalisierten Individualisierung und Konkurrenz – jenes Prinzip, welches sowohl Repräsentation als auch Gemeinwohl verhindert.“ Die neuen Eliten können nicht durch Ethik gewonnen werden, sondern durch ihr eigenes Prinzip: den Erfolg. Denn egalitäre Gesellschaften sind in jeder Hinsicht erfolgreicher.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2019_Tractatus-und-Freitag.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2019_Tractatus und Freitag</a>
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</p>
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		<title>Feierliche Eröffnung des 23. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 05:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech, 2019-09-27 Auftakt des internationalen Symposiums zum hochaktuellen Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“  Mit der feierlichen Eröffnung des 23. Philosophicum Lech am gestrigen Tag wurde Lech am Arlberg wieder zu einem internationalen Zentrum intellektueller Auseinandersetzung. „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ lautet der Titel des viertägigen Symposiums, zu dem namhafte Referenten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lech, 2019-09-27</p>
<p><b>Auftakt des internationalen Symposiums zum hochaktuellen Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ </b></p>
<p><b>Mit der feierlichen Eröffnung des 23. Philosophicum Lech am gestrigen Tag wurde Lech am Arlberg wieder zu einem internationalen Zentrum intellektueller Auseinandersetzung. „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ lautet der Titel des viertägigen Symposiums, zu dem namhafte Referenten und rund 600 Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum diskutieren. <span id="more-4312"></span>Der transdisziplinäre Charakter der Veranstaltung verspricht eine so umfassende wie grundlegende Erörterung des brisanten gesellschaftspolitischen Themas. Angesichts der Nationalratswahl in Österreich könnte es aktueller kaum sein. </b><b> </b></p>
<p>Etliche demokratiepolitisch bedenkliche Entwicklungen im internationalen Kontext dürften <b>Konrad Paul Liessmann</b>,den wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, zur Wahl des heurigen Themas inspiriert haben. Vor einem Jahr konnte er freilich nicht wissen, welch zusätzliche Brisanz dasselbe durch die innenpolitischen Entwicklungen in Österreich erhält. Auf die Aktualität des 23. Philosophicum Lech in Bezug auf die bevorstehende Nationalratswahl in Österreich kam <b>Ludwig Muxel</b>, der Bürgermeister von Lech, bei der feierlichen Eröffnung zu sprechen und verwies dabei auf das untrügliche Gespür von Liessmann für die brennenden Fragen unserer Zeit. Unter dem Titel „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ werden die geladenen Philosophen, Soziologen und Kulturwissenschaftler in ihren Vorträgen für eine multiperspektivische Betrachtung des konfliktgeladenen Themas garantieren. Es sind damit Kernfragen der politischen Kultur wie auch derzeitige gesellschaftliche Tendenzen angesprochen. „Das Verhältnis von Eliten und Demokratie ist zentral für die Entwicklung und die Perspektiven einer modernen Gesellschaft“, unterstreicht Liessmann im Editorial zum heurigen Philosophicum Lech. Bereits den Eröffnungstag prägten lebhafte Debatten über Problematiken wie die Spaltung der Gesellschaft.</p>
<p><b>Philosophisch-literarischer Vorabend als unterhaltsamer Auftakt</b></p>
<p>Einen Vorgeschmack auf die vielfältigen Aspekte, unter denen gesellschaftliche Eliten betrachtet werden können, bot der philosophisch-literarische Vorabend am Mittwoch. Wie gewohnt diente dabei die Weltliteratur als Fundus und gab <b>Michael Köhlmeier</b>, einst der Ideengeber zum Philosophicum Lech, drei Nacherzählungen zum Besten. Seine Schilderungen des Charakters des griechischen Heros Achilles anhand der Ilias animierte Liessmann zu einer psychopathologischen Deutung elitären Verhaltens. Die Gewitztheit des „gestiefelten Katers“ im gleichnamigen grimmschen Märchen erinnerte den Philosophen wiederum an Geschehnisse der jüngeren Zeit. So merkte er etwa an, dass niemand so leicht in eine Falle tappt wie der Eitle aufgrund seiner Ichbezogenheit und Überheblichkeit. Und in Bezug auf das höfische Epos „Gregorius“ von Hartmann von Aue illustrierte er u. a., dass „die Erwählten“ gerne unter sich bleiben und die daraus resultierenden Tragödien der geschlossenen Gesellschaft. Das Wechselspiel von atmosphärischer Erzählung und philosophischer Interpretation fand wie immer großen Anklang beim Publikum.</p>
<p><b>Hochkarätiges Rahmenprogramm am Donnerstagvormittag</b></p>
<p>Gut besucht waren auch die Diskussionsveranstaltungen, die zur Einstimmung aufs Philosophicum Lech am Donnerstagvormittag geboten wurden.Interessierte hatten die Wahl zwischen drei hochkarätigen Events in außergewöhnlichem Ambiente. Das Panoramarestaurant am Rüfikopf auf 2.350 Höhenmetern war Schauplatz von „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“, unter Patronanz des Philosophie-Magazins und Medienpartners des Philosophicum Lech, bei dem <b>Thomas Vašek</b>und <b>Rebekka Reinhard</b>einen anregenden Diskurs führten. Bei „Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“, einem weiteren Medienpartner des Symposiums, moderierte <b>Judith Hecht </b>die Diskussion zwischen <b>Bernd Stegemann</b>, Dramaturg am Berliner Ensemble und Publizist,sowie Konrad Paul Liessmann zum Thema „Politik und Moral“. Als dritte Option bot sich die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, mit Rundgang durch die Ausstellung von <b>Thomas Schütte</b>und Diskussion zwischen dem KUB-Direktor <b>Thomas D. Trummer</b>und dem Kulturwissenschaftler <b>Wolfgang Müller-Funk</b>über dessen Buch „Theorien des Fremden“. Weitere Highlights des Rahmenprogramms sind die Verleihung des Tractatus, des renommierten Essay-Preises des Philosophicum Lech, am Freitagabend, das Konzert LegeArtis Lech am Samstagabend und Führungen zum Skyspace Lech des Künstlers James Turrell.</p>
<p><b>Magna-Impulsforum am Donnerstagnachmittag zu einem brandheißen Thema</b></p>
<p>Äußerst lebhaft entwickelte sich die Debatte beim diesjährigen <b>Magna-Impulsforum</b>, unterSchirmherrschaft des Hauptsponsors, zur Frage „Oben und unten. Links und Rechts. Gespaltene Gesellschaft?“. Unter Moderation von <b>Michael Fleischhacker</b>diskutierten der Schweizer Journalist <b>Frank A. Meyer</b>, die Autorin und Künstlerin <b>Julya Rabinowich</b>, Europakorrespondent <b>Dirk Schümer</b>sowie der bereits erwähnte Bernd Stegemann. Die Themenpalette reichte von der Verantwortung der Medien für die tatsächliche oder, so Fleischhacker, womöglich auch nur imaginierte Spaltung der Gesellschaft durch deren zunehmend moralisierenden und polarisierenden Tenor bis hin zum Für und Wider der Identitätspolitik. Dabei kamen persönliche Anekdoten aus dem Lebensalltag wie häufigere persönliche Anfeindungen ebenso aufs Tapet wie kontroverse Ansichten zur Durchlässigkeit der Gesellschaft auf dem Bildungsweg oder auch die Radikalisierung des öffentlichen Diskurses durch eine Ideologisierung.</p>
<p><b>Feierliche Eröffnung mit anschließenden Impulsreferaten   </b></p>
<p>Bei der offiziellen, feierlichen Eröffnung folgten auf die Begrüßung und Dankesworte von Ludwig Muxeldie Grußworte von Landesstatthalter <b>Karlheinz Rüdisser</b>, der die gleichbleibend hohe Qualität des Philosophicum Lech wie auch die stete Aktualität der Jahresthemen hervorhob. Im Anschluss referierte <b>Dieter Althaus,</b>Vice President Governmental Affairs Magna Europe, über „Die Mobilität der Demokratie“. Beschlossen wurde der Eröffnungstag wie gewohnt durch das Impulsreferat von Konrad Paul Liessmann unter dem Titel der heurigen Veranstaltung. Dabei hatte er auch Überraschendes parat und erklärte u. a. dass die Idee der Meritokratie, also der Herrschaft der Leistungsfähigsten in der Demokratie zu einem grundsätzlichen Problem, ja Paradoxon führt. Denn in der Demokratie sei die politische Teilhabe und Verantwortung nicht von individuell zu erbringenden Leistungen, Eigenschaften und Fähigkeiten abhängig zu machen. Auch müssten die liberalen Eliten das Kunststück zustande bringen, universelle Werte zu propagieren, die dennoch nur für wenige in Frage kommen. Die Frage, ob wir in der Demokratie die Eliten brauchen, ließ Liessmann bewusst offen und meinte jedenfalls, dass man sie nicht bekämpfen müsse, aber sie in die Pflicht nehmen sollte. Wer diese Eliten sind, wie sie sich bilden und an welchen Werten sie sich orientieren, sind nur einige der Fragen die in den folgenden Tagen beim Philosophicum Lech vertiefend erörtert und diskutiert werden.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2019_PM_Auftakt.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2019_PM_Auftakt</a></p>
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		<title>Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus – hochdotierter Essaypreis des Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 09:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Juli 2019 Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 27.09.2019 im Rahmen des 23. Philosophicum Lech statt.  Die Auswahl wurde unter dem Vorsitz von Konrad Paul Liessmann(nicht stimmberechtigt) von der dreiköpfigen Jury getroffen, der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung Juli 2019</p>
<p>Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 27.09.2019 im Rahmen des 23. Philosophicum Lech statt. <span id="more-4202"></span></p>
<p>Die Auswahl wurde unter dem Vorsitz von <b>Konrad Paul Liessmann</b>(nicht stimmberechtigt) von der dreiköpfigen Jury getroffen, der die Philosophin <b>Barbara Bleisch </b>(CH), der Schriftsteller und ehemalige Verleger <b>Michael Krüger </b>(D) und der Autor und Journalist <b>Thomas Va</b><b>š</b><b>ek </b>(A) angehören. Bisher außerdem als Juroren fungiert haben der österreichische Journalist und Autor <b>Helmut A. Gansterer,</b>die Schweizer Philosophin <b>Ursula Pia Jauch</b>, der deutsche Philosoph <b>Rüdiger Safranski </b>sowie der Österreichische Philosoph und Kulturpublizist <b>Franz Schuh</b>.</p>
<p>Der auf Anregung von Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b>vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2019 zum elften Mal vergeben und ist dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000€ Preisgeld hoch dotiert.</p>
<p><strong>Folgende 6 Werke sind für die Shortlist zum Tractatus 2019 nominiert </strong></p>
<ul>
<li>Heinz Bude &#8211; Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee. Carl Hanser Verlag, März 2019</li>
<li>Michael Hampe &#8211; Die Dritte Aufklärung. Nicolai Verlag, Oktober 2018</li>
<li>Lisa Herzog &#8211; Die Rettung der Arbeit. Hanser Berlin, Februar 2019</li>
<li>Florian Mühlfried &#8211; Misstrauen. Vom Wert eines Unwertes. [Was bedeutet das alles?] Philipp Reclam Verlag, Februar 2019</li>
<li>Ursula Renz &#8211; Was denn bitte ist kulturelle Identität? Eine Orientierung in Zeiten des Populismus. Schwabe Verlag, März 2019</li>
<li>Maike Weißpflug &#8211; Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken. Matthes &amp; Seitz, März 2019</li>
</ul>
<p>„Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt“, erläutert Konrad Paul Liessmann, auch wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.</p>
<p><strong>Die bisherigen Preisträger</strong></p>
<ul>
<li>2009 Franz Schuh - Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay Verlag, Wien 2008</li>
<li>2010 Kurt Flasch &#8211; Kampfplätze der Philosophie. Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt/M 2009</li>
<li>2011 Norbert Bolz &#8211; Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht. Wilhelm Fink Verlag, München 2010</li>
<li>2012 Herbert Schnädelbach &#8211; Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. C.H. Beck Verlag, München 2012</li>
<li>2013 Kurt Bayertz &#8211; Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens. C.H. Beck-Verlag, München 2012</li>
<li>2014 <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24349-1">Peter Bieri</a> - Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde. Carl-Hanser-Verlag, München 2013</li>
<li>2015 Ulrich Greiner - Schamverlust. Rowohlt Verlag, Reinbeck 2014</li>
<li>2016 Hartmut Rosa &#8211; Resonanz. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016</li>
<li>2017 Ralf Konersmann &#8211; Wörterbuch der Unruhe. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017</li>
<li>2018 Thomas Bauer &#8211; Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt. Philipp Reclam, Dietzingen 2018</li>
</ul>
<p>Die Verleihung des Tractatus erfolgt am 27. September 2019 um 21:00 Uhr im Rahmen des 23. Philosophicum Lech (25.-29. September in Lech am Arlberg), das heuer zum Thema <b>„Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie.“ </b>abgehalten wird. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der Tractatus ganz dem Selbstverständnis des höchst erfolgreichen Symposiums, das sich als herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.</p>
<p>Weitere Informationen unter<a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Shortlist-2019.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Shortlist 2019</a></p>
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		<item>
		<title>Philosophicum Lech &#8211; Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie.</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/philosophicum-lech-die-werte-der-wenigen-eliten-und-demokratie/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2019 05:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION Mai 2019 Über Eliten wird wieder gesprochen. Meist verbunden mit scharfer Kritik. Wer aber sind diese Eliten? Wie bilden sich Eliten? An welchen Werten orientieren sie sich? So lauten einige der Ausgangsfragen des 23. Philosophicum Lech. Vom 25. bis 29. September 2019 wird wieder zur vertiefenden transdisziplinären Betrachtung und Diskussion nach Lech am Arlberg [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSE-INFORMATION Mai 2019</p>
<p><b>Über Eliten wird wieder gesprochen. Meist verbunden mit scharfer Kritik. Wer aber sind diese Eliten? Wie bilden sich Eliten? An welchen Werten orientieren sie sich? So lauten einige der Ausgangsfragen des 23. Philosophicum Lech. <span id="more-4113"></span>Vom 25. bis 29. September 2019 wird wieder zur vertiefenden transdisziplinären Betrachtung und Diskussion nach Lech am Arlberg geladen. Unter dem Titel „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ widmen sich Philosophen, Soziologen und Kulturwissenschaftler unter vielfältigen Gesichtspunkten der brisanten gesellschaftspolitischen Thematik, einer Kernfrage der Demokratie.</b></p>
<p>„Das Verhältnis von Eliten und Demokratie ist zentral für die Entwicklung und die Perspektiven einer modernen Gesellschaft“, spricht <b>Konrad Paul Liessmann</b>, der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech, einen gesellschaftspolitischen Aspekt des heurigen Themas an, der so konfliktträchtig wie grundlegend ist. Denn, so der Philosoph in seinem Editorial weiter: „Wie dieses Verhältnis gestaltet wird, in welcher Form es gelebt und kritisiert wird, entscheidet auch über die Möglichkeit eines gedeihlichen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichen politischen Vorstellungen und Lebenserfahrungen.“ Wie grundverschieden Charakter und politisches Wirken der sogenannten Eliten beurteilt werden, offenbart sich in den seit geraumer Zeit aufflammenden Debatten. Während einerseits zu hören ist, die Eliten agierten selbstgerecht und abgehoben, trügen zur Spaltung der Gesellschaft bei, mehren sich andererseits die Stimmen, dass Eliten in vielerlei Hinsicht den Fortschritt garantierten und ein Bollwerk gegen die populistische Versuchung seien.</p>
<p>Fragen wie zu Wesen und Funktion, Verantwortung und Werten von Eliten werden beim <b>23. Philosophicum Lech</b> aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. So wird <b>vom 25. bis 29. September</b> eine Auswahl namhafter Philosophen, Soziologen und Kulturwissenschaftler für interdisziplinären Austausch garantieren. Die zweifellos hochkarätigen Vorträge eröffnen ein weites Diskussionsfeld. Unter Einbeziehung des Publikums dürfte es den Debatten an Brisanz nicht fehlen, wie allein schon der Titel der Tagung verspricht: „<b>Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie</b>“.</p>
<p><b>Die Referenten und Referentinnen des 23. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Als Vortragende beim Symposium geladen sind, in alphabetischer Reihenfolge: <b>Isolde Charim</b>, Philosophin, freie Publizistin und Kolumnistin der „taz“ und des „Falter“, mit langjähriger Lehrtätigkeit an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. Des Weiteren <b>Wolfram Eilenberger</b>, Philosoph, Publizist und Schriftsteller, Gründungschefredakteur des Philosophie Magazins, Mitglied der Programmleitung des phil.cologne-Festivals und Moderator der Sternstunde Philosophie SRF. Ebenfalls aus dem Fernsehen bekannt ist <b>Katja Gentinetta</b>, Politikphilosophin und Publizistin, Lehrbeauftragte an den Universitäten St. Gallen, Zürich und Luzern, Moderation der NZZ Standpunkte SRF/NZZ TV sowie Wirtschaftskolumnistin der NZZ am Sonntag. Ferner referiert <b>Alexander Grau</b>, Philosoph, Publizist, seit 2005 freier Journalist (u. a. für FAZ, Cicero, brand eins, Deutschlandfunk) und Essayist zu Themen der Tagespolitik, der Zeit- und Ideengeschichte und Alltagskultur. Bei Cicero-online erscheint jeden Samstag seine Kolumne &#8220;Grauzone&#8221;. Weiters <b>Michael Hartmann</b>, Professor i. R. für Soziologie an der TU Darmstadt mit den Arbeitsschwerpunkten Eliten-, Management- und Hochschulforschung im internationalen Vergleich. Weitere Vortragende sind <b>Lisa Herzog</b>, Politikphilosophin, Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der TU München mit den Schwerpunkten Wirtschaftsethik und -politik, Ideengeschichte der Ökonomie sowie politische Epistemologie. Zudem <b>Jan-Werner Müller</b>, Professor für Politische Theorie an der Universität Princeton, und <b>Wolfgang Müller-Funk</b>, vormals Professor für Kulturwissenschaften an den Universitäten Birmingham Wien, internationale Lehr- und Forschungstätigkeit, zahlreiche Fellowships u. a. in New York, Rom, Lissabon, Neu Delhi. Derzeit Fellow am IWM. Außerdem <b>Christian Neuhäuser</b>, Professor für Politische Philosophie an der TU Dortmund mit den Schwerpunkten Menschenwürde, Wirtschaftsphilosophie sowie Philosophie der internationalen Politik, Hrsg. der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Und schließlich <b>Wolfgang Ullrich</b>, freier Autor und Kulturwissenschaftler mit den Schwerpunkten Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, bildsoziologische Fragen sowie Konsumtheorie und Wohlstandsphänomene, mit dessen Beitrag die Vortragsreihe am Sonntag endet.</p>
<p><b>Rahmenprogramm sowie Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus im Juli</b></p>
<p>Wie bewährt wurde das Rahmenprogramm wohlüberlegt auf das Jahresthema abgestimmt. Beim <b>philosophisch-literarischen Vorabend</b> (für den es noch freie Plätze gibt) am <b>Mittwoch, den 25. September, um 18.00 Uhr</b> tritt Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b>, Ideengeber und Mitbegründer des Philosophicum Lech, wieder in Dialog mit Konrad Paul Liessmann. Diesmal unter dem Titel „Die Erwählten.“ Am <b>Donnerstag</b> stehen vormittags drei Diskussionsveranstaltungen in kleinerem Kreis und besonderer Atmosphäre zur Wahl: <b>Hohe Luft – Philosophieren am Berg</b> oder <b>Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk</b> oder <b>Philosophieren im Kunsthaus Bregenz</b>. Den Auftakt zur offiziellen Eröffnung am Nachmittag gibt das <b>Impulsforum</b> <b>um 15.00 Uhr</b> unter Schirmherrschaft von <b>Magna</b> – gemeinsam mit <b>OMV</b> Hauptsponsor des Philosophicum Lech. Bei der Podiumsdiskussion zur Frage: „Oben und Unten, Links und Rechts: Gespaltene Gesellschaft?“ debattieren unter Leitung von Journalist und Moderator <b>Michael Fleischhacker</b> der Journalist <b>Frank A. Meyer</b>, die Autorin und Künstlerin <b>Julya Rabinowich</b>, Europakorrespondent <b>Dirk Schümer</b> und <b>Bernd Stegemann</b>, Dramaturg am Berlinser Ensemble und Publizist.</p>
<p>Die feierliche Eröffnung um 17 Uhr erfolgt durch den Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b>, den Landesstatthalter von Vorarlberg <b>Karlheinz Rüdisser</b> sowie den Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien <b>Gernot Blümel</b>. Dem anschließenden Vortrag von <b>Günther Apfalter,</b> President Magna Europe &amp; President Magna Steyr, zum Thema „Die Mobilität der Demokratie“ folgt das Impulsreferat von Konrad Paul Liessmann, das einen prononcierten Überblick und Leitfaden zum Jahresthema bieten wird. Ein besonderer Glanzpunkt des Symposiums ist die feierliche <b>Verleihung des Tractatus</b> – hochdotierter und international renommierter Essaypreis des Philosophicum Lech, die am <b>Freitag, den 27. September um 21.00 Uhr</b> stattfindet. Bereits die Nennung auf der <b>Shortlist des Tractatus</b> darf als Auszeichnung verstanden werden. Die Nominierung erfolgt durch die Tractatus-Jury: die Philosophin und Journalistin <b>Barbara Bleisch</b> (CH), den Schriftsteller und ehemaligen Verleger <b>Michael Krüger</b> (D) sowie Philosoph und Publizist <b>Thomas Vašek</b> (A). Mit Spannung wird erwartet, welche herausragenden kulturwissenschaftlichen Publikationen sich dank der Originalität des Denkansatzes, der Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und der Relevanz des Themas auf der Shortlist finden, die im Juli veröffentlicht wird.</p>
<p><b>Neue Homepage und Programmfolder für weitere Informationen</b></p>
<p>Weitere Informationen finden sich auf der Homepage (<a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a>), die runderneuert im April online ging. Übersichtlich und zugleich detailliert bietet sie Orientierung und auch Hintergrundinformationen sowie Impressionen, wie z. B. einen Rückblick auf das letztjährige Philosophicum Lech als Videoclip. Zudem steht dort der Programmfolder zum Download bereit. Auf der Website erfolgt auch die Anmeldung, wobei die Veranstaltung – bis auf den Mittwoch als Einzeltag – bereits ausgebucht ist! Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen, da im Falle von Stornierungen die frei werdenden Plätze nachbesetzt werden. Die Veranstalter bedauern, viele Interessierte vertrösten zu müssen. Andererseits ist der Andrang erfreulich, unterstreicht er doch den internationalen Ruf und Stellenwert des Philosophicum Lech, das auch in wissenschaftlichen Kreisen hohe Wertschätzung genießt. Entsprechend stark ist das mediale Echo im gesamten deutschsprachigen Raum. In den Genuss, Eindrücke und Erkenntnisse vor Ort zu gewinnen, kommen rund 600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die Lech am Arlberg Ende September wieder in einen Brennpunkt intellektueller Auseinandersetzung verwandeln werden. Studierende können sich für eines von 20 Stipendien bewerben, die u. a. mit Unterstützung der Hilti Foundation von „Die Presse“ und dem Philosophicum Lech vergeben werden und zur kostenlosen Teilnahme berechtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pressekontakt:</span></p>
<p>si!kommunikation</p>
<p>Akkreditierungen ab sofort unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2019_PM-3.pdf">PHI-2019_PM 3</a></p>
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		<title>PRESSE-INFORMATION April 2019</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 09:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[23. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[In aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten ist wieder häufig von Eliten die Rede. Allein schon der Begriff birgt Konfliktpotenzial, doch verkommt oft bloß zum Schlag- bzw. Reizwort. Dem entgegen setzt das 23. Philosophicum Lech wie bewährt eine tiefgreifende interdisziplinäre Erörterung und Diskussion. Unter dem prägnanten Titel „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ werden brennende Fragen der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>In aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten ist wieder häufig von Eliten die Rede. Allein schon der Begriff birgt Konfliktpotenzial, doch verkommt oft bloß zum Schlag- bzw. Reizwort. Dem entgegen setzt das 23. Philosophicum Lech wie bewährt eine tiefgreifende interdisziplinäre Erörterung und Diskussion. Unter dem prägnanten Titel „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ werden brennende Fragen der Gegenwart aufgegriffen, wie etwa zur kontrovers beurteilten Funktion und Verantwortung von Eliten in der heutigen Demokratie oder auch zu den „neuen Eliten und ihren Werten“. Die namhaften Referenten lassen eine spannende Bandbreite an Beiträgen von großer Brisanz erwarten.  <span id="more-3971"></span></b><br />
„Das Verhältnis von Eliten und Demokratie ist zentral für die Entwicklung und die Perspektiven einer modernen Gesellschaft“, kommt <b>Konrad Paul Liessmann</b>, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, im Editorial auf die fundamentale soziale und politische Bedeutung des heurigen Themas zu sprechen. „Wie dieses Verhältnis gestaltet wird, in welcher Form es gelebt und kritisiert wird, entscheidet auch über die Möglichkeit eines gedeihlichen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichen politischen Vorstellungen und Lebenserfahrungen“, schreibt er weiter, womit auch die brennende Aktualität anklingt. Steht doch die Diskussion über Eliten seit geraumer Zeit wieder im Brennpunkt der politischen Auseinandersetzung. Werden die Eliten von den einen als selbstgerecht, abgehoben und mitverantwortlich für eine gesellschaftliche Spaltung erachtet, gelten sie anderen als Bollwerk gegen die populistische Versuchung und die Aushöhlung der Demokratie, so der Philosoph.</p>
<p>Wie stets wird das aktuelle Thema beim <b>23. Philosophicum Lech</b> <b>vom 25. bis 29. September 2019 </b>unter dem Titel „<b>Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie</b>“ wissenschaftlich profund und fachübergreifend diskutiert. Die gezielte Auswahl von hochkarätigen Referenten, die bezüglich der einschlägigen Thematik als besonders beschlagen und profiliert gelten, verspricht auch heuer wieder einen spannenden interdisziplinären Austausch und lebhafte Diskussionen – so auch mit dem Publikum. Über 600 Teilnehmer werden den beliebten Urlaubsort Lech am Arlberg gegen Ende der Sommersaison in ein Zentrum intellektueller Auseinandersetzung verwandeln. Die viertägige Veranstaltung dürfte wieder Monate im Voraus ausgebucht sein, weshalb Interessierten eine möglichst frühzeitige Online-Anmeldung – gestartet am 1. April – empfohlen sei. Wer die Gelegenheit verpasst, sei auf die Berichterstattung in Printmedien wie auch im Hörfunk und Fernsehen verwiesen. Die große öffentliche Aufmerksamkeit, die das Philosophicum Lech genießt, sowie das hohe Renommee in Fachkreisen bestätigen dessen Anspruch, ein wertvoller Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Diskursen wie auch zeitübergreifenden philosophischen Fragen zu sein.</p>
<p><b>Auftakt am Vorabend, Magna-Impulsforum und feierliche Eröffnung</b></p>
<p>Wie gewohnt erfolgt der erste Auftakt zum Philosophicum bereits am <b>Mittwoch, den 25. September, um 18.00 Uhr</b>. Beim <b>philosophisch-literarischen Vorabend</b> bieten der Literat <b>Michael Köhlmeier</b>, Ideengeber und Mitbegründer des Philosophicum Lech, sowie Konrad Paul Liessmann eine unterhaltsame thematische Einführung im Wechsel von atmosphärischer Erzählung und philosophischer Ad-hoc-Interpretation. Diesmal steht das beliebte Zwiegespräch der beiden unter dem Titel „Die Erwählten“.</p>
<p>Ebenfalls ein Fixpunkt und bewährtes Format im alljährlichen Programm ist das <b>Impulsforum</b> unter der Schirmherrschaft von <b>Magna</b> – gemeinsam mit <b>OMV</b> Hauptsponsor des Philosophicum Lech. Am <b>Donnerstag, den 26. September, um 15.00 Uhr</b> wird die Podiumsdiskussion zur Frage: „Oben und Unten, Links und Rechts: Gespaltene Gesellschaft?“ verschiedenste Blickwinkel auf diesbezügliche aktuelle Debatten eröffnen. Unter der Leitung von Journalist und Fernsehmoderator <b>Michael Fleischhacker</b> diskutieren der prominente Schweizer Journalist <b>Frank A. Meyer</b>, die österreichische Schriftstellerin, Kolumnistin und Künstlerin <b>Julya Rabinowich</b>, der deutsche Autor, Übersetzer und Korrespondent <b>Dirk Schümer</b> sowie der renommierte deutsche Dramaturg und Autor <b>Bernd Stegemann</b>.</p>
<p>Um 17.00 Uhr erfolgt dann die offizielle Eröffnung des 23. Philosophicum Lech durch den Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b>, den Landesstatthalter von Vorarlberg <b>Karlheinz Rüdisser</b> sowie den Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien <b>Gernot Blümel</b>. Es folgt ein Vortrag von <b>Günther Apfalter,</b> President Magna Europe &amp; President Magna Steyr, unter dem Titel „Die Mobilität der Demokratie“. Den Schlusspunkt am Donnerstag setzt wie immer Konrad Paul Liessmann mit seinem Impulsreferat, das als pointierten Leitfaden und Überblick zum Jahresthema fungiert.</p>
<p><b>Die Referenten und Vorträge des 23. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Die vertiefenden Vorträge an den folgenden zweieinhalb Tagen versprechen eine ebenso fundierte wie breitgefächerte Thematisierung durch namhafte Philosophen, Soziologen und Kulturwissenschaftler. Am <b>Freitag, den 27. September</b> referiert zunächst der Philosoph, Publizist, freie Journalist und Essayist <b>Alexander Grau</b>, prominent u. a. durch seine Kolumne „Grauzone“ auf Cicero-online, zu „Wo wir sind, ist vorne. Die neuen Eliten und ihre Werte“. Gefolgt vom Vortrag des Philosophen, Publizisten und Schriftstellers <b>Wolfram Eilenberger</b> zum Titel „Die offenbare Elite und ihre Feinde – Hannah Arendt, Ayn Rand und die Diabolik des Mittelmaßes“. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist Eilenberger als Gründungschefredakteur des Philosophie Magazins, Mitglied der Programmleitung des Philosophie-Festivals phil.cologne und „Sternstunde Philosophie“-Moderator im Schweizer Fernsehen SRF.</p>
<p>Letztere Funktion trug auch zur Bekanntheit der politischen Philosophin, Publizistin und Dozentin, Lehrbeauftragte an den Universitäten St. Gallen, Zürich und Luzern, <b>Katja Gentinetta</b> bei, die zusammen mit Chefredakteur Eric Gujer auch die „NZZ Standpunkte“ auf SRF und NZZ TV moderiert sowie als ständige Kolumnistin der NZZ am Sonntag tätig ist. Sie gehört zu den wichtigen Stimmen in der Schweiz und wird Freitagnachmittag die Frage „Eliten in der Politik: Wem dienen sie?“ erörtern. Anschließend wirft die angesehene österreichische Philosophin und freie Publizistin, Kolumnistin der Berliner „taz“ und der Wiener Wochenzeitung „FALTER“, <b>Isolde Charim</b> mit ihrem Vortrag „Politische Eliten – Repräsentation oder Usurpation?“ eine ebenso konfliktgeladene Frage auf. Wie üblich rundet jeden Halbtag eine Diskussion der beiden Referenten mit dem Publikum ab, entweder moderiert von <b>Rainer Nowak</b>, Chefredakteur und Herausgeber der Tageszeitung „Die Presse“ – Medienpartner des Philosophicum Lech, oder vom wissenschaftlichen Leiter Konrad Paul Liessmann.</p>
<p>Die Vortragsreihe am <b>Samstag, den 28. September</b> eröffnet <b>Lisa Herzog</b>, Inhaberin der Professur für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik / Technische Universität München, die an der Schnittstelle von politischer Philosophie und Ökonomie arbeitet und zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere mit einer mehrfachen ausgezeichneten Dissertation an der University of Oxford promovierte. Ihr Vortragstitel lautet „Elite ohne Verantwortung? Die missverstandene Meritokratie“. Im Anschluss widmet sich der renommierte Politikwissenschaftler <b>Jan-Werner Müller</b>, Professor für Politische Theorie an der Universität Princeton, der Frage „Meritokratie und Demokratie: Geht das zusammen?“ Am Nachmittag referiert dann der durch zahlreiche Interviews und Talkshowauftritte bekannte deutsche Soziologe <b>Michael Hartmann</b>, Professor i. R. für Soziologie an der TU Darmstadt, darüber „Wie die Eliten unsere Demokratie gefährden“. Wonach <b>Christian Neuhäuser</b>, Professor für Philosophie und Geschäftsführender Direktor am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft an der TU Dortmund, einen Vortrag unter dem Titel „Ethische und moralische Reichtumskritik. Über Geld, Macht und Demokratie“ halten wird.</p>
<p>Am <b>Sonntag, den 29. September</b> hält der profilierte österreichische Literatur- und Kulturwissenschaftler <b>Wolfgang Müller-Funk</b>, der Professor an den Universitäten Birmingham und Wien war, ein Referat zum Thema „Der Duft der Distinktion. Auserwähltheit im demokratischen Massenzeitalter. Ein kurzer Zustandsbericht.“ Abgeschlossen wird die hochkarätige Vortragsreihe des 23. Philosophicum Lech vom Kulturwissenschaftler und freien Autor <b>Wolfgang Ullrich</b>, der erörtern wird, „Warum eine Wertethik immer eine Elitenethik ist und was sie heute so erfolgreich macht“.</p>
<p><b>Rahmenprogramm mit Verleihung des Tractatus, Anmeldung &amp; Informationen</b></p>
<p>Ein besonderes alljährliches Glanzlicht ist die feierliche <b>Verleihung des Tractatus</b> – hochdotierter und international renommierter Essaypreis des Philosophicum Lech, die am <b>Freitag, den 27. September um 21.00 Uhr</b> stattfinden wird. Das LegeArtis-Konzert am Samstagabend, die legendäre allabendliche Philosophen-Bar oder auch der Vorarlberg-Brunch am Sonntag als kulinarischer Ausklang des Symposiums sind weitere Beispiele für das facettenreiche, attraktive Rahmenprogramm. Stets großen Anklang finden die drei zur Wahl stehenden Diskussionsveranstaltungen in kleinerem Kreis am Donnerstagvormittag: <b>Hohe Luft – Philosophieren am Berg</b> oder <b>Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk</b> oder <b>Philosophieren im Kunsthaus Bregenz</b>. Sonderführungen zu dem vergangenen Herbst eröffneten <b>Skyspace-Lech</b> des weltberühmten Künstlers <b>James Turrell</b> komplettieren das Rahmenprogramm.</p>
<p>Aufgrund des bekanntermaßen enormen Publikumsinteresses wird eine frühzeitige Anmeldung auf <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a> empfohlen. Dort finden sich auch weitere Informationen – wie zu den zahlreichen themenrelevanten und sonstigen exzellenten Publikationen der heurigen Referenten – sowie der detaillierte Programmfolder zum Download. Studierende können sich für eines von 20 Stipendien bewerben, die u. a. mit Unterstützung der Hilti Foundation von „Die Presse“ und dem Philosophicum Lech vergeben werden und zur kostenlosen Teilnahme berechtigen.</p>
<p>Die Vorträge des Philosophicum Lech werden alljährlich in einem Sammelband vom Zsolnay Verlag publiziert. Der Band zum Philosophicum Lech 2018 mit dem Titel „<b>Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen</b>“ wird <b>heute, am 1. April 2019, um 19.00 Uhr</b> im <b>Museum Moderner Kunst | Stiftung Ludwig Wien | Lounge, Ebene 5</b> vorgestellt. <b>Michael Köhlmeier</b> und <b>Konrad Paul Liessmann</b> werden dabei einen philosophisch-literarischen Vorgeschmack auf den aktuellen Band und zugleich eine Vorschau auf das heurige Philosophicum Lech unter dem Titel „<b>Die Hölle der Eliten</b>“ zum Besten geben.</p>
<p>Akkreditierungen ab sofort unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2019_PM-2.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2019_PM 2</a></p>
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