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	<title>si!kommunikation &#187; 21. Philosophicum Lech</title>
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		<title>Fesselndes Finale des 21. Philosophicum Lech: Spannende Ausblicke und stimmungsvoller Ausklang des Symposiums</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 11:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen großen Spannungsbogen schlugen die 6 Referate an den beiden letzten Tagen des 21. Philosophicum Lech. Von der ironisch-heiteren Zukunftsvision einer „Mußemaschine“ über kulturelle Widersprüche des Kapitalismus bis hin zum Konsum als Arbeit reichten die Reflexionen zum Thema „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“. Unterhaltsame Einsichten, emsige Diskussionen und das Erlebnis der Bergwelt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Einen großen Spannungsbogen schlugen die 6 Referate an den beiden letzten Tagen des 21. Philosophicum Lech. Von der ironisch-heiteren Zukunftsvision einer „Mußemaschine“ über kulturelle Widersprüche des Kapitalismus bis hin zum Konsum als Arbeit reichten die Reflexionen zum Thema „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“. Unterhaltsame Einsichten, emsige Diskussionen und das Erlebnis der Bergwelt verbanden sich wieder zum einzigartigen Flair der Veranstaltung, die zum Finale mit einer Vorankündigung überraschte.<span id="more-3116"></span></b></p>
<p>Bevor das Philosophicum Lech alljährlich beim genüsslichen Vorarlberg Brunch im Festzelt ausklingt, steigt jedes Mal die Spannung. Schließlich finden sich unter den rund 600 Teilnehmern viele Stammgäste, die wohl nichts sehnlicher erwarten als die Bekanntgabe des Themas im folgenden Jahr durch Ludwig Muxel. Heuer spannte der Bürgermeister von Lech die Zuhörerschaft besonders auf die Folter. Dies lässt sich aus der Erheiterung des Publikums schließen, als er seinen Dankesworten an alle Beteiligten nützliche Informationen folgen ließ – doch sich die Wichtigste für den Schluss aufsparte. Stattfinden wird das <b>Philosophicum Lech 2018 vom 19. bis 23. September</b>. Da die Veranstaltung jedes Jahr noch früher ausgebucht ist, sei eine möglichst frühzeitige <b>Online-Anmeldung</b> angeraten. Sie startet am <b>03. April 2018 um 0:00 Uhr!</b> Mehr, sprich das Thema 2018 sei auch hier erst einmal nicht verraten.</p>
<p>Um der Faszination des Philosophicum Lech auf die Spur zu kommen, spricht man am besten mit den Teilnehmern. Ob Erstbesucher oder mittlerweile schon bekanntes Gesicht ist dabei egal. Dominieren bei den einen Momente spontaner Begeisterung, offenbart sich bei den anderen eine emotionale wie auch intellektuelle Verbundenheit – zudem ein Fundus an Anekdoten. Meist kommen auch die Vorzüge von Lech am Arlberg zur Sprache. Sei es das kulinarische Angebot und Niveau, sei es der Komfort der Unterkünfte, sei es die vorherrschende Gastfreundschaft und natürlich auch die herrliche Bergkulisse. Bekanntlich kommen einem beim Gehen bzw. Wandern oft die besten Gedanken und die frühherbstliche Landschaft gibt dazu Gelegenheit genug. Vor allem ist es aber die einzigartige Kombination zwischen einem Kurzurlaub oder Tagesausflug sowie mannigfaltiger geistiger Anregung und Auseinandersetzung.</p>
<p>Als Schriftsteller Michael Köhlmeier vor über 20 Jahren den Anstoß für ein geistes- bzw. kulturwissenschaftliches Symposium in dem vor allem als Ski-Eldorado bekannten Alpendorf gab, konnte wohl kaum jemand die Erfolgsgeschichte des Philosophicum Lech voraussehen. Zu verdanken ist diese insbesondere dem wissenschaftlichen Leiter Konrad Paul Liessmann, Professor für „Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik“ an der Universität Wien und profilierter Kulturpublizist. Sowohl durch die Auswahl der Themen, im Wissen um brennende Fragen der Zeit, als auch durch die der Referenten garantiert er für die Aktualität und zugleich wissenschaftliche Qualität des Philosophicum Lech. Längst gilt es als Vorzeigemodell für philosophische Diskurse außerhalb akademischer Institutionen.</p>
<p>Aufgrund der Erfahrungsberichte und der auch damit verbundenen hohen Reputation folgen exzellente Vertreter ihres Fachs aus dem gesamten deutschsprachigen Raum der Einladung nach Lech. Auf die Frage an einen der heurigen Referenten, ob er das erste Mal hier sei, meinte dieser: „Ja. Und hoffentlich bald wieder.“ Die Teilnehmer kommen in den Genuss ausgezeichneter Vorträge und zur Gelegenheit anregender Diskussionen – ob mit den Wissenschaftlern oder auch untereinander. So bunt das Publikum, so bunt auch die Gespräche, wie etwa in der legendären Philosophenbar. Allgemeinverständliche Vermittlung und Interdisziplinarität sind zweifellos Stärken des Philosophicum Lech. Und das Programm während der vier Tage zeigt sich so kurzweilig wie vielseitig, wovon man sich auch heuer wieder überzeugen konnte.</p>
<p><b>Von Roboter Aristoteles bis zum neuen Geist des Laboralismus </b></p>
<p>Das erste Referat am Freitag hielt Sophie Loidolt, Philosophieprofessorin an der Universität Kassel. „Ich möchte Sie heute mit einer von Hannah Arendts Grundfragen aufwecken“, verwies sie einleitend auf das Hauptwerk „Vita activa“ der deutsch-US-amerikanischen Philosophin. „Lust und Frust des animal laborans. Hannah Arendt über die Verfallsformen der vita activa“ lautete der Vortrag. In diesem zeichnete Loidolt nach, wie die weltberühmte Theoretikerin bereits 1958 voraussah, „dass die geschichtlichen Grunderfahrungen des menschlichen Tätigseins am Ende der Entwicklung der Moderne sämtlich auf den eindimensionalen Blickwinkel des Arbeitsprozesses herabnivelliert worden“ sein werden. Auf die Dystopie von Arendt folgte ein echter Clou des Physikers, Schriftstellers und Wissenschaftsredakteurs für „Die Zeit“ Ulrich Schnabel. Und zwar übermittelte er einen Forschungsbericht aus einem japanischen Labor der Zukunft (2033) über einen humanoiden Roboter namens Aristoteles. Nachdem dieser auf Ineffizienz und die Produktion von Unsinn programmiert wird, fängt er an zu träumen, wird faul und erzählt schräge Witze. Der Witz an Schnabels Geschichte: Sollten Roboter jemals menschlich werden, wären sie kreativ, würden philosophisch und völlig unberechenbar, doch womöglich weise.</p>
<p>Ernster im Ton war der erste Vortrag am Samstagnachmittag unter dem Titel „Über die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus – heute“. Stephan Lessenich, Professor am Institut für Soziologie der Universität München (und Nachfolger von Ulrich Beck, der mit seinem Werk „Risikogesellschaft“ weltberühmt wurde), analysierte die „neoliberalen“ Reformen der letzten drei Jahrzehnte als Versuch, durch politische Intervention die Kultur der Erwerbsarbeit wiederzubeleben. In dem neuen Geist, von ihm Laboralismus genannt, sieht er allerdings Selbstwidersprüche. Anschließend präsentierte der Wiener Arbeits- und Sozialrechtler Wolfgang Mazal ein breites Panorama an Problemen und fragwürdigen Lösungsvorschlägen, aber auch realistischen Alternativen bezüglich des rasanten Wandels unserer Arbeitswelt. Im Kern schlug er vor, die Arbeit gerechter zu verteilen und auch Tätigkeiten in Haushalt, Erziehung oder Pflege zu entlohnen. Da er damit jenen Arbeitsethos bzw. jene politischen Vorstellungen vertrat, die Lessenich zuvor kritisierte, erwies sich die übliche Publikumsdiskussion mit den beiden Referenten als besonders dynamisch.</p>
<p><b>Von wohliger Hygge, „produktivem“ Konsum und einem Paukenschlag</b></p>
<p>Deutlich unaufgeregter, ja geradezu kommod gestaltete sich der Sonntagvormittag. So führte Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts in Warschau, unter dem Titel „Probier’s mal mit Gemütlichkeit. „Hygge“ und die Flucht aufs eigene Sofa“ in den biedermeierlich-funktionalistischen dänischen Wohn- und Lebensstil ein. Dabei kam er auf dessen historischen Hintergrund wie auch aktuellen Hype zu sprechen und nannte Hygge eine „Form des geselligen, sozial verträglichen Müßiggangs“, ein „Appell zu einer Lebensführung, die nicht arbeitszentriert ist“. Ebenso unterhaltsam geriet der das Philosophicum Lech 2017 abrundende Vortrag des ehemaligen Professors für Kunstwissenschaft und nunmehrigen freien Autors, Dozenten sowie Beraters Wolfgang Ullrich. Als streitbarer Querdenken bekannt, eröffnete er ein neues Kapitel der Konsumkritik, indem er anschaulich erläuterte, dass der Konsum mittlerweile die Charakteristik von Arbeit angenommen habe. Wer beim Einkaufen tunlichst auf die Produktionsbedingungen achtet, sich auch beim Zusammenbau von Möbeln als Experte versucht, zudem sich beim Konsumieren als Kreativer geriert oder gar als “Influencer” seinen Konsum als Job definiert, ist produktiv – oder scheint es zumindest zu sein. “Dem Konsum wurde somit alles Frivole genommen. Er ist Arbeit. Er verbessert die Welt. Er ist protestantisch und links”, so Ullrich. Bei so viel Ironie mag sich manch Zuhörer ertappt fühlen, wie der Kunsthistoriker anmerkte.</p>
<p>Wie Bartmann bei seinem Hygge-Vortrag erklärte, gehören die behagliche Stimmung sowie freundschaftliche Geselligkeit, außerdem der mäßige Genuss von Alkohol und gutes Essen zur Hygge. Was dann noch fehle, sei etwas „Un-Hyggeliges“ wie zum Beispiel ein Sturm vor der Tür. Lachte in Lech von Donnerstag bis Samstag wie so oft die Herbstsonne vom Himmel, wurde es am Sonntagvormittag etwas windig und regnerisch. Hyggeliger hätte das Symposium nicht ausklingen können. Während die Teilnehmer sich im Festzelt am vorzüglichen Vorarlberg Bruch delektierten, wurde bereits lebhaft über das kommende Philosophicum diskutiert, bezüglich einzelner Vortragsthemen wohl auch spekuliert.</p>
<p>Jedenfalls erinnerte auch das Leitthema 2018 prompt an den Vortrag von Bartmann. Hatte dieser doch zu bedenken gegeben, dass auch in die heile Hygge-Welt das Unbehagen einbrechen kann &#8211; veranschaulicht an den Werken des dänischen Filmemachers Lars von Trier, der das Grauen prächtig zu inszenieren und tiefgründig zu analysieren weiß. 2018 trägt das Philosophicum Lech jedenfalls den starken Titel: „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a></p>
<p><a href="http://www.philosophicum.com"><span style="color: #fd016b;">Pressemitteilung als PDF:</span></a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PA_6_-Philosophicum-Lech_25.09.17.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PA_6_ Philosophicum Lech_25.09.17</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tractatus-Verleihung und glänzende Vorträge beim Philosophicum Lech 2017</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 06:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Renommierter Essay-Preis Tractatus für das „Wörterbuch der Unruhe“ Als ein ganz besonderer Moment offenbarte sich die Verleihung des Tractatus am Freitagabend im Rahmen des Philosophicum Lech. Mit Laudator Franz Schuh und dem für sein „Wörterbuch der Unruhe“ ausgezeichneten Ralf Konersmann reflektierten zwei exzellente Essayisten unserer Zeit über die von ihnen gepflegte wie geschätzte literarische Gattung. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Renommierter Essay-Preis Tractatus für das „Wörterbuch der Unruhe“</b></p>
<p><b>Als ein ganz besonderer Moment offenbarte sich die Verleihung des Tractatus am Freitagabend im Rahmen des Philosophicum Lech. Mit Laudator Franz Schuh und dem für sein „Wörterbuch der Unruhe“ ausgezeichneten Ralf Konersmann reflektierten zwei exzellente Essayisten unserer Zeit über die von ihnen gepflegte wie geschätzte literarische Gattung. Auch die anregenden und profunden Vorträge fanden am zweien Tag des Symposiums großen Anklang.</b></p>
<p>Ein alljährliches Glanzlicht des Philosophicum Lech ist die feierliche Verleihung des Tractatus. Der Festakt mit musikalischer Umrahmung findet stets im Rahmen des Symposiums am Freitagabend in der Neuen Kirche Lech statt. Dass sich diese dabei immer gut besucht zeigt, dürfte nicht zuletzt im Interesse an der Laudatio eines der Tractatus-Jurymitglieder sowie der Dankesrede des Preisträgers begründet liegen.</p>
<p>Schließlich kommen rhetorische Könner, wenn nicht Koryphäen zu Wort, was sich allein schon aus den Ansprüchen des Tractatus ableiten lässt, zu denen nicht zuletzt die gelungene sprachliche Gestaltung gehört. „Der Tractatus zeichnet ambitionierte deutschsprachige Publikationen aus, die der Form des Essays verbunden bleiben und die auf niveauvolle Art und Weise den öffentlichen Diskurs befeuern“, so die Philosophin Katharina Lacina, die auch heuer wieder durch den Abend führte.</p>
<p>Dass der Tractatus als Preis für Wissenschaftsprosa und philosophische Essayistik nicht nur auf seinem Felde zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum zählt, verdankt sich dreier privater Sponsoren, die anonym bleiben möchten. Zum großen Renommee des Essay-Preises des Philosophicum Lech trägt auch die beeindruckende Liste an bisherigen Preisträgern bei. Ihren Ausgang nahm diese im Jahre 2009 mit dem österreichischen Autor und Philosophen Franz Schuh.</p>
<p>Mittlerweile gemeinsam mit der Schweizer Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch sowie dem deutschen Schriftsteller und ehemaligen Verleger Michael Krüger die dreiköpfige Tractatus-Jury bildend, war Schuh auch der Laudator am gestrigen Abend. Dass dieser zu einem besonderen Moment wurde, lag nicht nur daran, dass Schuh sich als einer der profiliertesten Essayisten im deutschsprachigen Raum leider aus der Jury verabschiedet, um ihr neue Perspektiven zu eröffnen, wie er sagte.</p>
<p><b>Philosoph Ralf Konsermann als würdiger Preisträger des Tractatus 2017 </b></p>
<p>Zu einer Feier der Essayistik an sich wurde die Preisverleihung schon dadurch, dass Franz Schuh sozusagen in Dialog mit dem Preisträger trat, indem er in seiner Laudatio dessen Zitate über die literarische Gattung des Essays einstreute und mit eigenen Reflexionen garnierte: „Die Form ist das Glück, sage ich als Essayist“, so der Laudator, der u. a. auch auf den Widerstreit zwischen essayistischer Freiheit und philosophisch-gedanklicher Stringenz hinwies. „Wenn es eine ideale Lösung geben mag, eine gelungene Vereinigung der Aufrechterhaltung der Gegensätze und ihrer Spannung, dann finden wir sie im ‚Wörterbuch der Unruhe’ von Ralf Konersmann.“</p>
<p>Konersmann, Professor für Philosophie an der Universität Kiel und Mitglied der Wissenschaften in Hamburg, dessen brillant kulturanalytisches „Wörterbuch der Unruhe“ exemplarisch mit dem Tractatus 2017 bedacht wurde, gab auch seinerseits Gedanken über die Gattung des Essays in der Dankesrede zum Besten, wobei er über den großen Einfluss von Blaise Pascal auf sein Werk referierte. Der Tractatus sei ihm als Preis für Essayistik besonders teuer, wie der Philosoph betonte und die Verleihung als „ Ausnahmemoment“ bezeichnete. „Ich danke der Jury und all denen, deren bürgerschaftliches Engagement dieses beispiellose Philosophicum Lech auf den Weg gebracht hat und in Schwung hält“, zeigte sich Konsermann beeindruckt.</p>
<p>Nachdem Konsermann in seinem prämierten Werk den vielfältigen gegenwärtigen Phänomenen der Unruhe als wirkmächtiger Leitidee unserer abendländischen Kultur auf den Grund geht, lässt sich von diesem mühelos eine Brücke zu den Referaten am zweiten Tag des Philosophicum Lech schlagen. So ist Arbeit der erste Begriff im „Wörterbuch der Unruhe“ und findet sich auch im Untertitel des Symposiums: „Die Arbeit und ihr Schicksal“. Das Phänomen der Unruhe, das im Buch Konsermanns als „das kulturelle Grundgewebe unserer geistigen Orientierung“ zutage tritt, spiegelt sich ja nicht zuletzt in den Dogmen und Maximen der heutigen Arbeitsgesellschaft, denen beim heurigen Philosophicum der „Mut zur Faulheit“ entgegengesetzt wird.</p>
<p><b>Von der Austreibung des Faulteufels und den Wonnen der Arbeit</b></p>
<p>Den Auftakt zum freitäglichen Vortragsreigen gab der prominente protestantische Theologe und Medizinethiker Ulrich H. J. Körtner, der sich unter dem Titel „Gottesdienst im Alltag der Welt“ der Geschichte und Zukunft des protestantischen Arbeits- und Berufsethos widmete. Und zwar mit dem Ziel, das Potenzial der reformatorischen Erbes für die Probleme der heutigen Arbeitsgesellschaft auszuloten, die sich in einem dramatischen Umbruch befindet. Muße, so meinte er etwa, resultiere „aus der Entdeckung der Langsamkeit, aus der Einsicht, genügend Zeit zu haben, die uns niemand stehlen kann außer wir selbst“.</p>
<p>Das zweite Referat am Freitagvormittag hielt der renommierte deutsche Philosoph Martin Seel unter dem paradox anmutenden Titel „Wonnen der Arbeit, Mühen der Faulheit“. Seine dialektisch geprägten Überlegungen „Über die Transformation von Tugenden in Laster und Lastern in Tugenden“, so der Untertitel, mündeten in der Conclusio, dass kein Abschied von der Arbeit bevorsteht, „sondern lediglich von der <i>Dominanz</i> und dem <i>Umfang </i>bestimmter Formen ihrer Ausübung“. Die Alternative zur Arbeit liege in einem anderen Verhältnis zu ihr. „Sie liegt nicht in einer Befreiung <i>von</i> der Arbeit, sondern Befreiung <i>der</i> Arbeit“, so Seel.</p>
<p>Die anschließende Publikumsdiskussion unter Moderation von Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung „Die Presse“, gestaltete sich thematisch vielfältig und unterstrich das starke Interesse an den beiden Vorträgen, denen am Nachmittag zunächst jener der Philosophin Nassima Sahraoui „Über das Verhältnis von Arbeit und Muße – Eine Philosophie der Faulheit“ folgte. Unter der Prämisse „Reichtum ist verfügbare Zeit und sonst nichts“ plädierte sie für eine zweifache Bewegung: das Widerstehen gegen die ökonomische Zeit und gleichzeitig die inwendige Zurücknahme in eine andere Taktung zwecks „Verfügbarmachung der eigentlich nicht frei verfügbaren Zeit“.</p>
<p>Das abschließende Referat des Tages unter dem bildstarken Titel „Die Austreibung des Feuerteufels“ hielt der bekannte deutsche Literaturwissenschaftler, Essayist und Literaturkritiker Manfred Koch. Ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich beleuchtete er „die neuzeitliche Züchtung des tüchtigen Menschen“ wie sie etwa in der Armee, der Schule, aber auch in den frühen Manufakturen erfolgte, und des Weiteren „die Taugenichtse der modernen Literatur“, von ihrem ersten Auftauchen bei den Romantikern bis hin zu Hermann Melvilles Roman „Bartleby the Scrivener. A Story of Wall Street“. Im Zeitalter der wildgewordenen Märkte solle man darauf achten, so Koch, dass „der Akzent endlich wieder mehr auf Leben als auf Geschäft liegt“. Auch in diesem Sinne lässt sich mit Vorfreude den Vorträgen an den letzten beiden Tagen des Philosophicum Lech entgegenblicken. Denn im besten Falle sind Philosophie und Leben eins.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PA_5_-Philosophicum-Lech_22.09.17.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf"><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PA_5_-Philosophicum-Lech_23.09.17.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PA_5_ Philosophicum Lech_23.09.17</a></a></p>
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		<title>Feierliche Eröffnung des 21. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 06:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech, 2017-09-22 Spannende Impulse beim Auftakt des internationalen Symposiums Zum 21. Mal lädt Lech am Arlberg zum anregenden Gedankenaustausch über gesellschaftlich fundamentale Fragen unserer Zeit. „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ lautet der etwas provokante Titel des Philosophicum Lech 2017. Bereits am Eröffnungstag erwies sich die Suche nach Alternativen zur heutigen Arbeitsgesellschaft als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lech, 2017-09-22</p>
<p>Spannende Impulse beim Auftakt des internationalen Symposiums</p>
<p><b>Zum 21. Mal lädt Lech am Arlberg zum anregenden Gedankenaustausch über gesellschaftlich fundamentale Fragen unserer Zeit. „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ lautet der etwas provokante Titel des Philosophicum Lech 2017. Bereits am Eröffnungstag erwies sich die Suche nach Alternativen zur heutigen Arbeitsgesellschaft als ebenso kontrovers wie komplex. Der lebhaften Diskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen beim Magna-Impulsforum folgte ein „ketzerisch“ erhellender Eröffnungsvortrag von Konrad Paul Liessmann. Überraschendes ist auch in den folgenden Tagen zu erwarten.</b></p>
<p>„Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?“, so <b>Konrad Paul Liessmann </b>im Editorial zum Philosophicum 2017.</p>
<p>Mit dieser Frage fächert der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech bereits das breite Themenfeld auf, dem sich in den kommenden Tagen renommierte Referenten verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen widmen und anschließend der Publikumsdiskussion stellen werden. Anstoß für die grundlegenden Reflexionen über unsere zukünftigen Arbeitswelt ist insbesondere der radikale Umbruch durch zunehmende Digitalisierung und Automatisierung und die damit verbundene Sorge steigender Arbeitslosigkeit. Statt bloß ein Bedrohungsszenario auch Chancen für einen wesentlichen, zukunftsträchtigen Wandel unserer Gesellschaft zu erkennen, könnte als ein Leitmotiv des heurigen Philosophicum verstanden werden. Das Hinterfragen des historisch gewachsenen Arbeitsbegriffs und Arbeitsethos ist nur ein Aspekt eines solchen grundsätzlichen und weitreichenden Perspektivenwechsels.</p>
<p><b>Feierliche Eröffnung und fabelhafte Einstimmung  </b></p>
<p>Dass es Konrad Paul Liessmann wieder einmal gelungen ist, den Nerv der Zeit zu treffen, hob der Bürgermeister von Lech Ludwig Muxel bei der feierlichen Eröffnung des Philosophicum Lech 2017 hervor. Festzumachen sei dies nicht zuletzt daran, dass die Veranstaltung so früh wie noch nie ausgebucht war. Landeshauptmann Mag. Markus Wallner nannte es in seinen anschließenden Grußworten mutig, den „Mut zur Faulheit“ in Vorarlberg zu thematisieren, seien das Land doch für das Motto „schaffa, schaffa, Hüsle baua“ bekannt. Freilich hatte seine Anmerkung eine humorvolle Note und forderte er Liessmann auf, weiterhin „ketzerisch“ zu sein. Die dritte Eröffnungsrede hielt Bundesministerin Dr. Sophie Karmasin, die angesichts einer Zeit, in der oft schnell, heißt auch oberflächlich gedacht und entschieden würde, es als umso wichtiger und relevanter bezeichnete, sich beim Philosophicum über das entscheidende Thema „Zukunft der Arbeit“ tiefgründiger auszutauschen.</p>
<p>Der feierlichen Eröffnung vorausgegangen war wieder der Philosophisch-literarische Vorabend am Mittwoch. Als atmosphärische und thematische Einstimmung auf die folgenden Tage spannten Schriftsteller Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann unter dem Titel „Von der Trägheit des Herzens“ einen weiten Bogen. Wie schon Tradition, wechselten sich drei wie immer fesselnde Nacherzählungen Köhlmeiers mit den diesbezüglichen Ad-hoc-Interpretationen des Philosophen ab. Wenn im Märchen „Das kalte Herz“ des schwäbischen Dichters der Romantik Wilhelm Hauff plötzlich ein Begriff wie Finanztransaktionssteuer auftaucht oder eine Brücke zwischen dem Shakespeare-Stück „Ende gut, alles gut“ und der Biographie des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard geschlagen wird, zeugt dies von Witz und Esprit, mit denen das kongeniale Duo die Weisheiten alter Mythen, Fabeln und Märchen als treffend und erhellend für unsere Gegenwart zu adaptieren weiß.</p>
<p>Neuerungen gab es heuer beim Begleitprogramm. So konnten die Teilnehmer des Philosophicum Lech am Donnerstagvormittag zwischen gleich drei attraktiven Side-Events wählen: „Philosophieren am Berg“ im Panoramarestaurant am Rüfikopf unter Patronanz des philosophischen Magazins und Medienpartners HOHE LUFT, alternativ dazu lud „Die Presse“ unter dem Titel „Heiße Debatten“ zur Diskussion über „Bildung als Provokation“ ins Heizwerk Lech und drittens bot sich eine Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, wo der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich und der Direktor des KUB Thomas D. Trummer über Räume und Atmosphären sowie die Rolle der Architektur zwischen Kunst, Natur und Design diskutierten.</p>
<p><b>Lebhaftes Magna-Impulsforum und unorthodoxe Gedanken zur Faulheit</b></p>
<p>Vollends seiner Intention gerecht wurde das Magna-Impulsforum, bei dem diesmal das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens von unterschiedlichsten Standpunkten aus heiß diskutiert wurde. Für eine lebhafte Auseinandersetzung garantierte bereits die Zusammensetzung der Gesprächsrunde. Hansjörg Tutner, Global Director Human Resources Magna Steyr berichtete, dass sein Unternehmen gerade händeringend nach Arbeitskräften sucht, wobei er sich allerdings sicher ist, dass Magna als attraktiver Arbeitgeber auch bei einem Bedingungslosen Grundeinkommen Mitarbeiter finden würde. Die Ökonomin Dr. Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economics Centers, pochte auf die Frage der Finanzierbarkeit, während die Politologin und Grundeinkommens-Aktivistin Mag. Margit Appel unter anderem die Verhandlungsmacht der Frauen hinsichtlich der Aufteilung der Arbeit, und zwar auch nicht erwerbsmäßiger, durch das Bedingungslose Grundeinkommen gestärkt sehen würde.</p>
<p>Für Thomas Vašek, Chefredakteur HOHE LUFT, beantwortet das Bedingungslose Grundeinkommen keine Fragen, sondern stellt welche, doch ist er dafür, es als politisches Experiment auszuprobieren, um fundiert darüber diskutieren zu können. Der Wirtschaftsessayist Wolf Lotter, Mitbegründer des Magazins „brand eins“, wehrte sich dagegen, es als Alimentation zu verstehen, und sieht darin vielmehr eine Förderung von Selbstständigkeit. Dass es unter anderem um Selbstverantwortung und Selbstbestimmung geht, brachte auch Daniel Häni vor, der als Unternehmer und Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ zu dessen vehementesten Verfechtern gehört. Dementsprechend scharf wandte er sich auch gegen das häufige Missverständnis, das Grundeinkommen würde zu Arbeitsverweigerung führen, vielmehr gehe es um ein selbstbestimmtes Arbeiten.</p>
<p>Spannende Einblicke in die Entwicklung von der digitalen hin zur smarten Fabrik gewährte DI Günther Abfalter, President Magna Europe &amp; President Magna Steyr in seinem Vortrag über „Die Zukunft der Arbeit“. Er betonte dabei unter anderem, es sei typisch, dass die kurzfristigen Auswirkungen von neuen Technologien meist überschätzt, die langfristigen Folgen jedoch unterschätzt werden.</p>
<p>Abgeschlossen wurde die feierliche Eröffnung wie stets vom Impulsreferat Konrad Paul Liessmanns, in dem er aufschlüsselte, inwiefern Faulheit gerade heutzutage als mutig und zukunftsweisend verstanden werden könnte. Dabei thematisierte der Philosoph das Phänomen in all seiner Ambivalenz und geißelte etwa die „Exzesse der Bequemlichkeit“, wobei er auf das immanente Versprechen der Digitalisierung verwies. „Erlauben Sie mir die ketzerische Frage, was es für den überall gefeierten Siegeszug der Digitalisierung bedeutet, dass sich dieser ausschließlich der Faulheit und Bequemlichkeit der Menschen verdankt und diese zur Voraussetzung hat“, so Liessmann. Seiner Kritik, auch an der Nachlässigkeit und Schlampigkeit im Denken, stellte er unter anderem eine Form von Trägheit gegenüber, die Charakterstärke erfordere, nämlich sich dem Mainstream zu verweigern.</p>
<p>In Hinblick darauf, dass es neben der Erwerbsarbeit andere wesentliche Sphären des Lebens gibt, gilt es laut Liessmann, den Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und Freiheit wieder in Erinnerung zu rufen und über ein Leben jenseits der Arbeit im engeren Sinne nachzudenken. In einer Arbeitsgesellschaft wie der unseren entscheide sich das Schicksal der Menschen am Schicksal der Arbeit, wie er betont. Daher müssen in dem Maße, wie die Arbeit verschwindet oder zumindest ihren Charakter verändert, die Fragen des guten Lebens und die der Organisation des Zusammenlebens neu gestellt werden. Unter anderem auch dieser Herausforderung werden sich die Referenten in den folgenden Tagen des Philosophicum Lech stellen.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2017_PM-4-Philosophicum-Lech_os_21.09.171.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2017_PM 4-Philosophicum Lech_os_21.09.17</a></p>
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		<title>Bekanntgabe des Tractatus-Preisträgers 2017 &#8211; Essaypreis Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 12:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Preisträger des Tractatus 2017 ist der deutsche Philosoph Ralf Konersmann, dessen brillant kulturanalytisches „Wörterbuch der Unruhe“ exemplarisch mit dem renommierten und hochdotierten Essaypreis des Philosophicum Lech bedacht wird. Die feierliche Verleihung des Tractatus zählt zu den Glanzlichtern des Philosophicum Lech und erfolgt heuer am Freitag, den 22.09.2017 um 21 Uhr in der Neuen Kirche in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2 align="left"><b style="font-size: 13px;">Preisträger des Tractatus 2017 ist der deutsche Philosoph Ralf Konersmann, dessen brillant kulturanalytisches „Wörterbuch der Unruhe“ exemplarisch mit dem renommierten und hochdotierten Essaypreis des Philosophicum Lech bedacht wird.<span id="more-2969"></span></b></h2>
<p><i>Die feierliche Verleihung des Tractatus zählt zu den Glanzlichtern des Philosophicum Lech und erfolgt heuer am Freitag, den 22.09.2017 um 21 Uhr in der Neuen Kirche in Lech. Der diesjährige Preisträger ist Ralf Konersmann, dessen kulturphilosophisches „Wörterbuch der Unruhe“ exemplarisch mit dem renommierten Essaypreis ausgezeichnet wird. Als „ein ganz und gar außergewöhnliches Buch“ (NZZ) erfüllt es auf beeindruckende Weise die Kriterien der Jury und auch im besten Sinne den Anspruch des Tractatus, ein wertvoller Beitrag zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen zu sein.</i></p>
<p>Auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier 2009 ins Leben gerufen und dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000 Euro hoch dotiert, gehört der Tractatus zu den renommiertesten Preisen für Wissenschaftsprosa und philosophische Essayistik im deutschsprachigen Raum. „Mit dem Tractatus beabsichtigen wir, herausragenden Publikationen auf dem immer wichtiger werdenden Felde der geistigen Auseinandersetzung und Standortbestimmung entsprechende Anerkennung sowie zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit zu verleihen“, so Konrad Paul Liessmann, der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech und (nicht stimmberechtigte) Vorsitzende der Jury. Mit dem Anspruch, verlässlich Auskunft über höchste Qualität auf dem Gebiet der philosophisch-kulturwissenschaftlichen Essayistik zu geben, wurde zunächst wieder eine Shortlist von sechs Werken erstellt. Allein schon aufgrund der thematischen Bandbreite und Aktualität der exzellenten Publikationen eignet sich die Auswahl auch als fundierte Lektüreempfehlung: http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2017.html</p>
<p>Ebenso anregend und eindrücklich wie die Shortlist 2017 erweist sich auch das Spektrum an bisher prämierten Werken und deren prominenter Autoren, wird der Tractatus doch bereits zum neunten Mal vergeben. Der Entscheidung für den heurigen Preisträger ging wieder eine intensive Diskussion der Jury voraus, zu der die Philosophin und Journalistin Barbara Bleisch (CH), der Schriftsteller und ehemalige Verleger Michael Krüger (D) sowie der Autor und Philosoph Franz Schuh (A) gehören. Die Wahl fiel schließlich auf ein Werk, das in Fachkreisen wie auch im Feuilleton überaus positive Resonanz findet und sich einem Kernphänomen – sowie durch seine weitreichenden Auswirkungen zugleich auch Kernproblem – unserer westlichen Gesellschaft widmet. Dazu Franz Schuh in der Jury-Begründung: <i>Philosophie ist nicht zuletzt eine Kunst des Fragens. Manche Fragen muss man erst entdecken. Darunter gibt es solche, die auf der Hand liegen, die die meisten oder gar alle Menschen betreffen, ohne dass deren Fragwürdigkeit in entsprechenden, unterscheidenden Begriffen ausgedrückt wird. Eine solche Frage ist die nach der Unruhe.</i></p>
<p>In seinem im Frühjahr beim S. Fischer-Verlag erschienenen „Wörterbuch der Unruhe“ unternimmt der heurige Tractatus-Preisträger Ralf Konersmann „essayistische Streifzüge zu den Orten, an denen die Unruhe Gestalt annimmt und sich uns als normalste Sache der Welt präsentiert“, wie es im Klappentext heißt. Auf welche Art und Weise die Unruhe in unsere abendländische Kultur zunehmend eingezogen ist und deren Charakter als teils unbewusste, doch vielschichtige und wirkmächtige Leitidee prägte, erörterte Konersmann bereits in seinem 2015 veröffentlichten, höchst erfolgreichen Buch „Die Unruhe der Welt“. Nun ließ der Professor für Philosophie an der Universität Kiel seiner beeindruckenden ideengeschichtlichen Abhandlung einen gleichermaßen brillanten Essayband folgen, in dem er den gegenwärtigen kulturellen Phänomenen der Unruhe auf den Grund geht. Scharfsinnig in der Analyse und so präzise wie elegant im sprachlichen Ausdruck gelang dem Philosophen „ein großer Wurf“ (FAS), „ein Schatzkästchen, in dem man kramt, um sich zu amüsieren, um sich zu bilden, um mal richtig schön Pause zu machen“ (Freie Presse), eine erkenntnisreiche Enzyklopädie, in der er uns vor Augen führt, wie tief die Unruhe in unserer Kultur verwurzelt ist.</p>
<p>So lautet es in der Jury-Begründung abschließend: <i>„Die Unruhe“, sagt Ralf Konersmann in seinem „Wörterbuch der Unruhe“, „ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, ohne dass wir uns hätten anstrengen müssen [...] Im Fall der Unruhe sind wir alle Experten – Kenner und Komplizen zugleich.“ In dieser Welt sind die Menschen anscheinend von selbst unruhig, aber wie kam es dazu, dass sie die Unruhe lieben lernten und was sind die kulturellen Muster, nach denen diese Liebe funktioniert? Im „Wörterbuch der Unruhe“ reiht Konersmann von A bis Z, von Arbeit bis Zerstreuung, virtuose Essays zu Themen, in denen die Unruhe und das Spiel, das sie mit uns und wir mit ihr treiben, einsichtig wird. </i></p>
<p>Die feierliche Verleihung des Tractatus findet im Rahmen des Philosophicum Lech am Freitag, den 22. September um 21:00 Uhr in der Neuen Kirche Lech statt und ist nur eines der Highlights des international renommierten Symposiums für interdisziplinäre philosophische Diskurse. Unter dem Titel „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ lädt das Philosophicum Lech vom 20. bis 24. September 2017 wieder namhafte Referenten unterschiedlicher Disziplinen zum anregenden Austausch in einzigartigem Ambiente. Das hochaktuelle Thema rückt die Arbeit als zentralen Aspekt unserer Identität und Lebenswelt sowie damit verbunden auch Alternativen zur heutigen Arbeitsgesellschaft in den Fokus und dürfte unter Einbeziehung des Publikums für lebhafte Diskussionen sorgen.</p>
<p>Wie seit Jahren war die Veranstaltung bereits Wochen im Voraus ausgebucht. „Es tut uns natürlich leid, viele Interessierte vertrösten zu müssen“, betont Bürgermeister Ludwig Muxel im Namen des Vereins Philosophicum Lech und wünscht den über 600 Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt in Lech am Arlberg: „Der enorme Zuspruch unterstreicht die Strahlkraft des Philosophicum, das sich in nunmehr über 20 Jahren als herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat und für unsere Gäste wie auch die Einheimischen einen krönenden Abschluss des Lecher Sommers darstellt.“</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p>*****</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu Biografie und Werk von Ralf Konersmann:</span></p>
<p>Ralf Konersmann, 1955 in Düsseldorf geboren, promovierte 1987 zum Dr. phil. und war bis 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent an der Fernuniversität Hagen; er habilitierte sich 1993 und war anschließend bis 1996 Professor für Kulturtheorie und Kulturphilosophie an der Universität Leipzig. Seit 1996 ist er Professor für Philosophie an der Universität Kiel und seit 2000 Direktor des dortigen Philosophischen Seminars. 2005 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg berufen.</p>
<p>Ralf Konersmann ist Autor zahlreicher Publikationen und u. a. Wissenschaftlicher Beirat der »Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie«, Mitherausgeber der »Zeitschrift für Kulturphilosophie« sowie des ›Historischen Wörterbuchs der Philosophie‹.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eine Auswahl an Büchern</span></strong><strong>: </strong><em></em></p>
<p><em>Kulturelle Tatsachen </em><em>(Frankfurt am Main, 2006)<br />
</em><em>Kulturkritik</em> (Frankfurt am Main 2008);<br />
<i>Handbuch der Kulturphilosophie</i> (Hrsg., Stuttgart u. a. 2012);<br />
<i>Wörterbuch der philosophischen Metaphern</i> (Hrsg., Studienausgabe, Darmstadt 2014);<br />
<i>Die Unruhe der Welt</i> (Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2015)</p>
<p><b>Ralf Konersmann: </b><b>Wörterbuch der Unruhe<br />
</b>Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2017<br />
Hardcover, 352 Seiten<br />
ISBN: 978-3-10-002533-3<br />
<b>Preis: </b>€ (D) 24,00 | € (A) 24,70 | Fr. (CH) 32,90</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Preistraeger-2017_final.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Preistraeger 2017</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>PM 4 &#8211; Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus – hochdotierter Essaypreis des Philosophicum Lech</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/pm-4-bekanntgabe-der-shortlist-fur-den-tractatus-hochdotierter-essaypreis-des-philosophicum-lech/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 06:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 22.09.2017 im Rahmen des 21. Philosophicum Lech statt. Die Auswahl wurde unter dem Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt) von der dreiköpfigen Jury getroffen, der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 22.09.2017 im Rahmen des 21. Philosophicum Lech statt.</strong><span id="more-2826"></span></p>
<p>Die Auswahl wurde unter dem Vorsitz von <b>Konrad Paul Liessmann</b> (nicht stimmberechtigt) von der dreiköpfigen Jury getroffen, der die Philosophin <b>Barbara Bleisch</b> (CH), der Schriftsteller und ehemalige Verleger <b>Michael Krüger</b> (D) und Autor und Philosoph <b>Franz Schuh</b> (A) angehören.</p>
<p>Der auf Anregung von Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b> vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2017 zum neunten Mal vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000€ Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.</p>
<p><b>Folgende 6 Werke sind für die Shortlist zum Tractatus nominiert</b></p>
<ul>
<li><span style="color: #333333;"><a href="https://www.reclam.de/detail/978-3-15-019435-5/Diner__Dan/Aufklaerungen" target="_blank"><span style="color: #333333;"><strong>Dan Diner</strong></span></a>: Aufklärungen. Wege in die Moderne. [Was bedeutet das alles?] Reclam &#8211; Stuttgart, März 2017</span></li>
<li><span style="color: #333333;"><a href="http://www.fischerverlage.de/buch/woerterbuch_der_unruhe/9783100025333" target="_blank"><span style="color: #333333;"><strong>Ralf Konersmann</strong></span></a>: Wörterbuch der Unruhe. S. Fischer Verlag &#8211; Frankfurt am Main, April 2017</span></li>
<li><span style="color: #333333;"><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/autonomie-beate_roessler_58698.html" target="_blank"><span style="color: #333333;"><strong>Beate Rössler</strong></span></a>: Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben. Suhrkamp Verlag &#8211; Berlin, Mai 2017</span></li>
<li><span style="color: #333333;"><strong><a href="http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/abfall.html" target="_blank"><span style="color: #333333;">Roberto Simanowski</span></a>:</strong> Abfall. Das alternative ABC der neuen Medien. Berlin, Januar 2017 &#8211; Matthes-Seitz</span></li>
<li><span style="color: #333333;"><a href="http://www.springer.com/de/book/9783476026491?referer=springer.de" target="_blank"><span style="color: #333333;"><strong>Andreas Urs Sommer</strong></span></a>: Werte. Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt. J.B. Metzler Verlag – Stuttgart, Juni 2016</span></li>
<li><span style="color: #333333;"><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/puer_robustus-dieter_thomae_58690.html" target="_blank"><span style="color: #333333;"><strong>Dieter Thomä</strong></span></a>: Puer Robustus. Eine Philosophie des Störenfrieds. Suhrkamp Verlag &#8211; Berlin, Oktober 2016</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #333333;">„Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt“, erläutert Konrad Paul Liessmann, auch wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><b>Die bisherigen Preisträger</b></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #333333;">2009 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2009.html" target="_blank"><span style="color: #333333;"><b>Franz Schuh</b></span></a> &#8211; Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay Verlag, Wien 2008</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2010 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2010.html" target="_blank"><span style="color: #333333;"><b>Kurt Flasch</b></span></a> &#8211; Kampfplätze der Philosophie. Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt/M 2009</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2011 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus-preistraeger-2011-norbert-bolz.html" target="_blank"><span style="color: #333333;"><b>Norbert Bolz</b></span></a> &#8211; Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht. Wilhelm Fink Verlag, München 2010</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2012 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2012.html"><span style="color: #333333;"><b>Herbert Schnädelbach</b></span></a> &#8211; Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. C.H. Beck Verlag, München 2012</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2013 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2013.html"><span style="color: #333333;"><b>Kurt Bayertz</b></span></a> &#8211; Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens. C.H. Beck-Verlag, München 2012</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2014 <b><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24349-1"><span style="color: #333333;">Peter Bieri</span></a></b> - Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde. Carl-Hanser-Verlag, Berlin 2013</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2015 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2015.html"><span style="color: #333333;"><b>Ulrich Greiner </b></span></a>- Schamverlust. Rowohlt Verlag, Reinbeck 2014</span></li>
<li><span style="color: #333333;">2016 <a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/preistraeger-2016.html"><span style="color: #333333;"><b>Hartmut Rosa</b></span></a> &#8211; Resonanz. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016</span></li>
</ul>
<p>Die Verleihung des Tractatus erfolgt am<strong> 22. September 2017 um 21:00 Uhr</strong> im Rahmen des 21. Philosophicum Lech (20.-24. September in Lech am Arlberg), das heuer zum Thema „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“ abgehalten wird. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der Tractatus ganz dem Selbstverständnis des höchst erfolgreichen Symposiums, das sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a></p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Shortlist-2017.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Shortlist 2017</a></p>

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		<title>PM3 &#8211; Philosophicum Lech – im Zeichen drängender Zukunftsfragen</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/pm3-philosophicum-lech-im-zeichen-drangender-zukunftsfragen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 08:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION Juni 2017 Philosophicum Lech – im Zeichen drängender Zukunftsfragen Die Arbeit als zentraler Aspekt unserer Identität und Lebenswelt steht im Fokus des 21. Philosophicum Lech. Die Frage nach ihrem Wert und Wesen wird dabei ebenso grundlegend und vorurteilsfrei erörtert wie jene nach Alternativen zur Arbeitsgesellschaft. Von den aktuellen Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen über [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSE-INFORMATION Juni 2017</p>
<p><b>Philosophicum Lech – im Zeichen drängender Zukunftsfragen</b></p>
<p><b>Die Arbeit als zentraler Aspekt unserer Identität und Lebenswelt steht im Fokus des 21. Philosophicum Lech. Die Frage nach ihrem Wert und Wesen wird dabei ebenso grundlegend und vorurteilsfrei erörtert wie jene nach Alternativen zur Arbeitsgesellschaft. Von den aktuellen Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen über die Sehnsucht nach Muße und Kontemplation bis hin zu einer „Philosophie der Faulheit“ reicht die zukunftsweisende Thematik des Symposiums, für das heuer 20 Stipendien an Studierende vergeben werden.</b></p>
<p>Wie viel Mut bedarf es, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht? Dieser Frage werden sich beim 21. Philosophicum Lech renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Disziplinen stellen. Unter dem Titel „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ widmet sich das interdisziplinäre Symposium heuer <b>vom 20. bis 24. September in Lech am Arlberg</b> einem, wenn nicht <i>dem</i> zentralen Aspekt unserer Identität und Lebenswelt: der Arbeit – und ihrer Zukunft.</p>
<p>Vom protestantischen Arbeits- und Berufsethos über die kulturellen Widersprüche des heutigen Kapitalismus bis hin zu einer „Philosophie der Faulheit“ reicht die Bandbreite an Vortragsthemen, die in bewährter Weise mit dem Publikum diskutiert werden. Eine detaillierte Übersicht mit Informationen zu den Referenten, dem Rahmenprogramm und den ausgeschriebenen Stipendien sowie der Programmfolder zum Download bieten sich auf <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p>Auch diesmal dürfte das gesellschaftlich brisante, hochaktuelle Thema für reges Interesse garantieren und Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum anziehen. Dass sich die Arbeitswelt durch Automatisierung und Digitalisierung weiterhin rasant verändern und auch die Erwerbsverhältnisse zunehmend wandeln, steht außer Zweifel. „Ein- und Auskommen ohne Arbeit?“ – so der Titel des Magna-Impulsforums vor der feierlichen Eröffnung am Donnerstag, den 21. 09. – ist nur eine von zahlreichen Fragen und Zukunftsperspektiven, die sich daraus ableiten lassen.</p>
<p>„Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?“, eröffnet <b>Konrad Paul Liessmann</b>, der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech, bereits im Editorial ein breites Themen- und Diskussionsfeld.</p>
<p><b>Hochkarätiges Rahmenprogramm und die Chance auf ein Stipendium</b></p>
<p>Um insbesondere auch jungen Menschen die Chance zu bieten, an aktuellen Debatten teilzunehmen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen sowie Anregungen für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu erhalten, werden heuer 20 Stipendien vergeben. Gesponsert werden diese von „Die Presse“ und dem Verein Philosophicum Lech, u.a. mit Unterstützung der Hilti Foundation und der Kästle GmbH. Angesprochen sind vorrangig Studierende der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften, wobei neben den üblichen Bewerbungsunterlagen auch ein Kurzessay zum Thema „Ein Gedanke zur Faulheit“ vorzulegen ist. Das Verfassen der philosophisch-essayistischen Kostprobe dürfte von besonderem Reiz für die Bewerber sein, ist der Text doch das Hauptkriterium für die Stipendienvergabe und werden die gelungensten Essays in der Tageszeitung „Die Presse“ publiziert.</p>
<p>Durch mittlerweile bereits traditionelle Glanzlichter des Philosophicum Lech ­­– wie den philosophisch-literarischen Vorabend mit dem Schriftsteller sowie Mitinitiator des Symposiums Michael Köhlmeier und Konrad Paul Liessmann in Doppelconférence oder die Verleihung des Tractatus, hochdotierter und international renommierter Essay-Preis des Philosophicum, – wurde das breit gefächerte, hochkarätige Rahmenprogramm der Veranstaltung über die Jahre hinweg kontinuierlich erweitert.</p>
<p>Allein am Donnerstagvormittag stehen heuer drei attraktive Side-Events zur Wahl: „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“ im Panoramarestaurant am Rüfikopf, wo der Chefredakteur des philosophischen Magazins HOHE LUFT Thomas Vasek und ein Mitglied der Tractatus-Jury in Diskurs treten. Als Alternative wird unter dem Titel „Heiße Debatten“ zum Philosophieren im Heizwerk Lech mit „Die Presse“ geladen, wo die Bildungsredakteurin Bernadette Bayrhammer mit Konrad Paul Liessmann über „Bildung als Provokation“ diskutieren wird. Und zum Dritten wird eine Exkursion zum Kunsthaus Bregenz offeriert, in dessen oberstem Geschoss das besondere Ambiente des von Peter Zumthor gestalteten Gartens einen stimmigen Rahmen für die Diskussion zwischen dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich und dem Direktor des KUB Thomas D. Trummer über Räume und Atmosphären sowie die Rolle der Architektur zwischen Kunst, Natur und Design bietet.</p>
<p><b>Philosophieren in einzigartigem Ambiente auf der Höhe der Zeit</b></p>
<p>Über die letzten 20 Jahre hinweg entwickelt sich das Philosophicum Lech zu einer der profiliertesten geisteswissenschaftlichen Tagungen im deutschsprachigen Raum, mit großem Anklang in der wissenschaftlichen Fachwelt wie auch beim interessierten Publikum und starkem medialen Echo. Der transdisziplinäre Charakter, die stets erlesene Auswahl an Referenten und Konrad Paul Liessmanns Gespür für brennende Themen der Zeit trugen dazu ebenso bei wie das einzigartige Ambiente inmitten der Bergwelt des Lecher Hochtales, geprägt von der Gastlichkeit einer der prominentesten Tourismusgemeinden der Alpen. Auch heuer wieder verspricht die Auseinandersetzung mit drängenden Zukunftsfragen ein spannendes Philosophieren auf der Höhe der Zeit.</p>

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		<title>21. Philosophicum Lech „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/21-philosophicum-lech-mut-zur-faulheit-die-arbeit-und-ihr-schicksal/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[21. Philosophicum Lech]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://archiv.si-kommunikation.com/?p=2649</guid>
		<description><![CDATA[21. Philosophicum Lech „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“ 20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg PRESSE-INFORMATION April 2017 Die Frage nach der Arbeit, ihrer Zukunft und ihrer Bedeutung für das Selbstwertgefühl des Menschen steht ebenso im Fokus des 21. Philosophicum Lech wie die Frage nach möglichen Alternativen zur Arbeitsgesellschaft, wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>21. Philosophicum Lech<br />
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“<br />
20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg</p>
<p>PRESSE-INFORMATION April 2017</p>
<p><b>Die Frage nach der Arbeit, ihrer Zukunft und ihrer Bedeutung für das Selbstwertgefühl des Menschen steht ebenso im Fokus des 21. Philosophicum Lech wie die Frage nach möglichen Alternativen zur Arbeitsgesellschaft, wie sie in den aktuellen Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen oder der Sehnsucht nach Muße zum Ausdruck kommen. Vom protestantischen Arbeitsethos über die Widersprüche des Kapitalismus bis hin zu einer „Philosophie der Faulheit“ reichen die Themen, die grundlegend und vorurteilsfrei diskutiert werden sollen.<span id="more-2649"></span></b></p>
<p>„Ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein <i>Animal laborans</i>, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert?“ So fragt Philosoph <b>Konrad Paul Liessmann</b>, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial zum 21. Philosophicum Lech und sieht im Falle bittere Zeiten auf uns zukommen. Ersetzen doch Automatisierung und Digitalisierung mehr und mehr die menschliche Arbeit. Zudem führen auch andere Faktoren zu prekären Erwerbsverhältnissen und merklichen Verwerfungen in unserer Arbeitsgesellschaft. In dieser prägt vorrangig die Erwerbsarbeit die Identität des Einzelnen, vom Selbstverständnis über den sozialen Status bis hin zum Prestige. Dahinter steht im christlichen Kulturkreis ein Ethos mit langer Tradition: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“, lautet es bei Paulus.</p>
<p>Doch muss das so sein? Insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft. „Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?“, eröffnet Liessmann ein breites Diskussionsfeld. Diesem widmet sich <b>vom 20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg</b> eine erlesene Auswahl an Referenten aus verschiedensten Fachbereichen wie der Kunstwissenschaft und Medientheorie, Soziologie, Literaturwissenschaft und nicht zuletzt der Philosophie.</p>
<p>Den Auftakt zum 21. Philosophicum Lech geben wieder Konrad Paul Liessmann und <b>Michael Köhlmeier</b>, Impulsgeber sowie Mitbegründer des international renommierten Symposiums, mit ihrem philosophisch-literarischen Vorabend. Diesmal steht der stets fesselnde Dialog zwischen atmosphärischer Erzählung und geisteswissenschaftlicher Reflexion unter dem Titel „Von der Trägheit des Herzens“.</p>
<p>Spannend dürfte sich am Donnerstag Nachmittag auch das nach dem Hauptsponsor benannte Magna-Impulsforum gestalten, das sich der Frage „Ein- und Auskommen ohne Arbeit?“ widmet. Unter der Leitung von Journalist und Fernsehmoderator <b>Michael Fleischhacker</b> diskutieren die Politologin und Grundeinkommens-Aktivistin <b>Margit Appel</b>, der Unternehmer und Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ <b>Daniel Häni </b>aus der Schweiz, die Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center <b>Barbara Kolm</b>, der Autor und Journalist sowie Mitbegründer der Wirtschaftszeitschrift „brand eins“ <b>Wolf Lotter</b>, der Global Director Human Resources bei MAGNA STEYR <b>Hansjörg Tutner</b> sowie der Chefredakteur des philosophischen Magazins „Hohe Luft“ <b>Thomas Vašek</b>.</p>
<p><b>Die Vortragenden des 21. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Für eine fachlich profunde wie auch facettenreiche interdisziplinäre Erörterung und Diskussion des heurigen Themas „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ an den folgenden drei Tagen geladen sind: <b>Christoph Bartmann</b>, Autor, Journalist und Leiter des Goethe-Instituts Warschau, <b>Manfred Koch</b>, Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Basel und Feuilletonist der NZZ, <b>Ulrich H.J. Körtner</b>, Ordinarius für Systematische Theologie (reformiert) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät und Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Uni Wien, sowie <b>Stephan Lessenich</b>, Professor am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.</p>
<p>Des Weiteren referieren <b>Sophie Loidolt</b>, Gastprofessorin am Philosophieinstitut der Universität Kassel sowie Mitglied der „Jungen Akademie“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, und <b>Wolfgang Mazal</b>, Professor und Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht sowie Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung an der Universität Wien. Zudem die Philosophin <b>Nassima Sahraoui</b>, <b>Ulrich Schnabel</b>, Autor und Wissenschaftsredakteur der ZEIT, und  <b>Martin Seel</b>, Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, sowie der renommierte und stets provozierende Autor, Dozent und Berater <b>Wolfgang Ullrich</b>.</p>
<p>Wie gewohnt stellen sich jeweils zwei Vortragende am Vor- und am Nachmittag anschließend an ihre Beiträge einer Publikumsdiskussion unter Moderation von <b>Rainer Nowak, </b>Chefredakteur von „Die Presse“, und Konrad Paul Liessmann. Die Einbindung und rege Beteiligung der Teilnehmer ist nur eines der Erfolgsgeheimnisse des Philosophicum Lech, das sich über 20 Jahre hinweg kontinuierlich entwickelt und als eine der profiliertesten geisteswissenschaftlichen Tagungen im deutschsprachigen Raum etabliert hat.</p>
<p><b>Anmeldung und weitere Informationen</b></p>
<p>Da das Philosophicum Lech in den vergangenen Jahren bereits Wochen, wenn nicht Monate im Voraus ausgebucht war, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung über die Website <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a>. Dort finden sich auch weitere Informationen wie z. B. zu den Referenten und ein detaillierter Programmfolder zum Download. Wem die Teilnahme am gesamten Philosophicum (Mi-So) nicht möglich ist, der kann auch einzelne Tage buchen. Für Studierende gibt es per Bewerbung die Möglichkeit zum Erhalt eines Stipendiums zur kostenlosen Teilnahme.</p>
<p>Akkreditierungen ab sofort unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a></p>
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