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	<title>si!kommunikation &#187; 20. Philosophicum Lech</title>
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		<title>Finale des 20. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Fesselnde Referate und festlicher Abschluss anlässlich des Jubiläums Die Vorträge der beiden letzten Tage des 20. Philosophicum Lech verdeutlichten die Aktualität des heurigen Themas. Von der Grundfrage der Theologie über die Phänomenologie des Luxus bis hin zu einem humanistischem Gottesbild im Islam oder auch einer „Sinndefizitbewirtschaftung“ reichten die Reflexionen „über Gott und die Welt“. In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fesselnde Referate und festlicher Abschluss anlässlich des Jubiläums</strong></p>
<p>Die Vorträge der beiden letzten Tage des 20. Philosophicum Lech verdeutlichten die Aktualität des heurigen Themas. Von der Grundfrage der Theologie über die Phänomenologie des Luxus bis hin zu einem humanistischem Gottesbild im Islam oder auch einer „Sinndefizitbewirtschaftung“ reichten die Reflexionen „über Gott und die Welt“. In interdisziplinärer Diskussion widmeten sich die Referenten und Zuhörer einem intensiven Gedankenaustausch im aparten Alpendorf am Arlberg. <strong><span id="more-2476"></span><!--more--></strong></p>
<p>Bevor der Bürgermeister von Lech Ludwig Muxel das Thema des kommenden Jahres bekanntgab, bedankte er sich bei allen Mitwirkenden des 20. Philosophicum Lech. Nach Würdigung der Verdienste des wissenschaftlichen Leiters Konrad Pauls Liessmann sowie der Exzellenz der Referenten richtete er seinen Dank nicht zuletzt auch an die Teilnehmer. Über 800 Interessierte fanden am philosophisch-literarischen Vorabend und über die vier Tage der Veranstaltung hinweg den Weg in den renommierten Tourismusort am Arlberg, der sich längst auch als Zentrum kulturwissenschaftlicher Auseinandersetzung etabliert hat.</p>
<p>Der hohe Anteil an treuen Besuchern des Symposiums spricht für sich. Seit dem Start 1997 stieg das  Interesse kontinuierlich. So früh ausgebucht wie im heurigen Jahr war das Philosophicum Lech noch nie. Und auch in Wissenschaftskreisen genießt es hohe Reputation, hinterlässt die interdisziplinäre Veranstaltung doch bleibenden Eindruck. So sprach etwa der emeritierte Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Christoph Türcke diesmal von einem „phänomenalen Event“. Auch aufgrund dessen gelingt es Liessmann alljährlich höchst angesehene Vertreter ihres Fachs als Referenten zu gewinnen. Heuer war die eine Hälfte davon zum ersten Mal, die andere erneut dabei, wie der wissenschaftliche Leiter auf sein Auswahlprinzip anlässlich des Jubiläums verwies. Kontinuität im Anspruch traf wie gewohnt auf transdisziplinäre Abwechslung, fundierte wissenschaftliche Erörterung auf gesellschaftliche Aktualität.</p>
<p>Zu jenen, die nicht erstmalig in Lech diskutierten, zählt der renommierte Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Honorarprofessor für Philosophie Rüdiger Safranski. Er hatte das Philosophicum vor 19 Jahren mit aus der Taufe gehoben und machte sich auch als langjähriger Juror des Tractatus, des seit 2009 verliehenen hochdotierten Essay-Preises des Philosophicum Lech, verdient. Dass er heuer den Abschlussvortrag hielt, schloss hinsichtlich des Jubiläums symbolisch den Bogen und brachte zudem nochmals die fundamentalen Fragestellungen der diesjährigen Tagung auf den Punkt. Dass sich in unserer säkularisierten Gesellschaft „der Wille zum Glauben“ – so der Titel des Vortrags – etwa als spirituelle Freizeitgestaltung, als Moralverstärkung und als emotionale Investitionen in den gesellschaftlichen Zusammenhang, sprich als „Sinnbeschafffung und Sinndefizitbewirtschaftung“ findet, war nur ein Aspekt seiner tiefgreifenden Analyse.</p>
<p>Bereits am Vorabend hatte sich Safranski, begeistert und zugleich begeisternd, an der Publikumsdiskussion beteiligt, was das rege wechselseitige Interesse der Referenten an den Ausführungen ihrer Kollegen illustriert. „Philosophie ist im Wesentlichen Dialektik, das heißt der Austausch von Gründen mit dem Ziel der Wahrheitsfindung“, hatte schon am Vormittag Markus Gabriel, Professor für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Universität Bonn, zum Dialog mit seinem Vorredner angemerkt. Holm Tetens, emeritierter Professor für Theoretische Philosophie, hatte den Vortragsreigen am Samstag mit einer logisch-philosophischen Herleitung der Relevanz des Gottesgedankens eingeläutet. „Was wäre denn sonst der Mühe wert zu begreifen, wenn Gott unbegreiflich ist?“ lautete sein Plädoyer, während Markus Gabriel mit seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen unter dem Titel „Wenn es die Welt nicht gibt, kann es dann Gott geben?“ gewissermaßen die Spielregeln definierte, auf welche Weise man vernünftig über Gott und die Welt reden kann.</p>
<p>Am Samstagnachmittag referierte dann zunächst Lambert Wiesing über „Luxus – eine Weltbeziehung“. Als „einer der wichtigsten Philosophen und Phänomenologen im deutschsprachigen Raum“, so Liessmann, widmete sich der Professor für Bildtheorie und Phänomenologie in seinem Vortrag der dritten Instanz – neben Philosophie und Religion – zur Reflexion grundlegender Fragen, nämlich der ästhetischen Erfahrung. „Der Luxus bietet sich angesichts einer von Zweckrationalität dominierten Gesellschaft für Menschen als ein Weg an, ästhetisch zu erfahren, was es heißt, ein Mensch zu sein“, lautete seine Hauptthese. Das darauf folgende Referat von Peter Strasser, Professor für Philosophie und Rechtsphilosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz, führte zu einem paradoxen Befund, angelehnt an ein Zitat aus dem Roman „Moviegoer“ von Walter Percy: „Eine denkwürdige Nacht. Die einzige Schwierigkeit: das Universum war geordnet, und ich war übriggeblieben.</p>
<p>Mit besonderem Interesse wurde von vielen der erste Vortrag am Sonntagvormittag von Mouhanad Korchide erwartet. Der Professor für Islamische Religionspädagogik und Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster erlangte in den vergangenen Jahren mit Büchern wie „Scharia – der missverstandene Gott. Der Weg zu einer modernen islamischen Ethik“ (2013) oder „Gott glaubt an den Menschen: Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus“ (2015) Bekanntheit. Unter dem Titel „So fern und doch so nah. Wie verschiedene Gottesvorstellungen unsere Welt prägen“ erläuterte er diverse Gottesbilder im Islam und betonte: „In meiner Theologie mache ich mich aus einer islamischen theologischen Perspektive für das Konzept eines barmherzigen Gottes stark, der an den Menschen glaubt, ihm vertraut und ihn mit Freiheit ausstattet.“ Indem man Freiheit zulasse, verwirkliche man seine eigene Freiheit, indem man Freiheit verhindere, verhindere man seine eigene Freiheit – so eine seiner Argumentationen für die Vorstellung von einem „humanistischen Gott“.</p>
<p>Der abschließenden Diskussion der Beiträge von Korchide und Safranski folgte der traditionelle Vorarlberg-Brunch. Bei schönstem Herbstwetter und umrahmt von der Lecher Bergwelt wurde der kulinarische Genuss von anregenden Gesprächen begleitet. Insbesondere über das Thema des nächsten Philosophicum Lech, das vom 20. bis 24. September 2017 stattfindet. „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ lautet der Titel, der wieder ein breites Spektrum an philosophischen Fragen aufwerfen wird. Wer sich die einzigartige Veranstaltung, verbunden mit erholsamen Urlaubstagen in Lech am Arlberg nicht entgehen lassen will, sollte sich tunlichst den Start der Online-Anmeldung am 3. April 2017 vormerken! <a href="http://www.philosophcum.com">www.philosophicum.com</a></p>

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		<title>Essay-Preis und prominente Vortragende beim 20. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 20:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Tractatus-Verleihung an den Sozialphilosophen Hartmut Rosa Mit der feierlichen Verleihung des Tractatus an Hartmut Rosa fand der zweite Tag des 20. Philosophicum Lech seinen krönenden Abschluss. Die exemplarische Auszeichnung seines Werkes „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ freute den bekannten deutschen Soziologen ganz besonders. Schließlich sieht er im Charakter des Symposiums eine Parallele zu seinem Wissenschaftsverständnis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div><strong>Tractatus-Verleihung an den Sozialphilosophen Hartmut Rosa</strong></div>
<div></div>
<div>Mit der feierlichen Verleihung des Tractatus an Hartmut Rosa fand der zweite Tag des 20. Philosophicum Lech seinen krönenden Abschluss. Die exemplarische Auszeichnung seines Werkes „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ freute den bekannten deutschen Soziologen ganz besonders. Schließlich sieht er im Charakter des Symposiums eine Parallele zu seinem Wissenschaftsverständnis und würdigte er Lech als eine „schöne Resonanzoase“.<strong><span id="more-2482"></span></strong></div>
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<div>Der Festakt zur Verleihung des Tractatus gehört zu den alljährlichen Höhepunkten des Philosophicum Lech. In besonderem Maße galt dies für den gestrigen Abend. Zum einen begeht das interdisziplinäre Symposium ein rundes Jubiläum, zum anderen fühlte sich der heurige Preisträger gleich in mehrfachem Sinne geehrt und nicht nur aufgrund der Auszeichnung wohl genau am richtigen Ort. Den Tractatus 2016 erhielt der prominente deutsche Soziologe Hartmut Rosa, dessen richtungsweisendes Werk „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ exemplarisch mit dem Essay-Preis bedacht wurde. Die hohe Dotation desselbigen von 25.000 Euro verdankt sich drei anonymen Sponsoren und die Auswahl des bzw. der Prämierten einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus der Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch (CH), dem Autor und Philosophen Franz Schuh (A) sowie dem ehemaligen Verleger und Schriftsteller Michael Krüger (D).„Ich gratuliere Ihnen im Namen der Jury sehr herzlich zu diesem schönen und auch schön dotierten Preis“, schloss Krüger, der Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, seine Laudatio und ergänzte: „Möge er Ihre Resonanzkräfte stärken.“ Resonanz ist der zentrale Begriff in der über 800 Seiten starken Abhandlung von Rosa, was sich bereits im Buchtitel wie auch im einleitenden Satz widerspiegelt: „Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung.“ Als Gegenbegriff zur Entfremdung – resultierend aus unserer ständig sich dynamisierenden, permanent auf Steigerung bedachten Gesellschaft – versteht der Soziologe darunter einen gegenläufigen Beziehungsmodus, zu unserer Umwelt, „eine Anverwandlung der Welt, das Stiften einer lebendigen Beziehung“, wie er in seiner Dankesrede ausführte.Freilich sei eine Auszeichnung wie der Tractatus grundsätzlich ein Anlass zur Freude, doch kämen bei ihm noch zwei weitere, sachliche Gründe dazu, wie Rosa anmerkte: „Zum einen ist es ja nicht selbstverständlich als Soziologe einen kulturwissenschaftlich-philosophischen Preis zu erhalten. Dabei suchte ich schon immer den Anschluss an die Philosophie und bezeichne mein Tun am liebsten als Sozialphilosophie.  Und zum anderen pflegt das Philosophicum Lech den Dialog mit der Öffentlichkeit, also die Rückbindung der Philosophie an die nicht-akademische Welt, was voll und ganz dem entspricht, wie ich Wissenschaft betreiben möchte.“ Nach Entgegenahme des Tractatus aus den Händen von Bürgermeister Ludwig Muxel betonte Rosa abschließend, wie wichtig Orte der Begegnung und des Nachdenkens seien und würdigte Lech mit seinem Philosophicum als „schöne Resonanzoase“.Anlass zu regem Austausch gaben gestern auch wieder die hochkarätigen Vorträge beim Philosophicum Lech. Bereits der erste, von Christoph Türcke, bis zu seiner Emeritierung 2014 Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, sorgte für Überraschung und reichlich Diskussionsstoff. Unter dem Titel „Wir kommen von Gott nicht los, solange wir noch mit Geld hantieren“ bot er eine tiefgründige Theorie zur Entstehung des Geldes, die sich von der bereits seit Aristoteles vorherrschenden fundamental unterscheidet. Von der frühesten Menschheitsgeschichte, als archaische Kollektive höheren Mächten Opfer zu schulden glaubten (wobei sich der Begriff Geld von angelsächsisch „gilt“ für Schuld ableite) bis hinauf in die Gegenwart mit den Auswüchsen der Finanzmärkte analysierte Türcke die Entwicklung der Zahlungsmittel auf kulturhistorischer und sozialpsychologischer Ebene, verbunden mit beklemmenden wie auch erheiternden Erkenntnissen, etwa: „Leute, die Kaufkraft aus Nichts erschaffen, sind Priester“. Somit auch Mario Draghi.Das folgende Referat von Käte Meyer-Drawe, bis zur Pensionierung 2014 Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum, widmete sich dem spannenden Verhältnis von Mensch und Technik mit Fokus auf theologischen Motiven. Nachmittags kamen dann zwei höchst prominente Professoren aus Deutschland zu Wort. Zunächst referierte Heinz Bude, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel und langjähriger Bereichsleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung über „Das Gefühl der Welt. Die Stimmung der Jetztzeit zwischen Gottessehnsucht und Systemfatalismus“. Seinen aufschlussreichen Ausführungen über die Gemüts- und Soziallage in Deutschland folgten jene von Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin, über aktuelle Kriegsschauplätze, deren historische Entwicklung und den sich verändernden Charakter von sogenannten Kriegen in den letzten drei Dezennien. Unter der Moderation von Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung „Die Presse“, entwickelte sich anschließend – wie auch am Vormittag – eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum – nach bewährter Tradition des Philosophicum Lech.</p>
</div>
<div></div>
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		<title>Tractatus Preisträger 2016 ist Hartmut Rosa</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 14:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Lech am Arlberg, 07.09.2016   Tractatus-Preisträger 2016 ist der bedeutende deutsche Soziologe Hartmut Rosa, dessen richtungsweisendes Werk „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ exemplarisch mit dem renommierten und hochdotierten Essaypreis des Philosophicum Lech gewürdigt wird.  Als Auszeichnung für Wissenschaftsprosa und philosophische Essayistik erlangte der Tractatus in den vergangenen Jahren großes Renommee. Nicht zuletzt auch aufgrund des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lech am Arlberg, 07.09.2016  <b><br />
Tractatus-Preisträger 2016 ist der bedeutende deutsche Soziologe Hartmut Rosa, dessen richtungsweisendes Werk „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ exemplarisch mit dem renommierten und hochdotierten Essaypreis des Philosophicum Lech gewürdigt wird. <img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-2256"></span></b></p>
<div>
<p><i>Als Auszeichnung für Wissenschaftsprosa und philosophische Essayistik erlangte der Tractatus in den vergangenen Jahren großes Renommee. Nicht zuletzt auch aufgrund des Anspruchs, ein Beitrag zur Standortbestimmung in philosophischen und gesellschaftlichen Diskursen zu sein. Heuer wird der hochdotierte Essaypreis des Philosophicum Lech dem prominenten Soziologen Hartmut Rosa für sein Buch „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ verliehen. Dieses mündet in „nichts weniger als einer Neuformulierung der Kritischen Theorie“, wie es in der Jury-Begründung heißt. Die Tractatus-Verleihung erfolgt am 23.09. im Rahmen des 20. Philosophicum Lech.</i></p>
<p>Der Tractatus wurde 2009 vom Verein Philosophicum Lech ins Leben gerufen, um herausragende Publikationen auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzung und Standortbestimmung auszuzeichnen. Dieser Anspruch spiegelt sich in den bisher prämierten Werken und der prominenten Liste an Preisträgern wider und hat mit zum großen Renommee des Essaypreises in der Fachwelt wie auch der Öffentlichkeit beigetragen. Zudem gehört der Preis dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000 Euro zu den höchstdotierten Buchpreisen im deutschsprachigen Raum. „Zu den Auswahlkriterien der Jury zählen solche Aspekte wie zentrale Themen der Zeit zu analysieren, neue Perspektiven zu entwerfen sowie weiterführende und diskussionswürdige Deutungen der Krisen und Konflikte der Gegenwart zu bieten“, erklärt Konrad Paul Liessmann, der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech.</p>
<p>Solchen Anforderungen weit mehr als nur gerecht wird das Buch „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“, für das heuer der bekannte deutsche Soziologe Hartmut Rosa mit dem Tractatus bedacht wird. Die Entscheidung fiel nach eingehender Diskussion der Jury, zu der die Philosophin und Journalistin Barbara Bleisch (CH), der Schriftsteller und ehemalige Verleger Michael Krüger (D) sowie der Autor und Philosoph Franz Schuh (A) gehören. Die Juroren nominierten zuvor auch die fünf Publikationen für die Shortlist (<a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2016.html">http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2016.html</a>), welche wieder beispielhaft die Vielfalt an thematisch höchst aktuellen und stilistisch exzellenten Publikationen auf philosophisch-kulturwissenschaftlichem Felde unter Beweis stellte.</p>
<p>Hartmut Rosa ist mit seiner über 800 Seiten starken Abhandlung zweifellos Außergewöhnliches gelungen. Bereits 2005 hat er eine vielbeachtete Studie unter dem Titel „Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“ vorgelegt, die sich mit der Dynamisierung unserer Lebensverhältnisse befasste und längst zum Standardwerk wurde. Sein neues Buch kann als stimmige Weiterentwicklung seiner Theorie verstanden werden, wie bereits der Eröffnungssatz – zugleich die Kernthese – offenbart: „Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung.“ Unter Resonanz – als Gegenbegriff zur Entfremdung – versteht Rosa einen Beziehungsmodus zur Welt, durch den Erfahrungen, Tätigkeiten, Erlebnisse einerseits berühren, ansprechen, bewegen und andererseits die Selbstwirksamkeit deutlich wird. Auf Basis dessen entwirft er eine Soziologie des guten Lebens, wobei Letzteres nur gelingen kann, wenn auch die Resonanzverhältnisse, Lebensverhältnisse im weitesten Sinn, entgegenkommend sind. Seine diesbezügliche Analyse und Kritik aktueller Phänomene der Spätmoderne, u. a. beruhend auf der Steigerungslogik, ist dabei so erhellend wie das Buch flüssig zu lesen und elegant geschrieben ist.</p>
<p>Dazu Michael Krüger in der Jury-Begründung: <i>Soziologische Untersuchungen mit mehr als zweihundert Seiten gehören nicht gerade zu den Lieblingslektüren einer modernen Leserschaft, die an schnellen Ergebnissen interessiert ist. Man sieht an den Eselsohren, wann einer aufgegeben hat. Mit dem umfangreichen Buch „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ von Hartmut Rosa sollten alle eine Ausnahme machen, die wissen wollen, was trotz aller Krisen das gute Leben ausmacht. In seinen weit ausholenden Analysen untersucht Hartmut Rosa die Grundelemente menschlicher Weltbeziehungen und endet bei nichts weniger als einer Neuformulierung der Kritischen Theorie. Seine imm</i><i>er anregenden, originellen, die Fachsprache nicht meidenden, aber den Fachjargon ausblendenden Studien bieten Stoff in Hülle und Fülle, wie wir unter den modernen Bedingungen leben wollen. Ein Buch für alle und jeden.</i></p>
<p>Die feierliche Verleihung des Tractatus findet am 23. September um 21:00 Uhr in der Neuen Kirche Lech statt und wird wieder eines der Glanzlichter des bereits 20. Philosophicum Lech sein. Dieses findet heuer vom 21. bis 25. September statt und steht anlässlich des Jubiläums unter dem Titel „Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit“. Dabei werden Brennpunkte der Philosophie seit über 2000 Jahren sowie Kernfragen aktueller Debatten behandelt und in bewährter Weise interdisziplinär und auch für Laien verständlich von renommierten Referenten unter Einbeziehung des Publikums diskutiert.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>

</div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu Biografie und Werk von Hartmut Rosa:</span></p>
<p>Geboren 1965 in Lörrach, studierte Hartmut Rosa ab 1986 Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau bis zum Magister und anschließend an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der er 1997 mit summa cum laude promovierte.</p>
<p>Während der Studienzeit verbrachte er ein Semester an der London School of Economics and Political Sience und ab 1988 war er zu Studienzwecken mehrfach in den USA, unter anderem 1995 als Forschungsassistent an der Harvard University und 2001/02 als Gastprofessor an der New School University in New York. Des weiteren war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft III der Universität Mannheim (1996–1997) und darauffolgend am Institut für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (1997–1999) tätig.</p>
<p>2004 habilitierte er sich an letzterer mit der Studie „Soziale Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“, aus der 2005 sein nahezu gleichlautendes, nicht nur in Fachkreisen großen Widerhall findendes Buch hervorging.</p>
<p>Seit 2005 ist Hartmut Rosa Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seit 2013 Direktor des Max-Weber-Kollegs für sozial- und kulturwissenschaftliche Studien in Erfurt. Zudem ist er Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Time &amp; Society“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eine Auswahl an Büchern: </strong><em></em></p>
<ul>
<li><em>Beschleunigung – Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne.</em> (Suhrkamp 2005);</li>
<li><i>Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung. </i>(Suhrkamp 2012);</li>
<li><i>Beschleunigung und Entfremdung &#8211; Entwurf einer kritischen Theorie spätmoderner Zeitlichkeit.</i> (Suhrkamp 2013);</li>
<li><i>Resonanzpädagogik. Wenn es im Klassenzimmer knistert.</i> (gemeinsam mit Wolfgang Endres; Beltz 2016);</li>
</ul>
<p><b>Hartmut Rosa, </b><b>Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung  </b></p>
<p>Suhrkamp, Berlin 2016<br />
Gebunden, 816 Seiten<br />
ISBN: 978-3-518-58626-6<br />
<b>Preis:</b> 34,95 € (D) / 36,00 € (A) / 46,90 sFR (CH)</p>
<p>Pressemeldung als PDF: <a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Preistraeger-2016.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Preistraeger 2016</a><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Preistraeger-2016.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf"><br />
</a></p>
<p><img title="gallery columns=&quot;6&quot; ids=&quot;2221,2220&quot;" alt="" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/wpgallery/img/t.gif" /></p>
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		</item>
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		<title>Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus – hochdotierter Essaypreis des Philosophicum Lech</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/bekanntgabe-der-shortlist-fur-den-tractatus-hochdotierter-essaypreis-des-philosophicum-lech-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 21:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 23.09.2016 im Rahmen des 20. Philosophicum Lech statt. Die Nominierungen erfolgten durch die Philosophin und Journalistin Barbara Bleisch (CH), den Schriftsteller und ehemaligen Verleger Michael Krüger [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 23.09.2016 im Rahmen des 20. Philosophicum Lech statt.<span id="more-2120"></span></p>
<p>Die Nominierungen erfolgten durch die Philosophin und Journalistin <b>Barbara Bleisch</b> (CH), den Schriftsteller und ehemaligen Verleger <b>Michael Krüger</b> (D) und den Autor und Philosophen <b>Franz Schuh</b> (A).</p>
<p>Der auf Anregung von Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b> vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2016 zum achten Mal vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000€ Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.</p>
<p><b>Folgende 5 Werke sind für die Shortlist zum Tractatus nominiert</b></p>
<ol>
<li>Heinz Bude &#8211; Das Gefühl der Welt. Carl Hanser Verlag, München 2016</li>
<li>Svenja Flasspöhler &#8211; Verzeihen. Vom Umgang mit Schuld. DVA Verlag, München 2015</li>
<li>Hartmut Rosa &#8211; Resonanz. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016</li>
<li>Rüdiger Safranski &#8211; Zeit. Was sie mit uns macht und was wir mit ihr machen. Carl Hanser Verlag, München 2015</li>
<li>Lambert Wiesing &#8211; Luxus. Suhrkamp Verlag, Berlin 2015</li>
</ol>
<p>„Prämiert werden herausragende originaldeutschsprachige kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen diskutieren. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas sollen dabei besonders berücksichtigt werden“, erläutert <b>Konrad Paul Liessmann</b>, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.</p>
<p><b>Die bisherigen Preisträger</b></p>
<ul>
<li>2009 <b>Franz Schuh</b> &#8211; Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay Verlag, Wien 2008</li>
<li>2010 <b>Kurt Flasch</b> &#8211; Kampfplätze der Philosophie. Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt/M 2009</li>
<li>2011 <b>Norbert Bolz</b> &#8211; Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht. Wilhelm Fink Verlag, München 2010</li>
<li>2012 <b>Herbert Schnädelbach</b> &#8211; Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. C.H. Beck Verlag, München 2012</li>
<li>2013 <b>Kurt Bayertz</b> &#8211; Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens. C.H. Beck-Verlag, München 2012</li>
<li>2014 <b><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-24349-1">Peter Bieri</a></b> - Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde. Carl-Hanser-Verlag, Berlin 2013</li>
<li>2015 <b>Ulrich Greiner </b>- Schamverlust. Rowohlt Verlag, Reinbeck 2014</li>
</ul>
<p>Die Verleihung des Tractatus erfolgt am 23. September 2016 um 21:00 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech (21.-25. September in Lech am Arlberg), das heuer zum Thema „Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit.“ Sein 20. Jubiläum feiert. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der Tractatus ganz dem Selbstverständnis des höchst erfolgreichen Symposiums.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a></p>
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		<title>Grundsatzfragen unserer Zeit anlässlich eines bemerkenswerten Jubiläums</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 08:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[20. Philosophicum Lech – Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit PRESSE-INFORMATION Juni 2016 Es sind Brennpunkte der Philosophie seit über 2000 Jahren und zugleich Kernfragen aktueller Debatten, denen sich das 20. Philosophicum Lech widmet. „Über Gott und die Welt“ zu philosophieren, rührt an Grundsätzliches und eröffnet neue Perspektiven auf brisante Themen und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>20. Philosophicum Lech – <i>Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit</i></b></p>
<p><b>PRESSE-INFORMATION Juni 2016</b></p>
<p><b>Es sind Brennpunkte der Philosophie seit über 2000 Jahren und zugleich Kernfragen aktueller Debatten, denen sich das 20. Philosophicum Lech widmet. „Über Gott und die Welt“ zu philosophieren, rührt an Grundsätzliches und eröffnet neue Perspektiven auf brisante Themen und Bruchlinien der Gegenwart. Anlässlich des Jubiläums bietet das erfolgreiche Symposium ein hochspannendes Programm, ganz am Puls der Zeit.<span id="more-2112"></span></b></p>
<p>„In einer Zeit der Umbrüche, Verwerfungen und Spannungen lohnt es sich, ohne Scheu wieder einmal grundsätzlich über Gott und die Welt nachzudenken“, schreibt der wissenschaftliche Leiter <b>Konrad Paul Liessmann</b> im Editorial zum 20. Philosophicum Lech und verweist auf die vielfältigen Fragen, die sich hinter der Formel verbergen. Was alltagssprachlich an Beliebigkeit denken lässt, führt wörtlich genommen zu den fundamentalen Themen der Philosophie, die wieder zunehmend an Aktualität gewinnen. So etwa in Hinblick auf das steigende Bedürfnis nach Verbindlichkeit und Orientierung in unserer Zeit voller sozialer, politischer und kultureller Widersprüche und Differenzen, wie Liessmann ausführt und zum Beispiel die Frage „nach den Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Lebens und Zusammenlebens“ erwähnt. Die große Bandbreite und Brisanz der Fragestellungen zeigt sich bereits im Programm des 20. Philosophicum, das vom <b>21. bis 25. September 2016</b> stattfindet und <b>Lech am Arlberg</b> erneut zum temporären Zentrum philosophisch-gesellschafspolitischer Diskussion machen wird.</p>
<p>Die einzigartigen Bedingungen der beliebten Tourismusdestination als Ort der Begegnung zu nutzen und philosophischer Diskussion in erweitertem Sinne über akademische Institutionen hinaus die Anerkennung zu verschaffen, die ihr gebührt, gaben die Initialzündung zum Philosophicum Lech, das damit zum Vorreiter im deutschsprachigen Raum wurde. Hinter dem heurigen Jubiläum steht eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, die es auch zu würdigen gilt.</p>
<p>Zum anregenden Austausch zwischen der Wissenschaft und dem interessierten Publikum sind wieder hochkarätige internationale Referenten aus der Philosophie und benachbarten Disziplinen geladen. Den Auftakt gibt schon traditionell der literarische Vorabend am Mittwoch, bei dem der Mitinitiator des Philosophicum Lech, Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b>, und Konrad Paul Liessmann in bewährter Doppelconférence „Gott in der Welt“ kultur- und philosophiehistorisch beleuchten. Der Donnerstag startet mit dem ebenso beliebten Magna-Impulsforum, bei dem heuer unter dem Titel „Nur noch ein Gott kann uns retten.“ unter anderem der langjährige Feuilletonchef der FAZ, Journalist und Autor <b>Patrick Bahners</b>, die Sozialwissenschaftlerin und Publizistin <b>Necla </b>Kelek sowie der Theologe, Karikaturist und Bestsellerautor <b>Werner Tiki Küstenmacher</b> unter Moderation von <b>Michael Fleischhacker</b>, Chefredakteur von NZZ.at, diskutieren. Auf die anschließende feierliche Eröffnung folgen das titelgebende Impulsreferat von <b>Konrad Paul Liessmann</b> sowie ein Festvortrag des Essayisten und Professors für Philosophie und Judaistik an der McGill University in Montreal <b>Carlos Fraenkel</b>, dessen Titel „Vom Nutzen der Philosophie in einer zerrissenen Welt“ wohl programmatisch für das Symposium stehen könnte.</p>
<p><b>Die weiteren Vortragenden des 20. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Für ebenso fesselnde wie facettenreiche Vorträge in den drei folgenden Tagen garantieren der bekannte deutsche Soziologe <b>Heinz Bude</b>, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel, der deutsche Philosoph <b>Markus Gabriel</b>, Professor für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Universität Bonn oder auch der österreichische Soziologe, Islamwissenschaftler und Religionspädagoge <b>Mouhanad Khorchide</b>, Professor für islamische Religionspädagogik und Leiter des Zentrums für islamische Theologie der Universität Münster.</p>
<p>Des Weiteren referieren die angesehene deutsche Pädagogin <b>Käte Meyer-Drawe</b>, bis zu ihrer Pensionierung 2014 Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum, der international anerkannte Politikwissenschaftler <b>Herfried Münkler</b>, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie der auch aus Fernsehen und Feuilleton bekannte Schriftsteller und Literaturwissenschaftler <b>Rüdiger Safranski</b>, Honorarprofessor für Philosophie an der Freien Universität Berlin und u. a. Leiter der Badenweiler Literaturtage.</p>
<p>Ferner widmen sich die renommierten Philosophen <b>Peter Strasser</b>, Professor für Philosophie und Rechtsphilosophie an der Karl-Franzens-Universität in Graz, <b>Holm Tetens</b>, bis zu seiner Emeritierung 2015 Professor für Theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin, <b>Christoph Türcke</b>, bis zur Emeritierung 2014 Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, sowie <b>Lambert Wiesing</b>, Professor für Bildtheorie und Phänomenologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und geschäftsführender Direktor des Instituts für Philosophie, unterschiedlichsten Aspekten der heuer elementaren Thematik.</p>
<p>Die jeweils anschließenden Diskussionsrunden werden von <b>Rainer Nowak</b>, Chefredakteur Die Presse, und Konrad Paul Liessmann moderiert.</p>
<p>Den aktuellen Programmfolder und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p>Studierende können sich zudem bis Ende Juli um eines von vier Stipendien bewerben.</p>
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		<title>20. Philosophicum Lech  „Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit.“  21. bis 25. September 2016 in Lech am Arlberg</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/20-philosophicum-lech-uber-gott-und-die-welt-philosophieren-in-unruhiger-zeit-21-bis-25-september-2016-in-lech-am-arlberg/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 06:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION April 2016 Mit dem 20. Philosophicum Lech wird heuer ein Jubiläum begangen, das von dem kontinuierlichen Interesse an tiefgreifender Erörterung gesellschaftlich relevanter Themen ebenso wie von der erfolgreichen Entwicklung des Symposiums zeugt. Die Anzahl an Besuchern wuchs von rund 150 im ersten Jahr längst auf über 600, womit die Kapazitätsgrenze erreicht und die Teilnahme [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSE-INFORMATION April 2016</p>
<p><strong>Mit dem 20. Philosophicum Lech wird heuer ein Jubiläum begangen, das von dem kontinuierlichen Interesse an tiefgreifender Erörterung gesellschaftlich relevanter Themen ebenso wie von der erfolgreichen Entwicklung des Symposiums zeugt. Die Anzahl an Besuchern wuchs von rund 150 im ersten Jahr längst auf über 600, womit die Kapazitätsgrenze erreicht und die Teilnahme umso begehrter wurde. Eine frühzeitige Anmeldung, online mit Beginn ab April 2016, wird daher nahegelegt.<span id="more-2045"></span></strong></p>
<p>Auf eine Idee des Literaten Michael Köhlmeier und des Bürgermeisters von Lech am Arlberg Ludwig Muxel zurückgehend, etablierte sich das Philosophicum als eine der renommiertesten geisteswissenschaftlichen Tagungen im deutschsprachigen Raum. Der besondere Charakter zeichnet sich durch die wissenschaftlich fundierte und zugleich breite transdisziplinäre Erörterung und Diskussion unter Einbeziehung des Publikums wie auch den reizvollen Rahmen der bekannten Alpendestination aus.</p>
<p>Zum anhaltenden Erfolg der viertägigen Veranstaltung trugen nicht zuletzt auch der alljährlich illustre Kreis an internationalen Referenten und die Themenwahl bei, womit Konrad Paul Liessmann als wissenschaftlicher Leiter stets ein gutes Gespür für brennende Fragen der Zeit bewies. Im Jubiläumsjahr steht das Philosophicum Lech unter dem Titel „Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit“, was nicht Themenbeliebigkeit, vielmehr Grundfragen zu aktuellen Debatten signalisieren soll.</p>
<p><b>Philosophieren in unruhiger Zeit</b></p>
<p>„In einer Zeit der Umbrüche, Verwerfungen und Spannungen lohnt es sich, ohne Scheu wieder einmal grundsätzlich über Gott und die Welt nachzudenken“, schreibt Liessmann im Editorial zum Philosophicum 2016 und verweist auf entscheidende Fragen, denen sich auch die Philosophie seit über 2000 Jahren widmet. Diese reichen vom Glauben und Zweifeln an Gott und die Bedeutung der Religionen über die Frage nach dem Lebenssinn und der persönlichen Verantwortung bis hin zu jener Frage, was angesichts globaler Krisen und Probleme, und zwar auch für den Einzelnen, zu tun bleibt.</p>
<p>Es sind Fragen nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens, so der wissenschaftliche Leiter. Und zwar vor dem Horizont einer Zeit voller sozialer, politischer und kultureller Widersprüche und Differenzen. „In einer Zeit, in der traditionelle Lebensmodelle und Gewissheiten fragwürdig geworden sind, aber die Sehnsucht nach Verbindlichkeit und Orientierung zugenommen hat“, wie Liessmann konstatiert. Für eine facettenreiche Erörterung dieser fundamentalen Fragen wurden wieder renommierte Referenten in die neue Kirche in Lech geladen, um sie vom 21. bis 25. September mit den Teilnehmern aus nah und fern eingehend zu diskutieren.</p>
<p><b>Vortragende 2016  </b></p>
<p>Unter den Vortragenden finden sich heuer Prof. Dr. <b>Heinz Bude</b>, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel; Prof. Dr. <b>Carlos Fraenkel</b>, James McGill-Professor für Philosophie und Judaistik an der McGill University in Montreal und Essayist; Prof. Dr. <b>Markus Gabriel</b>, Professor für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Universität Bonn; <b>Michael Köhlmeier</b>, Schriftsteller und Mitbegründer des Philosophicum Lech; Prof. Dr. <b>Konrad Paul Liessmann</b>, Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech; Prof. Dr. <b>Käte Meyer-Drawe</b>, bis zu ihrer Pensionierung 2014 Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum; Prof. Dr. <b>Herfried Münkler</b>, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin; Prof. Dr. <b>Rüdiger Safranski</b>, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Honorarprofessor für Philosophie an der Freien Universität Berlin und Leiter der Badenweiler Literaturtage; Prof. Dr. <b>Peter Strasser</b>, Professor für Philosophie und Rechtsphilosophie an der Karl-Franzens-Universität in Graz; Prof. Dr. <b>Holm Tetens</b>, bis zu seiner Emeritierung 2015 Professor für Theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin; Prof. Dr. <b>Christoph Türcke</b>, bis zu seiner Emeritierung 2014 Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Prof. Dr. <b>Lambert Wiesing</b>, Professor für Bildtheorie und Phänomenologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und geschäftsführender Direktor des Instituts für Philosophie.</p>
<p>Interessante Publikationen und die Themen der Vortragenden sowie weitere Programmpunkte sind auf der Website unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a> nachzulesen.</p>
<p><b>Anmeldung</b></p>
<p>Interessierte können sich via <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a> zum Symposium anmelden. Neben der Teilnahme am gesamten Philosophicum (Mi-So) bietet sich auch jene an einzelnen Tagen, wie beim philosophisch-literarischen Vorabend (Mi), bei der festlichen Eröffnung mit prominent besetztem Magna-Impulsforum und Auftaktreferaten (Do) sowie den folgenden drei Tagen, an. Studierende können sich zudem (online) ab Mai um eines der vier Stipendien zur kostenlosen Teilnahme bewerben.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>si!kommunikation: Akkreditierungen ab sofort möglich unter <a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a></p>
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		<title>Vorschau 20. Philosophicum Lech</title>
		<link>https://archiv.si-kommunikation.com/vorschau-20-philosophicum-lech/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 15:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[20. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter, wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass das 20. Philosophicum Lech von 21. bis 25. September 2016 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 1. April 2016 online möglich. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn das Symposium in Ihren Eventkalendern/Jahresvorschauen/Kulturhighlights Berücksichtigung fände. Folgender Link führt Sie zum Editorial des wissenschaftlichen Leiters Prof. Konrad Paul [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,</p>
<p>wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass das<strong> 20. Philosophicum Lech</strong> von<strong> 21. bis 25. September 2016</strong> stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 1. April 2016 <a href="http://www.philosophicum.com" target="_blank">online</a> möglich.<span style="color: #fa0458;"><span id="more-1904"></span></span></p>
<p><strong>Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn das Symposium in Ihren Eventkalendern/Jahresvorschauen/Kulturhighlights Berücksichtigung fände.</strong></p>
<p>Folgender Link führt Sie zum Editorial des wissenschaftlichen Leiters Prof. Konrad Paul Liessmann:</p>
<p>http://www.philosophicum.com/index.php?id=24</p>
<p>Herzliche Grüße im Namen des Vereins Philosophicum Lech senden</p>
<p>Lisa-Maria Innerhofer und<br />
Christina Nigsch</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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