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	<title>si!kommunikation &#187; Medicinicum Lech 2019</title>
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		<title>Medicinicum Lech 2019 &#8211; Rückblick auf das hochaktuelle Themenspektrum</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 11:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[Am entscheidenden Wendepunkt für Mensch und Mutter Erde Die Umwelt als Wurzel unserer Gesundheit oder krankmachender Faktor Die elementare Bedeutung der Umwelt für unsere Gesundheit wurde lange Zeit sträflich vernachlässigt. Zum Leitthema des Medicinicum Lech 2019 gewählt, eröffnete sich in den vergangenen Tagen ein spannendes Panoptikum der vielfältigen Umwelteinflüsse und damit ein breites Diskussionsfeld. Experten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am entscheidenden Wendepunkt für Mensch und Mutter Erde<br />
</strong>Die Umwelt als Wurzel unserer Gesundheit oder krankmachender Faktor</p>
<p><strong>Die elementare Bedeutung der Umwelt für unsere Gesundheit wurde lange Zeit sträflich vernachlässigt. Zum Leitthema des Medicinicum Lech 2019 gewählt, eröffnete sich in den vergangenen Tagen ein spannendes Panoptikum der vielfältigen Umwelteinflüsse und damit ein breites Diskussionsfeld. Experten verschiedenster Fachbereiche gaben Einblick in den Stand der Forschung und wertvolle Tipps für eine gesunde Lebensführung. Aufgeworfen wurden damit zugleich die drängendsten Fragen unserer Gegenwart. Denn die Ökologie ist nicht nur Schlüssel zur Gesundheit, sondern auch zu unserer aller Zukunft.<span id="more-4192"></span></strong><em></em></p>
<p><em>Das Themenspektrum des heurigen Medicinicum Lech bot einige Überraschungen. Vermeintliche Randaspekte der Medizin und Heilkunde wie Schlafforschung oder der Biophilia-Effekt fanden sich darunter ebenso wie hochbrisante Problemfelder von globaler Bedeutung: angefangen beim Klimawandel über die Zusammenhänge von nachhaltiger Landwirtschaft und gesundheitsfördernder Ernährung bis hin zum Spannungsverhältnis von Ökonomie und Ökologie. Die gemeinsame Klammer der bunten Themenpalette wurde im Titel deutlich: „Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt. Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und Zukunft.“ Zu diesem Leitthema waren vom 4. bis 8. Juli zahlreiche namhafte Experten nach Lech am Arlberg geladen. Deren hochkarätige Vorträge ergänzten sich zu einem beeindruckenden Panorama über die vielfältigen Einflüsse der Umwelt auf unsere Gesundheit. Dank der Interdisziplinarität des Public-Health-Symposiums wurden die komplexen Zusammenhänge deutlich und entstanden fesselnde fachübergreifende Diskussionen. Schließlich ging es um einige der brennendsten Fragen unserer Zeit.  </em></p>
<p>Ziel des heurigen Medicinicum Lech war es, einerseits den so bedeutenden wie mannigfaltigen Einfluss von Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit zu beleuchten. Dabei wurden unter anderem Themen angesprochen, die andererseits als zentrale ökologische Herausforderungen unserer Zeit weit über die Gesundheitsvorsorge hinaus reichen. „Die Wechselwirkungen der ökonomischen, ökologischen und sozialen Umwelt in Kombination mit der persönlichen Lebensweise werden zur Schlüsselfrage unserer Gesundheit und Zukunft“, brachte es der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech Prof. <strong>Markus M. Metka </strong>auf den Punkt. Damit zeigte sich die viertägige Veranstaltung ganz am Puls der Zeit und widmete sich nicht zuletzt auch der Entwicklung sowie Diskussion nachhaltiger Zukunftsperspektiven.</p>
<p><strong>Über den umfassenden Einfluss der Umwelt auf unsere Gesundheit </strong></p>
<hr />
<p>Nach dem erfolgreichen Auftakt am Donnerstag im voll besetzten sport.park.lech, unter anderem mit einem fulminanten Impulsreferat des Philosophen Richard David Precht, folgte am Freitag ein bunter Vortragsreigen zu diversen gesundheitlichen Umweltfaktoren. Den Anfang machte der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech, Prof. DDr. <strong>Johannes Huber</strong>, der über neueste Anti-Aging-Strategien in einer gefährdeten Umwelt referierte. Es folgte der Vortrag des Biologen Dipl.-Ing. <strong>Clemens G. Arvay</strong>unter dem Titel „Der Biophilia-Effekt: Heilung aus dem Wald“. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse erklärte der Bestsellerautor, inwieweit Pflanzen mit unserem Immunsystem kommunizieren und der Wald als hochkomplexer Lebensraum ein wahrer Gesundbrunnen für Körper und Seele ist.</p>
<p>Des Weiteren referierte der bekannte Chronobiologe und Arzt Dr. <strong>Jan-Dirk Fauteck</strong>, wissenschaftlicher Leiter der European Academy of Preventive and Anti-Aging Medicine, zum Thema „Licht – die Störfaktoren unserer inneren Uhr“. Als einer der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet brachte er überraschende Fakten wie zum Einfluss des unsichtbaren Nahinforarot-Lichtes auf unsere Gesundheit und gab zahlreiche Ratschläge, wie Licht als Taktgeber des menschlichen Organismus gezielt eingesetzt werden kann. Ebenso spannend gestaltete sich anschließend der Vortrag des Schlafpsychologen und Mediziners Prof. Dr. <strong>Günther Amann-Jennson</strong>, der u. a. die zentralen Einflussfaktoren für einen gesunden Schlaf erläuterte. Äußerst relevant, denn 80 % der Erwerbstätigen haben Schlafprobleme oder Schlafmangel.</p>
<p>Am Freitagnachmittag gab der Theologe und Biodiversitätsexperte <strong>Erich Stekovics</strong>zunächst eine amüsante Anekdote zum Besten. Aus Zufall traf er in einem Wiener Haubenlokal auf einen chinesischen Minister, der ihn aufgrund der Begeisterung über den Geschmack von Stekovics’ Tomaten als Berater für Biolandwirtschaft nach China einlud. Des Weiteren berichtete der begeisterte und bekannte Gemüsebauer über den Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft. Im Anschluss daran referierte Dr. <strong>Gerhard Drexel</strong>, Vorstandvorsitzender von SPAR Österreich, über das im positiven wie im negativen Sinn wechselseitige Zusammenspiel von Umwelt, Lebensmittel und Gesundheit. Abschließend kam am Freitag auch noch das Thema Mikroplastik und dessen Wirkung auf das menschliche Hormonsystem zur Sprache.</p>
<p><strong>Brandheiße Themen – von Allergien bis zur „Akte Glyphosat“  </strong></p>
<hr />
<p>In den Samstag gestartet wurde mit dem Vortrag von Mag. <strong>Alexander Egit</strong>, Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa sowie Obmann von Greenpeace Europa, über „Klimawandel und der Einfluss auf unsere Gesundheit“. Unter Schilderung der drastischen Folgen der derzeitigen Entwicklung sprach er einem grundlegenden Transformationsprozess das Wort und sieht als wichtigste Maßnahme eine ökosoziale Steuerreform. Schließlich gehe es um nicht weniger als das Überleben der Menschen. Ein Umdenken der Politik forderte im Anschluss auch Prof. Dr.<strong>Hans-Peter Hutter</strong>, stellvertr. Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Wien. In seinem Vortrag „Der lange Arm der Luftverunreinigungen: Auswirkungen auf die Kindergesundheit“ gab er einen vertiefenden Einblick in die laut WHO größte Gesundheitsgefährdung weltweit. So sind durch die Luftschadstoffbelastung nicht nur die Atemwege, sondern über den Blutkreis auch andere Organe wie das Gehirn betroffen, was erwiesenermaßen zu kognitiven Beeinträchtigungen führt und eine Ursache für Alzheimer sein könnte.</p>
<p>Anschließend stellten sich Vertreter der Schüler- und Studentenbewegung „<strong>Fridays for Future</strong>“ aus Vorarlberg einer Publikumsdiskussion. Die Debatte gewann schnell an Fahrt und zeigte sich durchaus kontrovers. So forderte etwa Markus M. Metka von den Jugendlichen ein radikaleres Auftreten ein. Diese verwiesen diesbezüglich auf die Notwendigkeit, weite Teile der Jugend bzw. der gesamten Bevölkerung für das Anliegen zu gewinnen. Zudem betonten sie, dass nicht nur demonstriert wird, sondern auch zahlreiche andere Aktionen zur Bewusstseinsbildung gesetzt werden. Als die Jugendlichen darüber berichteten, dass sie in Kontakt mit Gewerkschaften sind und gerade am Planen eines Generalstreiks, ernteten sie starken Applaus. Zum Abschluss des Vormittags referierte der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech über ein alljährliches Kernthema: die Ernährung als bedeutenden Umweltfaktor und somit auch Gesundheitsfaktor. Zudem wusste er von der neu geschmiedeten Allianz gegen zu viel Zucker gemeinsam mit einigen Medizinern zu berichten.</p>
<p>Am Nachmittag widmete sich Prim. Dr. <strong>Hans Concin</strong>, Präsident des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin, der Volkskrankheit Nummer eins. Unter dem Titel „Warum nehmen die Allergien immer mehr zu? Ist die Umwelt schuld?“ ging er insbesondere auf die Hygienehypothese ein, laut der die frühkindlichen hygienische Bedingungen bei der Entwicklung von Allergien eine entscheidende Rolle spielen. So zeigt sich, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, deutlich seltener an Asthma, Heuschnupfen oder anderen Allergien erkranken. Es dürfte von Vorteil sein, im Säuglingsalter in Kontakt mit möglichst vielen verschiedenen Bakterien zu kommen. Denn hat das Immunsystem nichts zu tun, suche es sich einen Feind, so Concin. Im folgenden Vortrag gab der Umweltchemiker DI Dr.<strong>Helmut Burtscher-Schaden</strong>von Global 2000, Mitinitiator der Initiative „Stopp Glyphosat“, spannende Einblicke in die „Akte Glyphosat“. Vom arglistigen Vorgehen des Konzerns Monsanto bis zum Versagen der Behörden offenbarte sich der Bericht des erfolgreichen Aktivisten nahezu wie ein Krimi. Höchst spannend gestaltete sich auch die abschließende Podiumsdiskussion zum Titel „Das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie. Führt eine entfesselte Ökonomie zum ökologischen Desaster?“ Gerhard Drexel, Alexander Egit, Hans-Peter Hutter, Markus M. Metka und der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <strong>Hartmut Schröder</strong>debattierten dabei u. a. über zielführende Strategien, was Bewusstseinsbildung für die notwendige Wende in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft betrifft, um dem Klimawandel zu begegnen.</p>
<p><strong>Zur Zukunft von Mensch und Mutter Erde </strong></p>
<hr />
<p>Den Sonntag eröffneteHartmut Schröder, Mitbegründer des Therapeium Innovative Konzepte in Berlin, mit seinem Vortrag zur „Kulturheilkunde. Über die heilsame Kraft unserer Kultur – Brauchen wir Kultur auf Rezept?“ Dabei stellte er dem medizinisch-pharmakologischen Denkmodell, wie er es nannte, sein „Kontextmodell“ gegenüber, in dem die „Patienten“ als Experten für ihre eigene Gesundheit verstanden werden. Selbstwirksamkeit sieht Schröder als den Schlüsselfaktor für den therapeutischen Erfolg. Es folgte ein Beitrag von der Therapeutin und Autorin Julia Hayden. Nach ihrer Eloge auf die US-amerikanische Fantasy-Fernsehserie „Game of Thrones“ gab sie drei Geschichten zum Besten, in denen auch ihr Alter Ego „Prinzessin Gaia“ eine Rolle spielte. Kernbotschaft der Erzählerin Hayden war die Macht von Geschichten.</p>
<p>Abgeschlossen wurde die Vortragsreihe des viertägigen Public-Health-Symposiums durch Reflexionen des Arztes Dr. <strong>Gerhard Kögler</strong>zu„Naturphilosophie – Anleitung für eine nachhaltige Symbiose von Mensch und Natur“. Markus M. Metkaließ dann bei seinem Resümee der heurigen Veranstaltung unter dem Titel „<strong>Ist die Welt noch zu retten?</strong>“ einige zentrale Erkenntnisse und zukunftsweisende Überlegungen Revue passieren. Bevor das Medicinicum Lech 2019 schließlich beim gemütlichen Vorarlberg Brunchseinen festlichen Ausklang fand, gab Metka das Thema für das kommende Jahr bekannt: „<strong>Ewig jung. Auf dem Weg zur Unsterblichkeit. </strong>von 9. bis 12. Juli 2020“ .</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-5_Medicinicum-Lech-2019_07.07.19.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM 5_Medicinicum Lech 2019_07.07.19</a></p>
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		<title>Medicinicum Lech 2019 &#8211; Natur auf Rezept und gesunder Fortschritt durch Empathie</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jul 2019 06:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunftsweisende Perspektiven zum Thema „Gesundheit und Umwelt“ 5. Juli 2019 Am ersten Tag des Medicinicum Lech 2019 offenbarte sich bereits die große Brisanz und weitreichende Bedeutung des heurigen Themas. „Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und Zukunft“ lautet der Untertitel des Public-Health-Symposiums, das die wohl größten Herausforderungen unserer Zeit in den Mittelpunkt rückt. Renommierte Experten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zukunftsweisende Perspektiven zum Thema „Gesundheit und Umwelt“</p>
<p>5. Juli 2019</p>
<p><b>Am ersten Tag des Medicinicum Lech 2019 offenbarte sich bereits die große Brisanz und weitreichende Bedeutung des heurigen Themas. „Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und Zukunft“ lautet der Untertitel des Public-Health-Symposiums, das die wohl größten Herausforderungen unserer Zeit in den Mittelpunkt rückt. Renommierte Experten der Gesundheitsvorsorge und -politik beleuchteten Schwierigkeiten auf dem Weg zum gesellschaftlichen Wandel, während der Philosoph Richard David Precht den Zeitgeist kritisch hinterfragte. Die Kooperation mit dem internationalen Studienprogramm Eu-HEM garantierte von Beginn an für einen Dialog zwischen den Generationen. <span id="more-4135"></span></b></p>
<p><i>Unter dem Titel „</i><b><i>Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt</i></b><i>“ widmet sich das <b>6. Medicinicum Lech</b>einem Aspekt der Gesundheitsvorsorge, der die längste Zeit vernachlässigt wurde und in seiner Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Denn die Ökologie schafft das unverzichtbare Fundament für ein gesundes Leben und gibt zugleich Antworten auf die brennendsten Fragen der Gegenwart. Die damit verbundenen Problemfelder reichen vom Klimawandel über die Notwendigkeit einer Agrarwende bis hin zum Verlust der Biodiversität, Luftverschmutzung und Plastikflut. Dem breitgefächerten Themenspektrum kommt der interdisziplinäre Charakter des Public-Health-Symposiums zugute. So referieren </i><b><i>vom 04. bis 07. Juli 2019</i></b><i>ausgewiesene Experten zur jeweiligen Materie aus verschiedensten Fachbereichen: Ärzte und Mediziner ebenso wie </i><i>Ökologen, Ökonomen, Kulturwissenschaftler und Philosophen. Bei den Vorträgen und Diskussionen sollen nicht nur die komplexen Zusammenhänge, sondern auch positive Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. </i></p>
<p>Das erklärte Ziel, Wege aus der vielschichtigen Krise zu skizzieren, strich auch Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b>bei seinen einleitenden Worten am gestrigen Nachmittag hervor. Bei der Themenfindung für die heurige Veranstaltung im vergangenen Herbst sei zwar klar gewesen, welch enorme Bedeutung die Umwelteinflüsse für unsere Gesundheit haben. Doch niemand hat ahnen können, wie sehr die ganze Thematik in der Zwischenzeit an öffentlicher Aufmerksamkeit gewinnen würde. Diesbezüglich verwies der wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Lech unter anderem auf die globale Schüler- und Studentenbewegung „Fridays for Future“ Über diese begeistert hat er als Arzt beschlossen, gemeinsam mit Kollegen die Initiative „Doctors for Future“ zu gründen, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Der Schulterschluss mit der Jugend passt zum Anspruch, beim Medicinicum Lech vermehrt auch junges Publikum zu begrüßen. Der Dialog über die Generationen hinweg ist den Veranstaltern ein großes Anliegen und schlug sich letztes Jahr in einer Kooperation nieder, die sich auf Anhieb als wertvolle Bereicherung erwies.</p>
<p><b>If nature were a pill, it would be reimbursed by health insurance </b></p>
<p>Angesprochen ist damit das <em>internationale Studienprogramm „</em>European Health Economics &amp; Management“ (Eu-HEM), das gemeinsam vom Management Center Innsbruck (MCI), der Universität Bologna, der Universität Oslo und der Erasmus Universität Rotterdam angeboten wird. Mit dem Ziel, die besten Köpfe auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements auszubilden, werden die Studierenden auf die Tätigkeit in internationalem Umfeld vorbereitet. Der Brückenschlag zum Medicinicum Lech erfolgte vergangenes Jahr mit dem Abhalten der alljährlichen Sommer School von Eu-HEM in Lech am Arlberg. Die gelungene Premiere bestärkte die Verantwortlichen in der Fortführung der Kooperation. So ging auch heuer die Sommer School <em>von Eu-HEM nahtlos in das Medicinicum über, das dadurch einen ebenso spannenden wie tiefgreifenden thematischen Auftakt fand. </em></p>
<p><em>Der Donnerstagvormittag stand unter dem Titel „</em>How to live a healthy life and how to provide a healthy environment in our own communities and businesses?” Die englischsprachigen Vorträge wurden simultan ins Deutsche übersetzt und führten zu anregendem Gedankenaustausch zwischen Vortragenden und Publikum. Dass letzteres per Online-Votum des Öfteren interaktiv mit eingebunden wurde, belebte die Debatte zusätzlich. Zudem waren die Studierenden auf dem Podium durch KollegInnen vertreten, die sich in die referierten Themen vertiefend eingearbeitet hatten und sich u. a. mit kritischen Fragen an die beiden Vortragenden wandten. FH-Prof. Dr. <b>Siegfried Walch</b>, der Leiter des Departments und Studiengangs am MCI, ermutigte einleitend die Zuhörerschaft, sich in die Diskussion einzubringen.</p>
<p><em>Referiert wurde von zwei renommierten Experten auf dem Gebiet der internationalen Gesundheitsvorsorge und -politik. Den Anfang machte <b>Matthias Braubach</b>, der als technischer Leiter für Urban Health Equity am Europäischen Zentrum für Umwelt und Gesundheit der WHO arbeitet. In seinem Vortrag thematisierte er Aspekte der gesundheitlichen Umweltbelastung und diesbezügliche Ungleichheiten, was die Betroffenheit von unterschiedlichen Gesellschaftsschichten anbelangt, sprich die Frage der Umweltgerechtigkeit. Dabei brachte er Fakten, wie z. B. 1,4 Mio Todesfälle pro Jahr in Europa aufgrund von Umweltbedingungen, betonte aber auch, dass sich hinter Durchschnittswerten viel verstecken kann. Seine zentrale Botschaft: Wäre die Natur eine Pille, würde sie von der Krankenkassa erstattet. </em></p>
<p><em>Das zweite Referat hielt Dr. <b>Nick Fahy</b>, der Senior Researcher an der University of Oxford und Berater für Gesundheitspolitik und -systeme ist. Dabei richtete er den Fokus darauf, wie Veränderungsprozesse in Politik und Gesellschaft eingeleitet werden können und illustrierte dies am Beispiel des Rauchverbots. Obwohl schon in den 80er Jahren wissenschaftlich evident war, dass Passivrauchen der Gesundheit schadet, wurden zunächst jahrzehntelang keine Konsequenzen daraus gezogen. Erst als Irland 2003 als erstes Land in Europa ein Rauchverbot an öffentlichen Orten einführte, geriet das Thema auch andernorts zunehmend in Diskussion. Aufgrund rationaler Schlussfolgerungen wird höchst selten etwas politisch angestoßen bzw. umgesetzt, so Fahy, am wichtigsten sei es, eine gute Geschichte zu erzählen, </em></p>
<p><b>Über das Gleichgewicht der Seelenkräfte und den Vorrang für Empathie </b></p>
<p>Die offizielle Eröffnung des 6. Medicinicum Lech erfolgte am Donnerstagnachmittag durch den Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b>. Dabei verwies er auf Qualitäten der namhaften Urlaubsdestination, die sich als eine der gesündesten Gemeinden zukünftig noch stärker im Gesundheitstourismus positionieren will. Zu den Marksteinen in Sachen Ökologie zählen u. a. die Errichtung der Biomasseheizwerke oder auch die Limitierung der Benutzer des Skigebiets – einzigartig in den Alpen. Das rund 15 km lange autofreie Zugertal oder auch, dass in Lech drei Imker naturreinen Honig produzieren, illustriert ebenfalls, dass bei der Ortsentwicklung stets die Nachhaltigkeit im Auge behalten wurde und Qualität vor Quantität geht.</p>
<p>Mit besonders großer Spannung erwarteten die Teilnehmer des Medicinicum Lech im vollbesetzten Veranstaltungssaal des sport.park.lech den Vortrag von <b>Richard David Precht</b>. Der als Querdenker geschätzte Philosoph referierte zum Titel „Ist die Erde noch zu retten? Digitale Revolution und Gesundheit“. Bei dem Versuch, aus der Vogelperspektive einen Blick auf das aktuelle Welttheater zu werfen, wie Precht meinte, beleuchtete er die beiden Felder Gesundheit und Ökologie. Zunächst betonte er, dass ein neues, nämlich das zweite Maschinenzeitalter angebrochen und dies die größte revolutionäre Zäsur im Betriebssystem unserer Gesellschaft seit über 200 Jahren sei. Einem Rückblick auf Philosophie- und Medizingeschichte folgte seine These, dass die Isonomia, heißt das Gleichgewicht der Seelenkräfte als einstiger Leitwert der Antike im ersten Maschinenzeitalter abhandengekommen sei.</p>
<p>Das kapitalistische System kenne kein Maßhalten, was Auswirkungen auf die Ökologie wie auch auf die Gesundheit hat. Besonders scharf ging Precht mit den Ideologen des Silicon Valley ins Gericht, deren Transhumanismus der stärkste Anschlag auf den Humanismus aller Zeiten sei. Am Beispiel eines Roboters in Gestalt einer niedlich wirkenden Robbe, der für Demenzpatienten kreiert wurde, brachte er seine Kritik auf den Punkt: „Ich möchte nicht, dass ein Mensch in dem vielleicht Einzigen, wozu er noch in der Lage ist – nämlich Liebe zu geben und Liebe zu empfangen – verarscht wird.“ Wir versuchen heutzutage mit Technik zu lösen, was wir über Empathie lösen sollten, so Precht.</p>
<p>Den abschließenden Vortrag hielt Prof. Dr. <b>Armin Fidler</b>, der unter anderem als Chefberater für Gesundheitspolitik und -strategie für die WHO sowie die Weltbank tätig war und Professor in Health &amp; Social Management am MCI ist. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Was sind die Folgen des Bevölkerungswachstums, sollen doch 2050 rund 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben? Wie werden wir den Globus weiterhin nachhaltig ernähren können? Wie schaut es mit der globalen Gesundheit aus? Und wie soll man die Herausforderungen stemmen, ohne die Ressourcen komplett zu verbrauchen? Prognosen wagte Fidler keine zu geben, doch skizzierte er markante Entwicklungen wie eine zunehmende Fehlernährung, und zwar als Mangelernährung einerseits und Überernährung andererseits. Auch in den folgenden Tagen werden beim Medicinicum Lech zahlreiche Fragen zum Thema „Umwelt und Gesundheit“ aufgeworfen und möglichst zukunftsweisende Antworten dazu geboten. Man darf sich auf ein intellektuelles Feuerwerk freuen, wie Markus M. Metka bei seiner gestrigen Eröffnungsrede meinte.</p>
<p><b>Weitere Informationen und Kontakt</b></p>
<p>Das detaillierte Programm 2019 und weitere Infos unter <a href="http://www.medicinicum.at/">www.medicinicum.at</a>.</p>
<p>Kontakt:</p>
<p>si!kommunikation</p>
<p>Lisa-Maria Innerhofer<br />
Christina Nigsch<br />
info@si-kommunikation.com</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-4_Medicinicum-Lech-2019_05.07.19.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM 4_Medicinicum Lech 2019_05.07.19</a></p>

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<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4124' title='MEDI19_DO_EU HEM Prof. Dr. Siegfried Walch mit Studierenden'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/MEDI19_DO_EU-HEM-Prof.-Dr.-Siegfried-Walch-mit-Studierenden-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MEDI19_DO_EU HEM Prof. Dr. Siegfried Walch mit Studierenden" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4123' title='MEDI19_DO_Dr. Markus M. Metka und Hermann Fercher (LZT)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/MEDI19_DO_Dr.-Markus-M.-Metka-und-Hermann-Fercher-LZT-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MEDI19_DO_Dr. Markus M. Metka und Hermann Fercher (LZT)" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=4122' title='MEDI19_DO_Dr. Armin Fidler, BM Ludwig Muxel und Studierende des EU HEM Studienganges 2'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/MEDI19_DO_Dr.-Armin-Fidler-BM-Ludwig-Muxel-und-Studierende-des-EU-HEM-Studienganges-2-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MEDI19_DO_Dr. Armin Fidler, BM Ludwig Muxel und Studierende des EU HEM Studienganges 2" /></a>

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		<title>Presseinformation MAI: Medicinicum Lech 2019 &#8211; 4. bis 7. Juli 2019</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2019 06:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ganzes Bündel an brandheißen Themen und Diskussionen erwartet die Besucher des Medicinicum Lech 2019. Im Fokus steht die Umwelt als fundamentaler Gesundheitsfaktor. Die Problemfelder reichen dabei vom Klimawandel und Artensterben bis zum Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie. Hochkarätige Referenten wie der Philosoph Richard David Precht erörtern die drängendsten Fragen unserer Zeit. „Die Themen des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ein ganzes Bündel an brandheißen Themen und Diskussionen erwartet die Besucher des Medicinicum Lech 2019. Im Fokus steht die Umwelt als fundamentaler Gesundheitsfaktor. Die Problemfelder reichen dabei vom Klimawandel und Artensterben bis zum Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie. Hochkarätige Referenten wie der Philosoph Richard David Precht erörtern die drängendsten Fragen unserer Zeit. <span id="more-4051"></span></b><i>„Die Themen des heurigen Medicinicum Lech begegnen einem tagtäglich in den Medien. Unsere Veranstaltung könnte aktueller nicht sein – und kaum brisanter“, so <b>Markus M. Metka</b>, der wissenschaftliche Leiter des internationalen Public-Health-Symposiums. <b>Vom 04. bis 07. Juli 2019</b> lädt das <b>Medicinicum Lech</b> bereits zum sechsten Mal in die renommierte Tourismusgemeinde am Arlberg. Im Mittelpunkt steht diesmal „<b>Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt</b>“ , so der Titel der viertägigen Veranstaltung. Zahlreiche Experten werden den vielfältigen Einflüssen der Umwelt auf unsere Gesundheit auf den Grund gehen. Diskutiert werden auch zentrale Aspekte wie das Verhältnis von Ökologie und Ökonomie als Schlüsselfrage unserer Zukunft. Die beim Symposium verhandelten Problemfelder prägen etliche Debatten der Gegenwart: Klimawandel, Verlust der Biodiversität, Verschwendung natürlicher Ressourcen, Glyphosat, Dieselskandal, Massentierhaltung, Plastikflut u. a. m. Die komplexen Zusammenhänge aufzuzeigen, aber vor allem auch positive Ansätze und Beispiele zur Bewältigung der globalen Herausforderungen, ist das erklärte Ziel des Medicinicum Lech 2019. </i><i>Anmeldung unter </i><a href="http://www.medicinicum.at"><i>www.medicinicum.at</i></a></p>
<p>„Als wir letztes Jahr das Thema für das Medicinicum Lech 2019 ins Auge fassten, war uns zwar klar, wie brennend die damit verbundenen Fragen sind. Doch wer konnte ahnen, dass die Diskussionen unterdessen derart an Dynamik gewinnen“, verweist Markus. M. Metka auf die vielen aktuellen Berichte in Qualitätsmedien wie auch Debatten in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Weltweit geht unter der Parole „Fridays for Future“ die Jugend auf die Straße, um konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel einzufordern. Auch beim Medicinicum Lech wird diesbezüglich ein Zeichen gesetzt. <b>Alexander Egit</b>, Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, hält einen Vortrag zum Thema „Klimakrise und der Einfluss auf unsere Gesundheit“. Wie alarmierend die ökologische Situation insgesamt ist, förderte erst kürzlich die Weltkonferenz zur Artenvielfalt zutage. Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, was mindestens ebenso beunruhigend ist wie der Klimawandel. „Die stark schwindende Anzahl an Insekten kann katastrophale Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben. Am Ende der Nahrungskette steht der Mensch. Was nützt uns all der medizinische Fortschritt, wenn der Patient Erde ins Koma fällt“, bringt es Metka als Arzt auf den Punkt. „Die Ökologie ist eine Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und für die Zukunft der Menschheit.“</p>
<p><b>Dank eines breiten Spektrums an Experten und praxisnaher Vermittlung </b></p>
<p>So vielfältig die beim heurigen Medicinicum Lech behandelten Themen, so breit ist das Spektrum an Referenten, allesamt ausgewiesene Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Neben renommierten Ärzten und Medizinern, wie dem zweiten wissenschaftlichen Leiter <b>Johannes Huber</b>, zählen auch namhafte Ökologen, Ökonomen und Landwirte, Kulturwissenschaftler und Philosophen zu den Vortragenden. Bereits am Eröffnungstag, Donnerstag, den 4. Juli, bietet sich ein hochkarätiges Programm. So widmet sich als Stargast der Philosoph <b>Richard David Precht</b> der Frage „Ist die Erde noch zu retten? Digitale Revolution und Gesundheit“. Anschließend referiert <b>Armin Fidler</b>, der unter anderem als Chefberater für Gesundheitspolitik und -strategie für die WHO tätig war. Weitere Referenten beim viertägigen Symposium sind der Biodiversitätsexperte <b>Erich Stekocvics</b>, der Kulturwissenschaftler <b>Hartmut Schröder</b> sowie <b>Helmut Burtscher-Schaden</b> von Global 2000, Mitinitiator der Initiative „Stopp Glyphosat“, um nur einige zu nennen.</p>
<p>„Noch nie hatte die Interdisziplinarität eine derartigen Bedeutung wie dieses Jahr“, unterstreicht Markus M. Metka eine besondere Stärke des Medicinicum Lech. Dank dieser eröffnet sich Interessierten eine einmalige Gelegenheit. Denn sich derart vielschichtig und zugleich geballt mit einigen der brisantesten Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen, bietet sich sonst wohl nirgends. Praxisnähe und allgemeine Verständlichkeit sowie das hochattraktive Rahmenprogramm versprechen zusätzlich allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine gewinnbringende Zeit. Wie gewohnt mit einem Schwerpunkt auf Anti-Aging sowie Präventiv- und Ernährungsmedizin werden wertvolle Tipps für die persönliche Lebensführung geboten. Ökologisch vorbildlich und als Höhenregion gesundheitsfördernd erweist sich Lech am Arlberg zudem als überaus stimmiger Rahmen. Dessen Gastlichkeit darf als weiteres Argument für den Besuch des gehobenen Public-Health-Symposiums Anfang Juli 2019 gelten.  <i></i></p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung  </b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2019 und weitere Infos finden.</p>
<p><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2019_PM-3_13.05.191.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2019_PM 3_13.05.19</a></p>

<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/csm_bienenexkursion_9ef1d273b1/' title='csm_Bienenexkursion_9ef1d273b1'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/csm_Bienenexkursion_9ef1d273b1-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="csm_Bienenexkursion_9ef1d273b1" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/csm_krauterwerkstatt_6b6ab84d95/' title='MED19_Kräuterwerkstatt'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/csm_Kräuterwerkstatt_6b6ab84d95-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MED19_Kräuterwerkstatt" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/skyspace-lech-02/' title='skyspace-lech-02'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/skyspace-lech-02-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="skyspace-lech-02" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/skyspace-lech-29florianholzherr/' title='Skyspace-lech 29@FlorianHolzherr'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Skyspace-lech-29@FlorianHolzherr-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skyspace-lech 29@FlorianHolzherr" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/medi2/' title='Medi2'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medi2.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Medi2" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/lech_so18_west_zangerl-161-von-228/' title='lech_so18_west_zangerl (161 von 228)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/lech_so18_west_zangerl-161-von-228-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lech_so18_west_zangerl (161 von 228)" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/lech_so18_west_zangerl-94-von-228/' title='lech_so18_west_zangerl (94 von 228)'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/lech_so18_west_zangerl-94-von-228-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lech_so18_west_zangerl (94 von 228)" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/lech_so18_west_zangerl-92-von-228/' title='lech_so18_west_zangerl (92 von 228)'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/lech_so18_west_zangerl-92-von-228.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lech_so18_west_zangerl (92 von 228)" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/lech_so18_west_zangerl-85-von-228/' title='lech_so18_west_zangerl (85 von 228)'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/lech_so18_west_zangerl-85-von-228.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lech_so18_west_zangerl (85 von 228)" /></a>
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<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/lech_so18_west_zangerl-72-von-228/' title='lech_so18_west_zangerl (72 von 228)'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/lech_so18_west_zangerl-72-von-228.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="lech_so18_west_zangerl (72 von 228)" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/kaeuterwerkstatt_lech-zuers-tourismus_by_hannesheigenhauser-348/' title='kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-348'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-348-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-348" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/kaeuterwerkstatt_lech-zuers-tourismus_by_hannesheigenhauser-345/' title='kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-345'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-345-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="kaeuterwerkstatt_LECH-ZUERS-TOURISMUS_by_HannesHeigenhauser-345" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/medicinicum_ankundigungskarte19_200/' title='Medicinicum_Ankündigungskarte&#039;19_200'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum_Ankündigungskarte19_200-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Medicinicum_Ankündigungskarte&#039;19_200" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/medicinicum-lech-2019/richard-david-precht1-c-amanda-berens/' title='Richard David Precht1 (c) Amanda Berens'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Richard-David-Precht1-c-Amanda-Berens-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Richard David Precht1 (c) Amanda Berens" /></a>

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		<title>Presseinformation APRIL: Medicinicum Lech 2019</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 07:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medicinicum Lech 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt - Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und Zukunft Die internationale Public-Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg rückt heuer einen fundamentalen Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden ins Zentrum: unsere Umwelt in umfassendem Sinn und damit auch das Verhältnis von Ökologie und Ökonomie als Schlüsselfrage unserer Zukunft. Interdisziplinär und praxisnah wird [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt - </b>Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und Zukunft</p>
<p><b>Die internationale Public-Health-Veranstaltung in Lech am Arlberg rückt heuer einen fundamentalen Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden ins Zentrum: unsere Umwelt in umfassendem Sinn und damit auch das Verhältnis von Ökologie und Ökonomie als Schlüsselfrage unserer Zukunft. Interdisziplinär und praxisnah wird die brisante Thematik von renommierten Experten erörtert und insbesondere mit Blick auf positive Ansätze mit dem Publikum diskutiert.<span id="more-4045"></span> </b></p>
<p><i>Die Gesundheit beginnt bei der Umwelt und endet nicht selten durch ihre Einflüsse. Laut WHO sind 20 % der Krankheits- und Todesfälle in Europa auf Umweltfaktoren zurückzuführen – mit steigender Tendenz! Es gilt das Bewusstsein zu stärken, dass Umweltschutz zugleich Gesundheitsvorsorge ist, wozu das Medicinicum Lech 2019 einen nachhaltigen Beitrag leisten möchte. Die zu behandelnden Problemfelder sind vielschichtig: Klimawandel, Massentierhaltung, Verlust der Biodiversität, Glyphosat, Dieselskandal, Verschwendung natürlicher Ressourcen, &#8230; Die Wechselwirkungen der ökonomischen, ökologischen und sozialen Umwelt in Kombination mit der persönlichen Lebensweise werden zur Schlüsselfrage unserer Gesundheit und Zukunft. Diese Zusammenhänge und vor allem positive Ansätze, wie sie in Europa und vor allem Vorarlberg schon existieren, werden wie bewährt interdisziplinär von Ärzten und Medizinern sowie Ökonomen, Ökologen und Philosophen in spannenden Vorträgen mit Publikumsdiskussion erörtert.</i><i> Anmeldung unter </i><a href="http://www.medicinicum.at"><i>www.medicinicum.at</i></a><i>   </i></p>
<p>„Wenn wir die Umwelt gefährden, riskieren wir stets auch unsere Gesundheit, denn sie ist in vielfältigen Zusammenhängen von zentraler Bedeutung fürs Wohlbefinden“, unterstreicht Prof. Dr. <b>Markus M. Metka</b>, wissenschaftlicher Leiter des Medicinicum Lech, die große Bedeutung und Reichweite der heurigen Thematik. Obwohl es sich dabei um eine der brennendsten Fragen unserer Zeit handelt, ist es bisher auch ein unter Medizinern vernachlässigter Aspekt. Daher rückt das <b>Medicinicum Lech 2019 </b>unter dem Titel „<b>Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt</b>“ dieses ebenso elementare wie zukunftsweisende Thema der Prävention und Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt. Vom <b>04. – 07. Juli 2019 </b>sind wieder internationale Experten aus verschiedensten Disziplinen nach Lech am Arlberg geladen, um sich mit der höchst aktuellen Problematik zu befassen und sich den Publikumsdiskussionen zu stellen. „Die Ökologie ist eine Schlüsselfrage für unsere Gesundheit und für die Zukunft der Menschheit“, weiß Markus M. Metka das Medicinicum Lech 2019 am Puls der Zeit.</p>
<p>Die Interdisziplinarität war noch nie von einer derartigen Bedeutung wie dieses Jahr, sieht der wissenschaftliche Leiter einen enormen Vorteil in diesem Charakteristikum des Medicinicum Lech, auf das von Beginn an großes Augenmerk gelegt wurde. Denn die heuer thematisierten Problemfelder sind weitreichend sowie komplex und bedürfen einer entsprechend vielseitigen Betrachtung. So referieren neben etlichen renommierten Ärzten und Medizinern auch namhafte Ökologen, Ökonomen und Landwirte, Kulturwissenschaftler und Philosophen. Das Themenspektrum ist brisant und beeindruckend: vom Klimawandel bis zur Agrarwende, von Handelsabkommen bis zur Naturphilosophie und von der „Akte Glyphosat“ bis zur Digitalen Revolution. Wie gewohnt wird bei der gehobenen Public-Health-Veranstaltung ein Schwerpunkt auf Anti-Aging sowie Präventiv- und Ernährungsmedizin gelegt. Schließlich versteht sich das Medicinicum Lech als praxisnah, wozu auch gehört, den Teilnehmenden wertvolle Tipps für die persönliche Lebensführung mit auf den Weg zu geben.</p>
<p>„Auch die Ernährung kann als Umweltfaktor gelten, und zwar als ganz wesentlicher für die Gesundheit“, erklärt Markus M. Metka und betont, dass so gesehen sicher bedeutend mehr als die von der Weltgesundheitsorganisation veranschlagten 20 % der Krankheits- und Todesfälle in Europa umweltbedingt sind. Nahezu die Hälfte aller Karzinome könnten auf falsche Ernährung zurückgeführt werden, weshalb u. a. die Agrarwende so wichtig sei. Hinsichtlich einer nachhaltigen Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt sollen beim Medicinicum Lech daher insbesondere auch positive Beispiele beleuchtet und zielführende Zukunftsperspektiven entworfen werden. „Man könnte sagen, dass unser Planet zum Patienten geworden ist und ihn zu kurieren wohl die größte Herausforderung. Dazu wollen wir beitragen“, so Metka.</p>
<p><b>Donnerstag, 4. Juli – Auftakt mit Eröffnungsvorträgen u. a. von R. D. Precht  </b></p>
<p>Die offizielle, feierliche Eröffnung des Medicinicum Lech erfolgt dieses Jahr erstmals bereits Donnerstagfrüh um 09.00 Uhr. Den Grußbotschaften des Bürgermeisters von Lech <b>Ludwig Muxel</b> und von Tourismusdirektor <b>Hermann Fercher</b> folgen einleitende Worte von FH-Prof. Dr. <b>Siegfried Walch</b>, dem Leiter des Eu-HEM-Studiengangs und Departments am MCI, sowie <b>Markus M. Metka</b>. Wie im vorigen Jahr als Premiere sind am Vormittag dann Vorträge internationaler Experten auf Englisch zu hören, die ab heuer simultan übersetzt werden. Die Referate eröffnen spannende Einblicke in den Bereich Gesundheitsökonomie und Management, auch in Bezug auf das Gesundheitswesen außerhalb Österreichs. Die „<b><i>Guest lectures</i></b><i>“ </i>verdanken sich der Zusammenarbeit mit dem <em>internationalen Studienprogramm „</em><b><i>Erasmus School of Health Policy and Management</i></b>“ <b>(Eu-HEM)</b>, das gemeinsam vom Management Center Innsbruck (MCI) und den Universitäten Bologna, Oslo sowie Rotterdam angeboten wird. 2017 von der EU-Kommission mit dem „<i>Erasmus Joint Master Degree Status</i>“ ausgezeichnet, soll es die besten Köpfe zusammenführen und die Studierenden auf eine Tätigkeit im internationalen Umfeld vorbereiten. Die Kooperation mit Eu-HEM unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch und Ruf des Medicinicum Lech und entspricht zugleich dem Wunsch, verstärkt auch das junge Publikum anzusprechen.</p>
<p>Am Donnerstagnachmittag wird zunächst der wissenschaftliche Leiter <b>Markus M. Metka</b> in seinem Eröffnungsreferat einen Überblick über das heurige Thema bieten und die wichtigsten Diskussionspunkte skizzieren. Zum Abschluss des Eröffnungstages erwartet die Teilnehmenden zweifellos ein Highlight, wenn der Philosoph und Publizist Hon.-Prof. Dr. <b>Richard David Precht</b> einen Vortrag unter dem Titel „<b>Ist die Erde noch zu retten? Digitale Revolution und Gesundheit</b>“ halten wird. Bekannt auch durch die nach ihm benannte Philosophiesendung im ZDF, gilt er als einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum und weiß gesellschaftspolitische Themen vor philosophischem Horizont ebenso profund wie präzise und dabei höchst anschaulich und anregend zu beleuchten.</p>
<p><b>Freitag, 5. Juli – Ökologie versus Ökonomie als Schlüsselfrage der Zukunft </b></p>
<p>Im Vorwort zum Medicinicum Lech 2019 schreibt Markus M. Metka, dass der Ruf nach einer Politik immer lauter wird, die sich einer nachhaltigen Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt verpflichtet. Ohne grundlegendes Umdenken führe die entfesselte Ökonomie in ein ökologisches Desaster, so der Arzt. Die Thematik bietet reichlich Zündstoff, dem sich am Freitag von unterschiedlichsten Blickwinkeln aus genähert wird. So referiert der zweite wissenschaftliche Leiter des Medicinicum Prof. DDr. <b>Johannes Huber</b> über „<b>Anti-Aging-Strategien in einer gefährdeten Umwelt</b>“, während sich der Gynäkologe Dr. <b>Peter Frigo</b> dem Thema „<b>Plastikfrei Leben</b>“ widmet. Prof.in Dr. <b>Ulrike Tappeiner</b> vom Department of Ecology, Universität Innsbruck wird wiederum zu „<b>Der Verlust der Biodiversität</b>“ einen Vortrag halten, und der Theologe sowie Biodiversitätsexperte <b>Erich Stekovics</b> wird „<b>Die Agrarwende</b>“ thematisieren. Des Weiteren werden der Biologe DI <b>Clemens Arvay</b> zum Thema „<b>Der Biophilia-Effekt – die Heilkraft der Natur</b>“ sowie der Biophysiker Dr. <b>Herbert Schwabl</b> über „<b>Heilpflanzen in einer bedrohten Umwelt</b>“ referieren. Zudem wird Dr. <b>Gerhard Drexel</b>, Vorstandvorsitzender von SPAR Österreich, auf die heikle Materie „<b>Handelsabkommen und Ökologie</b>“ eingehen.</p>
<p><b>Samstag, 6. Juli – zentrale Umweltfaktoren für Gesundheit und Wohlbefinden      </b></p>
<p>Am Samstag rücken dann maßgebliche Umweltfaktoren für unsere Gesundheit in den Fokus. Eröffnet wird die Vortragsreihe von <b>Markus M. Metka</b> unter dem Aspekt „<b>Ernährung als bedeutender Umweltfaktor – iss dich jung</b>“. Mag. <b>Alexander Egit</b>, Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, referiert über „<b>Klimawandel und der Einfluss auf unsere Gesundheit</b>“. Prof. Dr. <b>Hans-Peter Hutter</b>, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Wien, wird auf den „<b>Dieselskandal</b>“ eingehen, während sich der Chronobiologe und Arzt Dr. <b>Jan-Dirk Fauteck</b>, wissenschaftlicher Leiter der European Academy of Preventive and Anti-Aging Medicine, mit „<b>Lichtverschmutzung</b>“ auseinandersetzt. Prim. Dr. <b>Hans Concin</b>, Präsident des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin, erörtert: „<b>Warum nehmen Allergien immer mehr zu? Ist die Umwelt schuld?</b>“. Und der Biochemiker DI Dr. <b>Helmut Burtscher-Schaden</b> von Global 2000, Mitinitiator der Initiative „Stopp Glyphosat“, wird schließlich spannende Einblicke in die „<b>Akte Glyphosat</b>“ gewähren.</p>
<p><b>Sonntag, 7. Juli – philosophischer Ausblick und festlicher Ausklang</b></p>
<p>Abgerundet wird das Jahresthema am Sonntag mit philosophischen Betrachtungen und einem Blick in die Zukunft. Zunächst stellt der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. <b>Hartmut Schröder</b> die Frage „<b>Brauchen wir Kultur auf Rezept?</b>“. Anschließend widmet sich der Arzt Dr. <b>Gerhard Kögler</b> eingehend der „<b>Naturphilosophie</b>“. Zum Abschluss wird <b>Markus M. Metka</b> unter dem Titel „<b>Ist die Welt noch zu retten?</b>“ die Erkenntnisse der viertägigen Public-Health-Veranstaltung resümieren und dabei nicht zuletzt auch die entwickelten Zukunftsperspektiven vor Augen führen. Wie stets folgt den Referaten eine Publikumsdiskussion, bevor das Medicinicum Lech 2019 dann beim gemütlichen <b>Vorarlberg Brunch</b> seinen festlichen Ausklang findet.</p>
<p><b>Attraktives Rahmenprogramm und Zusatzangebote </b></p>
<p>Der schon traditionelle kulinarische Schlusspunkt der Public Health-Veranstaltung ist nur ein Beispiel für die vielen attraktiven Angebote des Rahmenprogramms. Als besonders reizvoll dürften sich die morgendlichen und abendlichen Führungen zum <b>Skyspace-Lech</b> erweisen ­– dem nahezu mystischen Lichtraum des weltberühmten Künstlers James Turrell. Harmonisch eingebettet in die hochalpine Landschaft, kann er als Hommage an die intakte Natur verstanden werden. Des Weiteren reicht das Programm von <b>Yoga am Morgen</b> über die bereits legendäre <b>Kräuterwerkstatt mit Kräutermenü zu Mittag</b> von Kräuterexpertin <b>Veronika Walch</b> und Haubenkoch <b>Thorsten Probost</b> bis hin zur <b>Kneippexkursion</b> oder auch der <b>Bierverkostung Omes 2557</b>, bei der sich in Handarbeit gebrautes Lecher Bier genießen lässt. Ferner bietet sich die <b>Sonderführung „The Sound of Lech“</b> ins <b>Lech Museum – Huber Hus</b> und als spezieller Glanzpunkt das <b>Showkochen „Die Hauben des Arlberg“</b>, bei dem drei Haubenköche ein Menü mit bis zu 12 Gängen kreieren.</p>
<p>Zudem finden sich am Veranstaltungsort <b>sport.park.lech</b> unter den Aspekten gesunde Ernährung und nachhaltiger Genuss eine Auswahl an Präsentationen und Probierständen. Darunter jene vom größten heimischen Lebensmittelhändler <b>SPAR</b>, der als Hauptsponsor das Medicincium Lech seit Beginn an tatkräftig unterstützt. In Hinblick auf das heurige Thema erweist sich Lech am Arlberg in mehrfachem Sinne als stimmiges Umfeld. Nicht nur dass der Aufenthalt in der alpinen Höhenregion nachweislich gesundheitsfördernd ist, gilt die Tourismusgemeinde auch ökologisch gesehen als Vorzeigemodell und hat sich ihren dörflichen Charakter bewahrt. Für allgemein Interessierte aus nah und fern wie auch das Fachpublikum – von Ärzten und Medizinern über Vertreter anderer Wissenschaftsdisziplinen und der Wirtschaft, insbesondere der Bereiche Gesundheit &amp; Wellness, Pharmazie und Nahrungsmittel, bis hin zu Heilpraktikern und Alternativmedizinern – bietet sich Anfang Juli somit die einmalige Gelegenheit, vielfältigen Informationsaustausch und Erkenntnisgewinn mit dem Genuss eines Aufenthalts in der hochgeschätzten Urlaubsregion zu verbinden.</p>
<p><b>Kontakt und Anmeldung            </b><b></b></p>
<p>Es wird eine frühzeitige Anmeldung unter <a href="http://www.medicinicum.at">www.medicinicum.at</a> empfohlen, wo sich auch das detaillierte Programm 2019 und weitere Infos finden. Speziell für Berufstätige sei auf die attraktiven Halbtageskarten ab 69 Euro hingewiesen.</p>
<p>+++++++</p>
<p><i><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Medicinicum-Lech-2019_PM-2_04.04.19.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Medicinicum Lech 2019_PM 2_04.04.19</a></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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