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	<title>si!kommunikation &#187; 26. Philosophicum Lech</title>
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		<title>PM2 &#8211; 26. Philosophicum Lech  „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“  19. bis 24. September 2023 in Lech am Arlberg</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 07:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[26. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION März 2023 „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ lautet das angesichts von Krisen, Verunsicherung und Vertrauensverlust brandaktuelle, zugleich zeitlose Thema des 26. Philosophicum Lech. Vom 19. bis 24. September 2023 sind namhafte Vortragende diverser Fachbereiche zu dessen tiefgreifenden transdisziplinären Erörterung und anschließenden Publikumsdiskussionen nach Lech am Arlberg geladen. Den Auftakt setzen am Dienstag, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSE-INFORMATION März 2023</p>
<p><b>„Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ lautet das angesichts von Krisen, Verunsicherung und Vertrauensverlust brandaktuelle, zugleich zeitlose Thema des 26. Philosophicum Lech. Vom 19. bis 24. September 2023 sind namhafte Vortragende diverser Fachbereiche zu dessen tiefgreifenden transdisziplinären Erörterung und anschließenden Publikumsdiskussionen nach Lech am Arlberg geladen. Den Auftakt setzen am Dienstag, 19. September die Philosophicum Dialoge zu den Fragen „Wie ist die Lage?“ und „Was ist zu tun?“. Zum attraktiven Rahmenprogramm zählt am Freitag, 22. September die feierliche Verleihung des Tractatus, der von einer neuen Jury vergeben wird. Unter dem Titel „Politik zwischen Hass und Hoffnung“ wird am 18. April 2023, um </b><b>19</b><b> Uhr im Mumok Wien der Sammelband der Tagung 2022 vom wissenschaftlichen Leiter Konrad Paul Liessmann und Schriftsteller Michael Köhlmeier vorgestellt. Die Online-Anmeldung zum Philosophicum Lech startet am 3. April 2023.<span id="more-7121"></span></b></p>
<p>„Dürfen wir überhaupt noch hoffen?“, stellt <b>Konrad Paul Liessmann</b> im Editorial zum diesjährigen Philosophicum Lech eine Kardinalfrage hinsichtlich unserer zunehmend krisengeschüttelten Welt. Damit zeigt sich bereits die Aktualität und hohe Brisanz des Themas, dem sich das <b>26. Philosophicum Lech vom 19. bis 24. September 2023 in Lech am Arlberg</b> widmen wird. „<b>Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung</b>“ lautet der Titel, wobei sich weisen wird, ob die Optimismus beschwörende Redensart ihre Berechtigung hat oder ironisch verstanden werden sollte. „Wie begründet unsere Hoffnungen sind oder ob sie uns in die Irre leiten und zu einem falschen, getrübten Blick auf die Welt führen, ist derzeit Gegenstand heftiger Debatten“, so Liessmann in seinem Vorwort. Nicht nur um solchen Diskussionen, sondern dem Phänomen und Prinzip Hoffnung in seiner ganzen Vielschichtigkeit und Ambivalenz auf den Grund zu gehen, ist das Philosophicum Lech der richtige Rahmen. So werden Vortragende aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie benachbarten Gebieten aus unterschiedlichsten Perspektiven und Anlässen über die Dialektik der Hoffnung referieren und mit dem Publikum diskutieren. Im Folgenden ein <b>Überblick über das Programm </b>des 26. Philosophicum Lech mit den Vortragenden und Diskutant:innen.</p>
<p><b>Philosophicum Dialoge sowie philosophisch-literarischer Vorabend </b></p>
<p>Am <b>Dienstag, den 19. September</b> beschäftigen sich die <b>Philosophicum Dialoge </b>wie bewährt unabhängig vom Jahresthema mit brisanten Entwicklungen und Fragen. Ab heuer finden beide Podiumsdiskussionen am Nachmittag statt und stehen fortan unter den Titeln „<b>Wie ist die Lage?</b>“ sowie „<b>Was ist zu tun?</b>“. Zu ersterer Frage werden <b>um 15.00 Uhr</b> die Philosophin und freie Autorin <b>Eva von Redecker</b> und der Universitätsprofessor (em.) für Strafrecht und Rechtsphilosophie <b>Reinhard Merkel</b> eine fundierte, aber auch kontroverse gesellschaftspolitische Analyse vornehmen. Moderiert wird der I. Philosophicum Dialog von <b>Martin Haidinger</b>, Redaktionsleiter der Ö1-Wissenschaftssendereihe <i>Salzburger Nachtstudio</i>. Beim II. Philosophicum Dialog <b>um 17.00 Uhr</b>, moderiert von der Journalistin <b>Judith Belfkih</b>, diskutieren dann <b>Alexandra Föderl-Schmid</b>, stv. Chefredakteurin der <i>SZ</i>, und <b>Ulf Poschardt</b>, Chefredakteur von <i>WeltN24</i>, über alternative Handlungsoptionen in Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche und politische Fragestellungen sowie Problemfelder. Am <b>Mittwoch, den 20. September um 18.00 Uhr</b> bietet der <b>philosophisch-literarische Vorabend</b> wieder eine unterhaltsame thematische Einführung ins Symposium. Unter dem Titel „<b>Die Büchse der Pandora</b>“ wird <b>Michael Köhlmeier</b>, Mitinitiator des Philosophicum Lech, atmosphärische Nacherzählungen und <b>Konrad Paul Liessmann</b> jeweils daran anschließende Ad-hoc-Interpretationen zum Besten geben.</p>
<p><b>Magna-Impulsforum und feierliche Eröffnung des 26. Philosophicum Lech</b></p>
<p>Den Auftakt am <b>Donnerstag, den 21. September</b>, <b>um 15.00 Uhr</b> macht das <b>Magna-</b><b>Impulsforum</b> unter Patronanz des Hauptsponsors. Unter Leitung des Journalisten und Moderators <b>Michael Fleischhacker</b> wird sich die Podiumsdiskussion der Frage stellen: „<b>‚</b><b>Lasst alle Hoffnung fahren!‘ – Stehen wir am Eingang zur Hölle?“</b>. Es debattieren der Philosoph, Publizist und Diplom-Meteorologe <b>Jörg Phil Friedrich</b>, die Journalistin, Autorin und Politikwissenschaftlerin <b>Nermin Ismail</b>, die Journalistin, Unternehmerin, Politikerin und Langzeitpräsidentin der Salzburger Festspiele <b>Helga Rabl-Stadler</b> und der Propst der Propstei St. Gerold <b>Pater Martin Werlen</b>. Um <b>17.00 Uhr</b> erfolgt <b>die offizielle Eröffnung des 26. Philosophicum Lech</b> durch den Bürgermeister von Lech <b>Gerhard Lucian</b>, den Vereinsobmann <b>Ludwig Muxel</b>, den Landeshauptmann von Vorarlberg Mag. <b>Markus Wallner</b> und eine:n hochrangige:n Repräsentant:in der Republik Österreich. Anschließend hält <b>Günther Apfalter</b>, President Magna Europe &amp; Asia, einen Vortrag zum Thema „<b>Gute Fahrt! Warum die Automobilindustrie die Hoffnung nicht fahren lassen darf</b>“. Als Abschluss des Tagesprogramms und zugleich Auftakt der diesjährigen Vortragsreihe wird <b>Konrad Paul Liessmann</b> in seinem Impulsreferat das Jahresthema umfassend beleuchten.</p>
<p><b>Die Referierenden und Vorträge des 26. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Am <b>Freitag, 22. September, 09.30 Uhr</b> referiert <b>Hartmut von Sass</b>, Titularprofessor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Zürich und Inhaber einer Heisenberg-Stelle an der Humboldt-Universität zu Berlin, zum Thema „<b>Außer sich sein. Über Hoffnung und Ekstase</b>“. Es folgt <b>um</b><b>11.00 Uhr</b> der Vortrag von <b>Christine Abbt</b>, Professorin für Politische Philosophie an der Universität Graz, „<b>Zum Gestaltungspotenzial nicht-idealer Voraussetzungen</b>“. Am Nachmittag hält zunächst <b>um 15.30 Uhr Francesca Vidal</b>, Professorin für Kulturwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Leiterin des Schwerpunkts Rhetorik, ihr Referat „<b>Vom Tagtraum zur Utopie <i>oder</i> Über die Notwendigkeit, utopisch zu denken</b>“. Der darauf folgende Vortrag <b>um 17.00 Uhr</b> von <b>Christian Dries</b>, Leiter der „Günther Anders-Forschungsstelle“ der Universität Freiburg i. Br., steht unter dem Titel „<b>‚…in Hoffnung, dass wir hoffen dürfen‘? Günther Anders und die Heuristik der Hoffnungslosigkeit</b>“. Wie gewohnt folgt den zwei Vorträgen am Vor- und Nachmittag jeweils eine Publikumsdiskussion, die auch an den folgenden Tagen abwechselnd von <b>Konrad Paul Liessmann</b> und <b>Karl Gaulhofer</b>, stv. Ressortleiter im Feuilleton der Tageszeitung <i>Die Presse</i>, moderiert wird.</p>
<p>Das erste Referat am <b>Samstag, 23. September</b> hält <b>Peter Strasser</b>, Professor für Philosophie i. R. an der Universität Graz, zur „<b>Apokalypse. Die Rettung der Welt durch ihren Untergang</b>“, gefolgt vom Vortrag des Schriftstellers und Historikers <b>Philipp Blom</b> mit dem Titel „<b>Alles wird gut? – Kleine Anatomie der realistischen Hoffnung</b>“. Am Nachmittag referiert dann der Ökonom, Nachhaltigkeitsforscher und Publizist <b>Fred Luks</b> über „<b>Die Hoffnung auf Nachhaltigkeit. Möglichkeiten und Grenzen des ökologisch-ökonomischen Wandels</b>“. Den Schlusspunkt des Tages setzt der Soziologe und Publizist <b>Harald Welzer</b>, Honorarprofessor an der Universität Flensburg und Mitbegründer und Direktor der Stiftung <i>FUTURZWEI</i>, mit dem Vortrag „<b>Hoffnung ist eine Falle. Zur Sozialpsychologie wunschgetriebenen Handelns</b>“.</p>
<p>Abgeschlossen wird die Vortragsreihe am <b>Sonntag, 24. September</b> von <b>Catrin Misselhorn</b>, Professorin für Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen, die sich <b>um 10.00 Uhr</b> mit der Frage „<b>Künstliche Intelligenz – und alles wird gut?</b>“ auseinandersetzt, sowie <b>Renée Schröder</b>, Professorin i. R. am Institut für Biochemie der Max Perutz Labs (Universität Wien / Medizinische Universität Wien), die sich der Frage „<b>Dürfen wir auf Unsterblichkeit hoffen?</b>“ widmen wird.</p>
<p><b>Rahmenprogramm mit Verleihung des Tractatus und aktuelle Buchpräsentation </b></p>
<p>Als Rahmenprogramm werden am <b>Donnerstagvormittag, 21. September</b> wieder die beiden beliebten Diskussionsveranstaltungen <b>Philosophieren am Berg</b> sowie <b>Philosophieren im Kunsthaus Bregenz</b>angeboten. Erstere ist eine Kooperation mit dem <b>Philosophie Magazin</b>, im Rahmen derer Chefredakteurin <b>Svenja Flaßpöhler</b> im Gespräch mit dem deutschen Soziologen <b>Christian Dries</b> hoch oben am Rüfikopf der Frage <i>„Woher kommt die Hoffnung?“</i> nachgehen wird. Im Kunsthaus Bregenz wird sich Direktor <b>Thomas D. Trummer</b> mit der österreichischen Forscherin <b>Renée Schröder</b> austauschen und anschließend durch die Ausstellung des Malers <b>Michael Armitage </b>führen.</p>
<p>Am Freitag und Samstag gibt es Sonderführungen zum <b>Skyspace Lech</b>, und allabendlich lädt die Philosophen-Bar zum Gedankenaustausch ins Hotel „Der Berghof“. Die <b>feierliche </b><b>Verleihung des Tractatus</b>– renommierter Essay-Preis des Philosophicum Lech – erfolgt am <b>Freitag, 22. September, um 21.00 Uhr</b>. Ermittelt wird die Preisträgerin bzw. der Preisträger von der neuen Jury, bestehend aus der Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin <b>Daniela Strigl </b>(Ö), der Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin <b>Catherine Newmark</b> (CH) und dem Literaturkritiker und Autor <b>Ijoma Mangold </b>(D). Am <b>Samstag, 23. September, um 21.00 Uhr</b> steht in Kooperaton mit der Hilti Foundation ein hochkarätiges Konzert in der Neuen Kirche Lech auf dem Programm.</p>
<p>Eine frühzeitige <b>Anmeldung, ab 3. April online, </b>wird empfohlen. Studierende können sich für 20 Stipendien bewerben, die u. a. mit Unterstützung der <i>Hilti Foundation,</i> von <i>Die Presse</i> und dem Philosophicum Lechvergeben werden und zur kostenlosen Teilnahme an der Tagung berechtigen.</p>
<p>Am<b> 18. April 2023, um </b><b>19</b><b>.00 Uhr </b>wird zur Präsentation des alljährlich vom <b>Zsolnay Verlag</b> publizierten Sammelbandes mit den Beiträgen des Philosophicum Lech 2022 in die Lounge des <b>Mumok Wien</b> geladen. Unter dem Titel „<b>Politik zwischen Hass und Hoffnung</b>“ schlagen <b>Michael Köhlmeier</b> und <b>Konrad Paul Liessmann</b> dabei eine Brücke zwischen dem vorjährigen und dem heurigen Thema des Symposiums.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldung ab 03.04.2023 auf  <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline; font-size: 1.17em;">Pressemeldung als PDF:</span></p>
<h3><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2023_PM-2_Programm-des-Philosophicum-Lech_M%C3%A4rz-23-1.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2023_PM 2_Programm des Philosophicum Lech_März 23</a></h3>
<h3><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PHI-2023_PM-2_Programm-des-Philosophicum-Lech_März-23-1.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PHI-2023_PM 2_Programm des Philosophicum Lech_März 23-1</a></h3>

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		<title>Pressemeldung März 2023</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 08:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[26. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Jury des Tractatus steht fest. Der Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold, die Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin Catherine Newmark sowie die Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl entscheiden künftig über die Vergabe des renommierten Essay-Preises des Philosophicum Lech.  Seit 2009 wird vom Verein Philosophicum Lech alljährlich der mit 25.000 Euro dotierte Tractatus vergeben. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h3 align="left"><b>Die neue Jury des Tractatus steht fest. Der Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold, die Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin Catherine Newmark sowie die Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl entscheiden künftig über die Vergabe des renommierten Essay-Preises des Philosophicum Lech. </b></h3>
<p><i>Seit 2009 wird vom Verein Philosophicum Lech alljährlich der mit 25.000 Euro dotierte Tractatus vergeben. Die Auszeichnung gilt herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der philosophischen Essayistik. Die Auswahl preiswürdiger Publikationen für die Shortlist sowie in weiterer Folge des prämierten Werkes obliegt einer dreiköpfigen Jury. Diese repräsentiert in ihrer Zusammensetzung den D-A-CH-Raum und soll – hochkarätig besetzt – verlässlich Auskunft über höchste Qualität geben. In Nachfolge namhafter Jurorinnen und Juroren wird auch das ebenso prominente neue Gremium diesem Anspruch zweifelsfrei gerecht werden. Die Shortlist des Tractatus wird im Juli, das preisgekrönte Werk Anfang September bekannt gegeben. Die feierliche Verleihung des Tractatus 2023 findet am Freitag, den 22. September um 21 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech statt. Unter dem Titel „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ wird von 19. bis 24. September zur interdisziplinären Erörterung und Diskussion dieser hochaktuellen wie zeitlosen Thematik nach Lech am Arlberg geladen.     </i></p>
<p>Bereits zum 15. Mal wird dieses Jahr der Tractatus – Essay-Preis des Philosophicum Lech vergeben. Auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier 2009 aus der Taufe gehoben, soll die Auszeichnung überragende Publikationen würdigen, die einen wertvollen Beitrag zu philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen leisten. Dank privater Sponsoren mit 25.000 Euro hoch dotiert, gilt der Tractatus als einer der renommiertesten Preise für philosophische Essayistik im deutschsprachigen Raum. Zentrale Kriterien für die Auswahl preiswürdiger Werke sind die Originalität des Denkansatzes, Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und Relevanz des Themas. Für die alljährliche Auslese verantwortlich zeichnet eine dreiköpfige Jury unter Vorsitz des wissenschaftlichen Leiters des Philosophicum Lech <b>Konrad Paul Liessmann</b> (nicht stimmberechtigt). Sie bestand in den vergangenen Jahren aus der Philosophin <b>Barbara Bleisch</b> (CH), dem Schriftsteller und ehemaligen Verleger <b>Michael Krüger</b> (D) sowie dem Autor und Journalisten <b>Thomas Vašek</b> (A), denen für ihre sachverständige, sorgfältige und stets treffsichere Jurytätigkeit großer Dank gebührt.</p>
<p>Für die Nachfolge und damit gänzlich neu zusammengesetzte Tractatus-Jury gewonnen werden konnten drei ebenso namhafte wie hoch qualifizierte und geschätzte Persönlichkeiten. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin <b>Daniela Strigl</b>, die Schweizer Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin <b>Catherine Newmark</b> sowie der deutsche Literaturkritiker und Autor <b>Ijoma Mangold</b> bilden das somit wieder hochkarätig besetzte Gremium. Dank ihrer Expertise darf bereits mit Spannung die im Juli veröffentlichte Shortlist des Tractatus 2023 erwartet werden, die auch als Lektüreempfehlung zu verstehen ist. In weiterer intensiver Jury-Diskussion wird schließlich das exemplarisch prämierte Werk ermittelt werden und damit die Preisträgerin bzw. der Preisträger des aktuellen Jahres.</p>
<p>Die feierliche Verleihung des Tractatus 2023 wird im Rahmen des <b>26. Philosophicum Lech </b>am <b>Freitag, den 22. September 2023 um 21 Uhr</b> erfolgen. Das Symposium widmet sich diesmal <b>von 19. bis 24. September</b>dem Thema „<b>Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung</b>“. Inwieweit die Optimismus beschwörende Redensart ihre Berechtigung hat oder ironisch verstanden werden muss, darüber werden Vortragende aus Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie benachbarten Gebieten referieren und mit dem Publikum diskutieren. „Hoffnung war immer schon ein zweischneidiges Schwert. Hoffnung ist das, was bleibt, wenn nichts mehr getan werden kann. Hoffnung ist das Eingeständnis eines Scheiterns, das nur noch auf das Unverfügbare setzen kann: auf ein Wunder. Hoffnung ist aber auch das, was uns in finsteren Zeiten aufrecht hält und an eine Zukunft glauben lässt“, verweist Konrad Paul Liessmann in seinem Editorial auf den höchst ambivalenten Charakter der Gemütsbewegung und Bewältigungsstrategie, was etliche Fragen und Themen eröffnet.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rückfragehinweis / Pressekontakt:</span></p>
<p><b>si!kommunikation</b><br />
Mühledörfle 53, A-6708 Brand<br />
<a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com</a></p>
</div>
<div>
<p>Mag. Lisa-Maria Innerhofer<br />
Tel. +43 650 4724721<br />
<a href="mailto:innerhofer@si-kommunikation.com">innerhofer@si-kommunikation.com</a></p>
<p>Christina Nigsch<br />
Tel. +43 699 19257915<br />
<a href="mailto:soraperra@si-kommunikation.com">soraperra@si-kommunikation.com</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kurzporträt der neuen Mitglieder der Tractatus-Jury:</span></p>
<p><b>Daniela Strigl</b> gilt als eine der profundesten Literaturkenner:innen des Landes. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Universität Wien und lehrt ebenda seit 2007 Neuere Deutsche Literatur. Mehrfach ausgezeichnet für Literaturkritik und Essayistik (Österreichischer Staatspreis für Li­te­raturkritik 2001, Max Kade Essaypreis 2007, Alfred-Kerr-Preis 2013, Berliner Preis für Literaturkritik 2015, Johann-Heinrich-Merck-Preis 2019), gehörte Strigl u.a. der Jury des Ingeborg Bachmann Prei­ses (Klagenfurt), des Deutschen Buchpreises sowie des Preises der Leipziger Buchmesse an. Zudem zählt sie zum Kritikerteam des Literaturclubs im SRF und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Von ihren zahlreichen Publikationen genannt seien die bereits als Standardwerke geltenden Biografien über Marlen Haushofer (2009) und Marie von Ebner-Eschenbach<i> </i>(2016) sowie <i>Alles muss man selber machen. Biographie. Kritik. Essay</i> (2018) und <i>Sinn und Sinnlichkeit. Lesen, verstehen, schwelgen. Münchner Rede zur Poesie </i>(2021).</p>
<p><b>Catherine Newmark</b> ist u. a. für ihre gehaltvollen Beiträge zu den Themenbereichen Film, Philosophie bzw. Geisteswissenschaften und Gender bekannt. Sie studierte Philosophie und Geschichte in Zürich und Paris, wurde an der Freien Universität Berlin promoviert und war anschließend ebendort sechs Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie. Heute arbeitet Newmark als Journalistin in Berlin unter anderem beim Deutschlandfunk Kultur als Redakteurin für geisteswissenschaftliches Sachbuch und für Philosophie sowie als Moderatorin der Philosophie-Sendung „Sein und Streit“. Zudem ist sie Kolumnistin bei Zeit Online und Radio Bremen. Zu ihren Veröffentlichungen zählen <i>Passion – Affekt – Gefühl. Philosophische Theorien der Emotionen zwischen Aristoteles und Kant</i> (2008), <i>Viel zu lernen du noch hast. Star Wars und die Philosophie</i> (2016), <i>Wie männlich ist Autorität?</i> (Hg. mit Hilge Landweer, 2018) und <i>Warum auf Autoritäten hören?</i> (2020).</p>
<p><b>Ijoma Mangold</b> gehört zu den führenden und profiliertesten Literaturkritikern Deutschlands. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna. Nach Stationen bei der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung wechselte er 2009 zur Wochenzeitung Die Zeit, deren Literaturchef er von 2013 bis 2018 war. Inzwischen ist er kulturpolitischer Korrespondent derselben. Zusammen mit Amelie Fried moderierte er die ZDF-Sendung „Die Vorleser“. Außerdem gehört Mangold zum Kritiker-Quartett der Sendung „lesenswert“ des SWR-Fernsehens und hatte Gastprofessuren in Göttingen sowie St. Louis, Missouri. Er veröffentlichte u. a. das Memoire <i>Das deutsche Krokodil. Meine Geschichte</i> (2017) sowie das politische Tagebuch <i>Der innere Stammtisch</i> (2020), beides Spiegel-Bestseller. Sein aktuelles Buch trägt den Titel <i>Die orange Pille. Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist. </i>Mangold ist Träger des Berliner Preises für Literaturkritik und lebt in Berlin.</p>
<p><strong><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Neue-Tractatus-Jury-2023.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Neue Tractatus-Jury 2023</a></strong></p>

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