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	<title>si!kommunikation &#187; 22. Philosophicum Lech</title>
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		<title>Von der Hölle auf Erden zum himmlischen Ausklang –  Furioses Finale des Philosophicum Lech 2018</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 09:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[PA Philosophicum Lech, Lech, 2018-09-23 Hochspannende Vorträge über höllische Lebenswelten prägten die beiden letzten Tage des 22. Philosophicum Lech Die Hölle auf Erden hat viele Gesichter: von den Torturen der Sucht über das Leben mit Gewalt bis zu quälender Armut und von der Beziehungshölle über die Tücken der Blutsbande bis hin zur teuflischen Desinformation im digitalen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>PA Philosophicum Lech, Lech, 2018-09-23</p>
<p><b>Hochspannende Vorträge über höllische Lebenswelten prägten die beiden letzten Tage des 22. Philosophicum Lech</b></p>
<p><b>Die Hölle auf Erden hat viele Gesichter: von den Torturen der Sucht über das Leben mit Gewalt bis zu quälender Armut und von der Beziehungshölle über die Tücken der Blutsbande bis hin zur teuflischen Desinformation im digitalen Zeitalter. Perspektiven- und erkenntnisreich beleuchteten namhafte Experten beim Philosophicum 2018 geradezu infernalische Aspekte des Lebensalltags. Lebhafte Diskussionen und der große Anklang beim Publikum verdeutlichten das Erfolgsrezept des Symposiums, dessen Zutaten kein Geheimnis sind.     <span id="more-3869"></span></b></p>
<p>Weit über 600 Teilnehmer aus nah und fern fanden sich vergangene Woche wieder beim Philosophicum Lech in dem weltweit bekannten Wintersportort ein, dessen hochalpine Umgebung auch im Sommer von ganz besonderem Reiz ist. Ein Punkt, von dem aus sich nicht nur die famose Gebirgslandschaft, sondern auch der Himmel – und zwar auf einmalige Art – bewundern lässt, ist das Tannegg auf 1780 m in Oberlech. Erst kürzlich, am 17. September wurde hier der „Skyspace Lech“ eröffnet: ein größtenteils unterirdischer Bau mit öffenbarer Kuppel, der von dem legendären, international geschätzten Lichtkünstler James Turrell konzipiert wurde. Als geradezu mystischer Lichtraum am Berg eröffnet das begehbare Kunstwerk außergewöhnliche Wahrnehmungen, worauf der Landeshauptmann von Vorarlberg <b>Markus Wallner</b> bei seinen Grußworten zur Eröffnung des 22. Philosophicum Lech letzten Donnerstag zu sprechen kam: „Der Skyspace ermöglicht einen unglaublichen Blick in den Himmel – und das Philosophicum jenen in die Hölle“, rühmte er die fantastische Kombination.</p>
<p>Angesprochen wurde von ihm damit das heurige Thema des Symposiums: „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“. Dass Letztere weder chaotisch noch anarchisch sind, sondern vielmehr Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen gehorchen, erläuterte der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech <b>Konrad Paul Liessmann</b> bereits in seinem Vorwort zur Veranstaltung. Diesen auf den Grund zu gehen, galt es an den letzten beiden Tagen des Symposiums. Während zuvor am Freitag vor allem die Vorstellungswelten zur Hölle in Kunst und Religion im Fokus standen, gerieten nunmehr die ganz konkreten infernalischen Aspekte unserer Lebenswelt in den Blick. Jene erschreckenden, doch leider oft auch alltäglichen Facetten einer „Hölle auf Erden“, welche so manchem nur allzu bekannt sind. Ganz gemäß dem Anspruch der international renommierten Tagung, Antworten auf brennende Fragen der Zeit zu geben und einen wertvollen Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Diskursen zu leisten, präsentierte sich Philosophie lebensnah und brisant.</p>
<p><b>Von der Macht der Desinformation und dem Horror der Sucht </b></p>
<p>Den ersten Vortrag am Samstag hielt der bekannte deutsche Medienwissenschaftler <b>Bernhard Pörksen</b>, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und scharfzüngiger Kommentator aktueller Debatten. Unter dem Titel „Die Hölle der Desinformation. Spielregeln der Wirklichkeitsordnung digitalen Zeitalter“, entwarf er eine Ethik für unsere Ära der Neuen Medien und grassierenden „Fake-News“. Ausgehend vom Fallbeispiel eines der bestbezahlten US-Radio-Talker, des Trump-Freunds und Verschwörungstheoretikers Rush Limbaugh, übte er zunächst Kritik am Postulat, dass wir uns im sogenannten postfaktischen Zeitalter befänden. Fake-News seien bloß Oberflächenphänomene: „Indizien einer tektonischen Verschiebung der Informationswirklichkeit, Symptome einer elementaren Deregulierung des Wahrheitsmarktes“ wie er pointiert anmerkte. Der Macht der Desinformation sei mit einer Bildungsoffensive zu begegnen, welche von der digitalen zu einer redaktionellen Gesellschaft überführen soll. Darunter versteht er eine Gesellschaft, in der die Ideale und Maximen, die Prinzipien und Ideen des guten Journalismus zu einem Element der Gemeinbildung geworden sind. Seine Handlungsempfehlung: „Wir, die wir früher das Medienpublikum genannt wurden, müssen medienmündig werden, weil wir längst medienmächtig geworden sind. Wir müssen medienmündig werden, weil eine Demokratie von einem Minimum an kollektiv akzeptierter Information lebt. Und weil Öffentlichkeit, verstanden als der geistige Lebensraum einer liberalen Demokratie, gerade jetzt – in diesem Moment, neu definiert wird.“</p>
<p>Im Anschluss referierte der prominente Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut <b>Reinhard Haller</b> über eine wahre „Höllenfahrt“, zu der diverse legale und illegale Drogen sowie substanzunabhängige Abhängigkeiten einladen: „Vom Himmel des Rausches zur Hölle der Sucht“. Rausch und Sucht seien ein Modell des Zusammenspiels, ja der Zusammengehörigkeit von elysischem Glück und quälendem Siechsein, aber auch für die Limitierung dieser beiden Pole durch den jeweils anderen, erläuterte der Experte. Für die beste Erklärung für Sucht, dieses vielwurzeligen, komplexen Phänomens hält er, dass es sich um den Versuch einer Selbstheilung, einer „Selbstmedikation“ des Abhängigen handelt. Allerdings eines gründlich danebengehenden. „Statt zur positiven Entrückung kommt es zur pathologischen Verrückung, schon gar nicht zur Entzückung, sondern zum Horror“, brachte es Haller auf den Punkt. Das eigentliche Wesen der Sucht würde in der Dominanz und Übermacht von Suchtmittel und Suchtverhalten sowie im damit einhergehenden Autonomieverlust des konsumierenden Individuums liegen – in der Hölle des Gefangenseins. Die Therapie sei gleichsam ein Fegefeuer, sowohl im Erleben des Patienten als auch in den Augen der Therapeuten. Es ginge darum, den Rausch zu domestizieren – oder wie schon der griechische Philosoph der Antike Platon meinte, „in der Befriedigung seiner Begierden Herr seiner selbst zu bleiben“.</p>
<p><b>Über Armut als Verdikt und die (Selbst-)Zerstörungskraft der Gewalt </b></p>
<p>Am Samstagnachmittag wurden zwei Phänomene behandelt, die im Zusammenhang mit profanen Höllen immer wieder zitiert werden: die Hölle des sozialen Elends, der Minderprivilegierung von Menschen – und die Hölle der Gewalt. „Höllen der Armut“ lautete der Titel des ersten Vortrags, gehalten von <b>Philipp Lepenies</b>, Gastprofessor für vergleichende Politikwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Promotion war er über 10 Jahre lang als Projektmanager in der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit tätig, sammelte also auch praktische Erfahrung zu dem weitreichenden Thema. „Natürlich ist Armut oft die Hölle. Aber kann es nicht auch der Himmel sein?“, stellte er zunächst eine provokant wirkende Frage. Doch das Schwanken zwischen diesen beiden Positionen bestimmt sozialpolitische Debatten seit vielen hundert Jahren, wie er betonte. Auf der einen Seite die Erkenntnis, dass Armut die Hölle sein muss. Auf der anderen Seite die Position, dass die Armut – vor allem durch vermeintlich zu generöse Unterstützung – vielleicht bereits der Himmel auf Erden sein könnte. Jedenfalls seien es meistens die Nicht-Armen, die sich ein Urteil darüber erlauben, wobei die Reaktion der Nicht-Armen auf die Armen immer eine Einschätzung bezüglich der Persönlichkeit der Armen beinhalte. So ist immer wieder davon die Rede, dass Arme faul seien oder gar Schmarotzer. Daraufhin erzählte er die Geschichte vom ersten europäischen Sozialsystem in England, das mehr als 250 Jahre überdauerte, bis das marktliberale Dogma sich durchsetzte, das System abgeschafft wurde und es zu einer Verelendung der Massen kam. Der Clou daran: Der politischen Überzeugung wurde mit Hilfe von vermeintlich klaren und deutlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen größere Legitimität verschafft, obzwar diese Genauigkeit vorgaukelten bzw. überhaupt auf erfundenen „Fakten“ beruhten.</p>
<p>Es folgte das Referat von <b>Jörg Baberowski</b>, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Herausgeber etlicher Fachzeitschriften sowie Buchreihen zum „Leben mit der Gewalt“. In diesem schilderte er anhand des „Großen Terror“ der stalinistischen Gewaltherrschaft beispielhaft, inwieweit zum einen sowohl psychologische als auch politisch-gesellschaftliche Dynamiken Gewalt auslösen sowie befördern und zum anderen, was die Gewalt aus den Opfern macht. Ohne die Fähigkeit und den Willen zur Gewalt wäre der Mensch außerstande, die Hölle ins Werk zu setzen. Der Mensch hab einen “natürlichen Hang zum Bösen, konstatierte Immanuel Kant. Die Gewalt gehöre zu Leben wie die Liebe, und es gebe keinen Grund, warum wir uns über ihre Allgegenwart wundern sollten. Auch im Zweiten Weltkrieg waren es „ganz normale Männer“, die zu Mördern an Zivilisten wurden, weil der Gehorsam in einer militärischen Formation mehr zählte als Mitleid, weil die meisten Menschen lieber Täter als Nonkonformisten sein wollen, so der Gewaltforscher. Die Täter erniedrigen dabei nicht selten die Opfer, damit sie die Last der Schuld nicht spüren. Auf politischer Ebene hätten es die Tyrannen schon immer verstanden, die Angst der Verschreckten zu ihrer Waffe zu machen. Die Angst vor Gewalt ist dann am größten, wenn sie schweigt und niemand weiß, wann sie wieder sprechen wird. Die Willkür ist also nur eine scheinbare und besitzt eine gezielte Wirkung. Dem Terror gelingt es, Menschen so zu organisieren, sagt Hannah Arendt, als gäbe es sie gar nicht als Einzelne, sondern nur als einen gigantischen Menschen, als Selbstabrichtungsmaschine. Fortwährende Angst zerstört die Persönlichkeit. Wer die Hölle gesehen und überlebt hat, kann an nichts anderes denken als an die Gewalt, die ihm angetan wurde. Wir wollen die anderen überleben. So kann man auch selbst in die Versuchung kommen, Gewalt auszuüben. „Es ist nur ein kleiner Schritt, der uns vom Abgrund trennt, und der Schlüssel, der die Pforten der Hölle öffnet, liegt stets bereit“, so Baberowski warnend, der jedoch abschließend betonte: Wir können einen Weg finden, der uns nicht in die Hölle hineinführt.</p>
<p><b>Über Beziehungshöllen und die Tücken der Blutsbande  </b></p>
<p>Die beiden Vorträge am Sonntagvormittag standen dann im Zeichen jener höllischen Dynamiken, die auf dem Naheverhältnis von Menschen gründen. Zunächst referierte <b>Adelheid Kastner</b>, Psychiaterin, Psychotherapeutin und Leiterin der Klinik für Psychiatrie am Kepler Universitätsklinikum in Linz, die auch als Gutachterin in zahlreichen schweren kriminellen Fällen Bekanntheit erlangte. Der berühmte Schlusssatz aus dem Stück „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre „L´enfer, c´est les autres – Die Hölle, das sind die anderen“ fungierte als Titel ihres Referats, in dem sie anhand zweier Fallbeispiele aus ihrer Praxis fatale psychische Prägungen und Entwicklungen aufzeigte, die zu schwerer Gewalt innerhalb von Beziehungen führten. „Ich komme aus der forensischen Psychiatrie, ich bin also sozusagen das, was man einen Experten für Höllen nennen könnte“, meinte Kastner in ihrer typisch nonchalanten Art. Von Beziehungshöllen könne man viel öfter sprechen, als man meinen bzw. Betroffene gern zugeben würden, zu erkennen geben sie sich meistens nur, wenn sie implodieren. Der springende Punkt, den sie mittels der beiden Fälle von Beziehungstätern deutlich vor Augen führte: „Um es mit Kant zu formulieren: beide haben der Pflicht sich selbst gegenüber nicht genügt. Nämlich sich in Sicherheit zu trennen, diese Zustände und Umstände zu beenden und sich rechtzeitig aus dem für sie nachteiligen Kontext zu entfernen.“ Die Psychiaterin verwies diesbezüglich auf Aspekte von Persönlichkeitsstörungen, wie sie im Grunde auch Sartre in seinem Stück anspricht: Diese Leute sind wie tot, weil sie in der Wahrnehmung ihrer Probleme ihre Gewohnheiten nicht durchbrechen können. Und es gibt eine Menge Leute, die unterwegs in die Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen. „In welchem Teufelskreis wir auch immer sind – ich denke, wir sind frei und können durchbrechen“, meinte der existenzialistische Philosoph. Und Kastner abschließend: Man könnte auch sagen: „Die Hölle, das sind wir einander. Die Hölle sind wir uns selbst. Oder wie T S. Eliot: Die Hölle, das sind wir selbst.“</p>
<p>Abgerundet wurde die Vortragsreihe des Philosophicum Lech 2018 von <b>Barbara Bleisch</b>, Mitglied des Ethik-Zentrums der Universität Zürich, Moderatorin der Sternstunde Philosophie SRF, Essayistin und Jurymitglied des Tractatus-Preises. Unter dem Titel „In der Familienhölle – Die Tücken der Blutsbande“ erörterte sie eingehend, inwiefern die höllischen Momente innerhalb von Familien meist subtil sind. „Was macht eigentlich ausgerechnet die existenziellste aller unserer Beziehungen so gefährdend?“, fragte sie einleitend und identifizierte drei Momente des Höllischen: Erstens den Schuldgedanken, bezüglich dessen sie die zentrale These ihres neuesten, für Debatten sorgenden Buches „Warum wir unseren Eltern nichts schulden“ erläuterte. Väter und Mütter hätten von der Geburt ihrer Kinder an nur eine Aufgabe: nämlich diese zur Selbstständigkeit zu erziehen und in ein eigenes Leben zu entlassen. Zweites Moment: Die Unentrinnbarkeit. So wiege das Scheitern in der Familie umso schwerer, als es offenbar keine Möglichkeit gibt, einen Schlussstrich zu ziehen. Drittes Moment: Die Unersetzbarkeit, hinterlässt doch der Kontaktabbruch oder das Ableben eines Elternteils oder Kindes eine klaffende Lücke, eine Leerstelle, die – anders als hinsichtlich von Partnerschaften oder Freundschaften – nicht gefüllt werden kann. Anschließend hob Bleisch drei Vorteile bzw. „Dispensationen vom Höllischen“ hervor: Erstens die Familie als Trainingslabor, begegne man in der Familie, anders als bei Freundschaften, doch nicht nur Gleichgesinnten, was zu fürchterlich anstrengenden, aber auch wunderbar horizonterweiterten Auseinandersetzungen führt. Zweitens der Umstand, dass man sich die Familie nicht aussuchen kann, ins positive gedreht: nämlich nicht auswählen zu müssen. In einer Gesellschaft der überbordenden Möglichkeiten, z. B. was die Auswahl von Partnern anbelangt, sei die Familie das Entlastungsprogramm schlechthin. Drittens: Die Bedingungslosigkeit. Freunde können sich aufgeben, Liebespartner sich verlassen, Familienbeziehungen werden hingegen in aller Regel bedingungslos anerkannt. Das Familienabenteuer lohne sich auf alle Fälle.</p>
<p><b>Mit Spannung erwartet – das Thema des Philosophicum Lech 2019</b></p>
<p>Wie sehr das heurige Thema wieder den Nerv der Zeit, heißt auch das Interesse der Teilnehmer getroffen hat, war nicht zuletzt an den lebhaften Publikumsdiskussionen im Anschluss an die Vorträge abzulesen. Auch beim abschließenden Vorarlberg Brunch entspann sich noch so manches Gespräch über die vielen Anregungen, Erkenntnisse und neuen Perspektiven, die den hochkarätigen Vorträgen zu verdanken waren. Bei seinen Dankesworten hob der Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b> die wie immer hervorragende Vorbereitung sowie Auswahl und Einladung der exzellenten Referenten durch Konrad Paul Liessmann<b> </b>hervor<b>, </b>während dieser wiederum die ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung unterstrich, die in solch einer Qualität ansonsten so gut wie nirgends zu finden sei. Der Höhepunkt am letzten Tag des 22. Philosophicum Lech war wie immer die Verkündigung des Themas im kommenden Jahr. „<b>Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie</b>“ lautet der Titel. Es bestehen kaum Zweifel, dass auch das 23. Philosophicum Lech (25. bis 29.9.2019) wieder Monate im Voraus ausgebucht sein dürfte. Die Online-Anmeldung startet am 1. April 2019 um 00:00 Uhr. Ein Datum, das sich all jene dick unterstreichen sollten, die am Zeitgeschehen und spannender intellektueller Auseinandersetzung interessiert sind.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a></p>

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		<title>PM Tractatus-Preisverleihung und Vortragsreigen beim Philosophicum Lech 2018</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 07:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Tractatus-Preisverleihung und Vortragsreigen beim Philosophicum Lech 2018 Feierliche Verleihung des Tractatus an Thomas Bauer und Vielfalt der Vorträge beim Philosophicum Lech Zum Jubiläum des Tractatus wurde wieder eine wahre Perle philosophischer Essayistik prämiert. Thomas Bauer freute sich bei der feierlichen Verleihung am Freitagabend über den hochdotierten Preis des Philosophicum Lech, den er exemplarisch für seinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tractatus-Preisverleihung und Vortragsreigen beim Philosophicum Lech 2018</p>
<p><b>Feierliche Verleihung des Tractatus an Thomas Bauer und Vielfalt der Vorträge beim Philosophicum Lech<span id="more-3800"></span></b></p>
<p><b>Zum Jubiläum des Tractatus wurde wieder eine wahre Perle philosophischer Essayistik prämiert. Thomas Bauer freute sich bei der feierlichen Verleihung am Freitagabend über den hochdotierten Preis des Philosophicum Lech, den er exemplarisch für seinen überraschenden Bestseller „Die Vereindeutigung der Welt“ erhielt. Sein so elegantes wie entschlossenes Plädoyer gegen den Verlust der Vielfalt könnte gewissermaßen als ein Leitfaden für das Programm des transdisziplinären Symposiums in Lech am Arlberg gelesen werden.</b></p>
<p>Als ein alljährliches Glanzlicht des Philosophicum Lech feierte der Tractatus am gestrigen Abend ein Jubiläum. Bereits zum zehnten Mal wurde der renommierte Essay-Preis vergeben. Mit 25000 Euro zählt er dank der Großzügigkeit anonymer privater Sponsoren zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum. Die Liste der Preisträger liest sich wie eine Lektüreempfehlung für Liebhaber philosophischer Essayistik mit hohem Anspruch an sprachliche Eleganz und Originalität:</p>
<p>Angefangen beim Preisträger von 2009, dem bekannten österreichischen Autor und Philosophen <b>Franz Schuh</b>, einem wahren Meister der essayistischen Form, der in weiterer Folge bis 2017 ein Jury-Mitglied des Tractatus war. Gefolgt von weiteren prominenten Namen wie <b>Kurt Flasch</b>, <b>Norbert Bolz</b>, <b>Herbert Schnädelbach</b> und <b>Kurt Bayertz</b>, 2014 ging der Preis an den Schweizer Schriftsteller und Philosophen <b>Peter Bieri</b>, im folgenden Jahr an den deutschen Journalisten und Literaturkritiker <b>Ulrich Greiner</b> sowie 2016 an den Soziologen und Politikwissenschaftler <b>Hartmut Rosa</b>. Vergangenes Jahr wurde <b>Ralf Konersmann</b> für sein schönes „Wörterbuch der Unruhe“ ausgezeichnet, und Freitagabend, am 20.09.2918 stieß ein weiterer exzellenter Essayist zu der illustren Runde, die dem Tractatus zur Ehre gereicht.</p>
<p><b>Feierliche Verleihung des Tractatus 2018 an Thomas Bauer</b></p>
<p><b></b>„Philosophie ist Freiheit. Sie hält den Raum des Fragens offen, sie erschüttert verfestigte Denkmuster und Vorurteile. In ihren besten Momenten verhilft sie uns dazu, die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Eben das gelingt Thomas Bauer in seinem Essay ‚Die Vereindeutigung der Welt‘“, lautet es einleitend in der Jury-Begründung zur Verleihung des Tractatus 2018. Mit dem <em>Im Februar 2018 im Reclam-Verlag erschienenen, relativ schmalen Band von knapp über 100 Seiten ist dem Arabisten und Islamwissenschaftler <b>Thomas Bauer</b> ein großer Wurf gelungen. Seine kritische Zeitdiagnose unter dem Titel </em><i>„</i><em>Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt“ sorgte weit über die Wissenschaftskreise hinaus für Aufsehen. Seine kritische Abhandlung erfüllt sämtliche Kriterien für die Vergabe des Tractatus geradezu vorbildlich: von der Originalität des Denkansatzes über die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung bis zur Relevanz des Themas.</em></p>
<p>„Das Buch von Thomas Bauer ist politisch aktuell und hochrelevant. Doch das ist längst nicht allein der Grund, warum man es lesen sollte. Dieser liegt vor allem darin, dass uns Thomas Bauer etwas Tiefgründiges zu sagen hat – über die Bedrohung von Freiheit durch Normierung, durch Vereindeutigung, durch die Abschaffung von Ambiguität“, so <b>Thomas Vašek</b> bei der Laudatio für den Tractatus-Preisträger. Vašek ist Gründungschefredakteur der Philosophiezeitschrift „Hohe Luft“ und neues Jury-Mitglied in Nachfolge von Franz Schuh. Des Weiteren gehören zur Drei-Länder-Jury die Philosophin und Journalistin aus der Schweiz <b>Barbara Bleisch</b> sowie der deutsche Schriftsteller und ehemalige Verleger <b>Michael Krüger</b>, den Vorsitz (nicht stimmberechtigt) führt <b>Konrad Paul Liessmann,</b> der wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. In der Jury-Begründung zur Verleihung des Tractatus 2018 an Thomas Bauer heißt es des Weiteren: „Seine These ist überraschend. Wir leben nur scheinbar in einem Zeitalter unüberblickbarer Vielfalt. Tatsächlich verlieren wir immer mehr die Bereitschaft, Pluralität und Mehrdeutigkeit zu ertragen. Unsere ‚Ambiguitätstoleranz‘ schwindet.“ Letzterer Begriff ist zentral in der Analyse des Professors für Islamwissenschaft und Arabistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Gemeint ist die Fähigkeit, Uneindeutigkeiten wie auch Widersprüche auszuhalten und Ambivalenzen zu akzeptieren.</p>
<p>Bei seiner Dankesrede zeigte sich Thomas Bauer tief bewegt und verwies einleitend darauf, dass er seit mehr als zwanzig Jahren nach Vorarlberg kommt, insbesondere um die Schubertiade zu besuchen. So habe ihn die musikalische Umrahmung der Preisverleihung besonders begeistert. Geboten wurde ein eigens für den Anlass komponiertes Stück in zwei Sätzen für Streichtrio aus der Feder von <b>Markus Nigsch</b>, der am 1. Oktober den Kompositionspreis des Landes Vorarlberg erhält. Der Festakt in der Neuen Kirche Lech war wieder bestens besucht und unterstreicht den Stellenwert des Tractatus, der auf Anregung des Schriftstellers <b>Michael Köhlmeier</b> als <em>Beitrag zur Standortbestimmung </em>in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen ins Leben gerufen wurde. Der Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b>, der den Tractatus 2018 gemeinsam mit dem Obmann des Vereins Philosophicum Lech <b>Guntram Lins</b> an Thomas Bauer überreichte, richtete in seinen Schlussworten einen besonderen Dank an die Sponsoren für deren überaus großzügige Unterstützung.</p>
<p><b>Vielfältig und vertiefend – die Vorträge des Philosophicum Lech 2018</b></p>
<p>Ein exzellentes Beispiel dafür, was die vom Tractatus-Preisträger Thomas Bauer hochgehaltene Ambiguität, heißt auch Offenheit der Interpretation betrifft, lieferte am Freitagvormittag <b>Josef Imbach</b> mit seinem Vortrag „Ein großer See mit brennendem Schlamm. Höllendarstellungen in der christlichen Kunst“. Der ehemalige Professor für Fundamentaltheologie und Grenzfragen zwischen Literatur und Theologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät „San Bonaventura“ in Rom, der seit seiner Emeritierung an der Seniorenuniversität Luzern unterrichtet, bot eine fesselnde kunsthistorische Erkundung, gespickt mit Religionsphilosophie und Humor. „Offenbar war man der Auffassung, dass es nicht genügt, die himmlischen Freuden darzustellen, um die Gläubigen zu einem gottgefälligen Leben zu motivieren. Wirksamer schien es, ihnen die Hölle heiß zu machen. Dazu kommt, dass die Rede von der jenseitigen Gerechtigkeit manchmal von geradezu unmenschlichen Rachegelüsten diktiert wurde.“</p>
<p>Den zweiten vormittäglichen Vortrag hielt die Professorin für Islamwissenschaft der Universität Bonn sowie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven/Belgien <b>Christine Schirrmacher</b>. Als Mitglied gesellschaftspolitischer Beratungsgremien wie des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und auf nationaler wie internationaler Ebene an Dialoginitiativen und Diskursen mit muslimischen Theologen beteiligt, ist sie eine ausgewiesene Expertin in Fragen zum Islam. Unter dem Titel <strong>„Herr! Bewahre uns vor der Strafe des Höllenfeuers“: Gericht und Hölle im Kontext von Koran, islamischer Theologie und Salafismus“ gab sie zunächst detailliert Einblick in die Bedeutung von Tod und Sterben im Islam, auch hinsichtlich des Märtyrertodes. Es folgten Ausführungen über islamische Vorstellungen zum Jüngsten Gericht, dem Paradies und der Hölle sowie schließlich Erläuterungen, warum letztere in den salafistischen Hauptströmungen eine besondere Rolle spielt. </strong></p>
<p>Freitagnachmittag referierte zunächst der Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Basel <strong>Manfred Koch.</strong> Sein Vortrag „Infernalische Kreativität. Die Hölle als Heimstatt der Künstler von Dante bis Thomas Mann“, erwies sich als eine höchst unterhaltsame literatur- und motivgeschichtliche „Expedition“ von der Hölle bis ins Paradies durch Dantes „La divina commedia“ und Goethes Faust. „Dank Dante hatte das moderne europäische Individuum seinen ersten großen Auftritt in der Hölle.“</p>
<p><strong>Es folgte der Vortrag </strong>über „Register des Unerträglichen“<strong> </strong>von <b>Christian Grüny</b>, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke mit den Schwerpunkten Ästhetik, Phänomenologie, Philosophie der Leiblichkeit und Kulturphilosophie sowie u. a. Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Bei diesem ging er auf die Foltermethoden der CIA genauso ein wie auf seinen eigenen Besuch beim Zahnarzt und beeindruckte mit vertiefenden philosophischen Reflexionen zum Begriff und Phänomen des Unerträglichen, der Leiblichkeit und der Verletzbarkeit. „Das mag zynisch klingen, aber indem wir sensibel für die Verletzlichkeit des Anderen sind, wissen wir nicht nur, wo wir ihn schonen müssen, sondern auch, wo wir ihn angreifen können.“ Die fabelhaften Vorträge fanden große Resonanz, wie nicht zuletzt an den jeweils anschließenden Publikumsdiskussionen zu merken war. Auch die folgenden Tage des Philosophicum Lech 2018 versprechen spannende Referate und Debatten.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PA_5_-Philosophicum-Lech_21.09.18.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">Pressemeldung als PDF</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>PM &#8211; 22. Philosophicum Lech festlich eröffnet</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 19:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemeldung 20. September 2018, Lech, 2018-09-20 Feierliche Eröffnung des internationalen Symposiums mit besonderer Ehrung Spannender Auftakt zum 22. Philosophicum Lech Unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ nimmt das 22. Philosophicum Lech gleichsam infernalische Phänomene und Entwicklungen der Gegenwart vor einem weiten kultur- und philosophiehistorischen Horizont in den Blick. Bereits zum Auftakt boten sich den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemeldung 20. September 2018, Lech, 2018-09-20</p>
<p>Feierliche Eröffnung des internationalen Symposiums mit besonderer Ehrung</p>
<p><b>Spannender Auftakt zum 22. Philosophicum Lech</b></p>
<p><b>Unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ nimmt das 22. Philosophicum Lech gleichsam infernalische Phänomene und Entwicklungen der Gegenwart vor einem weiten kultur- und philosophiehistorischen Horizont in den Blick. Bereits zum Auftakt boten sich den Teilnehmern verblüffende Thesen, wie dass man sich die Hölle als einen glücklichen Ort vorstellen muss – oder zumindest kann. Der Brückenschlag zwischen überkommenen Vorstellungswelten zum Inferno und kritischer Zeitdiagnose wird auch in den kommenden Tagen für spannende Vorträge und Diskussionen garantieren.<span id="more-3778"></span></b></p>
<p>Die Hölle als ausdrucksstarke Universalmetapher fungiert zugleich als Leitmotiv und Schlüsselbegriff beim heurigen Philosophicum Lech, das vom 19. bis 23. September wieder hochkarätige Referenten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in den renommierten Urlaubsort am Arlberg geladen hat. Von den religiösen Ursprüngen über künstlerische und literarische Deutungen bis zu Jean-Paul Sartres berühmtem Diktum „Die Hölle, das sind die anderen“ wird dem Infernalischen in der Philosophie- und Kulturgeschichte auf den Grund gegangen. Wie es dem Charakter des transdisziplinären Symposiums seit jeher entspricht, zielt die Thematisierung insbesondere auf brisante Fragen der Gegenwart, was im Untertitel anklingt. So lassen „Kulturen des Unerträglichen“ nicht zuletzt an höchst aktuelle, als unzumutbar empfundene Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft denken.</p>
<p>Auf das breite Spektrum der Themen sowie ein Grundprinzip des „Höllischen“ kommt der wissenschaftliche Leiter <b>Konrad Paul Liessmann</b> in seinem Editorial zum Philosophicum Lech 2018 zu sprechen: „Das Unerträgliche ist weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen.“ Wie fabelhaft sich die Auseinandersetzung mit der Ideengeschichte zum Inferno für eine Analyse und Diskussion gegenwärtiger Phänomene eignet, wurde bereits zum Auftakt der Veranstaltung deutlich.</p>
<p><b>Philosophisch-literarischer Vorabend als thematische Einstimmung</b></p>
<p>Als unterhaltsamer Prolog zum Jahresthema ist der philosophisch-literarische Vorabend am Mittwoch längst ein Fixpunkt und auch Glanzlicht des Symposiums. In der voll besetzten Neuen Kirche Lech verfolgten die Zuhörer wieder mit Spannung die Doppelconférence von Liessmann und <b>Michael Köhlmeier</b>. Dem erfolgreichen Vorarlberger Schriftsteller, auf dessen Idee das Philosophicum Lech zurückgeht, gelingt es stets bravourös, mit seinen Erzählungen das Jahresthema atmosphärisch aufzubereiten. Während Liessmann, auch in der Literaturwissenschaft beschlagen, mit philosophischen Ad-hoc-Interpretationen erste Grundlinien für die Diskussionen der kommenden Tage skizziert. Unter dem Titel „Heulen und Zähneklappern. Geschichten aus der Hölle“ führte die philosophisch-literarische Reise diesmal von tragischen Helden der Unterwelt in der Antike über einen ungewöhnlich humanen Teufel in Anlehnung an die Volksmärchen bis hin zu einer Geschichte, die Paradies und Hölle zu verbinden wusste. Letztere hatte Köhlmeier spontan gewählt und zeigte sich beeindruckt, dass Liessmann deren Quelle, das Nikodemusevangelium kannte. Dieser überraschte wiederum mit Überlegungen, wie etwa dass solange unsere Welt schon alle Züge einer Hölle trage, die Hölle vielleicht gar nicht die Hölle sei.</p>
<p><b>Attraktives Rahmenprogramm an außergewöhnlichen Orten</b></p>
<p>Großes Interesse weckten auch die Veranstaltungen am Donnerstagvormittag. Das hochkarätige Rahmenprogramm, heuer zum zweiten Mal angeboten, eröffnete bei jeweils begrenzter Teilnehmerzahl die Wahl zwischen drei speziellen Schauplätzen und abwechslungsreichen Diskussionen. Bei „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“ unter Patronanz des Philosophie-Magazins Hohe Luft führten dessen Chefredakteur <b>Thomas Vašek</b> und <b>Jörg Baberowski</b> einen Diskurs im Panoramarestaurant am Rüfikopf auf 2.350 Metern, begleitet von einem Brunch. Außergewöhnlich auch der zweite Veranstaltungsort: Bei „Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“ moderierte Chefredakteur <b>Rainer Nowak</b> die Diskussion zwischen Bundesminister <b>Gernot Blümel</b> und Konrad Paul Liessmann zur Frage „Wie viel Philosophie braucht die Politik?“. Als dritte Option bot sich die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz mit Rundgang durch die Ausstellung von <b>David Claerbout</b> und Diskussion von <b>Christian Grüny</b>, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke, sowie <b>Thomas D. Trummer</b>, Direktor des KUB, über Zeit und Realität.</p>
<p><b>Magna-Impulsforum zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen</b></p>
<p>Als breitgefächerte Erörterung des Jahresthemas konzipiert, führte das unter Schirmherrschaft des Hauptsponsors stehende <b>Magna-Impulsforum</b> zu einer lebhaften Debatte über die Frage „<b>Wie unerträglich ist das Unerträgliche?</b>“. Unter Moderation von <b>Michael Fleischhacker</b> diskutierten die Nationalratsabgeordnete <b>Irmgard Griss</b>, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, die leitende Redakteurin des STANDARD und Nahost-Lehrbeauftragte an der Uni Wien sowie Diplomatischen Akademie Wien <b>Gudrun Harrer</b>, die Philosophin und Künstlerin <b>Lisz Hirn</b> sowie <b>Thomas D. Trummer</b>. Aspekte wie das Für und Wider der Darstellung von extremer Gewalt in der medialen Berichterstattung und Kunst, die historische Bedingtheit von gesellschaftlichen Werten und damit verbunden dem jeweiligen Rechtsempfinden oder auch Erkenntnisse der praktischen Philosophie zum Sozialverhalten fanden starke Resonanz im Publikum. Nur als Beispiel eine pointierte Anmerkung von Lisz Hirn: „Wir wissen, dass vieles nicht gut läuft, aber wir bleiben bei unserem Verhalten. Es ist wahnsinnig schwierig, vernünftig zu werden.“</p>
<p><b>Feierliche Eröffnung mit einer besonderen Ehrung   </b></p>
<p>Es folgte wie üblich die offizielle Eröffnung. Zunächst bedankte sich <b>Ludwig Muxel</b>, der Bürgermeister von Lech, bei allen, die Jahr für Jahr zur erfolgreichen Ausrichtung und Entwicklung des Philosophicum Lech beitragen. Zudem empfahl er den über 600 Teilnehmerinnen des heurigen Symposiums, das wieder bereits Monate im Voraus ausgebucht war, einen Besuch des „Skyspace Lech“ von James Turrell, der am Sonntag zuvor eröffnet worden war. Das begehbare Kunstwerk des wohl bedeutendsten Lichtkünstlers der Gegenwart unterstreiche die Positionierung der Gemeinde und Tourismusdestination Lech Zürs im Bereich Kunst und Kultur und sei von enormer Strahlkraft. Perfekt daran anschließen konnte der Landeshauptmann von Vorarlberg <b>Markus Wallner</b>, der das Philosophicum Lech als überaus wertvolle Bereicherung für das Land und darüber hinaus bezeichnete.</p>
<p>Überraschend auch für den Geehrten selbst schritt der Landeshauptmann nach seiner Rede zur Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens des Landes Vorarlberg an Ludwig Muxel. Dabei betonte er, dass er den Rahmen der Verleihung bewusst ausgewählt habe, wäre doch ohne Bürgermeister Muxel die Entstehung und Entwicklung des Philosophicum Lech undenkbar gewesen. Muxel unterstrich wiederum bei seinen Dankesworten, dass er die Ehrung stellvertretend für alle Beteiligten in Empfang nimmt. Als dritter Festredner folgte Bundesminister Gernot Blümel, der sich gleich in mehrfachem Sinne über die Einladung erfreut zeigte. Schon im vergangenen Jahr hatte er sich beim Philosophicum angemeldet, wobei ihm dann eine Wahl dazwischen gekommen sei, wie er anmerkte. Als Absolvent eines Studiums der Philosophie ging er auch auf das heurige Thema ein und verwies darauf, dass das Konzept der Hölle historisch erstmals mit der Entstehung von ersten Staaten auftaucht. Was unerträglich ist, könne man nur selbst bewerten, weil es eine höchstpersönliche Kategorie sei.</p>
<p><b>Eröffnungsvorträge von Dieter Althaus und Konrad Paul Liessmann</b></p>
<p>Im Anschluss referierte <b>Dieter Althaus,</b> Vice President Governmental Affairs Magna Europe, unter dem Titel<b> „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht &#8230;“ (nicht Heinrich Heine) </b>über zentrale gesellschaftliche Herausforderungen der Zukunft und ethische Gesichtspunkte, was die technische Entwicklung anbelangt. Abgeschlossen wurde der Donnerstag wie immer durch den Eröffnungsvortrag von Konrad Paul Liessmann, der wieder eine argumentativ fesselnde Abhandlung über das heurige Thema zum Besten gab. „Man muss die Hölle als einen Ort betrachten, der über Ängste und Sehnsüchte des Menschen ebenso Auskunft gibt wie über seine Begierden und Phantasien sowie seine religiösen und moralischen Präferenzen“, führte er an und meinte unter anderem, dass der berühmte Schlusssatz von Albert Camus’ philosophischem Essay „Der Mythos des Sisyphos“ abgewandelt werden könnte: Wir müssen uns die Hölle als einen glücklichen Ort vorstellen. Wie das genau zu verstehen ist, würde hier zu weit führen. Mit überraschenden Thesen und Erkenntnissen darf jedenfalls auch bei den Referaten der kommenden Tage gerechnet werden.<b> </b></p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/philosophicum-2018/literarischer_vorabend-philo18_19092018_florianlechner-com324a1290/' title='Literarischer_Vorabend PHILO18_19092018_florianlechner.com324A1290'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Literarischer_Vorabend-PHILO18_19092018_florianlechner.com324A1290-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Literarischer_Vorabend PHILO18_19092018_florianlechner.com324A1290" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/downloadbereich/philosophicum-2018/magna_impuls_forum_do_philo18_20092018_florianlechner-com_324a1983/' title='Magna_Impuls_Forum_Do_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A1983'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Magna_Impuls_Forum_Do_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A1983-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Magna_Impuls_Forum_Do_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A1983" /></a>
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<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=3766' title='Eröffnung_Do_Thomas_D.Trummer_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2077'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Eröffnung_Do_Thomas_D.Trummer_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2077-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eröffnung_Do_Thomas_D.Trummer_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2077" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=3765' title='Eröffnung_Do__Mag.Gernot_Blüml_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2475'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Eröffnung_Do__Mag.Gernot_Blüml_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2475-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eröffnung_Do__Mag.Gernot_Blüml_PHILO18_20092018_florianlechner.com_324A2475" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=3762' title='PH18_Heizwerk Lech'><img src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PH18_Heizwerk-Lech.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="PH18_Heizwerk Lech" /></a>
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		<title>Preisträger des Tractatus 2018</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 20:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemeldung 31.08.2018  Preisträger des Tractatus 2018 ist der Arabist und Islamwissenschaftler Thomas Bauer, dessen vieldiskutiertes Buch „Die Vereindeutigung der Welt“ exemplarisch mit dem renommierten Essaypreis des Philosophicum Lech prämiert wird. &#160; Bereits zum zehnten Mal wird heuer im Rahmen des Philosophicum Lech der Tractatus verliehen. Mit 25.000 Euro hoch dotiert, zählt der Preis für philosophische [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2 align="left"><span style="font-size: 13px;">Pressemeldung 31.08.2018 </span></h2>
<h5 align="left"><b>Preisträger des Tractatus 2018 ist der Arabist und Islamwissenschaftler Thomas Bauer, dessen vieldiskutiertes Buch „Die Vereindeutigung der Welt“ exemplarisch mit dem renommierten Essaypreis des Philosophicum Lech prämiert wird.<span id="more-3698"></span></b></h5>
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<p>Bereits zum zehnten Mal wird heuer im Rahmen des Philosophicum Lech der Tractatus verliehen. Mit 25.000 Euro hoch dotiert, zählt der Preis für philosophische Essayistik zu den bedeutendsten Auszeichnungen auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum. In die Liste prominenter Preisträger reiht sich dieses Jahr Thomas Bauer, dessen neuestes Buch mit einer zunächst verblüffenden Zeitdiagnose weit über Wissenschaftskreise hinaus für Furore sorgt. „Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt“, lautet der Titel der kritischen Abhandlung. Im Februar 2018 im Reclam-Verlag ersterschienen, liegt der Bestseller mittlerweile in 8. Auflage und auch als Hardcover vor. Bauers Essay entspricht dabei ganz der Intention des Tractatus, ein wertvoller Beitrag zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen zu sein.</p>
<p>„Philosophie ist Freiheit. Sie hält den Raum des Fragens offen, sie erschüttert verfestigte Denkmuster und Vorurteile. In ihren besten Momenten verhilft sie uns dazu, die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Eben das gelingt Thomas Bauer in seinem Essay ‚Die Vereindeutigung der Welt‘“, schreibt Thomas Vašek einleitend in der Jury-Begründung zur Verleihung des Tractatus 2018. Der Gründungschefredakteur der Philosophiezeitschrift „Hohe Luft“ ist neues Jury-Mitglied in Nachfolge von Franz Schuh – dem Schriftsteller und profilierten Kritiker, der in einem Artikel für „DIE ZEIT“ ebenfalls nur lobende Worte für den Essay von Thomas Bauer fand und u. a. meinte: „Die Konstellation Befreiung durch Vielfalt und Verengung durch Vereindeutigung handelt dieses Taschenbuch glänzend ab.“</p>
<p>Neben Thomas Vašek finden sich in der dreiköpfigen Tractatus-Jury die Philosophin und Journalistin Barbara Bleisch sowie der Schriftsteller und ehemalige Verleger Michael Krüger. Unter Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt), dem wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, wurde zunächst wieder eine Shortlist für den Tractatus von sechs herausragenden Publikationen erstellt. In die engere Auswahl für den Essay-Preis des Philosophicum Lech zu kommen, darf bereits als nachdrückliche Würdigung verstanden werden – zudem als Lektüreempfehlung, spiegelt die Shortlist doch im Sinne der vorrangigen Kriterien für die Vergabe des Tractatus sowohl die gelungene, allgemein verständliche sprachliche Gestaltung als auch die Relevanz des Themas wider: <a href="https://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2018.html">https://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2018.html</a></p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Originalität des Denkansatzes, was bei der Prämierung des Essays von Thomas Bauer besonders ins Gewicht fiel. Dazu Thomas Vašek in der Jury-Begründung: „Seine These ist überraschend. Wir leben nur scheinbar in einem Zeitalter unüberblickbarer Vielfalt. Tatsächlich verlieren wir immer mehr die Bereitschaft, Pluralität und Mehrdeutigkeit zu ertragen. Unsere ‚Ambiguitätstoleranz‘ schwindet.“ Bei letzterem handelt es sich um einen zentralen Begriff in Bauers Analyse. Gemeint ist die Fähigkeit, Uneindeutigkeiten wie auch Widersprüche auszuhalten und Ambivalenzen zu akzeptieren. Ambiguität war bereits ein Schlüsselbegriff in dem 2011 von Bauer veröffentlichten Buch „Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islams“, in dem er eine gründliche Neubewertung des Verhältnisses zwischen „Abendland“ und „Morgenland“ vornahm.</p>
<p>Thomas Bauer ist seit 2000 Professor für Islamwissenschaft und Arabistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2012 wurde er in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Im selben Jahr erhielt er den „Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis“. Seine Forschungen umfassen u. a. Themen der Kulturgeschichte und der Historischen Anthropologie. Sein aktuelles Buch zeigt den hochgeschätzten Wissenschaftler als fundierten Zeitkritiker, der eine zunehmende „Ambiguitätsintoleranz“ konstatiert, wobei er diesen Befund auf Feldern wie Religion, Kunst und Politik exemplifiziert. „Bauer belegt seine These nicht nur mit scharfen Beobachtungen aus vielen Lebens- und Kulturbereichen, vom Verlust der Vielfalt bei Apfelsorten bis zum religiösen Fundamentalismus. Er argumentiert auch überzeugend, warum unsere Welt Mehrdeutigkeit braucht. Bauers kleines Buch hat die Leichtigkeit und Eleganz, die einen großen Essay auszeichnen. Es ist selbst ein wichtiger Beitrag zu jener Vielfalt, für die der Autor so eindringlich plädiert“, so die Jury-Begründung abschließend.</p>
<p>Die feierliche Verleihung des Tractatus, dessen hohe Dotierung sich der großzügigen Unterstützung privater Sponsoren verdankt, erfolgt am 21. September 2018 um 21:00 Uhr in der Neuen Kirche Lech. Es ist nur eines der Glanzlichter des 22. Philosophicum Lech (19. – 23. September in Lech am Arlberg), das heuer unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ die Kultur- und Ideengeschichte des Infernalischen wie auch brisante Entwicklungen der Gegenwart beleuchtet.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Preistraeger-2018.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Preistraeger 2018</a></span></p>
<p>Rückfragehinweis / Pressekontakt:</p>
<p><b>si!kommunikation</b><br />
Mühledörfle 53, A-6708 Brand<br />
<a href="mailto:info@si-kommunikation.com">info@si-kommunikation.com<br />
</a>Mag. Innerhofer Lisa-Maria<br />
Tel. +43 650 4724721<br />
<a href="mailto:innerhofer@si-kommunikation.com">innerhofer@si-kommunikation.com</a></p>
</div>
<p><b>Zum Curriculum Vitae von Thomas Bauer:<br />
</b><a href="https://www.uni-muenster.de/ArabistikIslam/Mitarbeiter/bauer.html">https://www.uni-muenster.de/ArabistikIslam/Mitarbeiter/bauer.html</a></p>
<p><b>Thomas Bauer: </b><em>Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt.</em></p>
<p>Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2018<br />
Als Taschenbuch in der Universalbibliothek:<br />
ISBN: 978-3-15-019492-8<br />
<b>Preis: </b>€ (D) 6,00 | € (A) 6,20 | Fr. (CH) 8,90 (UVP)</p>
<p>Als Hardcover in größerem Format<br />
ISBN: 978-3-15-011200-7<br />
<b>Preis: </b>€ (D) 12,00 | € (A) 12,40 | Fr. (CH) 17,90 (UVP)
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=3695' title='Bauer Thomas'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/BauerThomas©Julia_Holtkötter-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bauer Thomas" /></a>
<a href='http://archiv.si-kommunikation.com/?attachment_id=3697' title='Reclam Buch'><img width="80" height="80" src="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/Reclam-Buch-80x80.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Reclam Buch" /></a>
</p>
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		<title>PRESSE-INFORMATION Mai 2018 &#8211; 22. Philosophicum Lech „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen.“ 19. bis 23. September 2018 in Lech am Arlberg</title>
		<link>http://archiv.si-kommunikation.com/pm-mai-22-philosophicum-lech-die-holle-kulturen-des-unertraglichen-19-bis-23-september-2018-in-lech-am-arlberg/</link>
		<comments>http://archiv.si-kommunikation.com/pm-mai-22-philosophicum-lech-die-holle-kulturen-des-unertraglichen-19-bis-23-september-2018-in-lech-am-arlberg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 11:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Hölle, das sind die anderen“, brachte Jean Paul Sartre das Drama der menschlichen Existenz auf den Punkt. Als ausdrucksstarke Universalmetapher steht die Hölle für das Unzumutbare, Unerträgliche in unserem Alltag wie in der Geschichte. Beim Philosophicum Lech 2018 werden das religiöse Konzept und dessen Vorstellungswelten als eine Quelle der Kultur beleuchtet: von Dantes „Inferno“ [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div title="Page 1">
<p>„Die Hölle, das sind die anderen“, brachte Jean Paul Sartre das Drama der menschlichen Existenz auf den Punkt. Als ausdrucksstarke Universalmetapher steht die Hölle für das Unzumutbare, Unerträgliche in unserem Alltag wie in der Geschichte. Beim Philosophicum Lech 2018 werden das religiöse Konzept und dessen Vorstellungswelten als eine Quelle der Kultur beleuchtet: von Dantes „Inferno“ über Hieronymus Bosch bis zu zeitgenössischen Höllenfahrten. Zudem widmen sich die renommierten Referenten diverser Disziplinen all dem schwer Erträglichen, dem Infernalischen unserer Gegenwart und begeben sich auf die Spur der Struktur sowie Dynamiken solch „höllischer“ Entwicklungen.</p>
<p>„Das Unerträgliche ist weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen“, erklärt dazu Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial. Daraus lässt sich bereits die große Bandbreite an Vortragsthemen ableiten, die in bewährter Weise mit dem Publikum diskutiert werden. Eine detaillierte Übersicht mit Informationen zu den Referenten, dem Rahmenprogramm und den ausgeschriebenen Stipendien sowie der Programmfolder zum Download bieten sich auf www.philosophicum.com.</p>
<p>Bereits zum 22. Mal lädt das Philosophicum Lech vom 19. bis 23. September 2018 – heuer unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ – zum ebenso vielschichtigen wie erfrischend ungezwungenen Gedankenaustausch zwischen profunden Experten diverser Fachgebiete untereinander wie auch mit dem interessierten Publikum. Die wissenschaftlich fundierte Erörterung und Diskussion über Disziplinen hinweg und die daraus resultierende vielfältige Perspektive auf gesellschaftsrelevante Themen zählt zu den Stärken des Symposiums. Als eine der wenigen wirklich transdisziplinären Tagungen im deutschen Sprachraum hat sich das Philosophicum Lech ein ausgezeichnetes internationales Renommee erworben, was sich u. a. im enormen Publikumsinteresse und starken medialen Echo widerspiegelt.</p>
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<p>Auch die Wissenschaftler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wissen den besonderen Charakter und die einzigartige Atmosphäre zu schätzen und folgen gerne dem Ruf nach Lech. So werden heuer wieder namhafte Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Vertreter benachbarter Disziplinen ein weites Panorama zur Metaphorik und Ideengeschichte der Hölle sowie zu den „Kulturen des Unerträglichen“ eröffnen und dabei eine Vielzahl an virulenten Problemen aufgreifen.</p>
<p><strong>Die Vortragenden des 22. Philosophicum Lech auf einen Blick:</strong></p>
<p>Zu den renommierten Referenten zählen heuer – in der Reihenfolge der Vorträge: Der ehemalige Professor für Fundamentaltheologie und Grenzfragen zwischen Literatur und Theologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät San Bonaventura in Rom, seit seiner Emeritierung an der Seniorenuniversität Luzern unterrichtende Josef Imbach, der für seine zahlreichen Buchpublikationen, wie zur christlichen Kunst, bekannt ist. Des Weiteren die Professorin für Islamwissenschaft der Universität Bonn sowie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven/Belgien Christine Schirrmacher. Sie ist Mitglied verschiedener gesellschaftspolitischer Beratungsgremien sowie u. a. auch des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und auf nationaler wie internationaler Ebene an Dialoginitiativen und Diskursen mit muslimischen Theologen beteiligt. Ebenfalls am Freitag referiert der Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Basel Manfred Koch, Feuilletonist der NZZ und auch für die FAZ sowie den SWR 2 Kultur tätig. Es folgt der Vortrag von Christian Grüny, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke mit den Schwerpunkten Ästhetik, Phänomenologie, Philosophie der Leiblichkeit und Kulturphilosophie, u. a. Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.</p>
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<p>Den Samstag eröffnet der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen Bernhard Pörksen, scharfzüngiger Kommentator aktueller Debatten, insbesondere zu den Themen Medien und Politik, sowie Verfasser von Bestsellern. Es folgt der Vortrag des auch durch seine Gutachtertätigkeit bekannten Psychiaters, Neurologen und Psychotherapeuten Reinhard Haller, Prof. an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie der Sigmund-Freud-Universität Wien. Ferner referieren der Ökonom und Politologe Philipp Lepenies, Gastprofessor für vergleichende Politikwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin, sowie der deutsche Historiker und Gewaltforscher Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Herausgeber etlicher Fachzeitschriften und Buchreihen.</p>
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<p>Die abschließenden Vorträge am Sonntag halten die ebenfalls durch ihre forensischen Gutachten prominente Adelheid Kastner, Psychiaterin, Psychotherapeutin und Leiterin der Klinik für Psychiatrie mit forensischem Schwerpunkt am Kepler Universitätsklinikum in Linz, sowie die als Moderatorin der „Sternstunde Philosophie“ im Schweizer Radio und Fernsehen SRF bekannte Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch, u. a. Dozentin für Ethik in den „Advanced Studies of Applied Ethics“ am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und Jury-Mitglied des Tractatus – renommierter und hoch dotierter Essay-Preis des Philosophicum Lech, dessen feierliche Verleihung mit Dankesrede des Preisträgers am Freitagabend stattfindet.</p>
<p><strong>Attraktives Rahmenprogramm und die Chance auf ein Stipendium</strong></p>
<p>Den Auftakt zum Symposium am Mittwochabend gibt schon traditionell das beliebte Zwiegespräch von Schriftsteller Michael Köhlmeier, Ideengeber sowie Mitbegründer des Philosophicum Lech, und Konrad Paul Liessmann. Diesmal steht der philosophisch-literarische Vorabend unter dem Titel „Heulen und Zähneklappern. Geschichten aus der Hölle“. Am Donnerstagvormittag bietet das hochkarätige Rahmenprogramm drei spannende Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl: „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“ lädt zu Brunch und Diskussion zwischen dem Chefredakteur Thomas Vašek und einem Jury-Mitglied des Tractatus in das Panoramarestaurant am Rüfikopf. Bei „Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“ moderiert Chefredakteur Rainer Nowak die Diskussion zwischen Bundesminister Gernot Blümel und Konrad Paul Liessmann zur Frage „Wie viel Philosophie braucht die Politik?“. Eine dritte Option ist die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, mit Rundgang durch die Ausstellung des belgischen Künstlers David Claerbout und Diskurs von Christian Grüny sowie Thomas D. Trummer, Direktor des KUB, über Zeit und Realität.</p>
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<p>Das Magna-Impulsforum unter Schirmherrschaft des Hauptsponsors widmet sich der Frage „Wie unerträglich ist das Unerträgliche?“. Unter Leitung des Journalisten Michael Fleischhacker debattieren die Nationalratsabgeordnete Irmgard Griss, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, die leitende Redakteurin des STANDARD und Nahost-Lehrbeauftragte an der Uni Wien sowie Diplomatischen Akademie Wien Gudrun Harrer, die Philosophin und Künstlerin Lisz Hirn, der Sozialexperte und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich Martin Schenk sowie Thomas D. Trummer. Anschließend erfolgt die offizielle Eröffnung, gefolgt vom Vortrag von Dieter Althaus, Vice President Governmental Affairs Magna Europe, „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht &#8230;“ (nicht Heinrich Heine) und dem Eröffnungsreferat von Konrad Paul Liessmann, der wieder einen pointierten Abriss zum Jahresthema geben wird.</p>
<p>„Die Presse“ und der Verein Philosophicum Lech vergeben u. a. mit Unterstützung der Hilti Foundation wieder 20 Stipendien, die vorrangig für Studierende (Bachelor, Master und Doktorat) der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften gedacht sind. Insbesondere auch jungen Menschen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit interessiert sind, soll so die Chance geboten werden, an aktuellen Debatten teilzunehmen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen sowie Anregungen für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu erhalten. Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen ist ein Essay zum Thema „Ein Gedanke zur Hölle“ vorzulegen, der das Hauptkriterium für die Stipendienvergabe darstellt. Die gelungensten Essays werden zudem in der Tageszeitung „Die Presse“ publiziert.</p>
<p><strong>Restplätze für Mittwoch Abend verfügbar</strong></p>
<p>Aufgrund der zahlreichen Buchungen für das heurige Philosophicum Lech, das wieder auf enormes Teilnehmerinteresse stößt und im September spannende Vorträge und Diskussionen verspricht, ist die Kapazität des Veranstaltungsraumes bereits erschöpft und es können ab sofort keine neuen Anmeldungen mehr</p>
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<p>entgegengenommen werden. Einzig für Mittwoch (philosophisch-literarischer Vorabend) sind derzeit noch Plätze frei.</p>
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		<title>PRESSE-INFORMATION April 2018 &#8211; 22. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 11:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[22. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist die Hölle! Auf diese knappe Formel lässt sich bringen, was in den Medien schier allgegenwärtig scheint: Krieg und Terror, Elend und Abhängigkeit, Hass und Bedrohung, &#8230; bis hin zu Familien- und Beziehungstragödien. Das Unzumutbare entwickelt mitunter eine furchtbare Dynamik, folgt aber auch Gesetzmäßigkeiten, die es erlauben, von &#8220;Kulturen des Unerträglichen“ zu sprechen. Diese [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Es ist die Hölle! Auf diese knappe Formel lässt sich bringen, was in den Medien schier allgegenwärtig scheint: Krieg und Terror, Elend und Abhängigkeit, Hass und Bedrohung, &#8230; bis hin zu Familien- und Beziehungstragödien. <span id="more-3452"></span>Das Unzumutbare entwickelt mitunter eine furchtbare Dynamik, folgt aber auch Gesetzmäßigkeiten, die es erlauben, von &#8220;Kulturen des Unerträglichen“ zu sprechen. Diese werden beim Philosophicum Lech 2018 ebenso beleuchtet, wie die Hölle als ausdrucksstarke Universalmetapher. Von den religiösen Ursprüngen über ihre künstlerische und literarische Deutung bis hin zu Sartres berühmtem Diktum „Die Hölle, das sind die anderen“ gehen die hochkarätigen Referenten dem Infernalischen in Geschichte und Gegenwart auf den Grund.</b></p>
<p>Bereits zum 22. Mal lädt das Philosophicum Lech heuer <b>vom 19. bis 23. September 2018 </b>zum anregenden Gedankenaustausch zwischen wissenschaftlichen Experten und dem interessierten Publikum. Die Online-Anmeldung läuft seit 3. April und es besteht kaum Zweifel, dass das Symposium wieder Wochen im Voraus ausgebucht sein wird. Längst gilt die Veranstaltung auf ihrem Gebiet als eine der attraktivsten und zugleich renommiertesten im deutschsprachigen Raum. Der anhaltende Erfolg spiegelt sich im hohen Anteil an treuen Teilnehmern wie auch im medialen Echo und nicht zuletzt der hohen Reputation der Referenten wider, die Lech am Arlberg Jahr für Jahr zum Brennpunkt kulturwissenschaftlich-philosophischer Auseinandersetzung mit brisanten aktuellen Entwicklungen vor dem Hintergrund zeitloser Fragen machen.</p>
<p>Die wissenschaftliche Erörterung sowie Diskussion über die Disziplinen hinweg und die damit verbundene vielfältige Perspektive auf das jeweilige Jahresthema schätzen die Vortragenden gleichermaßen wie das Publikum. Auch heuer wieder werden namhafte Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler und Vertreter benachbarter Disziplinen ein weites Diskussionsfeld eröffnen. Wobei allein schon das heurige Thema – in Rekurs auf eine religiöse Vorstellung, die zum Sinnbild für Schrecken und Verdammnis wurde – eine Vielzahl an virulenten Problemen in den Fokus rückt. Unter dem Titel „<b>Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen</b>“ greift das Philosophicum 2018 auch eine grassierende Stimmungslage in unserer Gesellschaft auf, doch stellt der emotionsgetriebenen Dramatisierung die fundierte kritische Reflexion entgegen.</p>
<p>„Das Unerträgliche ist weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen“, fächert <b>Konrad Paul Liessmann</b>, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial den weiten Bedeutungshorizont des Schlüsselbegriffs und damit das breite Themenspektrum auf. Verbunden damit ist die Frage, was es bedeutet, dass ein überholtes theologisches Konzept zum Inbegriff unerträglicher Zustände werden konnte. So treffen Kultur- und Ideengeschichte auf schier unerträgliche Phänomene, infernalische Tendenzen der Gegenwart: Philosophie am Puls der Zeit.</p>
<p><b>Auftakt und Rahmenprogramm</b></p>
<p>Einen spannenden Brückenschlag zwischen überlieferten Vorstellungswelten zum Inferno und Aspekten des Hier und Jetzt bietet bereits der philosophisch-literarische Vorabend am Mittwoch. Das Zwiegespräch von <b>Michael Köhlmeier</b>, Ideengeber sowie Mitbegründer des Philosophicum Lech, und <b>Konrad Paul Liessmann </b>erweist sich stets als gelungene thematisch-atmosphärische Einstimmung auf die folgenden Tage. Diesmal widmen sich die beiden im Wechsel von fesselnder Erzählung und philosophischer Reflexion <b>„Heulen und Zähneklappern. Geschichten aus der Hölle“</b>.</p>
<p>Am <b>Donnerstag, den 20. September</b> startet bereits am Vormittag das hochkarätige Rahmenprogramm, wobei gleich drei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl zur Wahl stehen. Bei <b>„HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“</b> unter Patronanz des erfolgreichen Philosophie-Magazins und Medienpartners des Philosophicum Lech führen dessen Chefredakteur <b>Thomas Vašek</b> und ein Jury-Mitglied des Tractatus einen Diskurs an hochalpinem Orte, dem Panoramarestaurant am Rüfikopf auf 2.350 Metern, begleitet von einem Brunch. Nicht weniger außergewöhnlich erweist sich der zweite Veranstaltungsort. Bei <b>„Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“</b>, einem weiteren renommierten Medienpartner des Symposiums, moderiert Chefredakteur <b>Rainer Nowak</b> die Diskussion zwischen Bundesminister <b>Gernot Blümel</b> und <b>Konrad Paul Liessmann</b> zur Frage <b>„Wie viel Philosophie braucht die Politik?“</b>. Als dritte Option bietet sich die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, mit Rundgang durch die Ausstellung des belgischen Künstlers <b>David Claerbout</b> sowie Diskussion von <b>Christian Grüny</b>, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke mit den Schwerpunkten Ästhetik, Phänomenologie und Kulturphilosophie, und <b>Thomas D. Trummer</b>, Direktor des KUB, über <b>Zeit und Realität</b>.</p>
<p>Am Nachmittag verspricht das <b>Magna-Impulsforum</b> unter Schirmherrschaft des Hauptsponsors wieder eine lebhafte gesellschaftspolitische Diskussion, diesmal zur Frage „Wie unerträglich ist das Unerträgliche?“. Unter Leitung des Journalisten und Fernsehmoderators <b>Michael Fleischhacker</b> debattieren die Nationalratsabgeordnete <b>Irmgard Griss</b>, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, die leitende Redakteurin des STANDARD und Nahost-Lehrbeauftragte an der Uni Wien sowie Diplomatischen Akademie Wien <b>Gudrun Harrer</b>, die Philosophin und Künstlerin <b>Lisz Hirn</b>, der Sozialexperte und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich <b>Martin Schenk</b> sowie der Direktor des KUB <b>Thomas D. Trummer</b>. Anschließend erfolgt die offizielle Eröffnung des 22. Philosophicum Lech durch den Bürgermeister von Lech <b>Ludwig Muxel</b>, den Landeshauptmann von Vorarlberg <b>Markus Wallner</b> sowie BM <b>Gernot Blümel</b>. Es folgen der Vortrag von <b>Dieter Althaus,</b> Vice President Governmental Affairs Magna Europe,<b> „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht &#8230;“ (nicht Heinrich Heine) </b>und schließlich das Eröffnungsreferat von <b>Konrad Paul Liessmann</b>, der wieder einen pointierten Abriss zum Jahresthema geben wird.</p>
<p><b>Die Referenten und Vorträge des 22. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Die vertiefenden Vorträge widmen sich am Freitag zunächst den religiösen sowie kunst- und literaturhistorischen Aspekten des heurigen Themas. So referiert der seit seiner Emeritierung an der Seniorenuniversität Luzern unterrichtende Theologe und für seine zahlreichen Buchpublikationen bekannte <b>Josef Imbach</b> zu <b>„Ein großer See mit brennendem Schlamm. Höllendarstellungen in der christlichen Kunst“</b>. Es folgt der Vortrag von <b>Christine Schirrmacher</b>, Professorin für Islamwissenschaft der Universität Bonn sowie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven/Belgien und Mitglied verschiedener gesellschaftspolitischer Beratungsgremien, unter dem Titel <strong>„Herr! Bewahre uns vor der Strafe des Höllenfeuers“: Gericht und Hölle im Kontext von Koran, islamischer Theologie und Salafismus“</strong><strong>. Am Nachmittag erörtert </strong><strong>Manfred Koch</strong><strong>, </strong>Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Basel sowie Feuilletonist der NZZ, <b>„</b><b>Infernalische Kreativität. Die Hölle als Heimstatt der Künstler von Dante bis Thomas Mann“</b>, bevor der bereits erwähnte <b>Christian Grüny</b> über <b>„Register des Unerträglichen“</b> referiert. Am Abend erfolgt die feierliche Verleihung des <b>&#8220;Tractatus&#8221;</b> – hochdotierter und international angesehener Essaypreis des Philosophicum Lech.</p>
<p>Den Samstag eröffnet <b>Bernhard Pörksen</b>, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, scharfzüngiger Kommentator aktueller Debatten und Verfasser von Bestsellern, mit seinem Vortrag <b>„</b><b>Nackte Helden. Vom Terror der Sichtbarkeit &#8211; Autoritätsverlust im digitalen Zeitalter“</b>. Im Anschluss nimmt der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut <b>Reinhard Haller</b> den Spannungsbogen <b>„Vom Himmel des Rausches zur Hölle der Sucht“</b> in den Fokus. Am Nachmittag referiert dann <b>Philipp Lepenies</b>, Gastprofessor für vergleichende Politikwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin, unter dem Titel <b>„Höllen der Armut“</b>, und zum Abschluss <b>Jörg Baberowski</b>, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Herausgeber etlicher Fachzeitschriften und Buchreihen, zum <b>„Leben mit der Gewalt“</b>.</p>
<p>Schließlich greift am Sonntag <b>Adelheid Kastner</b>, Psychiaterin, Psychotherapeutin, und Leiterin der Klinik für Psychiatrie am Kepler Universitätsklinikum in Linz, Jean-Paul Sartres existenzialistische Perspektive <b>„</b><b>L´enfer, c´est les autres – Die Hölle, das sind die anderen“</b> auf. Abgerundet wird der Vortragsreigen von der Schweizer Journalistin und Philosophin <b>Barbara Bleisch</b>, Mitglied der Tractatus-Jury, mit dem Thema <b>„</b><b>In der Familienhölle – Die Tücken der Blutsbande“</b>. Wie üblich folgt den jeweils zwei Vorträgen am Vor- und Nachmittag eine offene Publikumsdiskussion.</p>
<p><b>Anmeldung und weitere Informationen</b></p>
<p>Aufgrund des großen Interesses wird eine frühzeitige Anmeldung auf der Website <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a> empfohlen. Dort finden sich auch weitere Informationen und der detaillierte Programmfolder zum Download. Für Studierende gibt es per Bewerbung die Möglichkeit zum Erhalt eines Stipendiums zur kostenlosen Teilnahme.</p>

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