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	<title>si!kommunikation &#187; 19. Philosophicum Lech</title>
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		<title>Ausklang und Ausblick des 19. Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Paul Liessmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Lech am Arlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Köhlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Tractatus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit zwei fesselnden Vorträgen von Markus Hengstschläger und Dietmar Mieth sowie dem festlichen Vorarlberg Brunch fand gestern das Philosophicum Lech seinen Abschluss. Über fünf Tage hinweg bot das interdisziplinäre Symposium richtungsweisende Beiträge zu brisanten Themen wie dem Transhumanismus. Die durchwegs positive Resonanz bei den Teilnehmern und Referenten zeugt vom anhaltenden Erfolg der Veranstaltung, die 2016 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 13px;">M</span>it zwei fesselnden Vorträgen von Markus Hengstschläger und Dietmar Mieth sowie dem festlichen Vorarlberg Brunch fand gestern das Philosophicum Lech seinen Abschluss. Über fünf Tage hinweg bot das interdisziplinäre Symposium richtungsweisende Beiträge zu brisanten Themen wie dem Transhumanismus. Die durchwegs positive Resonanz bei den Teilnehmern und Referenten zeugt vom anhaltenden Erfolg der Veranstaltung, die 2016 ein Jubiläum feiert. <em><span id="more-1863"></span></em></strong></p>
<p>Zu den besonderen Momenten beim Philosophicum Lech zählt die Verlautbarung des Themas im kommenden Jahr. Auch aufgrund des anstehenden Jubiläums mit größter Spannung erwartet, sorgte die Ankündigung von Bürgermeister Ludwig Muxel diesmal kurz für Irritation, dann Erheiterung und schließlich gesteigerte Neugier. „Vom <strong>21. bis 25. September 2016</strong> wird wieder philosophiert:<strong>‚<em>Über Gott und die Welt. Philosophieren in unruhiger Zeit</em>‘“,</strong>gab Muxel bekannt – und verdeutlichte schließlich den Zuhörern, dass es sich bei Letzterem um den Titel des Philosophicum Lech 2016 handelt. Was unter der doppeldeutigen Überschrift zu erwarten ist, wird noch nicht verraten. Sicher aber wird der besondere Anlass gewürdigt, wenn sich Lech am Arlberg dann bereits zum zwanzigsten Mal über fünf Tage hinweg als ein Zentrum der intellektuellen Auseinandersetzung präsentiert. Längst hat sich das Philosophicum Lech als interdisziplinäres Symposium mit besonderem Charme international etabliert.</p>
<p>Sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftlich gesehen höchst brisant, galt der Diskurs beim heurigen Philosophicum Lech den diversen Optimierungsstrategien und Perfektionierungsfantasien infolge neuester technologischer Entwicklungen. Der Debatte über das sogenannte Enhancement – heißt die Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch operative, biochemische oder gentechnische Eingriffe – widmete sich am Samstagvormittag auch <strong>Johann S. Ach,</strong> der Geschäftsführer des Centrums für Bioethik der Universität Münster. Bei seinem Vortrag „<em>Welche Menschen wollen wir? Zur Ethik der Verbesserung des Menschen</em>“ führte er u.a. aus, dass für die ethische Bewertung solcher Verbesserungsmaßnahmen folgende vier Aspekte entscheidend seien: Ob das Recht auf eine offene Zukunft von Ungeborenen und Kindern gewahrt bleibt, ob das Recht auf Selbstbestimmung respektiert wird, ob die Freiheitsspielräume von Betroffenen nicht über Gebühr eingeschränkt werden und viertens, ob dadurch keine gravierenden sozialen und ökonomischen Ungleichheiten geschaffen werden.</p>
<p>Welche Rolle der Sport in der Diskussion spielt und inwieweit er diesbezüglich als Wegweiser fungieren könnte, wurde im darauf folgenden Beitrag von <strong>Claudia Pawlenka</strong> erörtert, die u. a. Leiterin des Forschungsprojektes „Human Enhancement“ an der Goethe-Universität in Frankfurt a. Main ist. (Da Frau Pawlenka erkrankt war, referierte stellvertretend Katharina Lacina vom Philosophischen Institut der Universität Wien.) Unter dem Titel „<em>Das Streben nach Exzellenz im Sport – Perfektionierung des Menschen durch Doping?</em>“ wurde im Vortrag von Pawlenka bereits einleitend darauf verwiesen, dass der Sport aufgrund des ersten Dopingverbotes von 1967 als ein gesellschaftlicher Vorreiter auf dem umkämpften Feld der Bioethik bezeichnet werden kann. Da er eine „Sonderwelt“, nämlich ein auf fixen Spielregeln beruhendes Betätigungsfeld ist und immer schon auf eine ganzheitliche – sprich körperliche, geistige und moralisch-sittliche – Verbesserung ausgerichtet war, würde er „eine Reinform menschlicher Eigenleistung“ verkörpern und könnte somit ein Korrektiv zur technizistischen Entwicklung des Menschen darstellen.</p>
<p>Bei der anschließenden Publikumsdiskussion wurden allerdings deutliche Zweifel an der Wirksamkeit des Dopingverbots im Sport artikuliert. Und nicht weniger lebendig zeigte sich auch jene nach den beiden Vorträgen am Samstagnachmittag. Beim ersten führte <strong>Karin Harrasser</strong>, Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz, bereits im Titel einen neuen Begriff ins Feld. „<em>Parahumanität. Technisches Handeln, Teilsouveränität und andere Tücken</em>“ lautete die Überschrift zu ihren Überlegungen, die in der Wertschätzung eines (parahumanen) „wilden Neben- und Durcheinanders von unterschiedlichen Existenzformen“ mündeten. Durch ein Ja zur Technologie, doch nicht zwingend zum Enhancement und einer allumfassenden Möglichkeit zu Widerspruch. Im zweiten Vortrag beleuchtete<strong> Anne Siegetsleitner</strong>, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck, kritisch die ethischen Dimensionen sowie Implikationen des Transhumanismus, sprich jener zeitgenössischen philosophischen Strömung, die der Erweiterung menschlicher Möglichkeiten durch modernste Technologie das Wort redet.</p>
<p>Großen Anklang fand am Sonntagvormittag der Vortrag „<em>Eine genoptimierte Menschheit</em>“ von <strong>Markus Hengstschläger</strong>, Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien und u. a. Vorsitzender der österreichischen Bioethikkommission. Mit Verweis auf neueste Fortschritte in der Gentechnologie, das „Gene Editing“ und die damit verbundenen Möglichkeiten, erklärte er zunächst den Unterschied zwischen der somatischen Gentherapie und der sogenannten Keimbahntherapie. Während erstere nur die „Korrektur“ bestimmter Zellen eines Menschen betrifft, wirkt sich zweitere (durch Eingriffe am Embryo) aufgrund der Vererbung auf sämtliche Zellen aus, was kaum noch vorhersehbare und jedenfalls irreversible Folgen hätte. Eine solcherart „endogene Fremdoptimierung der ganzen Menschheit“ wurde deshalb in Österreich verboten. Für die Bevorzugung zumindest partiell revidierbarer Manipulationen sprach sich im Anschluss auch <strong>Dietmar Mieth</strong>, emeritierter Professor für Theologische Ethik und Sozialethik an der Universität Tübingen, in seinem unterhaltsamen Referat „<em>Zwischen Perfektionierung und Meliorisierung – Menschenbilder aus theologischer Sicht</em>“ aus.</p>
<p>Der darauf folgende Austausch zwischen den Vortragenden und den Zuhörerschaft unter der bewährten Moderation von Konrad Paul Liessmann, dem wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech, machte deutlich, dass sich die Interdisziplinarität der Veranstaltung nicht zuletzt auch in der Vielfalt der Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum widerspiegelt. Von einer Maturaklasse aus der Schweiz über Studenten und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen bis hin zu Unternehmern und auch vielen Interessierten aus der Gastgebergemeinde fanden sich gewissermaßen sämtliche Generationen und Professionen unter den Teilnehmern des 19. Philosophicum Lech.<br />
Ein beträchtlicher Teil davon sind langjährige Stammgäste, die sich beim schon traditionellen kulinarischen Abschluss, dem feierlichen Vorarlberg Brunch, bereits angeregt über das bevorstehende Jubiläum unterhielten. Aufgrund des absehbar enormen Interesses empfiehlt sich dringend eine frühzeitige Anmeldung ab 1. April 2016 auf <a href="http://si-kommunikation.us7.list-manage1.com/track/click?u=591df88255ac5fe96b846dc01&amp;id=452d188e50&amp;e=ba8e1efe4e">www.philosophicum.com</a></p>
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		<title>Feierliche Verleihung des Tractatus an Ulrich Greiner für „Schamverlust“</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2015 19:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Essay-Preis und Vortragsreihe beim 19. Philosophicum Lech Die feierliche Verleihung des Tractatus an den Literaturkritiker Ulrich Greiner krönte den zweiten Tag des 19. Philosophicum Lech. Den renommierten Essay-Preis erhielt der langjährige Feuilletonchef der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ exemplarisch für sein vielbeachtetes Werk „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“. Die Laudatorin Barbara Bleisch bezeichnete es als ein Buch, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essay-Preis und Vortragsreihe beim 19. Philosophicum Lech</strong></p>
<p><strong>Die feierliche Verleihung des Tractatus an den Literaturkritiker Ulrich Greiner krönte den zweiten Tag des 19. Philosophicum Lech. Den renommierten Essay-Preis erhielt der langjährige Feuilletonchef der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ exemplarisch für sein vielbeachtetes Werk „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“. Die Laudatorin Barbara Bleisch bezeichnete es als ein Buch, „das von großer Geistesschärfe zeugt und zugleich extrem lustvoll zu lesen ist“. </strong></p>
<p><em><span style="color: #e41a4f;"><span id="more-1829"></span></span></em></p>
<p>Es war in mehrfachem Sinne ein ganz besonderes Ereignis für ihn, wie <strong>Ulrich Greiner</strong>, der Tractatus-Preisträger 2015, bei seiner Dankesrede anmerkte. Dem bekannten Literaturkritiker wurde gestern der renommierte Essay-Preis des Philosophicum Lech exemplarisch für sein Werk „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“ überreicht. In der ebenso vielschichtigen wie anschaulichen Studie analysiert Greiner den kulturellen Wandel von Gefühlen wie Schuld, Scham und Peinlichkeit und greift dabei auf Alltagsbeobachtungen ebenso wie auf zahlreiche Beispiele aus der Weltliteratur zurück.</p>
<p>„Ulrich Greiner hütet sich davor, diesen Wandel der Gefühlkultur als Ausdruck einer moralischen Verwahrlosung zu sehen – und auf die übliche Kulturkritik einzudampfen. Er bleibt seiner subtilen Analyse der Phänomene stets treu und fügt sie zu einer elegant geschriebenen und philosophisch profunden Geschichte unserer Schamkultur – und damit auch zu einer Kulturgeschichte unseres Selbstverhältnisses“, so <strong>Barbara Bleisch</strong> in ihrer Laudatio. Die Schweizer Philosophin und Journalistin bildet gemeinsam mit dem Verleger und Schriftsteller <strong>Michael Krüger </strong>sowie dem Autor und Philosophen <strong>Franz Schuh</strong> die dreiköpfige Jury des Tractatus, der mit 25.000 Euro zu den höchstdotierten Buchpreisen im deutschsprachigen Raum gehört.</p>
<p>Das Preisgeld für den Tractatus wird von drei anonym bleibenden Privatpersonen zur Verfügung gestellt, was das Publikum mit ebenso nachhaltigem Applaus bedachte wie die persönliche Dankesrede von Ulrich Greiner. Bei dieser meinte der Literaturkritiker einleitend, dass die Situation für ihn ebenso beglückend wie merkwürdig sei – fände er sich in dieser doch erstmals auf der anderen Seite, nämlich nicht als Juror wieder. Es freute ihn auch besonders, dass er den ersten Preis in seinem Leben exemplarisch für „Schamverlust“ erhielt – und somit für „dasjenige Buch, das mich am meisten beschäftigt hat und das im Innersten mit mir zusammenhängt.“ Die „persönliche Fußnote“, wie er es nannte, zum Abschluss: „Dies Auszeichnung ist ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk, mit dem ich nicht gerechnet habe.“ Ulrich Greiner wird heute 70 Jahre alt.</p>
<p>Die Verleihung des Tractatus ist alljährlich einer der Höhepunkte des Philosophicum Lech, das heuer unter dem Titel „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren“ den allmählich omnipräsent avisierten Optimierungsprozessen sowie technizistischen Zukunftsentwürfen bis hin zur Vision eines perfekten transhumanen Wesens nachgeht. Wie gewohnt wurde die Vortragsreihe am Donnerstag Abend vom wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum Lech <strong>Konrad Paul Liessmann</strong> eingeleitet. In bewährter Weise gab er dabei eine prononcierte Abhandlung zu den philosophischen Implikationen eines auf dem „Phantasma der Perfektion“ beruhenden neuen Menschenbildes zum Besten, die als Tour d’Horizon zugleich bereits die Themen und Fragestellungen der folgenden Tage anriss. „Unübersehbar sind nicht nur die technologischen Trends und die dazugehörigen intellektuellen, meist affirmativ vorgetragenen Theorien, sondern auch ein sich allmählich wandelndes Selbstverständnis des Menschen“, so der Philosoph.</p>
<p>Auf Enhancement, sprich die Verbesserung bzw. Erweiterung menschlicher Eigenschaften durch technische Unterstützung, und somit auf einen zentralen Begriff im aktuellen Diskurs zur Optimierung kam am Freitag Vormittag bereits der erste Referent <strong>Bernward Gesang</strong>, Professor für Philosophie an der Universität Mannheim, zu sprechen. Unter dem Titel „Die Rückkehr des Prometheus“ beleuchtete er dessen ethische Problematik und widmete sich insbesondere dem Aspekt der sozialen Folgen von Enhancement. Zentral ist für ihn dabei die Unterscheidung von moderaten Verbesserungen – der Steigerung bereits vorhandener menschlicher Eigenschaften in moderaten Schritten – und radikalen Verbesserungen, die er ablehnt. Im darauf folgenden Vortrag setzte <strong>Thomas Damberger</strong>, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. Main, bereits im Titel „Bildung vs. Perfektion“ eine deutliche Opposition. Sowohl bei der ökonomischen Bildungsvorstellung als auch beim Humane Enhancement sei das Menschliche aus dem Blick geraten, wie er betont und den „besonderen Blick“, Menschliches einfordert.</p>
<p>Folgte auf die vormittäglichen Vorträge bereits eine angeregte Publikumsdiskussion mit den Referenten, war dies auch am Nachmittag der Fall. Im Vortrag „Zöglinge der Luft. Versuch einer atmosphärischen Anthropologie“ näherte sich <strong>Eva Horn</strong>, Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Kulturtheorie an der Uni Wien, dem Thema Klima und dessen Wechselwirkung mit dem Menschen auf geisteswissenschaftlicher Ebene, was sowohl die kulturellen Ausprägungen als auch die „Atmosphären und ihre Erfahrbarkeit“ inkludiert. Nicht weniger originell erwies sich die zentrale These des folgenden Referates „Utopische Technologien in technologisierten Gesellschaften“ von <strong>Sascha Dickel</strong>, der Mitarbeiter für Wissenschaftssoziologe an der Technischen Universität München ist. Kernaussage: Die Cyborgisierung findet statt. Doch die transhumanistischen Fantasien sind blind für die tiefgreifenden Ambivalenzen jedweder Technisierung und sitzen einem Mythos auf. Man darf gespannt auf die weiteren Herangehensweisen an das heurige Thema des Philosophicum sein.</p>
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		<title>19. Philosophicum Lech feierlich eröffnet</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 19:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Feierliche Eröffnung des 19. Philosophicum Lech Längst ein Fixtermin für treue Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, erfolgte gestern die feierliche Eröffnung des Philosophicum Lech. Bei den Grußworten aus der Politik wurde nicht zuletzt der einzigartige Charakter des Symposiums hervorgehoben. Der interdisziplinäre Ansatz und der Anspruch von gesellschaftspolitischer Relevanz tragen dazu ebenso bei wie das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Feierliche Eröffnung des 19. Philosophicum Lech</strong></p>
<p>Längst ein Fixtermin für treue Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, erfolgte gestern die feierliche Eröffnung des Philosophicum Lech. Bei den Grußworten aus der Politik wurde nicht zuletzt der einzigartige Charakter des Symposiums hervorgehoben. Der interdisziplinäre Ansatz und der Anspruch von gesellschaftspolitischer Relevanz tragen dazu ebenso bei wie das besondere Ambiente von Lech am Arlberg. Ein höchst stimmiger Ort für geistigen Austausch abseits von akademischen Zwängen und tagespolitischen Auseinandersetzungen.<span style="color: #e81745;"><span id="more-1823"></span></span></p>
<p>Eingestimmt durch den philosophisch-literarischen Vorabend und angeregt von einer unterhaltsamen Diskussion beim vorausgehenden Magna Impulsforum, fanden sich gestern wieder zahlreiche Besucher zur feierlichen Eröffnung des Philosophicum in der Neuen Kirche in Lech ein. Auch 2015 wieder sehr gut gebucht, erweist sich das internationale Symposium als Publikumsmagnet und hat über die Jahre hinweg ein treues Stammpublikum gewonnen. Daher empfahl <strong>Ludwig Muxel</strong>, Bürgermeister von Lech, bereits in seiner Begrüßungsrede, sich für das 20. Philosophicum im kommenden Jahr rechtzeitig anzumelden.</p>
<p>Im Namen des Vereins Philosophicum Lech bedankte er sich bei den vielen Mitwirkenden, ohne die diese einzigartige Veranstaltung nicht möglich wäre: angefangen beim Ideengeber, dem Vorarlberger Schriftsteller <strong>Michael Köhlmeier</strong>, über Pfarrer <strong>Jodok Müller</strong>, der den außergewöhnlichen Tagungsort zur Verfügung stellt, bis hin zu den finanziellen Unterstützern, darunter Hauptsponsor Magna, aber auch private Gönner, und nicht zuletzt beim wissenschaftlichen Leiter des Philosophicum, dem Philosophen <strong>Konrad Paul Liessmann</strong>.</p>
<p>Letzteren hob auch Landeshauptmann von Vorarlberg <strong>Markus Wallner</strong> in seinen anschließenden Eröffnungsworten hervor. So gelänge es Liessmann „in besonderem Maße immer wieder, wichtige Fragen der Zeit anzusprechen und in einen kritischen Dialog zu bringen.“ Das heurige Philosophicum unter dem Titel „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.“ reflektiert aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, deren Charakter und Auswirkungen höchst ambivalent eingeschätzt werden und die einen ebenso faszinierenden wie teils bedenklich stimmenden Blick in die Zukunft werfen lassen. Dabei geht es nicht zuletzt um ein neues, technizistisch geprägtes Menschenbild.</p>
<p>Den Wandel des Menschenbildes aus historischer Perspektive und dessen Bedeutung für die Familienpolitik thematisierte dann auch <strong>Sophie Karmasin</strong>, Bundesministerin für Familien und Jugend in ihrer Eröffnungsrede. Dabei betonte sie, wie dankbar sie darüber sei, beim Philosophicum eingeladen zu sein und dadurch die Gelegenheit bekommen zu haben, abseits von der Tagespolitik über grundsätzliche gesellschaftspolitische Fragen nachzudenken. Fundamentalen, zukunftsweisenden Aspekten von Bildung, Optimierung und Perfektionierung in Bezug auf die „Herausforderung Mobilität“ widmete sich im Anschluss <strong>Dieter Althaus</strong> als Vice-President Governmental Affairs von Magna Europe.</p>
<p>Die offizielle Eröffnung folgte wie immer auf das Magna Impulsforum, bei dem das Thema des Philosophicum bereits aus facettenreicher und mitunter persönlicher Perspektive diskutiert wurde. Auf diesen biografischen Ansatz verwies auch Moderator <strong>Michael Fleischhacker</strong>, Chefredakteur von <a href="http://nzz.at/">NZZ.at</a>, in seiner Einleitung, in der er auf den heutigen, bereits in der Kindheit einsetzenden Optimierungsdruck einging. Die geladenen Diskutanten beleuchteten das Phänomen dann von verschiedensten Seiten.</p>
<p>Die Psychoanalytikerin und ehemalige Leiterin der psychosozialen Beratungsstelle am Studentenwerk München <strong>Petra Holler </strong>meinte,<strong> </strong>dass die überzogenen Leistungsansprüche von jungen Menschen an sich selbst in den letzten Jahren ein Ausmaß angenommen hätten, das man nicht unkommentiert lassen könne. „Wir brauchen ausreichend große Spielräume, damit junge Leute auch mal eine falsche Entscheidung treffen dürfen“, lautete eine ihrer zentralen Thesen. Von ganz anderer Seite näherte sich der Facharzt für plastische Chirurgie <strong>Edwin Turkof </strong>dem Thema, der es als eine grundlegende Aufgabe seines Berufsstandes definierte, die Erwartungen des potenziellen Patienten abzuklären und mit den realistischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen.</p>
<p>Auf gewissermaßen maßlose Bedürfnisse und Ziele in der Bekämpfung von Krankheiten kam der F.A.Z.-Wissenschaftsjournalist und Buchautor <strong>Joachim Müller-Jung</strong> zu sprechen. Von Fleischhacker auf den vermeintlich letzten großen „Makel“ des Menschen, seine Sterblichkeit angesprochen, meinte der Biologe, dass es das Unsterblichkeitssyndrom schon immer gab, sich heute aber vor allem die Frage stelle, was die Gesellschaft angesichts des fortschreitenden medizinischen Fortschritts etwa bei der genetischen Optimierung des Menschen – Stichwort Designer-Baby – zulassen wolle. <strong>Hajo Seppelt</strong>, investigativer ARD-Sportjournalist, wiederum lag an einer Differenzierung in Bezug auf das Thema Doping. So läge der Zweck von diesem beim Wettkampfsport eindeutig in der Leistungssteigerung, während beim Bodybuilding eigentlich Medikamentenmissbrauch der Falle wäre.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit und mitunter Applaus erhielten die Ausführungen der Journalistin <strong>Susanne Gaschke</strong>, die als ehemalige Oberbürgermeisterin von Kiel ungeschminkte Einblicke in den Alltag einer Regionalpolitikerin gab, darunter Sitzungen „von unsäglicher, folterartiger Langeweile“. Als großes Problem der Politik nahm sie die „Attitüde des angemaßten Wissens“ und eine Abschottung der politischen Klasse wahr. Stattdessen sollten sich die Politiker damit auseinandersetzen, was die Leute wirklich beschäftigt, wie sie prononciert anmerkte.</p>
<p>Der zeitgenössischen Erörterung des heurigen Themas „Neue Menschen!“ war eine geistesgeschichtliche beim philosophisch-literarischen Vorabend vorausgegangen. Als erster Auftakt und zugleich willkommene Einstimmung auf das Philosophicum gilt das Wechselspiel zwischen den atmosphärischen Erzählungen von <strong>Michael Köhlmeier</strong> und den darauf rekurrierenden philosophischen Reflexionen von <strong>Konrad Paul Liessmann </strong>längst als ein alljährliches Highlight.</p>
<p>Diesmal schlug Köhlmeier den Bogen vom Mythos des Prometheus als antike Schöpfungsgeschichte des Menschen über die Legende von Rabbi Löw und der Erschaffung des Golems als vordergründig willfährigen Diener bis hin zum epochalen Roman von Mary Shelley „Frankenstein oder der moderne Prometheus“. Die wie immer brillanten Brückenschläge von Liessmann hin zum heurigen Thema kulminierten unter anderem in einer kühnen These. So meinte er, dass sich das alte Problem der Theodizee eigentlich erübrige, wenn man davon ausgehe, dass Gott mit dem Menschen etwas erschaffen habe, das besser ist als er selbst. Somit könne er gar nicht in unser Schicksal eingreifen, da er nicht das beherrsche, was wir beherrschen.</p>
<p>„Das ist der originellste Gedanke, den ich im Laufe des Philosophicums je gehört habe“, zeigte sich Köhlmeier über den Geistesblitz seines Gesprächspartners begeistert. Eine Begeisterung, die sich beim gestrigen Impulsreferat von Liessmann womöglich bei so manchem Teilnehmer des Philosophicum noch verstärkte. Und eine Begeisterung, mit der man auch bei den thematisch vielfältigen Vorträgen in den kommenden Tagen rechnen darf.</p>

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		<title>Den Tractatus 2015 erhält heuer der bekannte Literaturkritiker und Journalist Ulrich Greiner</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2015 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Tractatus, renommierter Essay-Preis des Philosophicum Lech, erhält heuer der bekannte Literaturkritiker und Journalist Ulrich Greiner, dessen brillante kulturkritisch-philosophische Studie „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“ exemplarisch ausgezeichnet wird. Zu den Höhepunkten des Philosophicum Lech zählt die alljährliche Verleihung des Tractatus. Zwecks verstärkter Wahrnehmung sowie Würdigung von Wissenschaftsprosa und philosophischer Essayistik ins Leben gerufen, versteht sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Den Tractatus, renommierter Essay-Preis des Philosophicum Lech, erhält heuer der bekannte Literaturkritiker und Journalist Ulrich Greiner, dessen brillante kulturkritisch-philosophische Studie „<i>Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur</i>“ exemplarisch ausgezeichnet wird.<span style="color: #e41a67;"><span id="more-1690"></span> </span></b><b></b></p>
<p><i>Zu den Höhepunkten des Philosophicum Lech zählt die alljährliche Verleihung des Tractatus. Zwecks verstärkter Wahrnehmung sowie Würdigung von Wissenschaftsprosa und philosophischer Essayistik ins Leben gerufen, versteht sich der hochdotierte Buchpreis nicht zuletzt auch als Beitrag zur Standortbestimmung in philosophischen und gesellschaftlichen Diskursen. 2015 erhält den Tractatus der bekannte Literaturkritiker und ehemalige Feuilletonchef der ZEIT Ulrich Greiner für seine erhellende, höchst inspirierende Studie „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“.</i></p>
<p>„Prämiert werden herausragende deutschsprachige Publikationen, die philosophische Fragen im weiteren Sinne ambitioniert, doch allgemein verständlich diskutieren und unter anderem zentrale Themen der Zeit analysieren“, so Konrad Paul Liessmann, der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech, zu den Auswahlkriterien des Essaypreises. Die Intention und Signalwirkung des Tractatus – der dank privater Sponsoren mit 25.000 Euro zu den höchstdotierten Buchpreisen im deutschsprachigen Raum gehört – entsprechen ganz dem Charakter des Philosophicum im Allgemeinen. Nämlich einen wesentlichen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen, niveauvollen Debatte von öffentlichem Interesse zu leisten.</p>
<p>Wenngleich das Buch des heurigen Preisträgers Ulrich Greiner den genannten Kriterien im besten Sinne entspricht, fiel der Tractatus-Jury auch dieses Jahr die Wahl nicht leicht. Die Shortlist 2015 bezeugt die thematische Vielfalt wie auch die Exzellenz von Publikationen auf philosophisch-kulturwissenschaftlichem Felde (<a href="http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2015.html">http://www.philosophicum.com/tractatus/shortlist-2015.html</a>) und versteht sich wie immer auch als Lektüreempfehlung der Jury. Zu deren Mitgliedern gehören neben dem Autor und Philosophen<strong> Franz Schuh</strong> nunmehr die Philosophin und Journalistin <strong>Barbara Bleisch</strong> sowie der Schriftsteller und ehemalige Verleger <strong>Michael Krüger</strong>, die heuer den Juroren Ursula Pia Jauch und Rüdiger Safranski nachfolgten.</p>
<p>Die Zuerkennung des Tractatus 2015 an Ulrich Greiner für sein Buch „Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur“ erfolgte nach eingehender Diskussion und schließlich einstimmiger Wahl der Jury. So gelang dem profunden Literaturkritiker und Journalisten eine überaus vielschichtige und erhellende, anschaulich und anregend geschriebene Studie über jenen Komplex von Gefühlen wie Schuld, Scham und Peinlichkeit, die wesentlich zum Menschsein gehören und laut dem Autor eine grundlegende Bedingung für Moral und Ästhetik sind. Greiner widmet sich der Thematik unter philosophischen wie auch unter soziologischen Gesichtspunkten und greift auf aktuelle Alltagsbeobachtungen ebenso wie auf Beispiele aus der Literatur zurück.</p>
<p>Dass insbesondere Letztere eindrücklich sind, unterstreicht die Kennerschaft des feinsinnigen Feuilletonisten, der die Literatur als „einzigartiges Archiv der Schamgeschichte“ begreift. Durch den vergleichenden Blick auf die Vergangenheit gewinnt Greiner einerseits die notwendige Distanz und wirft andererseits ein umso grelleres Licht auf die Gegenwart. Eine seiner Thesen: <i>An die Stelle der alten Schuldkultur und der noch älteren Schamkultur ist eine neue Kultur getreten: die Kultur der Peinlichkeit.</i> So wird die tiefgründige Analyse des Wandels von Gefühlswelten zugleich zu einer inspirierenden kulturkritischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart.</p>
<p>Dazu Barbara Bleisch in der <strong>Jury-Begründung</strong>: <i>In einer Zeit von Selfies, Smelfies und Shelfies, von selbstgedrehten Youporn-Videos, missglückten Facebook-Profilen und quotentreibenden Castingshows trifft Ulrich Greiners Studie &#8220;Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur&#8221; den Nerv der Zeit. Doch Greiner hütet sich davor, die verschiedenen Phänomene der Selbstdarstellung</i><i> als Ausdruck einer moralischen Verwahrlosung auf die übliche Kulturkritik einzudampfen, sondern er bleibt seiner subtilen Analyse der Phänomene treu und fügt sie zu einer elegant geschriebenen und philosophisch profunden Geschichte unserer </i><i>Schamkultur – und damit auch zu einer </i><i>Kulturgeschichte unseres Selbstverhältnisses.</i></p>
<p>Wenn Ulrich Greiner davon schreibt, dass sich ein neuer Puritanismus eingeschlichen habe, „<i>der </i><i>alles, was die Leistungsfähigkeit einschränken könnte, unter die Strafe der Peinlichkeit oder gar des schuldhaften Versagens stellt</i>“, lässt dies perfekt eine Brücke zum Thema des heurigen Philosophicum schlagen. Unter dem Titel „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.“ wird sich das Symposium vom 16. bis 20. September 2015 in Lech am Arlberg aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen widmen, die auf ein neues Menschenbild hinauslaufen. Dessen weitreichende Implikationen werden, wie gewohnt interdisziplinär und auch für Laien verständlich, von renommierten Referenten unter Einbeziehung des Publikums diskutiert.</p>
<p>Die feierliche Verleihung des Tractatus erfolgt am 18. September um 21:00 Uhr in der Neuen Kirche Lech.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>
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		<title>Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus – hochdotierter Essaypreis des Philosophicum Lech</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 22:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September und die feierliche Preisverleihung wird am 18.09.2015 im Rahmen des 19. Philosophicum Lech stattfinden. Die Nominierung der preiswürdigen Publikationen erfolgte durch den Autor und Philosophen Franz Schuh (A), die Philosophin und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verein Philosophicum Lech gibt heute die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt. Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September und die feierliche Preisverleihung wird am 18.09.2015 im Rahmen des 19. Philosophicum Lech stattfinden.<span id="more-1553"></span></strong></p>
<div>
<p>Die Nominierung der preiswürdigen Publikationen erfolgte durch den Autor und Philosophen <strong>Franz Schuh (A)</strong>, die Philosophin und Journalistin <strong>Barbara Bleisch (CH)</strong> und den Schriftsteller und ehemaligen Verleger <strong>Michael Krüger (D)</strong>. Barbara Bleisch und Michael Krüger sind seit 2015 neu in der Tractatus Jury und folgen <strong>Ursula Pia Jauch</strong> und <strong>Rüdiger Safranski</strong> nach.</p>
<p>Der auf Anregung von Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b> vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2015 bereits zum siebten Mal vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung privater Sponsoren mit 25.000€ Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Folgende 6 Werke sind für die Shortlist zum Tractatus nominiert:</b></span></p>
<p><b>Ulrich Greiner </b>- Schamverlust. Rowohlt, Reinbeck 2014</p>
<p><b>Michael Hagner</b> &#8211; Zur Sache des Buches. Wallstein Verlag, Göttingen 2015</p>
<p><b>Lisa Herzog</b> – Freiheit gehört nicht nur den Reichen: Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus. C. H. Beck Verlag, München 2014</p>
<p><b>Wolfgang Schivelbusch</b> &#8211; Das verzehrende Leben der Dinge. Carl Hanser Verlag, München 2015</p>
<p><b>Roberto Simanowski</b> &#8211; Data Love. Matthes &amp; Seitz, Berlin 2014</p>
<p><b>Peter Trawny</b> &#8211; Heidegger und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung. Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2014<br />
„Prämiert werden herausragende originaldeutschsprachige kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich auf dem immer wichtiger werdenden Feld geistiger Auseinandersetzungen und Standortbestimmungen diskutieren. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas sollen dabei besonders berücksichtigt werden“, erläutert <b>Konrad Paul Liessmann</b>, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.</p>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Die bisherigen Preisträger</span><br />
</b></p>
<ul>
<li>2009 <b>Franz Schuh</b> &#8211; Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay Verlag, Wien 2008</li>
<li>2010 <b>Kurt Flasch</b> &#8211; Kampfplätze der Philosophie. Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt/M 2009</li>
<li>2011 <b>Norbert Bolz</b> &#8211; Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht. Wilhelm Fink Verlag, München 2010</li>
<li>2012 <b>Herbert Schnädelbach</b> &#8211; Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. C.H. Beck Verlag, München 2012</li>
<li>2013 <b>Kurt Bayertz</b> &#8211; Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens. C.H. Beck-Verlag, München 2012</li>
<li>2014 <b>Peter Bieri</b> - Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde. Carl-Hanser-Verlag, Berlin 2013</li>
</ul>
<p>Die Verleihung des Tractatus erfolgt am 18. September 2015 um 21:00 Uhr im Rahmen des 19. Philosophicum Lech (16.-20. September in Lech am Arlberg), das heuer zum Thema „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.“ stattfinden wird. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der Tractatus ganz dem Selbstverständnis des höchst erfolgreichen Symposiums, das sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.philosophicum.com/">www.philosophicum.com</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pressemeldung als PDF: <a href="http://archiv.si-kommunikation.com/_wordpress/wp-content/uploads/PM-Tractatus-Shortlist-20151.pdf" class="mtli_attachment mtli_pdf">PM Tractatus-Shortlist 2015</a></p>

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		<title>19. Philosophicum Lech – Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.</title>
		<link>http://archiv.si-kommunikation.com/19-philosophicum-lech-neue-menschen-bilden-optimieren-perfektionieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 08:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>

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		<description><![CDATA[Begeisternde Visionen oder zeitgeistige Irrwege? Aktuelle Entwicklungen aufgreifend, wirft das diesjährige Philosophicum Lech einen ebenso faszinierenden wie mitunter auch bedenklich stimmenden Blick in die Zukunft. Es geht um das dem Menschen Mögliche und den Kern unseres Selbstverständnisses. Für spannende Betrachtungen und die brisante Diskussion eines „neuen Menschen“ garantiert wie stets das hochkarätige Programm.  „Aktuell arbeiten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Begeisternde Visionen oder zeitgeistige Irrwege? Aktuelle Entwicklungen aufgreifend, wirft das diesjährige Philosophicum Lech einen ebenso faszinierenden wie mitunter auch bedenklich stimmenden Blick in die Zukunft. Es geht um das dem Menschen Mögliche und den Kern unseres Selbstverständnisses.</b><b> </b><b>Für spannende Betrachtungen und die brisante Diskussion eines „neuen Menschen“ garantiert wie stets das hochkarätige Programm. <span style="color: #e8165d;"><span id="more-1527"></span></span></b></p>
<p>„Aktuell arbeiten wir an einem Entwurf des perfekten Menschen“, schreibt der wissenschaftliche Leiter <b>Konrad Paul Liessmann</b> im Editorial zum 19. Philosophicum Lech und verweist auf vielfältige Entwicklungen, die von neuester Technologie über gesellschaftliche Trends bis hin zum grundlegenden Wandel unseres Bildes vom Menschen reichen. Kulminierend in der Vision eines perfekten, transhumanen Wesens. Die damit verbundenen Zukunftsszenarien wecken Hoffnungen wie auch Bedenken und werfen eine Vielzahl an Fragen auf, denen sich das 19. Philosophicum Lech in bewährter Weise breit gefächert und themenübergreifend widmen wird. Vom <b>16. bis 20. September 2015</b> wird das renommierte Symposium in <b>Lech am Arlberg</b> somit wieder zum Brennpunkt aktueller wissenschaftlicher sowie gesellschaftlicher Diskussionen und lädt zum anregenden Austausch zwischen Experten und dem interessierten Publikum.</p>
<p>Nach dem literarischen Vorabend, der Doppelconférence von Schriftsteller <b>Michael Köhlmeier</b> und Konrad Paul Liessmann unter dem Titel „<i>Korrekturen der Schöpfung</i>“, folgt am Donnerstag, den 17. September als zweiter Auftakt das ebenfalls schon traditionelle Impulsforum. Bei der von Hauptsponsor Magna unterstützten Podiumsdiskussion wird die „<i>Selbstoptimierung – zwischen Wahn und Wirksamkeit</i>“ in den Fokus gerückt und aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Unter der Gesprächsleitung von <b>Michael Fleischhacker</b>, Chefredakteur von NZZ.at, diskutieren die Journalistin, Publizistin und ehemalige Politikerin <b>Susanne Gaschke</b>, die Psychoanalytikerin und ehemalige Leiterin der psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks München <b>Petra Holler</b>, der FAZ-Ressortleiter Natur und Wissenschaft, Journalist und Biologe <b>Joachim Müller-Jung</b>, der investigative Fernsehjournalist und Autor, Experte für die Dopingproblematik, <b>Hajo Seppelt</b> sowie Edvin Turkof, Facharzt für plastische Chirurgie.</p>
<p><b>Die Vortragenden des 19. Philosophicum Lech auf einen Blick:</b></p>
<p>Für ebenso fundierte wie fesselnde Referate in den folgenden Tagen garantieren der Geschäftsführer des Centrums für Bioethik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster <b>Johann S. Ach</b>, der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main <b>Thomas Damberger</b>, der wissenschaftliche Mitarbeiter am Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München <b>Sascha Dickel</b> oder auch der Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsethik an der Universität Mannheim <b>Bernward Gesang</b>.</p>
<p>Des Weiteren finden sich unter den renommierten Vortragenden die Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz sowie Mitherausgeberin der Zeitschrift für Kulturwissenschaften <b>Karin Harrasser</b>, der Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien, Mitglied in zahlreichen nationalen sowie internationalen Kommissionen und Gesellschaften, <b>Markus Hengstschläger</b> und die Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Kulturtheorie an der Universität Wien <b>Eva Horn</b>.</p>
<p>Ferner werden sich der emeritierte Professor für Theologische Ethik/Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen <b>Dietmar Mieth</b>, die Privatdozentin am Institut für Philosophie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Leiterin der DFG-Projekts „Human Enhancement“ an der Goethe-Universität Frankfurt <b>Claudia Pawlenka</b> sowie die Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck und Mitherausgeberin der Reihe „Angewandte Ethik“ <b>Anne Siegetsleitner</b> der facettenreichen Thematik annehmen.</p>
<p>Die jeweils anschließenden Diskussionsrunden werden von <b>Rainer Nowak</b>, Chefredakteur Die Presse, und Konrad Paul Liessmann moderiert.</p>
<p><b>Der aktuelle Programmfolder und weitere Informationen zur Veranstaltung</b></p>
<p>Der detaillierte Programmfolder kann unter <a href="http://www.philosophicum.com">www.philosophicum.com</a> downgeloadet werden. Die Website empfiehlt sich auch für weitere Informationen sowie eine möglichst frühzeitige Online-Anmeldung zum Symposium. Ermäßigte Tarife erhalten Studierende bis zum 26. Lebensjahr, Studierende können sich zudem bis 31. Juli um eines von vier Stipendien zwecks kostenloser Teilnahme bewerben.</p>
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		<title>PRESSE-INFORMATION April 2015</title>
		<link>http://archiv.si-kommunikation.com/presse-information-april-2015_19-philosophicum-lech/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 07:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Paul Liessmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lech am Arlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Tractatus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Philosophicum Lech widmet sich als eines der europaweit erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien in seinem 19. Jahr in gewohnt interdisziplinärer Weise einem Thema hoch aktuellen Bezuges: zum Titel „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.“ werden Experten unterschiedlichster Fachrichtungen referieren, um ihre daraus gewonnenen Thesen und Erkenntnisse an fünf Tagen mit einem interessierten Publikum zu diskutieren. Die Idee [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Philosophicum Lech widmet sich als eines der europaweit erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien in seinem 19. Jahr in gewohnt interdisziplinärer Weise einem Thema hoch aktuellen Bezuges: zum Titel „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren.“ werden Experten unterschiedlichster Fachrichtungen referieren, um ihre daraus gewonnenen Thesen und Erkenntnisse an fünf Tagen mit einem interessierten Publikum zu diskutieren.<span id="more-1411"></span></p>
<p>Die Idee zur Etablierung dieser geisteswissenschaftlichen Tagung entstand bei einem Gespräch zwischen dem Autor <strong>Michael Köhlmeier</strong> und Lechs Bürgermeister <strong>Ludwig Muxel</strong>. Das Symposium erfreut sich seither jährlich wachsender Beliebtheit, Interessierten sei daher eine frühzeitige Anmeldung nahe gelegt &#8211; Anmeldebeginn war der 1. April 2015.</p>
<h4>„Alles wird besser. Auch der Mensch.“</h4>
<p><strong>Konrad Paul Liessmann</strong> als wissenschaftlicher Leiter spricht in seinem Editorial zum heurigen Thema vom vorherrschenden Perfektionierungswahn, der auch vor dem Individuum nicht Halt macht: „Alles wird besser. Auch der Mensch. Schon vor der Geburt beginnen die Optimierungsprogramme, die dafür sorgen sollen, dass später umfassend Kompetenzen entwickelt, Begabungen entfaltet und Höchstleistungen erbracht werden können. Der Körper wird trainiert und modelliert, richtige Ernährung, leistungssteigernde Nahrungsergänzungsmittel und eine langfristige Anti-Aging-Strategie sorgen für effiziente Nutzung der physischen Ressourcen, kleine Defizite und Verfallserscheinungen werden durch die ästhetische Chirurgie, größere durch künstliche Implantate und intelligente Prothesen korrigiert. Das Hirn wird umfassend gefördert, mit chemischen Substanzen gedopt, mit digitalen Informations- und Kommunikationsmedien kurzgeschlossen, die Seele wird durch Psychopharmaka von allen Irritationen fern- und durch permanente Kontrolle im Gleichgewicht gehalten. Am Ende solcher Optimierungsprozesse steht die Version eines perfekten, transhumanen Wesens, das reibungslos funktioniert und dem alles Menschliche fremd geworden ist.“ Zur Erörterung dieser, zum Teil schon realisierten, zum Teil noch visionären Konzepte eines &#8220;neuen Menschen&#8221; und ihrer Fragwürdigkeit konnte Professor Liessmann Philosophen und Vertreter anderer Wissenschaften zum Vortrag in Lechs neuer Kirche gewinnen.</p>
<h4>Vortragende 2015</h4>
<p>Unter den Vortragenden finden sich PD Dr. <strong>Johann S. Ach</strong>, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführer des Centrums für Bioethik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Dr. <strong>Thomas Damberger</strong>, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Dr. <strong>Sascha Dickel</strong>, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München, Prof. Dr. <strong>Bernward Gesang</strong>, Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsethik an der Universität Mannheim, Prof. Dr. <strong>Karin Harrasser</strong>, Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz und Mitherausgeberin der Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Prof. Dr. <strong>Markus Hengstschläger</strong>, Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien und Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Verbänden, Kommissionen und Gesellschaften, Prof. Dr. <strong>Eva Horn</strong>, Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Kulturtheorie an der Universität Wien, <strong>Michael Köhlmeier</strong>, Autor und Mitbegründer des Philosophicum Lech, Prof. Dr. <strong>Konrad Paul Liessmann</strong>, Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, Prof. Dr. <strong>Dietmar Mieth</strong>, emeritierter Professor für Theologische Ethik/Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, Mitglied der Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“, PD Dr. <strong>Claudia Pawlenka</strong>, Privatdozentin am Institut für Philosophie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Leiterin des Forschungsprojekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Goethe-Universität Frankfurt zum Thema „Human Enhancement“ und Prof. Dr. <strong>Anne Siegetsleitner</strong>, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie und der Society for Women in Philosophy Austria sowie Mitherausgeberin der Reihe „Angewandte Ethik“.</p>
<p>Die einzelnen Programmpunkte und Vortragenden sind auch auf der Homepage des Philosophicum Lech unter www.philosophicum.com nachzulesen.</p>
<h4>Einladung zur Buchpräsentation mit philosophisch-literarischem Vorgeschmack</h4>
<p>Für Interessierte wird stets im Frühjahr von Prof. Konrad Paul Liessmann ein <strong>Sammelband zum Philosophicum Lech</strong> herausgegeben, der im Paul Zsolnay Verlag publiziert wird.</p>
<p>Zum Erscheinen des aktuellen Bandes und als Vorschau auf das 19. Philosophicum Lech laden im Zuge dessen Ludwig Muxel als Bürgermeister der Gemeinde Lech und der Paul Zsolnay Verlag am<strong> 28.04.2015 ab 19.30 Uhr ins Wiener Museum Moderner Kunst.</strong></p>
<p>Dort werden Freunde des Philosophicum Lech sowie interessierte Medienvertreter zum philosophisch-literarischen Duett mit Autor Michael Köhlmeier und Prof. Konrad Paul Liessmann unter dem Titel „Des neuen Menschen Schuld“ erwartet.</p>
<h4>Anmeldung</h4>
<p>Interessierte können sich seit April via www.philosophicum.com zum Symposium anmelden. Studierende können sich dort zudem um eines von vier Stipendien zur kostenlosen Teilnahme bewerben.</p>
<p><strong>Akkreditierungen richten Sie bitte an info@si-kommunikation.com</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Hinweis: Medicinicum Lech „Lass Nahrung Deine Medizin sein!“</h4>
<p>Nach dem gelungenen Start im letzten Jahr mit „Jung bleiben – alt werden“ wird im Sommer 2015 beim Medicinicum Lech der wichtigsten Säule des Anti-Agings auf den Grund gegangen: der Ernährung. Von<strong> 9. bis 12. Juli</strong> werden unter dem Motto <strong>„Lass Nahrung Deine Medizin sein. Man ist, was man isst. Von Gesundheit und Krankheit durch Ernährung.“</strong> renommierte Referenten unter den Gesichtspunkten von Ernährungsmedizin, Gesundheitspolitik, (Ess)Kultur und auch Philosophie das weite Feld der Ernährung erläutern.</p>
<p>Die jährlich wiederkehrende Public Health Veranstaltung unterscheidet sich besonders durch ihren interdisziplinären Ansatz von klassischen Medizinkongressen. Mit der populärwissenschaftlichen Aufarbeitung der verschiedenen Themen über die reine Medizin hinaus soll auch interessierten Laien der Zugang erleichtert werden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei mit praktischen Tipps und Workshops verknüpft.</p>
<p>Für die wissenschaftliche Leitung hauptverantwortlich ist Prof. Markus M. Metka, unter anderem einer der führenden Pioniere auf dem Gebiet der Anti-Aging-Medizin und der Hormonforschung. Unter anderem zum Vortrag geladen sind der Österreichische Philosoph Prof. Dr. Robert Pfaller, Dr. Hans-Ulrich Grimm, Autor und Gründer von „Dr. Watson Der Food Detektiv“ oder Prof. Dr. Karl Zwiauer, Primar der Kinder- und Jugendabteilung an der Uniklinik St. Pölten. Informationen und Anmeldung unter www.medicinicum.com.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Terminaviso 19. Philosophicum Lech zum Thema: „Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren“</title>
		<link>http://archiv.si-kommunikation.com/terminaviso-19-philosophicum-lech-zum-thema-neuen-menschen-bilden-optimieren-perfektionieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 09:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[19. Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Paul Liessmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lech am Arlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Köhlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophicum Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Tractatus]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter, wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass das 19. Philosophicum Lech von 16. bis 20. September 2015 stattfinden wird. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn das Philosophicum Lech in Ihren Eventkalendern/Jahresvorschauen/Kulturhighlights berücksichtigt fände. Folgender Link führt Sie zum Editorial des wissenschaftlichen Leiters Prof. Konrad Paul Liessmann: http://www.philosophicum.com/philosophicum/editorial.html Herzliche Grüße im Namen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,</p>
<p>wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass das 19. Philosophicum Lech von <strong>16. bis 20. September 2015</strong> stattfinden wird.</p>
<p><strong>Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn das Philosophicum Lech in Ihren Eventkalendern/Jahresvorschauen/Kulturhighlights berücksichtigt fände.</strong></p>
<p>Folgender Link führt Sie zum <strong>Editorial</strong> des wissenschaftlichen Leiters Prof. Konrad Paul Liessmann:<br />
<a href="http://www.philosophicum.com/philosophicum/editorial.html">http://www.philosophicum.com/philosophicum/editorial.html</a></p>
<p>Herzliche Grüße im Namen des Vereins Philosophicum Lech senden</p>
<p>Lisa-Maria Innerhofer und<br />
Christina Nigsch</p>

]]></content:encoded>
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		</item>
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